Warum kann man einen Computer nicht einfach ausschalten wie eine Lampe? Die Antwort beginnt 1977 bei einer Unix-Manpage und endet bei Smartphones, bei denen aus eher eine Meinung als ein Zustand ist.
WireView Pro 2 ist ein Energiemonitoring-Gerät, das typischerweise zur Überwachung des Stromverbrauchs eingesetzt wird. Es kann Verbrauchsdaten von verschiedenen Stromkreisen erfassen und bietet oft auch Sensoreingänge (wie t_sensor1 für Temperatur).
Seit ein paar Jahren läuft auf meiner Nextcloud zuverlässig Collabora Office. Es tut, was es soll, und trotzdem habe ich immer wieder mit OnlyOffice geliebäugelt. Die Engine ist schlicht besser, wenn es um Microsoft-Formate und Architektur geht, das muss man neidlos anerkennen. Ich habe also länger als einmal überlegt, ob ich umsteige. Gemacht habe ich es nie, und das hatte zwei Gründe.
Wer in den letzten Jahren in der Linux-Community unterwegs war, ist um ein Schlagwort kaum herumgekommen: x86-64-v3. Was lange als Spielwiese von Performance-Enthusiasten galt, ist mit CachyOS so richtig populär geworden. Die Arch-basierte Distribution kompiliert ihre Pakete standardmässig für moderne CPU-Architekturen, und genau das hat ihr einen guten Teil ihres Rufs als "blazingly fast" eingebracht. Mit Ubuntu 26.04 LTS zieht jetzt auch Canonical nach. In diesem Artikel zeige ich dir, was hinter amd64v3 steckt, wie du die optimierten Pakete in Ubuntu aktivierst und wo der Unterschied zu CachyOS liegt.
IceWM ist ein leichtgewichtiger Window-Manager, der sich durch geringe Ressourcenanforderungen und hohe Anpassbarkeit auszeichnet. Ich habe im LinuxGuides-Forum meine Erfahrungen mit der Einrichtung von IceWM auf Debian und LMDE7 geteilt. Dieser Artikel fasst seine Erkenntnisse zusammen und bietet eine Anleitung für alle, die IceWM als Alternative zu klassischen Desktop-Umgebungen ausprobieren möchten.
Unsere Community ist nicht nur Linux-begeistert, viele von uns sind auch leidenschaftliche Gamer. Mit der Zeit hat sich hier ein riesiger Fundus zum Thema "Linux und Videospiele" angesammelt. In diesem Artikel findest du eine von der Community zusammengestellte Liste mit Tipps und Tricks für Spiele von der Plattform GOG.com.
Alle zwei Jahre erscheint eine neue LTS-Version von Ubuntu, und meistens klopft man Canonical auf die Schulter, lobt ein paar neue Icons und geht zur Tagesordnung über. Dieses Jahr ist anders. Ubuntu 26.04 LTS "Resolute Raccoon" ist kein kosmetisches Update, sondern ein technischer Generationswechsel: Rust ersetzt C an sensiblen Stellen, Wayland verdrängt X11 endgültig, und lokale KI-Modelle installieren sich per Klick, ohne dass ein einziges Byte den Rechner verlässt. Ein Überblick für alle, die von 24.04 umsteigen oder Ubuntu nach längerer Pause wieder eine Chance geben wollen. Canonical nutzt dieses Release, um unter der Haube mit den 2000er-Jahren abzuschliessen und sich für das nächste Jahrzehnt zu rüsten.
LibreOffice steckt in der schwersten Krise seit seiner Gründung. Die Document Foundation hat im April 2026 über 30 Kernentwickler aus ihren Gremien ausgeschlossen - darunter die Leute, die fast die Hälfte des gesamten Codes geschrieben haben. Der Trick: Erst verklagt man den Partner, dann schliesst man seine Mitarbeiter mit Verweis auf die laufende Klage aus. Collabora, das Unternehmen hinter den ausgeschlossenen Entwicklern, schlägt mit einem eigenen Desktop-Produkt zurück, das technologisch einen klaren Bruch mit dem alten LibreOffice darstellt. Droht LibreOffice das gleiche Schicksal wie Apache OpenOffice? Eine Analyse der Eskalationsspirale - vom gescheiterten Branding-Experiment 2020 über den Krieg um die Cloud bis zum endgültigen Bruch im April 2026.
