Posts by Klaang

    Sodele, was die Kühllösung betrifft, da hat mein "guter Freund" Ali(Express) eine preiswerte Lösung für unter 4 EUR zu bieten:

    Das Teil passt sowohl auf einen Raspi Pi Zero 2W als auch auf einen Orange Pi Zero 2W und kühlt wirklich prima. Den Orange Pi Zero 2 W kann ich damit 24/7 auf allen 4 Kernen zu 60% ausgelastet betreiben und die Temperatur steigt nicht über +/- 60°C bei einer Raumtemperatur von +/- 23°C, also Δt +/- knapp 40°C.

    Ähnlich sieht es beim Raspi Pi Zero 2W aus. Den kann ich sogar 24/7 auf allen 4 Kernen (ohne OC auf 1,2 GHz, das muss ich noch testen) zu 100% auslasten und die Temperatur steigt ebenfalls nicht über +/- 60°C bei einer Raumtemperatur von +/- 23°C. Diese "Auslastungsdifferenz" (Raspi = 100% und Orange = 60%) basiert vermutlich auf der unterschiedlichen Taktfrequenz. Der Orange laüft auf 1,5 GHz und der Raspi auf nur 1,0 GHz.

    Na ja, ich werde mal weiter berichten, wobei - und habe ich das schon mal erwähnt? - der Raspi 2W unter Debian 12 ("Bookworm") so seine Verbindungsprobleme zu/mit der neuen AVM-Fritte 6670 hat, aber das ist ein anderes Thema.

    ------------------------------

    Edit/Nachtrag/Ergänzung: Zum OC des Raspi 2W auf 1,2 GHz kann ich an dieser Stelle schon weitere Daten liefern: Auf 1,2 GHz, also 20% mehr Leistung, übertaktet mit:

    over_voltage=2 , arm_freq=1200 und core_freq=500

    in der config.txt sowie alle Kerne weiterhin zu 100% ausgelastet, da kommt der kleine Rechenknecht nach 15-20 Minuten schon an/um die 66-70°C bei 22°C Raumtemperatur ran. Ist für mein Empfinden immer noch ok, aber mehr als dauerhafte 70°C sollte man dem SoC im 24/7-Betrieb dann doch nicht zumuten.

    Ja, der Orange Pi Zero 2 W lies mir ja doch keine Ruhe und ich habe am Wochenende mal weiter damit rumexperimentiert. Das Teil ist doch gar nicht so schlecht, nur muss man bei der Erstinstallation ein paar Dinge beachten bzw. nach meiner Erfahrung eine bestimmte Reihenfolge einhalten, wobei die Debian-Versionen am besten laufen:

    1. Das passende DebianOS, passend zur RAM-Größe des Pi, von der Orange-HP downloaden und das Image anschließend auf die microSD-Karte installieren.

    2. Den Pi Zero 2 W physisch mit einem Monitor und einer Tastatur (LAN oder WLAN) verbinden.

    2. Den Pi mit dem Image erstmals starten und komplett hochfahren lassen, Das dauert so, abhängig von der Geschwindigkeit der SD-Karte, bis zu 5 Minuten.

    3. Das orangepi-config via Terminal oder GUI aufrufen und alle Einstellungen bezüglich WiFi, Sprache, Zeitzone, Tastaturlayout, Auflösung usw. vornehmen.

    4. Den Orange Pi nach Abschluss aller Einstellungen (werden nicht direkt übernommen) neu starten.

    5. Erst jetzt ein Update/Upgrade via sudo apt update && sudo apt full-upgrade vornehmen, nicht schon vorher! Während dieses Updates werden dann u. a. auch nur die ausgewählten Sprachpakete usw. installiert, nicht das komplette Paket, was so 30-40 Minuten dauert.

    6. Nach dem Update nochmals neu starten und sich dann darüber freuen, wie schnell dieser größentechnische "Kaugummistreifen" ist.

    Derzeit läuft auch BOINC als Client problemlos, allerdings suche ich noch nach einer besseren Kühllösung. Soll die SoC-Temperatur, ausgelesen via watch -n 2 sensors mit den beiden Kühlkörpern auch in kurzfristigen Spitzen nicht über 65°C bei 23°C Raumtemperatur steigen, also Δt 40° +/-, dann darf ich in den Berechnungseinstellungen von BOINC nur 2 Kerne mit jeweils max. 50% Auslastung nutzen, also im Prinzip nur 25% der zur Verfügung stehenden Rechenkapazität als Dauerlast (24/7). Muss mal schaun, ob ich da eine Bastellösung - vom Raspi Zero 2 W kommend - zusammenfrickeln kann.

    So, nach einigen Tagen der Testerei muss ich zum Orange Pi Zero 2 W sagen: HW = top, SW = flop. Und wo soll ich jetzt anfangen?

    Als OS lassen sich prinzipiell nur die Versionen installieren, die es auf der Orange-HP zum DL gibt, also OrangeOS (Arch), Ubuntu und Debian. Android habe ich nicht getestet. Dabei haben alle Varianten ihre jeweils unterschiedlichen sowie diversen Fehler und Macken, auch nach einem Update via Terminal auf die jeweils aktuelle Version per apt bzw. pacman.

    Debian (Xfce) z. B. läuft richtig flott, aber die Sprachpakete für Deutsch funktionieren nicht bzw. nur zu so 10-20%. Auch die Umstellung diverser Einstellungen in der organgepi-config werden von Debian nicht vollständig übernommen.

