Posts by aviador

    Ich habe noch ein sehr altes Lenovo SL500, da steckt ein GeForce 9300M GS drin (Tesla Architektur von 2008); darauf läuft seit 5 Jahren Arch Linux mit dem freien Nouveau-Treiber recht problemlos drauf. Das ist aber nicht mein "produktives" Notebook, das ich hauptsächlich verwende.

    Auf meinem Hauptnotebook, auch schon etwas betagt, steckt noch ein Quadro M1000M Chip (Maxwell Architektur). Darauf läuft Manjaro und da hatte ich das Problem mit flackernden Fenstern bzw. wurden diese teilweise transparent dargestellt. Dort habe ich jetzt auch auf den Nouveau-Treiber umgestellt. Mal schauen, wie das auf Dauer so läuft.

    Ich habe mir einen Multibootstick mit Hilfe von Ventoy erstellt und dabei nun auch die aktuelle Desinfec't erfolgreich drauf gepackt.

    Hier wollte ich Euch meine Vorgehensweise vorstellen:

    Ich habe den Stick zunächst mit Ventoy eingerichtet und dabei Möglichkeit genutzt, Speicherplatz am Ende frei zu lassen.

    Mit GParted habe ich dann zwei zusätzliche Prtitionen in dem freien Bereich erstellt. Eine soll eine Daten-Partition werden, auf der ich dann bei Verwendung der verschiedenen Live-Umgebungen Daten dauerhaft speichern kann; diese habe ich mit exfat formatiert, damit sie auch von anderen System gelesen werden kann. Dann muss für Desinfec't eine ext4-Partition erstellt werden, die den Namen (Label) desinfSIGS bekommt. Auf letzterer werden von Desinfec't die Virensignaturen bei der Aktualisierung dauerhaft gespeichert.

    Die Datenpartition habe ich mit dem Label "Daten" Versehen, das ist aber kein muss bzw. der Name kann frei gewählt werden. Für mich waren 4 GB ausreichend, bei Verwendung größerer Sticks und je nachdem wie viele ISO-Abbilder drauf sollen, kann das natürlich größer gemacht werden.

    Die Partition zur Aufnahme der Aktualisierungen von Desinfec't muss zwingend die Bezeichnung (Label) "desinfSIGS" erhalten und in ext4 formatiert werden.

    Der Stick hat am Schluss also 4 Partitionen.

    Die Datenpartition habe ich erstellt, da ich in manchen Live-Umgebungen nicht auf die Ventoy-Partition zugreifen konnten (oder zumindest für mich nicht offensichtlich). Da ich aber die Möglichkeit haben will, in jeder Live-Umgebung auch Daten speichern zu können, fiel mir da nichts besseres ein und es scheint zu funktionieren. Natürlich kann man auch einen zweiten USB-Stick einstecken, sofern noch ein USB-Anschluss frei ist. Aber als reiner Gelegenheits-Datenretter würde ich mir dort auch noch einiges an Doku drauf speichern, da ich mir mangels Erfahrung nicht alles so im Detail merken kann.

    Die ISO-Abbilder müssen auf der Partition mit der Bezeichnung "Ventoy" gespeichert werden. Sobald von diesem Stick gestartet wird, erscheinen dann alle Abbilder im Boot-Menü. Zum Einrichten von Desinfec't muss beim ersten mal noch ein Skript ausgeführt werden.

    Es darf dann im Folgenden nicht(!) der erste Punkt mit "USB-Stick in nativen Desinfec't-Stick umwandeln" verwendet werden, sonder der zweite Punkt "Desinfec't starten" muss ausgewählt werden. Natürlich könnte man vorher noch mit isomaster die Konfiguration verändern und den Punkt aus dem Grub-Menü entfernen, das habe ich mir aber jetzt erst mal gespart.

    In der Desinfec't-Session muss dann das Skript create_persistent_signatures.sh mit sudo ausgeführt werden

    Code
    sudo /opt/desinfect/create_persistent_signatures.sh

    Anschließend muss der Rechner mit eingestecktem Stick neu gestartet werden.

    Dann erst können die Updates dauerhaft gespeichert werden.

    Wenn die Umgebung lediglich für einen späteren Scan aktualisiert werden soll, kann zunächst mit

    Code
    sudo apt-get update
    sudo apt-get -y dist-upgrade

    das System aktualisiert werden und im nächste Schritt mit dem Skript update_all_signatures.sh die Signaturen aktualisiert werden

    Code
    sudo /opt/desinfect/update_all_signatures.sh

    Auch kann auf die zuvor erstellte Datenpartition zugegriffen werden.

