Posts by tempograd

    Also ich sehe die Darstellung von Linux in egal welchen Medien immer zweigleisig:

    Auf der einen Seite kommt immer wieder das Vorurteil "ist was für PC-Bastler" - also zu kompliziert für den normalen Windows Nutzer. Und natürlich dabei stets auch gerne genommen, die Formats-Inkompatibilität zu proprietären Formaten.

    Auf der anderen Seite gibt es die Darstellung als wäre es ein 1-zu-1 Ersatz für ein aktuelles Windows und alles wäre ganz easy.

    Das erste Argument schreckt ab und lässt es viele gar nicht erst versuchen, das zweite verführt dazu die Dinge einfach zu leicht zu nehmen und sich dann ohne wenigstens ein Minimum an Infos zu erlesen alles zu zerschießen.

    Ich denke wenn mehr Rechner direkt ab Werk, also praktisch fertig konfiguriert zu kaufen wären und das zu ggf. auch minimal günstigeren Kursen, würde es auch mehr Akzeptanz geben. Nicht in allen Bereichen, aber schließlich ist ein Chrome-Book auch kein Windows-Rechner.

    Es ist ja nicht so, als hätte es für Windows oder ein MacOS oder Android/ChromeOS nicht auch eine gewisse Einarbeitung gebraucht.

    Und klar, das muss man einfach auch stets erwähnen, sobald es um große Kaufsoftware im professionellen Bereich geht (SAP, DATEV, ATOSS, etc.) kommt man mit Linux nicht weit. Und es ist wohl nicht davon auszugehen, dass derartige Hersteller auf open-source umschwenken werden.

    ....naja ich hab in meinem Umfeld immerhin zur Verbreitung von Linux beigetragen. Nahezu alle meine betreuten User sind inzwischen vollständig auf Linux umgestellt. Klar es gibt noch das ein oder andere Dual-Boot. Aber die meisten sind inzwischen glücklich keinen Stress mehr mit irgendwelchen vermurxten Updates zu haben, oder irgendwelche "work-arounds" einrichten zu müssen, weil Microsoft gerade nicht preisgeben will wo der Hund begraben liegt, oder es selbst nicht weiß. Oder alle drei vier Jahre einen neuen Rechner besorgen zu müssen, weil der alten den neuen Anforderungen nicht mehr entspricht.

    Gerade in der aktuellen Diskussion um Nachhaltigkeit macht es doch Sinn sich mal die Frage zu stellen, ob es ev. nur am OS liegt, warum mein Rechner plötzlich nicht mehr ausreicht. Außerdem angesichts der aktuellen Preisentwicklung im Hardware-Bereich (Stichwort Speicher-Krise) und der witschaftlichen Lage wird es meiner Ansicht nach auch im Desktop Bereich noch deutlich nach oben gehen mit Linux.

    Wenn es sich bei den 7,5% also reine PC-User handeln soll, dann würde ich es fast glauben. Waren wir vor wenigen Jahren nicht noch bei ~2,x %? Dafür dass es für Linux kein Marketing gibt ist das doch enorm...

    Ich vermisse den Trackpoint auf anderen Rechnern - und die dritte Maustaste.

    ...ja wenn Du darauf Wert legst, die alten Dell Latitude hatten beides ebenfalls (und die gibts sogar noch günstiger). Aber deswegen hatte ich auch die alten Latitudes immer gemieden. Ansonsten dito, ich arbeite an meinem großen Rechner sogar mit zwei Mäusen. Am liebsten eine linkshändig, die andere rechthändig konfiguriert (leider bei Linux immer nur eine Einstellung für beide). Schont die Ellbogen (in Punkto Epicondilitis).....

    Am Touchpad ist mir das so wie so einerlei.....nur blind ständig die falsche Taste (bei 3 Tasten) erwischen hatte mich immer mega genervt.