    Ubuntu (Xfce) ist, was die Geschwindigkeit betrifft, deutlich langsamer als Debian. Dafür aber werden alle Einstellungen in der organgepi-config anstandslos übernommen. Allerdings dauert unter Ubuntu ein Update/Upgrade via Termial extem lange, so 30-40 Minuten, weil dann auch sämtliche Sprachpakete neu installiert werden, sofern hier eine Änderung vorgenommen wurde. Will man das Update über das GUI durchführen, kommt es nach einigen Minuten zu einer Fehlermeldung, dass das Update nicht durchgeführt werden kann. Das trifft übrigens auch auf Debian zu.

    Das "hauseigene" OrangeOS (Arch) läuft ebenfalls flott, schmiert aber häufig ab (Desktop-Freeze) und ist deshalb keineswegs eine Empfehlung.

    Auch hat der Zero 2 W offenbar ein Problem damit, wenn der SoC bzw. die CPU über einen längeren Zeitraum von 15-20 Minuten unter Volllast läuft, denn dann kommt es ebenfalls zu einem Freeze, obwohl die Temperaturen sich noch durchaus in einem moderaten Bereich von um die 70°C bewegen.

    Ach, ich könnte noch sooo viel mehr schreiben, aber dann würde das hier und jetzt in einen Roman ausarten.

    Mein Fazit: Das Teil ansich ist wirklich gut und klasse, aber es scheitert an der SW, die vom Hersteller wohl auch nicht wirklich so richtig gepflegt wird. Als Repo-Quelle kann man nur den "hauseigenen" Huawei-Server nutzen. Will man andere Paketquellen/PPAs hinzufügen/installieren, kommt es zu einer Fehlermeldung in der Form, dass z. B. einige Schlüssel nicht funktionieren, die Quelle nicht kompatibel ist usw. Der Orange Pi scheint also wohl nur ein Gerät für echte Nerds und Freaks zu sein, die sich auch in Bezug auf Programmierung bis ins Detail auskennen, so "sportlich" formuliert an dieser Stelle.

    Anders gesagt: Ich werde wohl doch bei(m) Raspi bleiben, auch wenn der P/L-technisch unterlegen ist, aber das ist auch ein Jammern auf hohem Niveau.

    Ähm. mal eine ganz andere Idee, falls ds Thema noch aktuell sein sollte: Anscheinend handelt es sich wohl um Win-Proggis, die Du dringend und Linux benötigst. Hast Du es es schon mit Wine versucht, dem Windows-"Emulator" unter Linux? Der emulitiert natürlich kein vollständiges Windows, aber die Laufzeitumgebung. Ich habe damit sogar eine 40 GB "schwere" DAW (Digital Audio Workstation) in Form von Ableton Live unter LM voll lauffäfig bekommen.

    So, im Rahmen einer wie auch immer gearteten "Selbstheilung" lies sich die BOINC-Flatpak-Version vorhin fehlerfrei installieren und auch der Remote-Zugriff auf den BOINC-Client auf dem Raspi funktioniert mit der Linux-Version von BOINC jetz tadellos. Jetzt kann der kleine Hosentaschen-PC bei max. 75% CPU-Auslastung quasi 24/7 mithelfen auf der Suche nach Quasaren bzw. Neutronensternen und Gravitationswellen (Einstein@home) ;).

    So, nach einigen Stunden Arbeit habe ich das BOINC-Problem an meinen Raspi 4 "outgescourct", der mir bislang als NAS und Pi-Hole gedient hat (was er immer noch macht und tut), also quasi zu 98% eh nur im Idle lief. Auf dem Gerät verlief die BOINC-Installation via Termial ohne Probleme, der BOINC-Client wird auch nach jedem Reset als Daemon automatisch neu gestartet usw. Anders gesagt: Endlich dient die bis dato brachliegende Rechenleistung den wissenschaftlichen Projekten Einstein@Home und Asteroids@Home bei nur wenig höherem Strombedarf/-verbrauch... Na ja, "Nerd-Kram" halt, aber egal. SETI@Home gibt es ja leider seit 4 Jahren nicht mehr. Ein wenig "Feintuning" muss ich noch vornehmen, aber herrje...

    Trotzdem bleibt die Frage, warum BOINC auf meinem PC nicht laufen will, wohl aber die Win-Version unter Wine. Mit bzw. an dem Port 31416 kann es ja wohl irgendwie doch nicht liegen, denn der wird auch von dem Raspi 4 genutzt. Vielleicht sollte ich meinen Rechenknecht auch einfach mal komplett neu aufsetzen. Na ja, egal.

    Noch ein Nachtrag, den ich vergessen habe:

    Beim Raspi kann man mit dem Raspi-eigenen Imager schon beim Installieren/Schreiben des Images auf die SD-Karte, SSD, USB-Stick oder was auch immer im Voraus schon das WiFi einrichten, SSH aktivieren usw., sodass der Raspi nach dem Erststart dann gleich eine WLAN-Verbindung herstellt usw. Das geht mit dem Orange Pi leider nicht. Hier ist quasi zwingend zunächst eine manuelle/physische Verbindung mit einem HDMI-Monitor und einer USB-Tastatur erforderlich. Erst dann lässt sich nach dem Erststart via GUI/Desktop oder Terminal/Konsole die WLAN-Verbindung und ggfs. SSH einrichten, je nach dem, was für ein OS installiert wurde. Das ist echt besch***eiden. Wenn der Orange Pi Zero beim Erststart keinen angeschlosennen Monitor und/oder Tastatur erkennt, dann blinkt die LW-LED dauerhatft und es tut sich nichts weiter. Das ist leider ein echter Nachteil gegenüber einem Raspi, sofern man nicht die erforderliche HW besitzt.

