Posts by kim88

    Nein


    Alles was du über APT Paketverwaltung installiert hast - wird KEINE Updates mehr bekommen.


    Updates würdest du nur noch für Apps bekommen die über Snap oder Flatpak installiert wurden.


    Aber auch hier wird es irgendwann Probleme geben. Flatpak und Snap sind auch per Apt installiert - irgendwann werden dir veralteten Version von Flatpak mit dem Flatpak Server nicht mehr kompatibel sein.


    So oder so - man sollte unbedingt Upgraden.


    Wenn man weniger oft Upgraden will, sollte man Distributionen nutzen die längere Supportzeiträume anbieten. Z.b Suse Enterprise oder Red Hat (kostenpflichtig) oder Ubuntu LTS (als Privatperson 10 Jahre kostenlos)

    Ich bin auch kein grosser Fan davon, das schaut wieder nach so einem 1-2 Personen Hobby Projekt aus. Wenn die mal keinen Bock mehr haben hast du eine ungewartet Distribution.


    Es gibt für openSuse etwas ähnliches, dass sich GeckoLinux nennt, davon bin ich ein sehr grosser Fan, dass Projekt hängt zwar von einer Person ab, aber es hat keine eigenen Paketquellen. Der macht im Grunde nur aus den bestehenden offiziellen und Paketquellen verschiedene ISO's mit anderen Voreinstellungen - man muss danna uch nicht mehr Codecs manuell installieren, etc.

    Aber da er keien eigene Paketquellen pflegt, hast du dennoch ein voll funktionales System das weiterhin alel Updates bekommt - selbst wenn der Entwickler mal keine Lust mehr hat.

    Da das letzte Wochenupdate relativ gut angekommen ist, kommt nun ein weiteres Update mit Dingen die in dieser Woche im Gnome Projekt und verwandten Projekten passiert ist.


    Nautilus (Dateien)

    Der Gnome Datei Manager Nautilus hat in den letzten Wochen sehr viele Code Änderungen mitbekommen. Die Änderungen geschehen alle in Vorbereitungen auf das nächste Gnome Release (43). Diese Woche wurde Nautilus nun vollständig auf GTK4 und libadwaita portiert. Folgende Änderungen sind diese Woche die Entwicklerversion von Nautilus geflossen.


    Das grösste Problem bei der Portierung war die Baum- / Listenansicht zwar gibt es dieses Modell in GTK4 - aber es funktioniert bei Drag & Drop Aktionen nicht sehr zuverlässig (Das war unter GTK3 schon ein Problem, und war mit mehreren unschönen Codefixes so gebastelt worden das es funktionierte). Da man nicht wieder basteln wollte, hat man die Listenansicht komplett neu und nicht mehr auf Basis von "GTK TreeView" sondern auf Basis von "GTK Column View" entwickelt. Diese Neuprogrammierung für Nautilus 43 war extrem zeitaufwendig, bringt aber gegenüber der alten Ansicht ein paar Voteile - unter anderem, dass nun Dateinamen nicht mehr beschnitten werden.


    Nautilus 42:



    Nautilus 43:


    Gnome Calendar

    Der Gnome Calender, stand im letzten Update schon im Fokus. Diese Woche kam neuer Code in die Entwicklerversion, der nun "Pinch to Zoom" in der Wochenansicht unterstützt. Der Pinch-to-Zoom Event kann über den Touchscreen oder das Touchpad ausgeführt werden. Alternativ erhält man den gleichen Effekt wenn man STRG drückt und mit dem Mausrad scroll.


    Zudem hat der Kalender für die verschiedenen Kalender neue Standardfarben erhalten. Diese Farben passen besser in das libadwaita Design Konzept und haben im Dark-Mode ein besseres Kontrastverhältnis.


    Updates bei Gnome Circle Apps



    Pika Backup


    Link zur App: https://flathub.org/apps/details/org.gnome.World.PikaBackup


    Pika Backup ist ein Backup Tool, dass auf dem Borg-Backup-Mechanismus beruht und eine libadwaita Oberfläche dafür bietet. Bei der App wurde diese Woche eine neue Version veröffentlicht, die ein Bugfix behoben hat - bei dem teilweise die automatisierten Backups nicht gestartet sind.