    Letztendlich, ich geb es ja zu.....bin ich seit ca. 25 Jahren zufriedener Dell Nutzer. Klar hab auch ich immer wieder mal zu Lenovo und den ThinkPads über den Tellerrand geschaut. Aber da Dell eben seit Jahren Linux OEM unterstützt haben sie bei mir einen Stein im Brett....;)....nur wenige andere große Hersteller halten da immer noch die Linux-Fahne hoch :love: und sowas muss man doch unterstützen 8).

    So inzwischen ist das Dell Latitude in Betrieb genommen worden. Es wurde wie schon beschrieben ein Dualboot aus Windows11/Manjaro Cinnamon.

    Ich habe Windows 11 nun doch etwas kleiner platziert, es sind 102 GB, ich hoffe das reicht zumindest für Updates, falls das überhaupt passieren sollte. 50 GB wurden für / reserviert und die restlichen 800 GB für /home. Eine Swap habe ich mir gespart bei 32 GB denke ich wird wohl kaum was ausgelagert (Hybernation ist nicht erforderlich).

    Habe außerdem die Wlan Verbindung auf 5 Ghz umgestellt, daher läuft alles jetzt sehr stabil, flüssig und flott.

    Insgesamt bislang ein sehr erfreuliches Gerät. Und der Preis war für diese Ausstattung meiner Ansicht nach auch wirklich ok. Es blieb allerdings beim Nachlass in Höhe von 40,-- €. Dieser wurde aber unmittelbar nach der Entscheidung gut geschrieben. Also für 370 Euro ein Gerät das überall sonst bei Second-Hand Händlern zwischen 500 und 700 verkauft wird, ich finde das ist mehr als fair. Mal sehen ob es auch wieder 15 Jahre übersteht wie das alte Acer Travelmate...;).

    Manjaro war übrigens in unter 10 Minuten (!) vollständig inkl. Updates und Office installiert.

    Außerdem hat das Gerät sogar einen SIM-Karten Slot verbaut, war soweit ich mich richtig erinnere in der Beschreibung gar nicht erwähnt worden. Wäre nicht das magere Anschlussfeld hätte mir natürlich das Dell Precision 5560 aus dem Eröffnungsthread besser gefallen, schon alleine wegen des Alugehäuses. Ich hätte Euch gerne noch ein Bild eingestellt, aber aufgrund des bereits als "erledigt" markierten Threads geht das ja leider nicht mehr.

    Warum es nun letztendlich doch ein Dell geworden ist? Wird ev. den ein oder anderen verwundern: Ich und meine bessere Hälfte hassen das Touchpad von Lenovo mit den drei (bzw. früher bis zu 5) Tasten und der doofe TrackPoint in der Tastatur nervt mich noch mehr, ist für mich ein Relikt aus den 90ern....wer braucht sowas?! Sorry dafür. Ich liebe das große cleane und haptisch hervoragende Touchpad von Dell, das ist auch beim Latitude immer noch so wie bei meinem XPS.

    So, das war nun wirklich das letzte Posting meinerseits.

    Sehr guter Thread, da ich mir selbst die Frage aktuell stelle ein gutes für unterwegs Notebook mit Linux zu füttern. Für Arbeiten im Zug und Touren unterwegs mit Rad, sollte also kompakt und stabil sein.

    ...also wenn es Dir um kompakt und stabil geht, dann kann ich Dir wärmstens ein XPS13 von Dell empfehlen. Dabei geht auch noch eine ältere Modell-Nummer. Meines ist ein inzwschen 8 Jahre altes 9360. Voll-Alu Gehäuse, Carbon Bezel und es ist mit 13" ugf. so groß wie ein DinA4 Blatt. Die Dicke mit ca. 1,5 cm geht ok und auch das etwas höhere Gewicht von 1,2 kg. Nachfolgende Versionen sind nur noch 11 mm dick und auch leichter. Aber mir ist die Robustheit wichtiger. Der Akku hält nach 8 Jahren immer noch 6-8 Stunden (!). Einziger Schönheitsfehler, das 9360 und 9360-R hatten diesen matten Softlack auf der Handballenauflage/Bezel. Dieser wird je nach Beanspruchung etwas "unangenehm" im Alter. Dell liefert nach wie vor einige Geräte auch direkt ab Werk auf Wunsch mit Ubuntu aus. Das XPS13 war daher ab Werk Linux-zertifiziert und in der "Developer Edition" ein Linux Ultrabook OEM. Preislich sind die älteren inzwischen extrem günstig.