    Danke für den Tipp, aber ich kann nicht sagen, ob es wirklich daran liegt. Habe meine Kiste eben per Timeshift auf 3 Tage zurückgesetzt, alle zwischenzeitlichen Updates wieder installiert (BOINC via Wine ist also wieder weg) und dann BOINC mit

    sudo apt-get install boinc

    neu installiert. Lief auf ohne Fehlermeldungen, nur wenn ich jetzt

    boinc

    per Konsole starte, dann sieht es wie folgt aus:

    juergen@K-PC:~$ boinc
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] cc_config.xml not found - using defaults
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] Starting BOINC client version 7.18.1 for x86_64-pc-linux-gnu
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] This a development version of BOINC and may not function properly
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] log flags: file_xfer, sched_ops, task
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] Libraries: libcurl/7.81.0 OpenSSL/3.0.2 zlib/1.2.11 brotli/1.0.9 zstd/1.4.8 libidn2/2.3.2 libpsl/0.21.0 (+libidn2/2.3.2) libssh/0.9.6/openssl/zlib nghttp2/1.43.0 librtmp/2.3 OpenLDAP/2.5.17
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] Data directory: /home/juergen
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] CUDA: NVIDIA GPU 0: NVIDIA GeForce RTX 3060 (driver version 545.29, CUDA version 12.3, compute capability 8.6, 4096MB, 3962MB available, 12953 GFLOPS peak)
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] OpenCL: NVIDIA GPU 0: NVIDIA GeForce RTX 3060 (driver version 545.29.06, device version OpenCL 3.0 CUDA, 12036MB, 3962MB available, 12953 GFLOPS peak)
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] libc: version 2.35
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] Host name: K-PC
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] Processor: 12 AuthenticAMD AMD Ryzen 5 5600 6-Core Processor [Family 25 Model 33 Stepping 2]
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] Processor features: fpu vme de pse tsc msr pae mce cx8 apic sep mtrr pge mca cmov pat pse36 clflush mmx fxsr sse sse2 ht syscall nx mmxext fxsr_opt pdpe1gb rdtscp lm constant_tsc rep_good nopl nonstop_tsc cpuid extd_apicid aperfmperf rapl pni pclmulqdq monitor ssse3 fma cx16 sse4_1 sse4_2 x2apic movbe popcnt aes xsave avx f16c rdrand lahf_lm cmp_legacy svm extapic cr8_legacy abm sse4a misalignsse 3dnowprefetch osvw ibs skinit wdt tce topoext perfctr_core perfctr_nb bpext perfctr_llc mwaitx cpb cat_l3 cdp_l3 hw_pstate ssbd mba ibrs ibpb stibp vmmcall fsgsbase bmi1 avx2 smep bmi2 erms invpcid cqm rdt_a rdseed adx smap clflushopt clwb sha_ni xsaveopt xsavec xgetbv1 xsaves cqm_llc cqm_occup_llc cqm_mbm_total cqm_mbm_local clzero irperf xsaveerptr rdpru wbnoinvd arat npt lbrv svm_lock nrip_save tsc_scale vmcb_clean flushbyasid decodeassists pausefilter pfthreshold avic v_vmsave_vmload vgif v_spec_ctrl umip pku ospke vaes vpclmulqdq rdpid overflow_recov succor smca fsrm
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] OS: Linux Linuxmint: Linux Mint 21.3 [6.5.0-28-generic|libc 2.35]
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] Memory: 31.24 GB physical, 2.00 GB virtual
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] Disk: 937.33 GB total, 530.31 GB free
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] Local time is UTC +2 hours
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] No general preferences found - using defaults
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] Preferences:
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] max memory usage when active: 15996.29 MB
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] max memory usage when idle: 28793.31 MB
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] max disk usage: 530.21 GB
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] don't use GPU while active
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] suspend work if non-BOINC CPU load exceeds 25%
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] (to change preferences, visit a project web site or select Preferences in the Manager)
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] Setting up project and slot directories
    dir_open: Could not open directory 'slots' from '/home/juergen'.
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] Checking active tasks
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] Setting up GUI RPC socket
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] Checking presence of 0 project files
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] This computer is not attached to any projects
    30-Apr-2024 23:07:58 Initialization completed
    30-Apr-2024 23:07:58 [---] Suspending GPU computation - computer is in use

    Weitere Meldungen folgen nicht bzw. der Start der App scheint hier stehen zu bleiben. Dabei ist der Computer "not in use", sondern läuft im Idle. Na ja, ich werde wohl bei der Windows- und Wine-Version bleiben müssen, die leider nur die CPU und nicht die GPU nutzt. Die läuft jedenfalls stabil und fehlerfrei.