    Und es wurde ein Bugfix behoben, bei der die App - wenn sie als Flatpak installiert ist - nicht automatisch gestartet hat.


    Third Party Projects

    Login Manager Settings

    Link: https://flathub.org/apps/detai…mazharhussain.GdmSettings


    Mit dieser APP kann man den Gnome Login Manager (GDM) individualisieren. Mit der neu veröffentlichten Version 0.6 wurden sehr viele Fehler behoben. Zu den wichtigsten zählen, dass die App nun auch unter Fedora, Red Hat und allen anderen Linux Distirbutionen funktioniert die SELinux laufen haben.

    Unter Ubuntu funktionierten bisher nicht alle Einstellungen, auch das wurde mit der aktuellen Version behoben.

    Es wurden Übersetzungen für mehrere neue Sprachen hinzugefügt, und bestehende Sprachen wurden aktualisiert - die Unterstützung für Deutsch ist nun vollständig.

    GNOME Shell Extensions



    Shell Configurator

    Link zur Erweiterung: https://extensions.gnome.org/e…/4254/shell-configurator/


    Der Shell-Configurator ist in der Version 5 erschienen - und bietet nun erstmal Support für Gnome 41 und 42. Die Einstellungsoberfläche wurde auf libadwaita aktualisiert.

    Im Grunde ist die Erweiterungen eine grafische Oberfläche für "versteckte Gnome Shell" Einstellungen die man sonst nur manuell über die gsettings ändern kann. Man kann z.b. die Geschwindigkeit der Animationen anpassen, oder auch definieren ob beim Start der Gnome Shell die Aktivitätenansicht oder der Desktop angezeigt werden soll, etc.

    Ist sicherlich ein Blick wert für alle die mit den Gnome Standard-Einstellungen nicht ganz glücklich sind - und nun kann man die Einstellungen auch in den aktuellen Gnome Versionen vornehmen


    Nicht unbedingt. KDE Neon basiert ja jeweils auf der Ubuntu LTS - und die Software die da rumgammelt ist wirklich wirklich alt - und sehr oft auch nicht betreut (Universe).


    KaOS hat zwar weniger Pakete als irgendein Ubuntu, dafür aber aktuelle und betreute.

    Ist kein Arch-Klon, sie nutzen nur den selben Paketmanager. Ist ebenfalls Rolling Release und fokussiert sich komplett auf KDE.

    Also bieten keine anderen Desktops an, und 99.9% der Anwednungen im Repository sind QT Anwendungen. Da das AUR nicht kompatibel ist haben Sie auch da was eigenes: KCP - KaOS Community Packages: https://kaos-community-packages.github.io/


    Ich nutze die Distribution immer, wenn ich einen aktuellen Blick auf KDE werfe.

    Wenn du das ganze im Tablet Modus nutzen willst empfehle ich dir dringend etwas mit Gnome zu nutzen. Das hat den besten Touch Support, auch was On-Screen Tastatur, etc anbelangt.


    Ich würde mir aber auch nicoletta Vorschlag überlegen, da ein Android draufzuknallen.

    Ich würde die Version der Distribution noch wichtig finden. Ob jemand Ubuntu 20.04 oder 22.04 nutzt kann je nach Problem schon einen Unterschied machen - und / oder auch andere Lösungsvorschläge brauchen.


    Neofetch & Co würde ich nicht als Vorgabe machen, wenn jemand nicht mehr booten kann, kann er auch diese Kommando nicht mehr ausführen.

    Ich kenne diesen Frust.


    Mein Kompromiss heisst Fedora. Die machen so eine Mischung aus Rolling- und Stable. Im Grunde gibt es alle 6 Monate ein Stable Release.


    Aber Dinge wie z.b. den Kernel und viele Apps werden dennoch während dem Release aktualisiert. Hier läuft Kernel 5.18.5 ganz normal über Updates ohne manuell installiert oder so. Ausgeliefert wurde e smit einem 5.16 oder 5.17 Kernel weiss es schon gar nicht mehr.