    Danke Dir /su ! Ich hatte auch sowas in Erinnerung, aber bislang nur mit Windows 10 im Dualboot Erfahrungen, das ist der erste Win 11 Rechner mit Dualboot im Haus (und Win11 nervt mich jetzt schon....;)).

    Bislang hatte Win11 nur kurzen Netzkontakt, aber das hat offensichtlich schon gereicht den Eintrag ohne Account zu installieren zu entfernen. Jetzt gehts halt an dem Punkt mit Shift+F10 und über die Konsole mittels: start ms-cxh:localonly

    Daher bin ich nicht sicher ob es wirklich zu Updates kommt - die Programme laufen auch so und wenn keine Netzverbindung eingerichtet wird kann es auch nichts runterladen. Wenns veraltet, ist mir insofern auch egal....Die alten Programme selbst sind nicht so umfangreich und es geht auch nur um zwei.

    Übrigens hab ich nochmal um die Anpassung des Preisnachlasses gebeten bzgl. des GSmartControl Eintrags der SSD. Mal sehen was hierzu kommt.

    So wir haben uns nun doch entschieden das Gerät zu behalten. Der Rahmen ließ sich perfekt kleben und sieht nun aus als wäre nie etwas gewesen. Die Tastaturabdrücke im Display sind nur oberflächlich und im Betrieb nicht zu sehen, egal mit welchem Hintergrund.

    Bleibt lediglich die SSD, aber da sie aktuell bei CrystalDiskInfo mit "Gut" bewertet wird sehe ich es (zumal auch Sicherungen regelmäßig gemacht werden) als nicht so kritisch. Hab hierfür nochmals um eine Erhöhung des Nachlasses gebeten - mal sehen...

    Letzte Frage an Euch in diesem Thread, dann lass ich ihn wirklich ruhen:

    Wieviel würdet Ihr auf der 1TB SSD Windows 11 noch überlassen - bzw. sind nötig um dort ggf. noch Updates durchführen zu können?

    Windows 11 selbst lässt in der Datenträgerverwaltung eine Verkleinerung der Partition auf nur 52 GB zu. Ich will es nur nicht übertreiben, ev. muss ja doch nochmal auf Windows 11 zugegriffen werden. Es gibt außerdem zwei proprietäre Programme die nicht unter Wine funktionieren und die leider an Geräte gebunden sind (u.a. Sony SLR), die zwar selten, aber doch benötigt werden.

    Ansonsten soll Windows 11 nicht ins Netz und wurde auch ohne Account aktiviert - Linux wird das Hauptsystem werden.

    Danke wie immer vorab für Eure Ratschläge!

    Hallo nochmal,

    Danke schon mal für Eure Einschätzung.

    Nun da das Ding mal in der Ausstattung rund 2890,-- € gekostet hatte fand ich die 369,-- nach Abzug des Nachlasses nicht überzogen.

    Ist immerhin eine Tiger-Lake CPU, die liegt aktuell noch bei 249$ und die 32 GB DDR4 sind jetzt auch nicht gerade wenig, derzeit gebraucht bei +/- 120€. Letztendlich noch die 1TB NVMe SSD mit ebenfalls gebraucht +/- 150 €. Das Netzteil ist fast neu und kostet alleine schon um die 90 €. Alleine mit den Teilen wären wir schon über den 369.--.

    Falls jemand noch konkret einen Tipp zu den differierenden Angaben bei CrystalDisk und G-Smart-Controll hat. Ist der Wert "40" überhaupt kritisch bei SSD's oder tritt das ggf. im Laufe der Zeit bei jeder auf?

    Leider ist ein Austausch gegen ein baugleiches Gerät nicht mehr möglich, inzwischen sind alle verkauft.

    Aber ihr habt schon Recht, 369 sind zuviel für ein "vielleicht hält es ja".