    Dann kommt folgendes Script:

    juergen@K-PC:~$ boinc
    30-Apr-2024 21:42:41 [---] cc_config.xml not found - using defaults
    30-Apr-2024 21:42:41 [---] Starting BOINC client version 7.18.1 for x86_64-pc-linux-gnu
    30-Apr-2024 21:42:41 [---] This a development version of BOINC and may not function properly
    30-Apr-2024 21:42:41 [---] log flags: file_xfer, sched_ops, task
    30-Apr-2024 21:42:41 [---] Libraries: libcurl/7.81.0 OpenSSL/3.0.2 zlib/1.2.11 brotli/1.0.9 zstd/1.4.8 libidn2/2.3.2 libpsl/0.21.0 (+libidn2/2.3.2) libssh/0.9.6/openssl/zlib nghttp2/1.43.0 librtmp/2.3 OpenLDAP/2.5.17
    30-Apr-2024 21:42:41 [---] Data directory: /home/juergen
    30-Apr-2024 21:42:42 [---] CUDA: NVIDIA GPU 0: NVIDIA GeForce RTX 3060 (driver version 545.29, CUDA version 12.3, compute capability 8.6, 4096MB, 3962MB available, 12953 GFLOPS peak)
    30-Apr-2024 21:42:42 [---] OpenCL: NVIDIA GPU 0: NVIDIA GeForce RTX 3060 (driver version 545.29.06, device version OpenCL 3.0 CUDA, 12036MB, 3962MB available, 12953 GFLOPS peak)
    30-Apr-2024 21:42:42 [---] libc: version 2.35
    30-Apr-2024 21:42:42 [---] Host name: K-PC
    30-Apr-2024 21:42:42 [---] Processor: 12 AuthenticAMD AMD Ryzen 5 5600 6-Core Processor [Family 25 Model 33 Stepping 2]
    30-Apr-2024 21:42:42 [---] Processor features: fpu vme de pse tsc msr pae mce cx8 apic sep mtrr pge mca cmov pat pse36 clflush mmx fxsr sse sse2 ht syscall nx mmxext fxsr_opt pdpe1gb rdtscp lm constant_tsc rep_good nopl nonstop_tsc cpuid extd_apicid aperfmperf rapl pni pclmulqdq monitor ssse3 fma cx16 sse4_1 sse4_2 x2apic movbe popcnt aes xsave avx f16c rdrand lahf_lm cmp_legacy svm extapic cr8_legacy abm sse4a misalignsse 3dnowprefetch osvw ibs skinit wdt tce topoext perfctr_core perfctr_nb bpext perfctr_llc mwaitx cpb cat_l3 cdp_l3 hw_pstate ssbd mba ibrs ibpb stibp vmmcall fsgsbase bmi1 avx2 smep bmi2 erms invpcid cqm rdt_a rdseed adx smap clflushopt clwb sha_ni xsaveopt xsavec xgetbv1 xsaves cqm_llc cqm_occup_llc cqm_mbm_total cqm_mbm_local clzero irperf xsaveerptr rdpru wbnoinvd arat npt lbrv svm_lock nrip_save tsc_scale vmcb_clean flushbyasid decodeassists pausefilter pfthreshold avic v_vmsave_vmload vgif v_spec_ctrl umip pku ospke vaes vpclmulqdq rdpid overflow_recov succor smca fsrm
    30-Apr-2024 21:42:42 [---] OS: Linux Linuxmint: Linux Mint 21.3 [6.5.0-28-generic|libc 2.35]
    30-Apr-2024 21:42:42 [---] Memory: 31.24 GB physical, 2.00 GB virtual
    30-Apr-2024 21:42:42 [---] Disk: 937.33 GB total, 530.36 GB free
    30-Apr-2024 21:42:42 [---] Local time is UTC +2 hours
    30-Apr-2024 21:42:42 [---] No general preferences found - using defaults
    30-Apr-2024 21:42:42 [---] Preferences:
    30-Apr-2024 21:42:42 [---] max memory usage when active: 15996.29 MB
    30-Apr-2024 21:42:42 [---] max memory usage when idle: 28793.33 MB
    30-Apr-2024 21:42:42 [---] max disk usage: 530.26 GB
    30-Apr-2024 21:42:42 [---] don't use GPU while active
    30-Apr-2024 21:42:42 [---] suspend work if non-BOINC CPU load exceeds 25%
    30-Apr-2024 21:42:42 [---] (to change preferences, visit a project web site or select Preferences in the Manager)
    30-Apr-2024 21:42:42 [---] Setting up project and slot directories
    dir_open: Could not open directory 'slots' from '/home/juergen'.
    30-Apr-2024 21:42:42 [---] Checking active tasks
    30-Apr-2024 21:42:42 [---] Setting up GUI RPC socket
    ^C30-Apr-2024 21:43:03 [---] Received signal 2
    30-Apr-2024 21:43:11 [---] GUI RPC bind to port 31416 failed: 98
    30-Apr-2024 21:43:12 gstate.init() failed
    Error Code: -180
    juergen@K-PC:~$

    Installiert ist nur der Client, aber das sollte eigentlich reichen. Momentan habe ich die Windows-Vervion über Wine laufen, aber das kann ja nicht die Lösung sein.

    Hallo Gemeinde,

    irgendwie bin ich wohl mal wieder zu blöd oder sonstwas. Ich wollte BOINC installieren, bekomme es aber nicht lauffähig. Installiere ich die Flathub-Version aus dem Repository, dann bekomme ich die Fehlermeldung: Can't remove org.gnome.Platform/x86_64/44, it is needed for: com.leinardi.gwe, edu.berkeley.BOINC . Installiere ich Boinc per Terminal mit

    Code
    sudo apt-get install boinc-manager boinc-client

    dann ist zwar anschließend der BOINC-Startmanagereintrag vorhanden, aber da startet nichts und auch sonst passiert nichts. Kennt jemand eine Lösung?

    Wie erst Spannung aufbauen und dann Geduld? :D Ob mir das gelingt, ich weiß ja nicht. (...)

    Also, auch mein Tag hat nur 24h und zwischenzeitlich gibt es noch andere Dinge zu erledigen und schlafen muss ich auch noch ;).

