Buchinhalt bei Reihnwerk falsch

  • Hallo an alle,


    kann es sein oder denk ich jetzt falsch und es heist eigentloch Kernel?

    Laptop:    Lenovo Legion 5 AMD    - Manjaro KDE

    Server1:   Dedicated von Hetzner   - AlmaLinux (für Xmpp+omemo, und Gameserver)

    Server2:   Server im Lan        - AlmaLinux als NAS (Raid 6), HomeAssitant, Pihole

    PC:      i7 6700, 32GB DDR4 RAM, GTX 1070ti - Manjaro KDE
    Diverse Raspberry Pi 3b und 4b: für Klipper, LED steuerung, ...

  • Am 25. August 1991 verkündete Torvalds schließlich in der Newsgroup comp.os.minix, er arbeite an einem freien Betriebssystem.[12] Wenige Tage später, am 17. September 1991, war auch die Shell für sein Betriebssystem funktionstüchtig, und Torvalds stellte den Kernel, der zu diesem Zeitpunkt nur 10.000 Zeilen Quellcode besaß, mit der Versionsnummer 0.01 online. Seinen Namen erhielt Linux von Ari Lemmke, der den von Torvalds geplanten Namen Freax nicht mochte und den FTP-Ordner kurzerhand Linux nannte, einen Namen, den Torvalds zuvor nur intern für sich verwendet hatte.[13]

    Der hat seine Shell an den Kernel gepappt und fertig :/

  • Hallo an alle,


    kann es sein oder denk ich jetzt falsch und es heist eigentloch Kernel?

    Nein, so wie im Buch geschrieben ist es richtig. Sein Ziel war ein eigenständiges Betriebssystem.

    Und in diesem Zusammenhang, wie im Buch geschrieben, ist die Bezeichnung Linux für sein Betriebssystem richtig.

    PC | AMD Ryzen 7 5700X | Radeon RX6600 | 32GB RAM | 1+1TB NVMe | Manjaro KDE Kernel 6.1 + Win11

    NB | AMD Ryzen 5 5300U | Radeon Vega 8 | 16GB RAM | 1TB NVMe | Debian 11 Kernel 5.18 + Win11

  • Nein, so wie im Buch geschrieben ist es richtig. Sein Ziel war ein eigenständiges Betriebssystem.

    Und in diesem Zusammenhang, wie im Buch geschrieben, ist die Bezeichnung Linux für sein Betriebssystem richtig

    Naja dass stimmt so auch nicht ganz,

    Am Anfang wollte er nur eine Terminalemulation Schreiben.

    Und Linux ist auch nur der Kernel und kein OS, aber der hat damals noch gefehlt im GNU Projekt, dass von Richard Stallmann gegründet wurde, und ein freies OS bieten wollte.


    Die Bezeichnung in den Buch ist weder falsch noch richtig, es wurde einfach zu wenig darauf eingegangen.

  • Die Bezeichnung in den Buch ist weder falsch noch richtig, es wurde einfach zu wenig darauf eingegangen.

    Ja, und deswegen sage ich das man es so als allgemeine Information stehen lassen kann. Das Buch sieht von weitem ja nicht aus wie ein Computergeschichtsbuch sondern eher ein allgemein gehaltenes Buch über Betriebssysteme.

    PC | AMD Ryzen 7 5700X | Radeon RX6600 | 32GB RAM | 1+1TB NVMe | Manjaro KDE Kernel 6.1 + Win11

    NB | AMD Ryzen 5 5300U | Radeon Vega 8 | 16GB RAM | 1TB NVMe | Debian 11 Kernel 5.18 + Win11

  • Soweit meine bescheidenen Kenntnisse reichen wurde der Kernel von Torvalds entwickelt und dann mit dem GNU-Projekt zusammengelegt. Weswegen man seit jeher eigentlich von GNU/Linux sprechen müsste. Torvalds hat seit jeher das "Recht" auf dem Kernel und auch nur er gibt neue Versionen frei soweit ich weiß.


