Ein Schritt weiter zur digitalen Monogamie: Auch auf meiner Debian-Installation läuft jetzt KDE.

Ein Schritt weiter zur digitalen Monogamie: Auch auf meiner Debian-Installation läuft jetzt KDE.

Heute habe ich unter Solus meinen alten Kyocera FS-1300D Laserdrucker installiert und musste dafür eine PPD-Datei von der Seite des Herstellers herunterladen. Ging problemlos, aber es ist nicht alles plug and play, wie bei Mint.
Solus mit KDE und Blur-Glassy Plasma-Stil. Den Hintergrund habe ich selbst fotografiert.

Könnte es sein, dass die Verknüpfung zwischen dem Benutzerpasswort und dem Gnome-Keyring nicht mehr funktioniert? Vielleicht noch einmal sicherstellen, dass das Passwort für Seahorse mit dem aktuellen Benutzerpasswort übereinstimmt, damit das sozusagen durchgereicht wird.
KDE ist supi. Cinnamon ist supi. Xfce ist supi. Gnome ist vom Konzept her supi. Wie soll man sich da endgültig entscheiden?
Nach dem Ansehen einiger Videos zu den Window-Managern i3 und Sway vermute ich, dass sie ebenfalls supi sind.
In der Realität verbringe ich etwa 60 Prozent meiner Computerzeit mit KDE und 40 Prozent mit Xfce.
Wenn dir bei einer Debian-Installation mit eigener /home-Partition ein Update das System so zerschießt, dass du es mit apt nicht mehr reparieren kannst, machst du halt eine Neuinstallation.
Aber wenn dir Timeshift und ein Backup-Tool ein besseres Gefühl geben, spricht nichts dagegen, das zu verwenden.
Timeshift macht schon Sinn, weil dir z.B. ein Update auch mal das System zerschießen kann, egal welche Distri.
Habe ich in fast zwanzig Jahren mit Mint und Debian nie erlebt.
Wie aufwändig ist es denn, Snapper/Timeshift bzw. Hyprland etc. unter Debian installieren?
Debian und Mint sind stabil genug, sodass du ohne Snapper auskommst. Leg sicherheitshalber eine andere Partition für /home an, damit deinen Daten nichts passieren kann. Kleine Widrigkeiten nach Updates lassen sich praktisch immer mit apt beheben. Auch Timeshift kommt mir unnötig vor, wenn du nicht viel am System herumbastelst.
Hyprland einzurichten ist eher aufwändig, oder? Ich kenne dazu nur einige Videos, beispielsweise rund um den Hype zu Omarchy.
Mach es dir nicht zu schwer und starte mit Mint oder GuideOS. ![]()
Was den Aufwand des Betriebs und die langfristige Stabilität betrifft, bist du mit Linux Mint oder Debian Stable mindestens genauso gut bedient.
Da kommen sehr viele subjektive Geschmacksentscheidungen ins Spiel.
Was soll da für eine KI schwieriger sein ? In meinen Augen und auch Erfahrungen gibt es da da keine Grenzen. Das einzige was mir immer wieder auffällt, dass die Leistung von großen KI Modellen von der Qualität immer schwankend ist. An einem Tag kommst d in 20 Minuten mit der Hilfe der KI zum Ziel, einen anderen Tag kommst du überhaupt nicht weiter, weil das Modell die ganze Zeit nur fantasiert, und nur Chaos Code fabriziert.
Wenn du ein System hast, das seltener verwendet wird und auch noch seltene Hardware, kann sich die KI auf eine kleinere Datenbasis stützen. Ich erlebe bei meinen Fragen zu Solus manchmal, dass sich die Antworten auf Versionen beziehen, die nicht mehr aktuell sind.
Was das Phantasieren betrifft, habe ich spannende Sachen erlebt, z. B. das Erfinden von Zitaten mit nicht existierenden Quellen. Als Vorsichtsmaßnahme sollte man den Prompt so kurz und präzise wie möglich halten und auch nicht zu viel in einen einzelne Thread packen.