    An "OS-Versionen" gibt es für den Orange Pi Zero 2 W auf der Orange-HP die Versionen Orange Pi OS (Arch), Ubuntu, Debian, Android Image, Android Source Code und Linux Source Code zum DL. Ich selbst habe bisher erst nur die Ubuntu-Version(en) runtergeladen, die sich (die Ubuntu-Versionen) allesamt auch nochmal in Server-Versionen und Xfce-Versionen für jeweils unterschiedliche Speicherausstattungen/-größen unterscheiden. Es gibt da jeweils Versionen für 1-2 GB RAM, 4 GB RAM und auch speziell für die 1,5 GB RAM-Variante. Da muss man also schon genau hinschauen und darauf achten, was man sich da installiert. Ist halt alles nicht so "locker und flockig" wie bei einem Raspi.

    Also bitte: Ganz entspannt und locker "durch die Hose atmen". Ich bin ja "am Ball", aber mein Leben besteht nicht nur aus Einplatinencomputern und deren Software, gelle ;)?

    So, ein weiterer Erfahrungsbericht:

    Nachdem am 14.04. die OS-Version 7.62 erschienen ist, läuft die 6670 WLAN-technisch spürbar sauberer und stabiler, wenn auch längst noch nicht so gut wie mit einer 6660 oder 6591, aber immerhin. AVM arbeitet offensichtlich intensiv(er) an der Beseitigung noch vorhandener Bugs, zumal jetzt auch der WLAN-Patentsreit zwischen Huawei und AVM beigelegt wurde.

    Welche Probleme bestehen derzeit bei mir noch? Nun, das ist insbesondere das neue (Wieder-)Erkennen/-Einbinden einiger WLAN-Clients nach einem manuellen Wechsel der Funkkanäle im 2,4- und 5 GHz-Band und/oder des WiFi-Standards, z. B. von 6 auf 7 oder zurück von 7 auf 6, wobei ich, wie schon an anderer Stelle erwänht, nur b, g, n & ac-Clients im Einsatz habe. Ein besonderes "Problem" stellt in dieser Hinsicht unser Sky Q Mini-Receiver im Schlafzimmer dar. Der mag solche manuellen Wechsel gar nicht, denn dann muss ich (meistens zumindest) danach die WLAN-Verbindung neu einrichten. Einen großen Vorteil allgemein jedoch hat die Umbenennung in verschiedene SSIDs der Frequenzbänder gebracht, also unterschiedliche SSIDs für das 2,4- und 5 GHz-Band, so wie ich es eingentlich an der bisherigen 6591 auch schon betrieben hatte.

    Weiterhin hatte ich heute bzw. seit gestern das Problem, dass alle WLAN-Clients plötzlich nicht mehr als 100 Mbit/s übertragen konnten/wollten, egal in welchem WiFi-Standrad. Abhilfe geschaffen hat ein Stromreset der Fritte. Jetzt läuft wieder alles.

    Ja... In der 6670 steckt noch immer viel FW-Optimierungspotential. Derzeit jedenfalls läuft bei mir jetzt (endlich) alles optimal und ich handle mach dem Motto: Never change a runnig system. Bin mal gespannt, was kommende Updates auf OS 7.6x, 7.7x oder was auch immer bringen werden. Jedenfalls habe ich heute bei AliExpress für 15 EUR mal 4 RGB-Zigbee-Lampen bestellt und werde die nach deren Lieferung mit der 6670 testen.

    Hallo liebe Gemeinde,

    nachdem mein bisheriger Raspi Pi Zero 2 W so WLAN-technisch vor einigen Tagen "abgeraucht" ist, habe ich mich nach einem Ersatz umgesehen. Die Alternative habe ich dann in einem Orange Pi Zero 2 W gefunden, der insbesondere bei AliExpress sehr günstig zu bekommen ist. Ist hierzulande kaum bekannt, aber preislich mit dem Raspi nahezu identisch, nur deutlich besser ausgestattet und viel leistungsfähiger. Das Teil war heute, 7 Tage nach der Bestellung im Briefkasten (Warenpost). Ich habe die kleinste Version mit nur 1 GB RAM genommen, da ich keinen Desktop und keine vorinstallierten Apps benötige. Was soll ich sagen? Wow. Das Ding reicht leistungstechnisch teilweise sogar schon die "Non-Desktop-Leistung" eines Raspi Pi 4 heran. Als OS habe ich erst einmal Ubuntu in der Server-Version installiert. Es gibt auch noch nur Debian, Arch usw. auf der Orange Pi-Website als DL. Sogar das RaspiOS gibt es bei Github, muss ich aber noch testen. Klingt jetzt alles nach einem "Werbespot", was? Aber so meine ich das nicht.

    Ein Nachteil, wenn man es so nennen will, ist der eher spartanischere Support für diesen kleinen Rechenknecht. Ein Raspi findet da deutlich mehr Unterstützung, aber so Standardsachen wie Pi-Hole usw. laufen auch auf dem Orange tadellos. Auch ist mein Posting an dieser Stelle nur ein erster Erfahrungsbericht, der keineswegs repräsentativ ist, denn ich habe das Teil ja erst seit 8-9h in Betrieb. Auch die anderen OS-Versionen/-varianten werde ich in den kommenden Tagen und Wochen noch testen.