    Habe das jetzt aber auch nur aus meinen Erinnerungen zusammengestückelt und nirgends nachgeschlagen. Kann mich also auch irren...

    Laptop:    Thinkpad X260 (i7, 16GB RAM) - derzeit Win11

    Linux-Rechner:   Fujitsu W530 (Core i7, 32GB RAM, 10Gbit-LAN)   - Debian 11

    Hauptrechner: Dell 3070 MFF (i5-9500T, 32GB RAM) - derzeit Win10

    Server:   Eigenbau (i5-12600T, 64GB RAM, 3x NVMe-SSD 1x500GB+2x1TB, 2x SSD 1TB, GTX 1060 6GB) - PROXMOX

    Diverse Raspis: 3D Drucker,Radio,PiHole,VPN,SmartHome usw.

  • Torvalds hat seit jeher das "Recht" auf dem Kernel und auch nur er gibt neue Versionen frei soweit ich weiß.

    Auch hier nur ein "Jein" faktisch existieren unzählige Kernel Forks. Alles was von Ubuntu, Debian, Fedora und allen anderen Distribution als Kernel ausgespielt wird ist in der Regel ein eigenständiger Fork mit eigenen Patches etc, es gibt also durchaus "verschiedene" Kernel.


    Ausnahme dürfte da die Ubuntu Mainline Kernel sein, die 1:1 aus dem Kernel Quellcode gebaut werden (allerdings mit Ubuntu konfiguration).


    Selbst Arch Linux, dass im Grunde Software ja immer Vanilla (also so wie sie aus den Upstream Projekten kommt) baut und dann als Pakete zur Verfügung stellt, fügt einige (wenige) eigene Patches zum Kernel hinzu.


    Was hingegen stimmt, ist das das Upstream Linux Kernel Projekt immer noch von Torvalds betreut wird und er als Inhaber des Repositorys die Kernel auch freigibt, bzw. am Ende auch entscheiden kann welche Änderungen in den Kernel übernommen werden und welche nicht.
    Obwohl er da sehr liberal damit umgeht. Also er stellt sich nicht die Frage "braucht es das" sondern schaut nur auf den Code. Wenn der Code scheisse ist, oder der Code in bereits bestehendem Code Fehler verursacht kann von ihm mal was abgelehnt werden.


    Das mit den "Rechten" ist so eine Sache. Du kannst problemlos das Kernel Repository forken und ab jetzt deinen eigenen Kernel entwickeln und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen (solange du dich an de GPL hälst) und das Ding "Super-Duper-Kernel" nennen.


    Ob du das Ding "Linux" nennen darfst hängt von ein paar Faktoren ab. Der Markenname "Linux" ist nämlich tatsächlich geschützt. Ursprünglich war Torvalds der Inhaber dieser Markenrechte -> inzwischen macht das eine NGO mit dem schönen Namen "Linux Mark Institut"


    Unter welchen Bedienungen du den Namen Linux verwenden darfst kann man hier nachlesen: https://www.linuxfoundation.org/legal/the-linux-mark


    Ist ein bisschen wie mit Firefox. Der Quellcode ist offen und frei. Der Name "Firefox" und auch das Logo von "Firefox" ist geschützt. Das heisst wenn du einen Fork von Firefox machst und den selber vertreiben willst, musst du Name und Logo ändern (fairerweise macht Mozilla, das einem relativ einfach da beides eine globale Variable im Quellcode ist -> also an einem Ort ändern -> kompilieren und die Änderung ist überall).


    LucyDemoon


    Ob nun der Linux Kernel ein Betriebssystem ist oder nicht darüber streiten sich die Geister. Stallman und die GNU-Jünger beharren auf die Bezeichnung "GNU Linux". Ist grundsätzlich fair weil ohne die GNU Tools bringt der Kernel wenig.

    Fairerweise muss man auch sagen, dass die GNU Tools wohl ohne den Kernel selbst auch nie wirklich relevant geworden wären.