Als Außenstehender habe ich den Eindruck, dass manche Arch-User dieses System richtig toll finden. Ist das nicht mit recht umfangreichen Updates verbunden, die manchmal das System zerschießen? Wodurch man ständig Sicherungen anlegen muss. Und dieses AUR: Lässt sich dabei ein gewisser Sicherheitsstandard aufrecht erhalten, oder sind das im Prinzip Shell-Skripte von irgendwelchen Leuten? Und schließlich: Wer lernen will, kann das auch mit einem etwas stabileren System wie Void - oder eben Debian.
seit wann ist Arch schlimm??? eines der besten Systeme ever
Das wäre Stoff für einen eigenen Thread: warum Arch-User dieses System so gut finden, obwohl es doch sicher sehr aufwändig ist, das einzurichten und zu betreiben.
Nein ich habe keinen PC. Ich habe nur ein Handy und ein Chromebook. Das der Stick mit Balena etcher läuft weiß ich schon.
Wenn du bisher mit einem Chromebook ausgekommen bist, brauchst du Windows nicht und der Betrieb zweier Systeme ist unnötig kompliziert. Ich würde folgendes tun:
Ideal zum Üben des Umgangs mit Linux ist, wenn ein eigenes Gerät (Laptop oder PC) dafür hast und dort einfach Linux Mint laut Vorgaben des Installers installierst. Oder, wenn es unumgänglich ist, zwei Systeme auf einem Gerät zu betreiben, würde ich vorher (wie Steffen vorgeschlagen hat) ein Image des ganzen Datenträgers sichern, damit du auf der sicheren Seite bist.
Das klngt alles recht komplex. Meine Erfahrung mit solchen Anleitungen durch KIs ist, dass Gemini etwas zuverlässiger als ChatGPT, CoPilot, Grok usw. ist. Dass eine Offline-Installation nötig ist, kann ich mir ebenfalls nicht vorstellen.
Wäre es auf diesem Gerät vielleicht möglich, eine zweite SSD zu installieren, um dir den Stress mit der Partitionierung zu ersparen?
In den Budgie- und Gnome-Versionen soll sich der richtige Treiber für eine NVIDIA Grafikkarte über einen Treiber-Manager namens DoFlicky einstellen lassen:
How can i install Nvdia GPU driver. - Solus Forum
Laut einiger anderer Suchen soll man in der KDE-Version direkt über Discover den Treiber installieren können.
Hallo Herr Berg
wie zufrieden bist du mit Solus nutzt du KDE erzähl mal was, es interresiert mich sehr
Frankiboy
Nach einer Woche kann ich noch nicht viel sagen – außer dass alles läuft wie es soll. Das Tool für die Updates ist praktisch und unaufdringlich. Alle Programme, die ich brauche, habe ich in den Paketquellen gefunden. Von der befürchteten Instabilität durch die Rolling Release habe ich noch nichts gemerkt. Die Umstellung betrifft eher KDE: die gefühlt 50 möglichen Einstellungen für jede Kleinigkeit.
Dieses System fühlt sich ein ganz kleines bisschen komfortabler an als die Debian-Installation mit Xfce auf meinem anderen Laptop.
Hatte es auch getestet mit Xfce, weil ich das am besten kenne. Bei jeder Aktualisierung kamen Fehlermeldungen, konnte aber keine finden. Habe es dann wieder gelöscht.
Ich suche immer noch ein System für meinen Laptop, bislang ist Xubuntu drauf. Momentan ist LinuxMint mein Favorit. Solus wäre auch nicht schlecht, aber ich habe keinen Nerv, mich um Fehler im System herumzuschlagen.
Die Xfce-Version wird anscheinend stiefmütterlich behandelt. Ich wollte auch zuerst Xfce installieren, aber es gab einen Fehler wegen Inkompatibilität der Python-Versionen, der zum Abbruch der Installation geführt hat. Eigentlich eine Frechheit, diese .iso zum Download anzubieten. Danach waren meine Erfahrungen allerdings uneingeschränkt positiv.
Dieser Thread war einer der Gründe, dass ich Solus ausprobieren wollte. Momentan verbringe ich den Großteil meiner Computerzeit mit Solus + KDE.