    Aber (m)ein erstes Fazit an dieser Stelle: Gegen den/einen preislich quasi identischen Raspi Pi Zero 2 W "kackt" dieser gegen das Orange-Pendant einfach ab: Min. doppelt so großer RAM (1-4 GB DDR4) gegenüber nur 512 MB DDR2 beim Raspi, WiFi 5 ac und BT 5 (Raspi WiFi 4 mit 72 Mbit und BT 4), die CPU/SoC 50% schneller, Video in 4K @60 Hz möglich usw. - Und das alles zum quasi gleichen Preis. Da soll doch nochmal einer sagen, dass "China-Eigenproduktionen" nur Schrott sind.

    Also: Wer nach einer Alternative zum Raspi sucht, der dürftte bei der Orange-Serie vielleicht fündig werden. Natürlich gibt es auch sonst noch sher viel mehr Alternativen in Form von Banana, Raxda usw. Jedenfalls werde ich in den nächsten Tagen und Wochen mal weiter berichten, wie denn so meine Erfahrungen mit dem Orange sind.

    Hallo liebe Gemeinde,

    da ich mich dazu entschlossen habe, (m)eine neue 6670er-AVM-Kabelfritte dauerhaft einzusetzen, so stellt sich mir an dieser Stelle die Frage, wie und ob denn PCIe-WLAN-Adapter mit Intel BE200-Chipsatz i. V. m. MLO seitens LM unterstützt werden. Aktuell habe ich unter LM 21.3 den 6.5er-Kernel installiert, aber unterstützt der auch schon WiFi 7, also 802.11be mit MLO? Wird/würde eine solche Karte überhaupt erkannt und wird sie auch funktionieren? Aktuell läuft bei mir Mainboard-technisch ein Asus B550 ATX-Brett (also "nur" Gbit-LAN) mit Ryzen 5600-CPU (siehe auch Signatur) oder muss ich dann Kernel-technisch via Mainline-Kernel auf den m. W. n. aktuellen 6.8 upgraden?

    Zu meiner häuslichen/baulichen Infrastruktur: Bisher habe ich zwischen meinem PC und dem Kabel-Router eine LAN-Verbindung via CAT 5E-Kabel, also max. 1 Gbit/100 MHz. Ich hatte zunächst überlegt, im PC eine 10 Gbit-LAN-Karte einzubauen und ein neues CAT 7-Kabel zu verlegen, aber das wäre aufgrund der baulichen Gegebenheiten mit viel Verlege-Arbeitsaufwand verbunden (ca. 12-13m), ich müsste dazu, wenn es "ordentlich" werden soll, viele schwere Möbel von den Wänden abrücken und teilweise ab- und wieder aufbauen usw.,... nee, danke. Da erscheint mir eine WLAN-Verbindung, zumal im Endeffekt auch eine Luftlinie von nur 3m-Sichtverbindung zwischen PC und Router besteht, wesentlich einfacher.

    Meine Frage daher an Euch: Auch wenn WiFi 7 derzeit natürlich noch "Quatsch" ist und noch nicht wirklich richtig funktioniert, so ist BE200 ja auch abwärtskompatibel zu älteren Standards. Über eine in der Praxis stabile WLAN-Verbindung zwischen PC und Router mit so gut 1.100/1.200 Mbit/s netto - und gerne auch aufwärtskompatibel - würde ich mich schon sehr freuen. Habt Ihr da irgendwelche Empfehlungen in Bezug auf PC-PCIe-Wlan-Karten mit externen Antennen (Kabellänge für die Antennen so 1,5-2m? Der Preis ist jetzt nicht sooo wichtig. Wenn's 'nen Hunni kostet, dann ist das halt so, aber über weniger würde ich mich natürlich freuen ;).

    So, die "Entscheidung" ist gefallen: Ich werde die 6670 behalten und die 6591 verkaufen, auch wenn das ein "Downgrade" von 4x4 MU-MIMO auf nur noch 2x2 bedeutet. Warum? Die 6670 ist nach meinen weiteren Tests in älteren WLAN-Standards (WiFi 4 & 5) unter Fritz!OS 7.61 doch schon einen spürbaren Tick schneller als die 6591, was zumindest die Latenzen betrifft. Auch via LAN ist die 6670 so rein latenztechnisch - nicht in Bezug auf die Datentransferrate allgemein - etwas flotter unterwegs. In Bezug auf das "schnellere" WLAN muss die 6670 dazu in den Einstellungen WLAN -> Funkkanal aber auf WLAN-Standard WiFi 6 im 2,4 & 5 GHz-Band eingestellt werden, wenn man auch ältere Clients verwenden will. Mit/unter WLAN -> Funkkanal -> WiFi 7 ist dieser Geschwindigkeitsvorteil dann mitunter nicht mehr vorhanden und manche (ältere) Clients schalten dann auch nur eher widerwillig auf das 5 GHz-Band um. Das aber liegt wohl eher an den Clients.

    Und ein irgendwie "Widerspruch" in Bezug auf das Zero-Wait-DFS: Nach einem Reset/Neustart werden im 5 GHz-Band die Kanäle 36-64 mit 160 MHz-Bandbreite quasi sofort freigeschaltet/aktiviert, obwohl ab Kanal 52 und höher zuvor eigentlich eine DFS-Prüfung stattfinden müsste. Will man dann aber manuell auf Kanal 100 oder höher umschalten (mehr Sendeleistung) bzw. stellt dies so ein, dann führt die 6670 erst dann einen kompletten Scan des 5 GHz-Bands durch. Dies dauert dann so rund 10 Minuten und in dieser Zeit ist dann auch das komplette 5er-Band deaktiviert. Finde ich irgendwie seltsam, aber ich bin in dieser Hinsicht auch kein WLAN-Experte.