    Sobald dann eine neue Desinfec't-Version erscheint, kann man einfach die ISO-Datei auf der Ventoy-Partition ersetzen. Wichtig ist, dass die ext4-Partition mit der Bezeichnung "desinfSIGS" dann zunächst gelöscht und neu erstellt werden muss, ansonsten wird das nicht sauber funktionieren. Danach muss zunächst beim erstmaligen Starten der neuen Desinfec't-Umgebung wieder die Einrichtung mit dem Skript erfolgen, bevor die dauerhafte Speicherung der Aktualisierungen erfolgen kann.

    Die Infos zu Desinfec't stammen aus dem heise-Forum Install-Alternative: ventoy & Desinfec't inkl. persistente Updates, ich wollte es lediglich hier etwas ausführlicher zeigen, da ich selbst grad den Bedarf hatte und das ganze durchexerziert habe.

    Auf meinem Stick befinden sich dann noch die folgenden Rettungstools

    Es gibt sicherlich noch mehr, aber für einen Gelegenheits-Anwender wie mich reicht das völlig aus. Vielleicht kann auch noch das Live-Medium der Lieblings-Distribution drauf, da gibt es sicher noch unzählige Möglichkeiten.

    Muss für meinen Vadda, den ich vor vielen Jahren erfolgreich auf Manjaro umgestellt habe, einen neuen Drucker besorgen. HP LaserJet M140w wäre für sein Anwenderprofil ideal, leider finde ich den nicht in der Liste. Hat jemand damit Erfahrungen? Ich denke, wenn der M110w geht - der steht in der Liste - sollte der M140w auch gehen, der hat nur zusätzlich einen Scanner.

    Aufgrund des Videos von Keno auf c't 3003 und den Hinweisen hier im Forum, habe ich mir grad mal CachyOS in VirtualBox installiert. Das ganze war eigentlich problemlos, ich war aber über die folgende Hürde gestolpert:

    What is the default password for liveuser?

    Da aber andere ebenfalls darüber gestolpert sind, und der Hinweis oben schnell zu finden ist, war das ganze schnell behoben.

    Zusammengefasst: Desktop Session der Live-Umgebung war in meiner VM standardmäßig auf X11 eingestellt. Wenn das umgeschaltet wird auf "Wayland" kann einfach ohne Passwort die Desktop-Session der Live-Umgebung gestartet werden und von dort die Installation gestartet werden. Die Installation selbst lief absolut problemlos durch und nach entfernen des Livemediums wurde ebenso ohne Probleme gestartet.

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    Das ganze macht schon mal einen guten Eindruck.

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    Dann hab ich was für dich:

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    klingt interessant, werde ich mir auch mal ansehen.

    Ich bin tatsächlich mittlerweile ein Rolling Release-Fan und habe auf meinen im privaten Umfeld hautsächlich genutzen Rechner seit Anfang 2019 Manjaro installiert, das seitdem relativ stabil läuft. Wenn ich mal größere Probleme hatte, waren diese durch Unachtsamkeit meinerseits meist selbst verschuldet, habe es dank guter Foren, wie dieses hier, aber immer wieder relativ schnell auf die Reihe bekommen.

    Eine auf Debian basierende Rolling Release wäre z.B. Kali Linux.

    Hallo, wenn ich als aus Inkscape ein Rasterformat PNG exportiere und dieses dann in Xournal++ einfüge, sieht es zunächst ähnlich aus. Wenn ich die Auflösung auf 300 DPI erhöhe (standardmäßig sind 96 DPI eingestellt) dann wird es glatter, aber auch viel größer.

    Ich dachte halt, dass Xournal++ mit Vektorformaten umgehen kann, aber das scheint beim Import von Grafiken nicht der Fall zu sein. Dazu habe ich auch eine Posting gefunden

    Improve Image element rendering when vectorial source #6095

    Im Xournalpp-Github wurde empfohlen, die Größe der SVG zu ändern ohne jedoch den Viewport zu ändern. Der Zusammenhang ist mir da noch nicht ganz klar - da kenne ich das SVG-Format zu wenig - und wie ich das in Inkscape korrekt einstellen muss, weiß ich nicht. Ich habe dann einfach mal in der SVG-Datei folgende Änderung vorgenommen:

    Code
    ...
    <svg
       width="340mm"
       height="340mm"
       viewBox="0 0 34 34"
       version="1.1"
       id="svg1"
       ...

    Im Original stand

    Code
    ...
    <svg
       width="34mm"
       height="34mm"
       viewBox="0 0 34 34"
       version="1.1"
       id="svg1"
       ...

    Dann wird das ganze ebenfalls viel glatter aber eben auch viel größer dargestellt und nach wie vor ohne die am Pfad ausgerichteten Schriften. Da scheinen die verwendeten Bibliotheken ein Problem zu haben, diese zu interpretieren.

