Nutzt jemand von euch Rocky Linux oder Almalinux

  • Ich wollte mal fragen, ob jemand von euch produktiv Rocky Linux oder Almalinux nutzt?
    Ich bin gerade dabei für einen Verein einen Server aufzusetzen und nutzte dort Almalinux, mir gefällt das System eigentlich ganz gut.
    Ich hätte schon mal Lust von Linux Mint zu wechseln.

    Wie ist eure Meinung zu den beiden Systemen im Desktop Betrieb?

  • Ja ich nutze Rockylinux9 auf meiner Arbeitsstation. Das nötigste ist dabei. Man kann Flatpak installieren und damit ist man dann gut versorgt. Du musst halt nachsehen ob deine Geräte alle gehen weil der Kernel ein bisschen älter ist. Im vfall kannst du noch den Elrepo Kernel probieren wenn es Probleme geben sollte.


    Nachtrag: Es ist zumindest bei mir Konsolenlastiger als Mint. Ob das ein Problem für dich ist musst du wissen :) . Ich habe i3 installiert und nehme die Konsole wo es geht.

  • Nachtrag: Es ist zumindest bei mir Konsolenlastiger als Mint. Ob das ein Problem für dich ist musst du wissen :) . Ich habe i3 installiert und nehme die Konsole wo es geht.

    Ich arbeite viel an Servern da bin ich auch oft in der Konsole unterwegs. Danke für deine Rückmeldung :)

  • Ich nutze Alma für meine Nextcloud.

    Ich hatte das OS außerdem für ein halbes Jahr auf meinem Laptop, also die Distro die bisher am längsten gehalten hatte....

    Ich habe Cinnamon installiert und alles lief stabil und ohne Probleme.

    Die Distro kann ich nur empfehlen.

    Eine Alternative wäre eine RHEL Developer Subscription.

  • LucyDemoon hattest du nicht rocky im einsatz?

    ne Almalinux

    PC:      Ryzen 9 7950 X3D, 64GB DDR5 RAM, Sapphire 7900 XTX - Arch Linux Plasma

    Laptop:    Lenovo Legion 5 AMD    - Manjaro KDE

    Server1:   Dedicated von Hetzner   - Debian Linux (für Xmpp+omemo, und Gameserver)

    ServerHome:   2x Xeon E5 2630v4, 64GB DDR4, 2x Raid5, 2x 512GB SSD - Debian Linux (als KVM host, NAS, ...)

  • Almalinux:

    Also ich habe es jetzt mal aufgesetzt und auch schon soweit das Nötigste eingerichtet. Bis jetzt läuft es.

    Nur Flatpak erstellt keine Einträge in meinem Programmmenü unter Cinnamon.

  • So ich hatte jetzt Almalinux kurz drauf und leider mit Spulenfiepen von meinem Thinkpad E14Gen2.
    Hab dann doch den Weg zu Fedora eingeschlagen und bin bis jetzt sehr zufrieden. Konnte die wichtigsten Einstellungen vom alten System unter Linux Mint übernehmen. Als Grafische Oberfläche nutze ich nun weiterhin Cinnamon.

  • Rocky, Alma, Oracle sind eher was für Server. Wenn man unbedingt ne Red Hat-Workstation haben möchte, ist Fedora die beste Wahl.:thumbup:

    Ist halt die Testing Plattform von redhat und nicht wirklich longterm. Also für endnutzer auch nicht wirklich geeignet.

  • Ist halt die Testing Plattform von redhat und nicht wirklich longterm. Also für endnutzer auch nicht wirklich geeignet.

    Fedora nix für Endnutzer?

    System: CPU: Intel I5 14600KF , RAM: 32 GB , GPU: AMD Radeon RX7800XT, OS: Fedora 43 KDE Plasma

  • Zumindest nicht für Tante Erna. Die sich mal den pc Einrichtungen lassen hat, per Knopfdruck updaten will und ins Internet und mal was schreiben. So war das gemeint. Dafür ist die livetime zu kurz.

    Hmm... Updates gehen auch grafisch bei mir, Internet und Mail auch per Klick...:/

    Einzig der Installer ist etwas anders, als der "normale" Calamaris. Auch muss man einmalig ein paar Sachen installieren, aber dann braucht man das Terminal eigentlich nicht mehr wirklich...

    System: CPU: Intel I5 14600KF , RAM: 32 GB , GPU: AMD Radeon RX7800XT, OS: Fedora 43 KDE Plasma

  • Aber bei Fedora hast du keine Langzeit Versionen oder ist das mittlerweile anders? Dadurch hast du mehr große Versionssprunge und damit mehr potenzielle Quellen für Probleme mit dehnen ein unerfahrener Nutzer nicht klar kommt. Für Leute mit ein bischen Ahnung ist es nicht schlecht.

  • Nö hast du nicht. Wenn du als Desktop Nutzer Long-Term willst bleibt Ubuntundiebbeste Wahl mit 10 Jahre Support (ab Ubuntu 24.04 sogar 12 Jahre).

  • Seit es die kostenlose Developer Lizenz für Red Hat gibt machen die Klone eigentlich keinen Sinn.

    Früher haben wir CentOS für Entwicklung/Testing benutzt.

    Wenn man einen Service am entwickeln und am testen ist willst du während der z.b 10 monatigen Entwicklungszeit nicht schon Lizenz bezahlen - daher hast du das auf CentOS gemacht das ja Binärkompatibel war.


    Und sobald du den Service Live gestellt hast, lief das auf ner lizenzierten Red Hat Umgebung die man ab dann auch zahlt.


    Als Red Hat das Binärkompatible CentOS eingestellt hat - haben sie dafür die kostenlose Red Hat Developer Lizenzen eingeführt damit man weiter so arbeiten kann.

    Daher die Klone heute nutzen eigentlich nur noch Leute die Red Hat haben wollen aber nicht bereit dafür sind für die Leistung zu bezahlen 🤷‍♂️

  • Ich hatte hatte bis vor kurzen in meiner Familie überall centos7 in Benutzung. Man kann halt simpel upgrades für 10 Jahre machen und es passieren keine Fehler. Laptop kaufen installieren autoupdate einrichten Nutzer glücklich. Mit Debian next stable das gleiche nur halt 8 Jahre max.

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