    Also - und ich wiedehole mich an dieser Stelle: Wer (aus welchem Grund auch immer) aktuell vor einem Kabelfritten-Neukauf steht und sich nicht zwischen der 6660 oder 6670 entscheiden kann, der sollte eher zur neuen 6670 greifen. Der Preisunterschied beträgt aktuell nur rund 20-30 EUR und die 6670 bietet insbesondere in älteren WLAN-Standards spürbar mehr Speed und Stabilität als die 6660, auch wenn das an dieser Stelle ein "Jammern" auf hohem Niveau ist. Für echte "Poweruser", die am 1 Gbit-Kabel maximale Performance benötigen, ist natürlich weiterhin die 6690 die erste Wahl.

    So, und damit "schließe" ich diesen Fred (zumindest vorläufig) in Bezug auf meine Erfahrungen mit der 6670 Cable.

    In diesem Fall würde es Sinn machen Deine Erfahrungen AVM mitzuteilen.

    Nur mit derartigen Ergebnissen können sie ihre Produkte verbessern.

    Das wissen die natürlich, denn der WiFi 7-Standard ist noch nicht offiziell und final verabschiedet. Das wird vermutlich erst in der 2. Jahreshälfte 2024 geschehen, vermutlich so im Herbst oder gegen Ende dieses Jahres. Daher ist es derzeit auch noch wenig sinnvoll, in gewisser Weise schon jetzt komplett auf 7er-Clients umzusteigen, zumal entsprechende Endgeräte auch noch sauteuer sind. Aber ich kann es an dieser Stelle nur noch einmal wiederholen:

    Wer sich in diesen Tagen eine neue Kabelfritte zulegen möchte und aufgrund der Nutzungsbedingungen nicht zwingend auf 4x4-MIMO angewiesen ist und wo auch "nur" 2x2-MIMO reicht, der sollte zur 6670 greifen, denn die ist in "älteren" WLAN-Standards (6, 5 & 4) besser und schneller als das Vorgängermodell 6660, auch in der Version v3 mit den internen "Plektron-Antennen", welche die 6670 ebenfalls besitzt. Außerdem ist der Preisunterschied in Bezug auf den aktuellen Straßenpreis zwischen den beiden Geräten inzwischen zu vernachlässigen. Eine 6660 kostet derzeit um die 210,- EUR und die 6670 um die 240,- EUR, jeweils incl. Versand, wobei die 6670 gegenüber der 6660 einen deutlichen Mehrwert bietet. Oh je... Ich höre mich sicher gerade an, wie ein AVM-Verkäufer, was? Nein, das bin ich nicht.

    ALso nochmal kurz zusammengefasst: Läuft die 6670 WLAN-technisch im WiFi 7-Modus, dann sind insbesondere die Latenzen deutlich geringer, als in "älteren" Standards. Das merkt besonders bei älteren Clients, die nur WiFi 4 oder 5 mit nur einem Spatial Stream (1x1) beherrschen, wobei das jetzt ein "Jammern" auf extrem hohen Niveau ist, aber ich merke da schon einen Unterschied zur bisherigen 6591. Ja, das sind "Probleme", was ;)?

    Verschweigen möchte ich an dieser Stelle aber nicht gewisse Probleme bei der Umstellung von der 6591 auf die 6670. Ich habe zuvor ein komplettes Backup der 6591 erstellt, das ich dann auf der 6670 wieder eingespielt habe. Dabei kam es zu Schwierigkeiten bei der Übernahme zuvor festgelegter und fester IPv4-Adressen diverser (nicht aller) LAN- und WLAN-Clients. Diese musste ich teilweise komplett neu einbinden/anmelden, um die ursprüglich festen v4-IPs wieder nutzen zu können, also 192.168.178.xxx. Da hat die 6670 mit FritzOS 7.61 wohl noch ein paar Probleme, aber herrje... Diesbezüglich hatte ich auch den AVM-Support kontaktiert, wobei dem Support dieses Problem wohl noch nicht bekannt war oder es in der Antwort abgewiegelt wurde oder was auch immer und mir ein "Reset" der Clients - also Neuanmeldung an der Fritte - empfohlen wurde. Telefonietechnisch gab es bei der Datenübernahmer keine Probleme, also Rufnummern, Anschlusseinstellungen, Telefonbuch, angeschlossene Geräte usw.

    Ein weiteres Problem bestand danach bei der "Übernahme/Überspielung" der Smart-Home-Daten in die Alexa-App. "Plötzlich" hat "Alexa" keine Geräte mehr erkannt, egal ob Echo-Dots oder per WLAN angeschlossene Geräte, die via der Smart-Live-App funktionieren, obwohl der "Smart-Live-App-Skill" weiterhin installiert und aktiviert war. Erst eine Neuinstallation der "Alexa-App" hat geholfen. Keine Ahnung, wie und wo da das Problem lag.

    Ergo: Ich werde die 6670 wohl tatsächlich und wirklich behalten, trotz meines ursprünglichen "Hasses" (ok, ist vielleicht der falsche Begriff an dieser Stelle) in meinem ursprüglichen Eingangsthread. Davon ausgehend, dass zukünftige OS-Updates derzeit noch vorhandene und diverse "Macken" beseitigen werden, könnte die 6670 Cable tatsächlich zu einem neuen "Mittelklasse"-Kabelrouter werden. Eine Nachfolgerin der aktuellen 6690, die dann vermutlich/vielleicht den Namen 6790 tragen wird, hat AVM ja noch nicht angekündigt.

