Bin immer noch bei meiner Slackware 15.0 Installation.
Sicherlich ist das "älteste noch aktive Linux" nicht mehr so populär wie andere Distributionen aber ich mag einfach den "Plain Vanilla" Ansatz, dass man an den Paketen und Notifications nicht irgendwie herumdoktert. Es erinnert mich irgendwie an die Public Domain Disketten und die Shareware-CD-ROMs der 90er. Viel Software, ein komplettes Betriebssystem mit allen Libraries, Compilern etc. die man so braucht. XMMS2 und Xine, alles dabei.
Eine "Full Install" ist wirklich etwas Feines, dass man nicht extra nach "-devel Paketen" Ausschau halten muss. Patrick Volkerding macht das immer noch gut.
Hintergrund ist sicherlich auch, dass ich bei openSUSE als Contributor den damaligen Börsengang nicht mochte. Paketieren für Aktionäre ist einfach nicht mehr meins. Slackware ist für mich eine richtige "Generation X - ihr könnt mich alle mal..-Distribution". Und natürlich "Tried and True" mit ihren ganz eigenen Wegen und Umsetzungen.
Will aber auch keine Werbung machen. Sehr viele wären sicherlich enttäuscht und nicht jede*r ist "in pursuit of Slack".
Ich ziehe immer den Hut vor Slackware Nutzern.
Ich habe mit Slackware auch schon einmal geliebäugelt, gerade da es so eine Geschichte hat, ich finde es aber sehr unbehaglich vom Einstieg her. Sehr kompliziert.
Brauche dann doch eher dieses installieren und läuft ohne viel TaM Tam.