    Mal sehen Ruf morgen nochmal an.

    Hallo Zusammen,

    so, leider muss ich den Thread nochmal hochkramen und Euch noch eine Frage zu unserer Neuanschaffung stellen.

    Ich mache dafür aber keinen neuen Thread auf, ich hoffe das ist OK.

    Nun, das Gerät kam sehr zügig innerhalb von nur zwei Tagen. Der Zustand "B+" ist jedoch inzwischen bei mir etwas fraglich.

    Denn rein oberflächlich betrachtet stimmt der Zustand mit der Einstufung lt. Händler. Es gibt kleinere Lack-Abnutzungen an den Ecken, aber keine Kratzer, die Tastatur (vermutlich nur am Hub betrieben) ist wie neu, ebenso das Touchpad. Es gibt auch keine Gehäusebrüche oder Risse.

    Soweit so gut. Nun ist mir aber beim Schließen der Webcam-Blende doch etwas aufgefallen, denn der dünne Abstandsrand rund um das Display ist rechts neben der Webcam lose. Also er ist wohl vom Rahmen abgebrochen, hängt aber noch. Ist natürlich ne blöde Stelle, denn genau da greift man üblicherweise beim einhändigen Öffnen hin. (Kann leider keine Bilder mehr hier anhängen, weil ich eigentlich den Thread schon auf erledigt gesetzt hatte.)

    Ich vermute das läßt sich mit Aktivator und Schwanheimer relativ gut wieder ankleben und wird auch halten. Trotzdem stört es mich einwenig.

    Außerdem gibt es sichtbare Tastatur- und Bezel Abdrücke im Display (Scheuerstellen, nur im ausgeschalteten Zustand sichtbar).

    Nach Rücksprache hat der Händler 40 € Nachlass angeboten (Preis war 409,--) - Somit dann 369,--. Waren auch sehr feundlich.

    Natürlich hab ich ihn auch mal eingeschaltet und dabei erstmal Windows 11 (25H2) ohne Account aktiviert. Auffällig dabei der Lüfter erzeugt ein permanentes Rauschen. Mich würde es stören, meine bessere Hälfte für die das Gerät ja ist kann damit leben, vor allem, da es mit einem getesteten Live-Manjaro praktisch nicht mehr auftritt. Mit Linux ist der Rechner nahezu lautlos.

    So nun aber zum wichtigsten, der NVMe SSD. Ist von WD. Da kamen mir gleich die kürzlichen Probleme bei WD SSD's in den Sinn. Also hab ich sie mal mittels G-Smart-Control und CrystalDisk-Info getestet.

    CystalDisk-Info gibt den Zustand mit gut 89% an. Während G-Smart-Control bei den NVMe Attributen einen rot markierten Eintrag anzeigt bei:

    "Media und Data Integrity Errors" mit einem Wert von 40.

    Der Self-Test ist zwar ohne Fehler gelaufen und auch Overall Health wird mit "PASSED" gemeldet.

    Was haltet ihr davon? - den Rahmen und die Display-Spuren würde ich noch vertretbar halten, aber wenn die SSD bereits kritisch wird, schick ich ihn lieber zurück.

    So ich wühle mal den alten Thread wieder etwas hoch und verkünde endlich Vollzug.

    Nach einigen Monaten Pause und der Entscheidungsfindung kam nun ein Angebot bei dem wir zugeschlagen haben:

    https://www.hardware-online-shop.de/p/dell-latitude-5521-15-6-i7-11850h-32-gb-ram-1024-gb-ssd-713109

    Leider wurden die letzten beiden "A-" Geräte bevor wir die Bestellung aufgeben hatten verkauft. Aber wir hoffen mal "B+" ist nicht wesentlich schlechter vom Zustand.

    Was mir an dem Gerät gefällt ist es hat noch einen weiteren PCI-e Slot für eine zweite SSD und auch einen 2,5" Schacht für eine dritte in alter Bauform.