    D.h. ein Einfügen sozusagen maßstäblich 1:1 geht nicht. Ich muss in jedem Fall die Größe in Xournal++ von Hand wieder korrigieren. Vermutlich ist dann am einfachsten in 300 DPI ein PNG zu erzeugen, diesen in Xournal++ zu importieren.

    Hallo, ich habe eine kleine Herausforderung mit Xournal++. Das ist ein Programm, um handschriftliche Notizen oder Skizzen zu machen. Ein gutes Video dazu findet man hier:

    Vorstellung: Handnotizen-App Xournalpp

    Ich nutze das Programm dazu, vorhandene PDF-Daten handschriftlich zu ergänzen, z.B. einfach zu unterschreiben, oder Skizzen einzufügen. Dazu ist es auch hervorragend geeignet.

    Nun würde ich gerne eine SVG-Datei einfügen, z.B. einen Vereinsstempel. Dazu habe ich einen Entwurf, ähnlich dem folgenden mit Inkscape erstellt:

    Wenn ich diese in Xournal++ nun einfüge, wird ein recht schlecht aufgelöstes Pixelbild erzeugt. Leider wird auch der am Pfad ausgerichtete Text nicht übertragen.

    Der am Pfad ausgerichtete Text wird erst dann übertragen, wenn dieser mittels "Objekt in Pfade umwandeln" entsprechend umgewandelt wird, damit ist er aber nicht mehr editierbar.

    Letzteres könnte ich ja noch verkraften, aber die grausige Pixeldarstellung stört mich etwas. Die sieht im aus Xournal++ erstellten PDF leider genau so grausig aus.

    Falls hier jemand Erfahrungen hat, gerne her damit!

    Poste mal die Versionsinfo, anbei Screenshot, wie Du dazu vorgehen musst.


    Bei der aus den Paketquellen installierten Variante ergibt dies:

    Da steht Qt 6.9.0 drin, da dies auch die aktuelle Version im Stable Branch von Manjaro ist. Ebenso wie Python 3.13.3.

    in der AppImage-Version steht bei mir dann

    Da sind also abweichende Versionen von Qt und Python enthalten, Qt 5.15.15 und Python 3.11.12.

    Im Freecad-Forum wird Qt 6 vermutet. Das ganze trat auch unter Windows mit dieser Version von Qt auf - hat jedenfalls mal nichts mit Linux oder dem Arch-Paket zu tun. Daher wäre jetzt mal interessant, was bei der Flatpak-Version da steht.

    Hallo, ich habe gerade gesehen, dass ich meinen Beitrag gar nicht fertig geschrieben hatte (wurde wohl abgelenkt). Leider kann ich ihn nicht mehr editieren, vielleicht kann mich einer der Moderatoren ja unterstützen. Der Letzte Satz sollte folgendermaßen lauten:

    Ein möglicher Wokrarround ist, die Seite als SVG zu exportieren mittels:
    TechDraw > Seite > Blatt als SVG-Datei exportieren

    Dann kann diese SVG-Datei z.B. mittels InkScape geöffnet und als PDF gespeichert werden.

    Es scheint auch nicht mit Linux oder Windows zusammenzuhängen, wie dem Beitrag auf dem FreeCAD-Github zu entnehmen ist, sondern mit einer weiteren Bibliothek, vermutlich die Version von Qt. Das konnte ich selbst auch nachvollziehen:

    Mit folgenden Versionen hatte ich Probleme

    und

    Code
    OS: Arch Linux (XFCE/xfce/xcb)
    Architecture: x86_64
    Version: 1.0.1.39285 (Git)
    Build type: Release
    Branch: makepkg
    Hash: 878f0b8c9c72c6f215833a99f2762bc3a3cf2abd
    Python 3.13.3, Qt 6.9.0, Coin 4.0.3, Vtk 9.4.2, OCC 7.8.1
    Locale: German/Germany (de_DE)
    Stylesheet/Theme/QtStyle: FreeCAD Light.qss/FreeCAD Light/

    Beides mit Qt 6.x gebaut.

