Homeserver Unraid wechselt auf Abo-Modell

  • Oh, sehr interessant. In meinem Fall (obwohl ich es seit geraumer Zeit nicht nutze) ist es dann wahrscheinlich gut das ich die mittlere Version bereits gekauft habe und somit als Bestandskunde zähle. Danke für die Info!!!

    Laptop:    Thinkpad X260 (i7 6600U, 16GB RAM) - MX Linux/Win11

    Zweitrechner: Dell 3070 MFF (i5-9500T, 32GB RAM) - derzeit Win10

    Hauptrechner: Eigenbau (Intel Core i5-12400, GTX 1060 6GB,16GB RAM, 10-Gbit-LAN) Manjaro 23.1.3

    Server:   Eigenbau (i5-12600T, 64GB RAM, 3x NVMe-SSD 1x500GB+2x1TB, 2x SSD 1TB) - PROXMOX

    Diverse Raspis | 3D Drucker | 24/7-Server Fujitsu Futro m. PROXMOX

  • Ich hasse diese Abomodelle so sehr. Bin echt froh, dass ich sowohl bei unraid als auch Plex eine Lifetime Lizenz habe. Schrecklich dieser Abowahn.

    Linux Desktop | MacBook | Dragonborn | est. 1979 | IDDQD IDKFA | wannabe movie critics (70/80) | data hoarder | unRAID | ..bei der Macht von Grayskull | DC > Marvel | Volle Kanne Hoschis | Don't fear the reaper | Batman Fan

  • Bald gibt es auch das Abo fürs Leben: Wer nicht mehr zahlen kann... So wie im Film:

    Was mich bei Unraid mehr stört, dass man die Lizenz und das Betriebssystem auf einem Stick haben muss. Oder wurde dies auch geändert?

    Ubuntu (Gnome) - LMDE (Cinnamon) - Lubuntu (LXQt) - MX Linux (KDE Pl.) - Debian (Gnome) - RaspPi OS (Gnome) - Mageia (KDE Pl.) - Manjaro (KDE Pl.)

  • Bald gibt es auch das Abo fürs Leben: Wer nicht mehr zahlen kann... So wie im Film:

    https://www.imdb.com/title/tt1637688/

    Was mich bei Unraid mehr stört, dass man die Lizenz und das Betriebssystem auf einem Stick haben muss. Oder wurde dies auch geändert?

    Hab schon mehrmals den Stick gewechselt und es gab keine Probleme. Maximal ein paar Stunden Wartezeit. Man kann bei Problemen den Support anschreiben und die geben die Lizenz frei, damit diese einem neuen Stick zugewiesen werden kann. Man kann zudem ein Backup erstellen.

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  • Man muss ja kein Microsoft Linux mieten.

    PC: AMD Ryzen 7 5700X, NVIDIA RTX4060, Debian 12 - NB: AMD Ryzen 7 8845HS, Radeon 780M, Debian 12
    Was wir jetzt erleben kehrt niemals mehr zurück.

  • Naja wie ist dieses Abo bzw wie unterscheidet sich dieses Abo jetzt von einem Abo von MS?

    Naja, sind halt zwei völlig unterschiedliche Dinge. Abos sind es beides. Du bezahlst allerdings für Updates und könntest es theoretisch nach Ablauf ohne Updates weiter nutzen. Das kannst du bei Abos von MS halt nicht. Aber die sind ja im Prinzip auch nicht für ein OS, sondern für Services oder Speicherplatz, bzw einer Kombination aus beidem.

    Windows ist da aktuell noch eine Ausnahme, da man dafür (noch) keine monatlichen Gebühren zahlen muss. Von "Cloud Computing" abgesehen, zahlst du also einmal. Dein Eigentum ist Windows dann aber trotzdem nicht, da du lediglich eine Nutzungslizenz erwirbst.

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  • In meinen Augen ist da nicht viel um, du musst immer die Aktuellsten Version haben dass man Updates bekommt da die alten Versionen auslaufen.

    Auch unraid ist anschließend nicht deins denn meines Wissens nach nutzt nur viele opensource Projekte ist aber selbst nicht OpenSource.

  • Hab schon mehrmals den Stick gewechselt und es gab keine Probleme.

    Stör mich eigentlich mehr, dass so ein Teil am Gerät sein muss. Meine aktuelle Lösung mit Lubuntu genötigt nur ein Netzwerk- und ein Stromkabel.

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  • Stör mich eigentlich mehr, dass so ein Teil am Gerät sein muss. Meine aktuelle Lösung mit Lubuntu genötigt nur ein Netzwerk- und ein Stromkabel.

    Sehe ich ganz genauso.

    PC: AMD Ryzen 7 5700X, NVIDIA RTX4060, Debian 12 - NB: AMD Ryzen 7 8845HS, Radeon 780M, Debian 12
    Was wir jetzt erleben kehrt niemals mehr zurück.

  • Wie sieht es denn mit der GPL aus? Unraid nutzt doch mindestens den Linux-Kernel und auch Linux-Dateisysteme.