Windows Recall war seit seiner Ankündigung eines der kontroversesten Features der letzten Jahre. Die meisten Meinungen dazu hört man von Leuten, die es nie selbst genutzt haben. Ich habe es auf meinem ThinkPad T14s Gen 6 getestet und schaue mir in diesem Beitrag die Technik an: Wie funktioniert die Sicherheitsarchitektur? Was leistet die NPU? Und wie schlägt sich die semantische Suche im Alltag eines Webentwicklers? Ein Erfahrungsbericht.
Wie installiert man ein schlankes, alltagstaugliches Linux-System – und was passiert, wenn man sich dabei Schritt für Schritt von einer KI begleiten lässt? In diesem Artikel beschreibe ich, wie ich mit Hilfe von ChatGPT ein maßgeschneidertes Debian-System eingerichtet habe: minimal, stabil und genau auf meine Bedürfnisse zugeschnitten. Dabei ging es nicht nur um das Ergebnis, sondern auch um den Lernprozess, die Vorteile eines dialogischen Vorgehens – und die Frage, wie viel Vertrauen man einer KI bei technischen Entscheidungen schenken sollte
Ham wir's jez' ? Also den Launcher, alle Launcher zu knechten? Nun, fast ... aber dieses Tool bringt das Windows-Feeling in Bezug auf Gaming gut rüber.
Die deutsche Übersetzung von „Linux is NOT Windows“, ergänzt um redaktionelle Kommentare, die den Originaltext aus dem Jahr 2006 einordnen und auf die Standards von 2026 übertragen.
Obwohl der Text inzwischen rund 20 Jahre alt ist, hat er nichts von seiner Aktualität verloren. Insbesondere mit dem Ende von Windows 10 ziehen viele Nutzer einen Wechsel zu Linux in Betracht. Dieser Artikel soll ein besseres Verständnis der zugrunde liegenden Konzepte vermitteln und Umstiegswilligen dabei helfen, die Situation realistisch einzuordnen.
Coden wir uns ins eigene Aus? Wir feiern KI-Tools für ihre Effizienz, aber Projekte wie Tailwind CSS zeigen gerade die bittere Quittung: Die KI saugt das Wissen der Community ab, zerstört aber gleichzeitig die Geschäftsmodelle, die freie Software am Leben halten. Wenn wir die Bequemlichkeit über die Existenz unserer Tools stellen, brennt uns bald die Open-Source-Basis weg - von Firefox bis zum Linux-Kernel.
Linux gilt als Inbegriff von Freiheit und Wahlmöglichkeiten. Unzählige Distributionen versprechen für jeden Einsatzzweck und jede Vorliebe das perfekte System. Doch schaut man genauer hin, stellt sich eine unbequeme Frage: Wie gross sind die Unterschiede wirklich? Hinter unterschiedlichen Oberflächen, Logos und Paketnamen verbirgt sich oft dieselbe technische Basis. Dieser Artikel wirft einen kritischen Blick auf die heutige Linux-Vielfalt, zeigt auf, wo echte Unterschiede existieren – und wo lediglich der Eindruck von Wahlfreiheit entsteht.
Stell dir ein grosses Orchester vor. Bevor die Musiker:innen auf die Bühne kommen und das Konzert beginnt, passiert hinter den Kulissen eine Menge. Die Stagecrew sorgt dafür, dass die Lichter angehen, die Noten auf den Pulten liegen und jedes Instrument an seinem Platz steht. Erst wenn alles vorbereitet ist, betritt der Dirigent den Saal und hebt den Taktstock. Jetzt kann die Musik beginnen.
Beim Start eines Computers läuft etwas ganz Ähnliches ab. Bevor der Linux-Kernel - also das Herz des Systems - aktiv werden kann, braucht er Hilfe. Diese Hilfe kommt in Form eines kleinen Systems, das man initramfs nennt. Es ist wie die Stagecrew des Computers: Es sorgt dafür, dass alles bereit ist, damit der Kernel weiss, wo er das Dateisystem findet, welche Treiber er laden muss und welche Geräte er ansprechen kann. Ohne dieses vorbereitende System könnte der Kernel seine eigentliche Arbeit gar nicht aufnehmen.