Posts by Stardenver

    okay verstehe. Nun will ich noch das Mailprogramm Thinderbird installieren. Aber im App Store gibt es dieses Mailprogramm gar nicht. Heißt das das ich dieses Programm nun gar nicht installieren kann. Oder muss ich das Programm anders installieren als über den App Store

    Da es auf Debian basiert, sollte folgendes funktionieren, falls es in den Paketquellen verfügbar ist:


    Code
    sudo apt install thunderbird

    Und ich lese das aber anders, und zwar beim Start des Servers:


    Die angeschlossenen Speichergeräte beziehen sich auf deren Gesamtzahl - außer dem USB-Stick auf dem Unraid OS installiert ist - die vor dem Starten des Arrays an den Server angeschlossen sein dürfen. Es gibt keine weiteren Einschränkungen der Software unabhängig vom Lizenztyp. Unraid OS Pro unterstützt bis zu 30 Speichergeräte im paritätsgeschütztem Array (28 Datenträger und 2 Paritätsdatenträger) und bis zu 24 Datenträger im Cache-Pool.
    Zusätzliche Speichergeräte können weiterhin direkt mit anderen Unraid-Funktionen wie VM's oder dem Plugin "Unassigned Devices" genutzt werden.
    Ich lese das so das ich mit 4 Platten starten kann und dann aber gerne noch 8 einbauen darf.

    Bei Plus, ja. Da sind es 12. Bei Basic sind es insgesamt 6.

    Habe nun vom App Store den Firefox installiert. Nun gibt es schon eine neuere Version habe ich runtergeladen und entpackt, aber wie aktualisiere ich das nun. Kann mir da jemand helfen, wie das geht. Denn so einfach wie unter Windows geht das ja nun nicht wie ich feststellen muss. Da muss ich mich wohl noch dran gewöhnen. Vielen Dank

    Okay, das wundert mich ehrlich gesagt. Also in der Regel ist es sogar noch einfacher als unter Windows. Nur um das kurz zu erklären:


    In der Regel läuft das bei Linux so, dass die Macher deiner gewählten Distribution die Programme zur Verfügung stellen. Auf den entsprechenden Servern liegen also die ganzen Programme und Tools. Gibt es eine neue Version, wird diese den Paketquellen hinzugefügt und dein System meldet dir ein Update. Der Vorteil dabei ist, dass du an einer Stelle dein gesamtes System aktualisieren kannst.


    Unter Windows ist es ja so, dass du in der Aktualisierungsverwaltung nur Windows selbst aktualisieren kannst und eventuell einige Treiber, die Microsoft zur Verfügung stellt. Firefox, Thunderbird, NVIDIA/AMD-Software, Spiele, Office-Anwendungen, usw müssen aber von dir selbst aktualisiert werden. Das ist der Grund, weshalb viele Programme in Windows ihre eigene Aktualisierungsverwaltung mitbringen. Du kennst ja sicher diese Hinweise, bei denen dir ein Programm meldet, dass es eine neuere Version gibt. Du aktualisierst dann quasi jedes Programm für sich und unabhängig vom System.


    Wenn in Linux eine neue Version noch nicht verfügbar ist, wurde sie von den Machern noch nicht aufgenommen. Das passiert manchmal, wenn eine neue Version bekannte Probleme mitbringt oder man einfach noch ein wenig testen möchte, bevor man etwas freigibt. Bei Sicherheitsaktualisierungen geht das aber in der Regel sehr schnell.


    Ich selbst befasse mich zum Beispiel gerade damit, dass Linux Mint eine ältere Version von Thunderbird anbietet, als vom Hersteller verfügbar. Da es keine sicherheitsrelevanten Gründe gibt, ist das erst mal nicht weiter schlimm. Unter Umständen fehlt eine Funktion, die in der neuen Version hinzugefügt wurde. Das ist dann in der Regel nur eine Frage der Zeit.


    Distributionen wie z.B. Manjaro sind da immer sehr schnell mit Updates, während man zum Beispiel einem Debian nachsagt, da eher konservativ zu sein. Oft gehen schnelle Updates und neue Versionen halt auch auf Kosten von Stabilität.


    Aber nur um das nochmal deutlich zu machen: Wenn es von verwendeter Software eigentlich eine neuere Version gibt als dir angeboten wird, dann ist das ein Problem bzw eine Entscheidung der Macher deiner Distribution und kein generelles Linux-Problem. Die Geschwindigkeit der Updates und auch der Umfang der angebotenen Programme ist immer die Entscheidung der Macher deiner Distribution. Manuell installieren geht aber im Prinzip immer - wenn auch nicht immer empfohlen.


