NAS selber bauen

  • Hallo zusammen,


    aktuell bin ich am überlegen, mir selbst ein NAS zusammenzubauen, soll natürlich so sparsam in Betrieb sein wie möglich. Hab nämlich keine Lust das immer ein- und auszuschalten, dann kann ich's auch gleich lassen :D

    Jedenfalls hatte ich mir überlegt, da vielleicht einen Notebookprozessor rein zu bauen, die sind nämlich schön sparsam, bin mir aber nicht sicher ob die ein Problem mit Dauerbetrieb haben?

    Wobei ich dazu bisher aber auch kein Mainboard gefunden habe, welches dann in ein normales PC-Gehäuse passt.


    Hauptsächlich soll darauf Datenablage stattfinden, der Drucker soll dort die Scans ablegen und ich würde dann dort auch paperlass installieren. Vielleicht schmeiße ich dann auch das Pi-Hole mit drauf, dann läuft nicht noch der Pi mit.


    Jemand paar Ideen für Hardware? Hab schon seit Jahren nix mehr selbst zusammen gebaut und bin bei dem Thema ziemlich raus

  • Für diesen Zweck kann ich die Asrock Boards mit fest verbauter Intel CPU empfehlen, braucht nur zwischen 7 und 15 Watt.

    Ich habe ein älteres Modell im Einsatz, das Q1900:

    ASRock > Q1900-ITX


    Asrock hat aber davon auch neuere, moderne Boards im Portfolio wie das hier:

    ASRock J5040-ITX
    ASRock Super Alloy; Intel Quad-Core Pentium Processor J5040 (up to 3.2 GHz); Supports DDR4 2133/2400 SO-DIMM; 1 PCIe 2.0 x1, 1 M.2 (Key E); Graphics Output…
    www.asrock.com

  • Ein fertiges NAS ist zumindest auch nicht sparsam. Mein QNAP genehmigt sich "heruntergefahren" schlanke 5 Watt und im Betrieb 60-70Watt.


    Mein neuer Server (den ich noch immer nicht fertig zusammengebaut habe :|) hat einen Intel 12600T-Prozessor und sitzt auf einem Z690-Motherboard von MSI und braucht momentan so ca. 30Watt im IDLE. Wird mit Proxmox betrieben.


    Mein bisheriger Proxmox-Server ist ein kleiner Mini-PC (Dell 3070MFF) und der brauchte im Idle so ungefähr 7Watt. So etwas wäre eventuell eine Alternative für 24/7.


    Aber ich denke den meisten Stromverbrauch hast Du hauptsächlich je nachdem wie viele Festplatten dran hängen. Da kannst Du sicherlich 3-5 Watt je Festplatte rechnen. In meinem NAS hängen 5 Festplatten und 4 SSD´s befeuert von einem AMD Ryzen V1500 oder so ähnlich (4C/8T/32GB RAM).


    Du kannst auch einen Proxmox-Server aufsetzen und darauf OMV laufen lassen als NAS.

    Das ist ein gutes Setup für einen sparsamen Rechner der lange durchläuft. Würde ich auch in die engere Wahl einbeziehen.

    🖼️: Windows 10;Linux Mint;MX Linux;RaspbianOS | 💻: Verschiedene (Pentium M - Intel Core i5 9th Generation) | 💾: NAS
    EDV-Systeme verarbeiten, womit sie gefüttert werden. Kommt Mist rein, kommt Mist raus. (André Kostolany)

  • Danke für den Input, also damit wäre ich jetzt in etwa hier angelangt: https://geizhals.de/?cat=WL-2584222

    Als System würde ich dann zu OpenMediaVault tendieren. Weiß nicht ob ich das noch virtualisieren soll.

    Virtualisieren nur wenn du noch etwas anderes als NAS damit machen willst. Ansonsten geht OMV als NAS wunderbar und braucht aber auch nur eine viel kleinere Festplatte. Bei mir läuft OMV auf einer 8GB (!) SSD und belegt etwa 60%.

    Also da kannste noch eine Mark sparen und eine kleinere SSD nehmen.

  • Ich habe so viel geplant und umgesetzt und letztendlich bin ich bei einem fertigen i5 4570 gelandet, den ich mit 16GB RAM für wenige Euro auf ebay Kleinanzeigen gefunden habe. Das Teil ist jetzt seit einem Jahr oder so im Dauerbetrieb und ich bin noch nie an seine Grenzen gestoßen. Ich würde sagen, dass es nichts besseres gibt, als einfach alte gebrauchte Hardware günstig zu erwerben und einfach OMV, FreeNAS/TrueNAS oder - wie in meinem Fall - unRaid drauf zu packen.


    Mein altes NAS war übrigens ein Laptop. Thinkpad T420 und danach ein T530 wegen USB 3.0. In beiden hatte ich 3 interne Platten laufen und zusätzlich noch externe via USB 3.0 bzw beim T420 via eSATA. Gab keine Probleme, waren flüsterleise und bei Problemen hatte ich direkt ein Display mit Tastatur zur Hand. Bin dann nur auf den "Desktop-Server" umgestiegen, weil ich 3,5er Platten verbauen wollte.


    Ich hatte sogar mal ein NAS mit nem Ryzen 5 und 32GB RAM gebastelt. Das Teil war aber völlig overpowered und im Prinzip unnötig. Ich nutze das Teil als File und MEdiaserver mit paar zusätzlichen Tools und da kam selbst der T420 mit i5 nie an seine Grenzen.


    Ich habe hier eine Hofkamera, die 24/7 Bilder und Videos bei Bewegungserkennung auf das NAS sendet. Und im Bild sieht man, was sonst noch in Docker läuft. CPU ist im Langeweilemodus bei weniger als 5%.


    💻 ThinkPad X250 i5-5300U Intel HD 5500 8GB | 💾 Unraid Homeserver i5-4570 16GB

    💻 ThinkPad T530 8TB

    Hardcore Distrohopper und die nächsten 24-72 Stunden unterwegs mit: Manjaro

  • Und zum Thema Stromverbrauch hat ExplainingComputers heute ein schönes Video gemacht:


    External Content www.youtube.com
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.

  • es genügt auch ein debian oder centos, mach dir da nen raid mit mdad und nen nfs oder smb share das ist minimalst config was geht,

    hast halt keine webgui oder sontiges gedöns

    Laptop:    Lenovo Legion 5 AMD   - Manjaro KDE

    Server1:   Dedicated von Hetzner   - AlmaLinux (für Xmpp+omemo, und Gameserver)

    Server2:   Server im Lan       - AlmaLinux als NAS (Raid 6), HomeAssitant, Pihole

    PC:      wurde zu Server2 umgebaut (Xeon E5 2630 und Servermainboard)
    Diverse Raspberry Pi 3b und 4b: für Klipper, LED steuerung, ...

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!