    Werde berichten wenn es da ist. Noch unklar ob nun Win11 drauf bleibt und daraus ein Dualboot wird. Oder wir uns das ganz sparen und ein stand-alone Linux drauf kommt.

    Magst du mir mal verraten, mit welchen Programm du ein Systembackup machst ? Ich stehe nämlich auch gerade davor.

    Für mich ist Redo-Rescue immer noch das simpelste. Drei Buttons "Rescue" - "Verify" - "Restore" - simpler gehts einfach nicht.

    Ich nutze es seit Jahren für alle Systeme, ob nun Windows oder Linux.

    Redo-Boot-Stick erstellen, damit starten und komplett oder einzelne Partitionen sichern.

    Und es funktioniert wie clonezilla unabhängig davon welches System gesichert werden soll, nur man kann da im Gegensatz eben nichts falsch machen. Und es ist ebenfalls nach wie vor kostenlos...

    Link

    So, melde Erfolg, der Eintrag in den Mountoptionen hat alles geregelt. Ich musste nur neu starten und den Ordner "Eigene Dateien" (um den es ging) für den Benutzer mit Schreib und Leserechten versehen, fertig. Markiere den Thread dann mal als gelöst.

    Man hätte es auch direkt in der fstab eintragen können, aber so erschien es mir irgendwie einfacher.

    So hätte der Eintrag in der fstab direkt aussehen müssen:

    Code
    UUID=189AED8C9AED66AA /media/daten ntfs-3g uid=1000,gid=1000,umask=022 0 0

    Windows hatte damit also nichts zu tun (ausnahmsweise mal....;)).

    Ich verdächtige ehrlich gesagt ClamTK. Das Versions-Upgrade von Manjaro, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, obwohl es zum ersten Mal eine "-pre" Version war die über den normalen Updatekanal kam. Warum auch immer es zu der Veränderung in den Rechten kam, lässt sich wohl nicht mehr 100%ig ermitteln. Aber es funktioniert ja nun wieder. Immerhin ein Anlass mal wieder ein neues Backup zu machen.

    So sehen jetzt meine Einhängeoptionen aus:

    und so die fstab:

    Fastboot ist seit Jahren ausgeschaltet und auch jetzt ist das noch so, habs sicherheitshalber nochmal überprüft.

    ....wie schon geschrieben Fastboot ist definitiv aus. Aber ich versuche es nochmal mit der Shift-Taste.

    Habs gerade nochmal getestet, leider nein, es ändert sich nichts. Nach wie vor keine Schreibrechte.

    Ich versuch mal über Laufwerke diese Parameter in der fstab zu ändern: nosuid,nodev,nofail,x-gvfs-show in rw,uid=1000,gid=1000

    Leider kann ich nicht mehr nachsehen was und ob da vorher was anderes stand. Aber den Versuch ist es ev. wert. Kann mir den alten Eintrag ja mal sichern um es ggf. wieder rückgängig zu machen.

    uid=1000 setzt jedenfalls den Besitzer in den Mountoptionen und gid=1000 die Benutzergruppe, während rw lesen und schreiben freigibt.

    melde mich ob es geklappt hat.

    Hallo Zusammen,
    es geht um ein im Dualboot installiertes Notebook mit Win10 und Manjaro Bian-May 26.1.0-pre Cinnamon.
    Gleich anzumerken ist, das Gerät ist in dieser Konstallation schon seit gut drei Jahren unterwegs, es ist noch eine BIOS Installation. D.h. aber bisher gab es damit keinerlei Probleme. Von Manjaro aus konnte jederzeit auf die Windows Partition geschrieben werden.

    Aktuell erhalte ich beim Versuch aus dem gestarteten Linux heraus eine Datei auf die Windows Partition zu verschieben die Meldung, die Partition gehöre einem anderen Eigentümer. Über Laufwerke ist es nicht möglich wieder Eigentümer zu werden, die Option ist inaktiv. Geöffnet werden können jedoch alle Datein auf der Windows-Partition aus Linux heraus. So sieht es derzeit aus:

       

    Ich hatte zunächst den Verdacht, dass Windows seine Finger mit im Spiel hat (musste es kürzlich nach längerer Zeit mal wieder starten). Fastboot ist seit Jahren ausgeschaltet und auch jetzt ist das noch so, habs sicherheitshalber nochmal überprüft.