    Und noch ein weiteres - und endgültiges - Schlusswort: Nachdem ich nun diverse Macken und definitiv noch vorhandene Detail-Ärgernisse der 6670 überwunden habe, ist das Teil irgendwie doch schon klasse. Wer allerdings noch in irgendeiner Form sowas wie ein "Netzwerk-Newbie" ist (blöder Begriff an dieser Stelle), der sollte von der 6670 noch die Finger lassen und mit dem Kauf bis Ende 2024 warten, wenn dann auch der WiFI 7-Standard endgültig verabschiedet wurde und die 6670 so Fritz!OS-technisch ausgereift(er) ist.

    So, es geht weiter:

    Inzwischen, seit 24h, läuft die 6670 Cable bei mir als primärer Router, also direkt am TV-Kabelanschluss angeschlossen... Und jetzt zeigen sich die ersten "Macken", obwohl auch das in gewisser Weise ein Jammern auf (sehr) hohem Niveau ist. Einigen WLAN-Clients in Form von RGB-Lampen und Steckdosen, denen ich zuvor unter der 6591 eine feste IP zugewiesen habe und diesbezüglich auch nach Resets der Fritte immer problemlos funktionieren, will die 6670 jetzt ums Verrecken hin nicht mehr übernehmen. Klar, via der App "Smart Live" und auch "Alexa" fluppt es in der Prxis immer noch völlig problemlos, aber das ist für mich in gewisser Weise (noch) ein Ärgernis.

    Auch scheint die Zero Wait DFS-Funktion, welche die 6670 einstellungstechnisch als Mesh-Repeater wohl von meiner bisherigen 6591 übernommen hat, jetzt als "Stand-Allone-Gerät" so zeittechnisch nicht mehr zu übernehmen. Es dauert jetzt tatsächlich so um die 10 Minuten, bis die Prüfung des 5 GHz-Bands abgeschlossen ist und dann freigeschaltet/aktiviert wird. "Läuft" sie dann aber nach so 10-15 Minuten nach einem Reset/Neustart und ist komplett "hochgefahren", dann ist sie wirklich sauschnell - Nicht unbedingt auf die DL-Raten, die bei mir ja ohnehin durch das 1 Gbit-LAN begrenzt sind, sondern eher in Bezug auf Latenzen beim Aufruf/Laden von Webseiten. Es dauert nur noch Millisekunden, bis eine Website komplett geladen ist, wobei ich aber auch ein(en) Pi-Hole auf Raspi 4-Basis via LAN zwischengeschatet habe. Ok, meine bisherige 6591 war da diesbezüglich auch nicht sooo viel langsamer, aber man merkt den Unterschied doch schon.

    Fazit: Tja... Hmm... Also... Eine echte "Revolution" ist die 6670 als sozusagen Mittelklasseprodukt definitiv nicht, zumal auch das seitens AVM viel umworbene WiFi 7 in gewisser Weise eine "Mogelpackung" ist, denn die 6670 beherrscht weder das 6 MHz-Band und somit "downgradetechnisch" auch kein WiFi 6E, wohl aber MLO. Auch sind die WLAN-Verbindungen via Wifi 7 zu meinen diesbezüglichen 4er- und 5er-Clients stabiler und einen Tick schneller als vorher mit der 6591, obwohl das, wie schon gesagt, an dieser Stelle ein "Jammern" auf einem sehr hohen Niveau ist. Werde ich also die 6670 behalten und die 6591 verkaufen? Es sieht derzeit schon sehr danach aus, aber mal abwarten. Noch habe ich gut eine Woche Widerrufsfrist.

    Weiteres Fazit an dieser Stelle: Die 6670 befindet sich OS-technisch wohl noch in einem Stadium, in welchem sich seinerzeit auch die 6660 Cable beim Erscheinen Anfang 2020 befunden hat, also was die "Grundfunktionen" betrifft schon gut und funktionstüchtig, aber in Bezug auf "Feintuning" noch sehr ausbaufähig. Ich hoffe daher mal auf zukünftige OS-Updates, dass AVM auch bei der 6670 weiter nachbesern wird.

    Und noch ein weiterer Erfahrungsbericht:

    Nach diversen und weiteren Tests muss ich inzwischen zugeben, dass die 6670 wirklich sauschnell ist, so im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Im Vergleich zur 6591 sind das zwar keine "Welten", aber man merkt es doch schon, auch wenn das jetzt ein Jammern auf extrem hohen Niveau ist. Dabei läuft die 6670 bei mir derzeit noch als Mesh-Repeater an der 6591, angeschlossen via "nur" 1 Gbit-LAN, denn mehr kann die 6591 ja nicht.

    Auch die WLAN-Verbindungen mit aktiviertem WiFi 7-Standard sind mit älteren Clients, die nur 4 & 5 beherrschen, einen Tick schneller und stabiler. Hätte ich zuvor nicht gedacht und vermutet. Auch das fehlende Zero Wait DFS hat die 6670 schnell abgefrühstückt. Nach einem Neustart und hochgefahren dauert es bei mir max. 2 Minuten, bis das 5 GHz-Band voll zur Verfügung steht. Allerdings dauert es eine gewisse Zeit, bis sich dann auch die Clients wieder vom 2.4er- im 5er-Netz einbuchen, aber das ist nicht die Schuld der Fritte. Tja... Ich glaube und schätze daher mal, dass demnächst hier oder in der "Bucht" eine 6591 zum Verkauf stehen wird... Und was habe ich das Teil anfangs verspottet (siehe Titel des Freds)... mea maxima culpa.