    Bei den folgenden Versionen zeigte sich das Problem nicht:

    Code
    OS: Windows 11 build 26100
    Architecture: x86_64
    Version: 1.0.1.39285 (Git) Conda
    Build type: Release
    Branch: (HEAD detached at 1.0.1)
    Hash: 878f0b8c9c72c6f215833a99f2762bc3a3cf2abd
    Python 3.11.12, Qt 5.15.15, Coin 4.0.3, Vtk 9.3.0, OCC 7.8.1
    Locale: German/Germany (de_DE)
    Stylesheet/Theme/QtStyle: FreeCAD Light.qss/FreeCAD Light/Fusion

    AppImage-Version unter Arch

    Code
    OS: Arch Linux (XFCE/xfce/xcb)
    Architecture: x86_64
    Version: 1.0.1.39285 (Git) Conda AppImage
    Build type: Release
    Branch: (HEAD detached at 1.0.1)
    Hash: 878f0b8c9c72c6f215833a99f2762bc3a3cf2abd
    Python 3.11.12, Qt 5.15.15, Coin 4.0.3, Vtk 9.3.0, OCC 7.8.1
    Locale: German/Germany (de_DE)
    Stylesheet/Theme/QtStyle: FreeCAD Light.qss/FreeCAD Light/Fusion

    Beides wurde mit Qt 5.x gebaut

    Jetzt habe ich eine weitere Erkenntnis: anscheinend hat es nichts mit FreeCAD an sich zu tun, sondern mit meinen Linux-Installationen. Ich FreeCAD in derselben Version (V 1.0.1) in einer virtuellen Windows 11 Maschine installiert und dieselbe Datei dort in PDF exportiert. Dort werden die Schriften des Schriftfelds und Rahmen korrekt gedruckt. Der Grund ist mir allerdings leider nicht bekannt.

    zum Vergleich die Datei aus der Manjaro-Version

    Export PDF aus Linux-Version von Freecad

    und dieselbe Datei aus der Windows-Version exportiert

    Export PDF aus Windows-Version von FreeCAD


    Wie ich grad gesehen habe, gibt es bereits einen Bug-Report dazu:

    TechDraw print/Export as PDF strokes some text incorrectly #21096

    Wen's interessiert halte ich einfach mal hier auf dem Laufenden!

    Ein möglicher Wokrarround ist, die Seite als SVG zu exportieren mittels
    TechDraw > Seite > Blatt als SVG-Datei exportieren

    Guten Abend,

    als begeisterter Nutzer von Freecad bin ich grad auf der Suche, wie man die Darstellung der Schrift im PDF-Export einer Zeichnung in FreeCAD beeinflussen kann.

    In einer Früheren Version (bis zur letzten vor der 1.0) wurde das Schriftfeld beim Export in PDF folgendermaßen dargestellt

    Seit der Version 1.0 (bzw. der aktuellen Version 1.01.) sieht das PDF derselben Zeichnung nun so aus

    Ich bin schon seit einiger Zeit auf der Suche, kann aber leider nichts dazu finden.

    Ich nutze die FreeCAD-Version aus den offiziellen Paket-Quellen von Manjaro. Den PDF-Export habe ich auf verschiedene Arten probiert, aber immer mit demselben Ergebnis

    Objekt der Zeichnung im Feature-Baum ausgewählt > Datei > Export ... > Portable Document Format (PDF)
    Detei > PDF Export
    Datei > Drucken ... > PDF Datei

    Versionsinfo:

    OS: Manjaro Linux (XFCE/xfce/xcb)
    Architecture: x86_64
    Version: 1.0.1.39285 (Git)
    Build type: Release
    Branch: makepkg
    Hash: 878f0b8c9c72c6f215833a99f2762bc3a3cf2abd
    Python 3.13.3, Qt 6.9.0, Coin 4.0.3, Vtk 9.4.2, OCC 7.8.1
    Locale: German/Germany (de_DE)
    Stylesheet/Theme/QtStyle: OpenLight.qss/OpenLight/
    Installed mods:
    * Curves 0.6.62
    * OpenTheme 2025.5.20

    Um nun auszuschließen, ob es mit einem der Module zusammenhängt, die ich zusätzlich installiert habe bzw dass ich mir mit einer Einstellung was verbogen habe, habe ich in einer Arch Linux Maschine, ebenfalls aus dem dortigen offiziellen Paketquellen ein frisches Freecad ohne jegliche Anpassungen oder Addins installiert, mit demselben Ergebnis. Die Versionsinfo bei diesem Versuch:

    OS: Arch Linux (XFCE/xfce/xcb)
    Architecture: x86_64
    Version: 1.0.1.39285 (Git)
    Build type: Release
    Branch: makepkg
    Hash: 878f0b8c9c72c6f215833a99f2762bc3a3cf2abd
    Python 3.13.3, Qt 6.9.0, Coin 4.0.3, Vtk 9.4.2, OCC 7.8.1
    Locale: German/Germany (de_DE)
    Stylesheet/Theme/QtStyle: FreeCAD Light.qss/FreeCAD Light/

    Falls jemand eine Idee hat, würde ich mich freuen, diese zu erfahren.

    Ansonsten bin ich an absoluter Fan von FreeCAD und wirklich begeistert, was man damit alles machen kann.