    Beim letzten Manjaro-Update auf die aktuelle 26.1.0-pre wurde aufgrund einer älteren Installation des Linux-Meta Pakets und dessen Versions-Update automatisch ein neuer Kernel (non LTS 7.0) nachinstalliert. Damit hatte die alte Kiste so ihre Probleme, daher musste ich Linux-Meta und den 7.0er Kernel wieder entfernen. Aktuell, wie auch schon zuvor, läuft sie mit dem 6.18er LTS Kernel.

    Weiterhin hatte ich kürzlich ClamTK installiert um Windows bei der Übergabe von Daten sauber zu halten. Ich hatte ebenfalls versucht von Linux aus mittels ClamTK die Windows-Partition zu scannen. Es kam zu keinem Fund.

    Das ist zeitlich exakt die Abfolge der Aktionen auf dem Gerät, bevor festgestellt wurde, dass Linux keine Schreibrechte mehr auf der sda3 (Windows) hat.

    Ich habe bisher "ntfsfix" versucht, mit folgendem Ergebnis:

    Code
    sudo ntfsfix /dev/sda3
    [sudo] Passwort für acer: 
    Refusing to operate on read-write mounted device /dev/sda3.

    So sieht lsblk aus:

    Code
    lsblk
    NAME   MAJ:MIN RM   SIZE RO TYPE MOUNTPOINTS
    sda      8:0    0 447,1G  0 disk 
    ├─sda1   8:1    0    13G  0 part 
    ├─sda2   8:2    0   100M  0 part 
    ├─sda3   8:3    0   285G  0 part /mnt/189AED8C9AED66AA
    ├─sda4   8:4    0     1K  0 part 
    ├─sda5   8:5    0    40G  0 part /
    └─sda6   8:6    0   109G  0 part /home

    Und so sieht die fstab aus:

    Würde es ggf. was bringen an dieser Stelle:

    folgendes einzutragen, denn ich denk daran könnte es liegen:

    Code
    rw,uid=1000,gid=1000

    Schon mal Danke für jeden Rat.

    Ansonsten lasse ich das Redo-Backup drüberlaufen und ergänze die paar wenigen neuen Dateien (sind schon separat gesichert) anschließend wieder. Wäre aber trotzdem schön, wenn es ohne klappt ;).

    Hallo zusammen,

    aktuell suche ich einen preislich überschaubaren Ersatz für das in die Jahre gekommene Acer Travelmate 5742 meiner besseren Hälfte. Das Notebook ist zwar immer noch im Einsatz und erfüllt seinen Zweck, aber da es kein Windows 11 stemmen kann (hab's gar nicht mehr versucht) und sie aber arbeitsbedingt aktuell beim Dualboot mit Manjaro bleiben muss, soll nun nach gut 15 Jahren ein neueres her. Es gab nebenbei bemerkt auch mehr und mehr Problemchen, mal ein ausgefallener Lautsprecher, mal Treiberproblem/Verbindungsprobleme mit der alten Broadcom WLAN Karte.

    Wir schwanken aktuell zwischen einem Lenovo ThinkPad T590 | 15,6" | i5-8365U | 16 GB RAM | 512 GB SSD für 329,--

    Und einem Dell Precision 5560 | 15,6 | i7-11850H | 32 GB RAM | 1024 GB SSD für 599,--

    Oder einem Lenovo ThinkPad T15 Gen 2 | 15,6" | i5-1145G7 | 16 GB RAM | 512 GB SSD für 599,--

    Alles refurbished Geräte.

    Bei Dell hab ich selbst relativ viele positive Erfahrungen, von den ThinkPads hab ich viel gutes gehört, selbst aber bislang noch keines in Händen gehabt, geschweige denn mit Linux installiert.

