Service- und Linux-freundlichstes Notebook....

  • Ich habe hier ein ACER e3-111-C45G in der Bucht gefangen. Was nicht stimmte: Akku komplett tot, zwei helle Flecken auf dem Bildschirm. Fallen zwar auf, aber man übersieht sie irgendwann. Kein Netzteil dabei.

    Ich war vollig überrascht, wie servicefreundlich man so ein Gerät aufbauen kann. Wechsel zwischen UEFI und legacy-Mode völlig unkompliziert. Beim Zerlegen ist die Unterschale nach entfernen der gleich langen Schrauben einfach abnehmbar, er ist nur leicht eingeklickt.

    Im Inneren sind die Teile alle verschraubt, Akku, Mainboard. Die BIOS-Batterie ist in einem Sockel, die Festplatte nur gesteckt, aber sitzt fest im Gehäuse. Der Akku ist ein flaches Teil in einem Rahmen, mit 3 Schrauben befestigt. Ersatz-Akku kam innerhalb eines Tages, Netzteil war hier noch passend vorhanden. Alle Schrauben sind nicht in schnöden Plastik-Zapfen, sondern in eingegossenen Metallgewinden eingeschraubt.

    Viel besser kann man es kaum machen.

    Wer kennt noch Notebooks, bei denen es richtig Spass macht, etwas zu verändern/aufzurüsten/reparieren?

    Und warum ist dieses Notebook kaum irgendwo zu finden? Der Formfaktor ist auch super. Diese Riesen Plastiklappen, die man heute so bekommt, mag ich nicht.

    Ich habe jetzt aktuell mal Windows 10 und Debian 11 drauf, alles ließ sich tadellos installieren. Bei Windows musste ich nur den Touchpad-Treiber nachinstallieren, bei Debian die wl-Module für das Broadcom-Wlan. Wenn das schwierig geworden wäre, hätte ich ein anderes Wlan-Modul gesteckt, habe noch ein paar hier, die kosten eh kaum was.

    Ich musste das jetzt mal schreiben, weil die bisherigen Notebooks, die ich bearbeitet habe, immer irgend welche Fallen eingebaut hatten, verklebt oder unnötig kompliziert und billig gefertigt waren.

  • Als Toshiba noch Notebooks herstellte, war ich von dessen Servicefreundlichkeit,

    leichter Aufrüstbarkeit und guter Qualitaet begeistert.

    Ein über zehnJahre altes Modell mit Core-2 CPU leistet bei meiner Frau immer noch

    gute Dienste, nachdem ich vor einigen Jahren mal die alte FP gegen eine SSD-Platte

    getauscht habe.

    Neben Toshiba hatte ich schon Notebooks von Asus, Lenova und nun HP, die sich aber

    in Bezug auf ihrer "Wegwerf-Genetik" kaum unterschieden und praktisch weder

    "servicefreundlich", noch gut auf- und nachrüstbar waren.

    Kann natürlich auch an der jeweiligen Modellreihe gelegen haben, da sich nicht jeder ein

    teures "Super-Notebook" leisten kann oder will.

    Generell hat aber meiner Meinung nach die "Qualitaet" doch extrem nachgelassen und

    Notebooks/Laptops sind immer mehr zum Wegwerfprodukt verkommen.

    Betreffs Linux kann ich nur von meinen jetzigen HP-Laptop berichten, wo sich Linux ohne

    Probleme installieren ließ und super laueft, aber Kartenleser, Bluetooth und Fingerabdrucksensor

    nicht unterstützt werden und das W-Lan immer wieder "Aussetzer" hat...

  • Ich nehme an es handelt sich um HP 2xx, oder HP14 /15 /17

    #FurZiPuPS

  • Das HP 25XX ist zwar gut, aber ein paar Dinge nerven schon:

    Die Sensorleiste unter dem Monitor muss seitlich verschoben werden, um das Gerät zu öffnen. Kommt man so einfach nicht drauf.

    Außerdem werden die Sensortasten für z.B. Wlan ab und zu unabsichtlich betätigt, und dann wundert man sich, warum keine Verbindung aufgebaut wird...

  • Das HP 25XX ist zwar gut, aber ein paar Dinge nerven schon:

    Die Sensorleiste unter dem Monitor muss seitlich verschoben werden, um das Gerät zu öffnen. Kommt man so einfach nicht drauf.

    Außerdem werden die Sensortasten für z.B. Wlan ab und zu unabsichtlich betätigt, und dann wundert man sich, warum keine Verbindung aufgebaut wird...

    Wir nennen diese Laptops Konsumbretter ;)

    #FurZiPuPS

  • Bin jetzt mit dem ACER e3-111 (oder auch ACER E11, damit findet man es öfter) immer mehr begeistert.

    Da es mit MBR und Grub ziemlich hakte, und das Gerät sowieso eine neue SSD bekam, habe ich mich mal an GPT und UEFI gewagt. Zuerst Windows 10 installiert, geschrumpft, und dann Debian dazu.

    Ich muss sagen, GPT und UEFI sind auf dem Gerät um einiges einfacher zu handhaben als Grub mit dem MBR.

    Alles flutscht tadellos, Windows konnte ohne Probleme verkleinert werden. Im EFI alles so eingestellt, dass Debian zuerst lädt und mit dem Grub startet (ein bisschen Grub muss schon sein). Wunderbar.

    Mal sehen, ob ich noch etwas Geld in das Gerät stecke. Läuft zwar mit 2GB RAM schon schick, aber man kann es bis 8GB aufrüsten...

  • Läuft zwar mit 2GB RAM schon schick, aber man kann es bis 8GB aufrüsten...

    Klar, auf jeden Fall 8GB rein stecken wenn das geht!
    Und dann später noch auf Windows 11 updaten.
    Achtung! Grub so einstellen das immer das zuletzt gebootet System bootet! Wichtig für Windows Updates.

    PC: AMD Ryzen 7 5700X | AMD RX6600 | 32GB RAM | Debian 12 Xfce
    Notebook: AMD Ryzen 5 5300U | Vega Graphic | 16GB RAM | Debian 12 Xfce
    ICQ: 68312401

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