    Müssten die nicht ihren Quellcode veröffentlichen? Finde auf deren Website keinen Hinweis darauf.

  • Das Problem mit dem Stick kann ich nicht nachvollziehen. Naja.. nachvollziehen kann ich eure Meinung schon. Ich habe nur persönlich kein Problem damit. Das gesamte System läuft im RAM und der Stick wird halt nur für den Bootvorgang und configs benötigt. Außerdem ist der Stick halt eine Art Dongle, wie es sie früher für sehr viele kommerzielle Software gab. Der Stick ist also Bootmedium und Hardware-Serial-Key zugleich. Und mal ehrlich.. das Teil bekommst du für 8 EUR im Aldi und der Stick verschwindet dann auf der Rückseite eines PC. Stört mich daher nicht wirklich.

    Der Unterbau ist übrigens Slackware. Und ja, die haben sich in der Vergangenheit mit GPL etwas schwergetan. Gab da hitzige Diskussionen.

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  • USB Sticks sind leider nicht für 24 Stunden ausgelegt, da müsste man mit USB 2.0 arbeiten damit die nicht warm werden.

    Selbst die halten nicht lange, das ist unnötig Hardware Müll und der Umwelt zu liebe auch nicht besser :)

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    Wenn wir schon als kleines Land die Welt retten wollen dann bitte richtig :D ( Humor Ende)

    Wird da nicht nur beim Boot zugegriffen und ansonsten ist das Teil nur im IDLE?


    Ist aber ein guter und interessanter Punkt. HAbe mir mal die reads und writes per screenshot gesichert und werde nach einer Stunde oder nach 12 Stunden oder so vergleichen.

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  • So.. knapp 13 Stunden und der Counter ist hoch gegangen:

    125 Reads und 231 Writes sind dazugekommen. Alleine die Writes machen damit knapp 18 je Stunde oder ein Write alle 3 Minuten aus. Rechnet man die Reads dazu, kommt man sicher auf einige mehr.

    Meine Annahme, dass der Stick nur zum Booten benötigt/verwendet wird, war also falsch.

    Anmerken muss ich natürlich, dass ich keine Ahnung habe, wie sich die Reads und Writes tatsächlich verteilen. Theoretisch könnte der Stick auch 9 Stunden im IDLE gewesen sein, dann in 1-2 Stunden genutzt worden und anschließend wieder IDLE. Also alles rein mathematische Werte ohne Gewähr.

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  • Die Read und Writes dürften von der Menge vielleicht weniger problematisch sein, aber vermutlich halten die den Stick davon ab ausreichend schlafen zu gehen, damit der zwischenzeitlich auch mal abkühlen kann. Musste selbst feststellen, dass heutig kleine Sticks schon noch ein paar Minuten, auch wenn nicht mehr auf sie zugegriffen werden, also Read und Writes, extrem heiß werden.

    Prinzip Dongle kann ich schon verstehen, aber mich stört an einem Minimum System einfach, dass so eine "Warze" am System ist. Darum sage ich auch niemanden, dass mein HP T620 interne USB-Ports hat. ;)

    Ubuntu (Gnome) - LMDE (Cinnamon) - Lubuntu (LXQt) - MX Linux (KDE Pl.) - Debian (Gnome) - RaspPi OS (Gnome) - Mageia (KDE Pl.) - Manjaro (KDE Pl.)

  • Der Quellcode vom modifizierten Linux Kernel findet man auf dem Unraid Stick unter /usr/src

    Damit halten sie sich an die GPL, die fordert das der Quellcode für Nutzer verfügbar sein muss.

  • UNRAID haben mittlerweile auf das neue Abo-Modell umgestellt:

    New Unraid OS License Pricing, Timeline, and FAQs
    Unraid is an operating system that brings enterprise-class features for personal and small business applications. Configure your computer systems to maximize…
    unraid.net

    Es gibt nun folgende Pakete:

    • Starter (bis zu 6 Storage-Devices), für 49$
    • Unleashed (Storage-Devices unlimitiert), für 109$
    • Lifetime, für 249$

    Starter und Unleashed gelten beide für ein Jahr, danach sind 36$ pro Jahr fällig.
    Anzumerken ist aber, dass man innerhalb der OS-Version immer Aktualisierungen erhält, auch wenn das Abo beendet ist.
    Benutzen kann man UNRAID an sich also auch ohne laufendes Abo.
    Nur das Update auf die nächste OS-Version kann man dann nicht mehr mit gehen.

    Die alten Lizenzen werden nun als "Legacy Keys" bezeichnet.
    So wie ich es verstanden habe, können diese weiter uneingeschrenkt weiter genutzt werden.
    Es können aber auch, im Bezug auf die Anzahl der Storage Devices, diverse Upgrades durchgeführt werden:

    • Basic to Plus: $59
    • Basic to Pro: $99
    • Basic to Unleashed: $49
         
    • Plus to Pro: $69
    • Plus to Unleashed: $19

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