    Daher meine Frage an Euch, die ihr ev. eines der genannten Geräte selbst besitzt und natürlich auch mit Linux im Einsatz habt: gibt es mit dem Geräten (vor allem auch die beiden ThinkPads) ggf. Komplikationen mit Linux? Ev. auch im Dualboot mit Win11 pro?

    Das Dell wäre zwar mein persönlicher Favorit, hat aber ein sehr mageres Anschlussfeld - was mich irgendwie stört.

    Die Frage ist auch, reicht nicht das T590 für die nächsten Jahre (reine Office-Arbeit) oder lohnen sich die 260 € Mehrpreis fürs T15 alleine schon in puncto CPU, RAM und SSD-Größe und deren aktuell astronomisch gestiegenen Preise?

    Danke schon mal vorab für eure Antworten.

    Nach reiflichem Googeln bin ich leider nicht viel schlauer geworden. Eine Alternative wäre noch, Linux zu installieren und dann im normal laufenden Betrieb die verbliebene SSD zu formatieren, geht das? Hier habe ich Bedenken aufgrund der evtl. dort liegenden Programme, die unter Windows genutzt wurden.

    Auch wenn Du den Thread ein wenig von Adhline kaperst, Du bist ja schon ein Stück weit gekommen.

    Wenn du meiner Anleitung folgst, dann kann eigentlich nicht viel schief gehen.

    Grundsätzlich solltest du dich der Einfachheit halber für eine deiner SSD's entscheiden und Linux ( / und /home) darauf installieren.

    Da die meisten Linux-Distributionen recht sparsam sind mit Speicherbedarf (anders als Windows) wäre es schlicht Verschwendung eine ganze SSD nur für das System zu verwenden. Es würden selbst mit vielen Programmen nur 20-30 GB davon benutzt, der Rest würde schlicht "brachliegen".

    Da du nicht neben Windows installieren willst, sondern dieses ersetzen möchtest kannst du das auch gleich im Installer auswählen. Die SSD wird dann im Installationsprozess formatiert und überschrieben. Windows ist dann Geschichte. Die zweite SSD ist davon erstmal nicht betroffen, alle Inhalte bleiben unverändert erhalten.

    Meist wird aber die manuelle Aufteilung der zu beschreibenden Platte empfohlen. Also eine manuelle Zuweisung von "/" (= System-Partition) und "/home" (= persönlicher Ordner), bzw. ggf. falls nötig noch eine Swap (= Auslagerungspartition). Anders als bei Windows ist so nicht alles auf "einem Schiff" und sinkt, wenn es mal nen Eisberg rammt.

    Willst du schließlich auch die zweite SSD löschen, empfiehlt sich nach der Installation von Linux diese "platt" zu machen soweit du die Daten gesichert hast und nicht mehr brauchst. Die Spiele wirst du mit Linux so oder so nicht mehr verwenden können, es sei denn ggf. via Wine, falls sie denn damit funktionieren und sich überhaupt installieren lassen. Zur Löschung empfiehlt sich das Tool "Laufwerke" das mit im Lieferumfang von Mint zu finden ist oder ggf. auch das Tool "Gparted" (muss i.d.R. über die Anwendungsverwaltung nachinstalliert werden).

    Naja hasleo läuft halt nur unter Windows. Was solls, Hauptsache Backup.

    OK hattest Glück mit der Automatik, denn Windows kann das auch krumm nehmen.

    Geschrumpft? Vermutlich bei der Automatik die Verkleinerung. Kann aber ev. später bei Windows Updates Probleme machen, aber das wirst du dann schon merken.

    Äh wieso "Fenster Hin- und Herschieberei" bei der Installation!?!?,:/

    Ich hatte noch eine Seite gefunden von einem IT Service wo dann auch noch einiges detaillierter drin stand.

    Naja vermute mal Ehlertonic. Aber ich hatte es dir auch Schritt für Schritt geschrieben. Hauptsache du hast es geschafft.

    Äh Du dankst uns für die "Fallstricke"?!? Waren wir wirklich so schlecht....und haben die Fallstricke gespannt? Verwirrt mich jetzt.