    Falls du da noch nicht durchgehoppst bist, kann ich dir das empfehlen. Ich bin ja eher Gnome Mensch, aber Fedora hat auch einen KDE Spin, der bei vielen eingefleischten KDE Liebhabern sehr beliebt ist: Mehr dazu hier: https://spins.fedoraproject.org/


    Der Desktop bei Fedora bleibt allerdings bei der ausgelieferten Version. Also Gnome bleibt bei Fedora 36 bei Version 42 und KDE bleibt bei 5.24. Du bekommst dafür immer die Bugfix Releases daher Fedora liefert zurzeit 5.24.3 und wird dann auch auf 5.34.4 Updaten sobald das veröffentlicht wird.


    Kann vielleicht einen Blick wert sein.

    Viele halten Nautilus als Dateimanager für sehr beschränkt - und ja teilweise stimmt das auch. Und leider haben die Entwickler erst gerade kürzlich wieder Nein zu "Miller-Columns" gesagt.


    Was viele bei Nautilus vermissen, ist das man in irgendeinem Ordner einen Rechtsklick machen und eine neue Datei erstellen kann. Dolphin und viele andere Dateimanager können das.


    Und Überraschung - Nautilus kann das auch - und zwar schon seit ewig - und ich persönlich finde auch um einiges besser als viele andere Dateimanager. Nur leider wird einem die Funktion nirgendwo erklärt.


    Also übernehme ich das. Hier ein Beispiel wie das bei mir aussieht:



    Und wie macht man das?

    Eigentlich ganz einfach - wenn ihr eine Distribution mit Gnome frisch installiert habt ihr in eurem Home Ordner ganz viele Standard Ordner z.b. Dokumente, Downloads und auch Schreibtisch (wozu es diesen Ordner noch gibt, obwohl Gnome quasi nichts auf dem Desktop anzeigt ist mir ein Rätsel.)


    Unter diesen Ordner gibt es auch den Ordner "Vorlagen" im englischen "Templates". In diesem Ordner könnt ihr z.b. eine leere Text Datei erstellen die ihr "Neue leere Datei" nennt - und schon erscheint die überall im Kontext Menü aus Auswahl.

    Das coole an der Funktion ist, ihr könnt alles mögliche an Dateien dort erstellen. Ich nutze z.b. bei allen GIT Projekten eine standardisierte .gitignore Datei, ich habe die im Vorlagen Ordner und kann die bei einem neuen Projekt so direkt einfügen.


    Ihr könnt das ganze auch hierarchisch sortieren und im Vorlagen Ordner z.b. Ordner erstellen und die Vorlage-Dateien so verwalten im Kontext Menü sieht das dann z.b. so aus:



    Die Funktion ist super mächtig, sehr simpel und kann den Alltag vereinfachen - jedenfalls wenn man Nautilus nutzt.


    Theoretisch müsste das in allen Nautilus Forks genau so funktionieren:

    z.b.: Caja - Dateimanager von Mate

    oder Nemo - Dateimanager von Linux Mint

    Zu DW muss man allerdings anmerken, dass diese natürlich nicht aufgrund der Downloads oder tatsächlichen Beliebtheit ranken. So weit mir bekannt und falls sich da nichts geändert hat, bezieht sich das nur auf die Aufrufe ihrer eigenen Seite. Wenn MX also ganz oben steht, wurde die Detailseite zu MX einfach am öftesten angeschaut.


    Ja und man kann das seit 20 Jahren easy manipulieren, da man einfach manuell die Seite oft aufrufen kann xD

    stern aber da sist doch genau das was Stardenver gesagt hat. Ob jetzt so eine komische Box oder PGP oder ein S/Mime Key - das ganze funktioniert erst wenn beide Kommunikationspartner das nutzen.


    Verschlüsselung muss auf Protokoll Ebene implementiert sein, E-Mail ist ein Protokoll das nun 60 bis 70 Jahre alt ist und sich schlicht und einfach NICHT für verschlüsselte Kommunikation eignet - jeder WhatsApp Chat ist besser geschützt.