    Der GNU Hurd Kernel ist ja mehr "Proof of Concept" als ein funktionierendes und brauchbares Produkt. Ausserdem wurde es um das Ding ziemlich ruhig, das letzte Release war soweit ich weiss irgendwann im 2016.


    Die Frage ist was das Buch genau behandelt. Wenn es die Idee ist eine oberflächliche Betrachtungsweise wiederzugeben (weil der Zweck beim Buch ein andere ist als Linux zu erklären) würde ich den Begriff "Betriebssystem" okay finden.
    Wenn es sich beim Buch z.b. um "die Geschichte von Linux" handelt wäre es mir zu oberflächlich.

  • Ja, und deswegen sage ich das man es so als allgemeine Information stehen lassen kann. Das Buch sieht von weitem ja nicht aus wie ein Computergeschichtsbuch sondern eher ein allgemein gehaltenes Buch über Betriebssysteme.

    genauergesagt ist es das buch https://www.rheinwerk-verlag.d…der-ausbildungsbegleiter/

    Laptop:    Lenovo Legion 5 AMD    - Manjaro KDE

    Server1:   Dedicated von Hetzner   - AlmaLinux (für Xmpp+omemo, und Gameserver)

    Server2:   Server im Lan        - AlmaLinux als NAS (Raid 6), HomeAssitant, Pihole

    PC:      i7 6700, 32GB DDR4 RAM, GTX 1070ti - Manjaro KDE
    Diverse Raspberry Pi 3b und 4b: für Klipper, LED steuerung, ...

  • Fragen wir doch mal Linus Thorvalds anno 1991 als er sein Projekt zum ersten mal öffentlich machte:


    History of Linux - Wikipedia

    Daily Driver PC: Pop!_OS 22.04 + Win 10 Dual Boot/ Intel i7-7700K / NVIDIA GeForce GTX 1070 / 32 GB RAM / 3x 1TB Samsung SSD

    Daily Driver Laptop: HP Elitebook x360 1030 G2 / Pop!_OS 22.04 + Win 11 Dual Boot / Intel i5-7200U / Intel HD 620 / 8 GB RAM / 500 GB Samsung NVMe

    Retro-Spiele PC: Manjaro XFCE / Intel i5-4670K / NVIDIA GeForce GTX 760 / 16 GB RAM / 250 GB Samsung SSD

    Couch Laptop: Dell Latitude E6220 / Linux Mint 21 Cinnamon / 8 GB RAM / 250 GB Samsung SSD

  • Lesen wir diesen Artikel doch mal weiter.


    Quote

    The designation "Linux" was initially used by Torvalds only for the Linux kernel. The kernel was, however, frequently used together with other software, especially that of the GNU project. This quickly became the most popular adoption of GNU software. In June 1994 in GNU's Bulletin, Linux was referred to as a "free UNIX clone", and the Debian project began calling its product Debian GNU/Linux.


    Quote

    Chronology

    See also: Linux adoption

    • 1991: The Linux kernel is publicly announced on 25 August by the 21-year-old Finnish student Linus Benedict Torvalds.[16] Version 0.01 is released publicly on 17 September.[64]
    • 1992: The Linux kernel is relicensed under the GNU GPL. The first Linux distributions are created.
  • Ja, sowas dachte ich mir, es ist kein spezielles Spezialbuch sondern ein Rundumschlag zur Übersicht. Und damit bleib ich bei meiner Meinung das man es hier so recht "allgemein" halten kann. Es wäre schön gewesen wenn noch ein Satz dazu stehen würde wie "die komplette Entstehungsgeschichte von Linux finden Sie im Buch xyz ISBN ...".

    PC | AMD Ryzen 7 5700X | Radeon RX6600 | 32GB RAM | 1+1TB NVMe | Manjaro KDE Kernel 6.1 + Win11

    NB | AMD Ryzen 5 5300U | Radeon Vega 8 | 16GB RAM | 1TB NVMe | Debian 11 Kernel 5.18 + Win11

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