    Wieso nun Deepin keine aktuelle Version von FF anbietet, kann ich dir nicht sagen. Wenn du Wert darauf legst, immer schnell neue Versionen zu erhalten, solltest du dir eventuell auch Mal Manjaro oder eine der anderen Rolling Release Distros ansehen.

    Jetzt komme ich gleich noch auf den Geschmack :D Ich habe einen Stapel alter 1, 2 und 3TB Platten rumliegen ...
    Zum Wegwerfen zu schade, zum Verkaufen sinnlos.

    Habe es nochmal gecheckt und leider muss ich mich korrigieren. Die haben das Preismodell geändert und es gibt Free gar nicht mehr. Damit ist es sicher für viele raus. Ich selbst habe Plus. Aber ich habe damals ein paar EUR weniger bezahlt.


    Pricing Options
    Unraid is an operating system that brings enterprise-class features for personal and small business applications. Configure your computer systems to maximize…
    unraid.net


    Wenn du maximal 6 Platten hast, bist du also bei 59 USD, was 50 EUR entsprechen dürfte. Bedenkt man aber was unRaid kann und dir liefert, sind 50 EUR mehr als okay.

    Ich habe sehr viele Systeme ausprobiert. Ein Qnap, LaCie und eigene Systeme. Bin dann sehr schnell bei eigenen Systemen gelandet, da diese anpassbarer und bedeutend leichter aufzurüsten sind. Hinzu kommt, dass es da sehr gute Software gibt, die von der Community aktiv entwickelt und verbessert wird. Neben der Möglichkeit, hier im Prinzip jedes Linux verwenden zu können, haben sich hier 3 Systeme hervorgetan:


    OMV

    unRaid

    TrueNAS (formals FreeNAS)


    Ich habe alle drei getestet und im Prinzip taugen sie auch alle etwas. Obwohl es als einziges System ab einer gewissen Anzahl an Festplatten kostenpflichtig ist, habe ich mich für unRaid entschieden und nie bereut.


    unRaid nutzt ein eigenes System mit Parity-Drive. Hast du eine Festplatte, läuft diese - logo - alleine. Bei zwei Platten erstellt das System automatisch einen Mirror und ab 3 Platten wird ein Laufwerk (das Größte) zum Parity-Drive. Dadurch kann eine Platte komplett ausfallen (egal welche) und du kannst trotzdem alles wiederherstellen.


    unRaid hat hierbei zwei riesige Vorteile:


    1. du kannst das Array beliebig zusammenstellen und erweitern. Bei den anderen Systemen bleibt der Pool so wie er ist und du kannst maximal weitere Pools ergänzen. Bei unRaid kaufst du eine beliebige Platte, fügst sie dem Array hinzu und der Speicher wächst entsprechend. Gleichzeitig kannst du alles verwenden, was du schon besitzt. Du kannst also z.B. ein Array aus einer 2TB, einer 3TB und einer 4 TB Platte aufbauen und kommst so auf nutzbare 5 TB und hast gleichzeitig ein Parity-Drive


    2. eine riesige Community mit unzähligen Apps und Erweiterungen. Das Ganze ist wie ein App-Store aufgebaut. Egal was du suchst, du klickst es einfach an und es wird installiert. Du findest dort wirklich ALLES!


    Ich muss aber darauf hinweisen, dass die Geschwindigkeit beim Übertragen zu NAS nicht so hoch ist wie bei OMV oder TrueNAS.


    OMV ist diesbezüglich schneller, meiner Meinung nach aber auch am kompliziertesten zu bedienen. Zumindest innerhalb dieser drei Systeme. Dafür läuft es richtig flott. Ein echtes Leichtgewicht.


    TrueNAS ist etwas einfacher mMn, benötigt dafür aber ordentlich RAM, da ZFS. Auch die Sache mit den Jails ist nicht jedermanns Sache. Dafür hat es weit mehr Apps im Angebot als OMV, wenn auch bedeutend weniger als unRaid. Wobei du immer noch zu Docker und Eigenbau greifen kannst.


    Ich empfehle daher ganz klar ein eigenes System, falls du entsprechende Hardware eh zuhause hast. Ob es dann OMV, TrueNAS oder unRaid wird, kannst du nur durch ausprobieren herausfinden. Da liegt es wirklich an der eigenen Präferenz. Außer du bist halt knapp mit RAM. Dann würde ich TrueNAS direkt überdenken.

    Wieso hier? Wie gesagt - ich sehe mich nicht als Gegner oder Misstrauender. Wollte aber gerne trotzdem darauf hinweisen bzw erklären, wieso so viele ein Problem damit haben.

    Das ist doch nur für Flatpack, nicht für AUR? Firefox war ganz normal vorinstalliert, aus dem "Official Repositories (extra)"


    whois

    Code
        ~  pacman -Ss firefox | grep Installiert                                                                    ✔ 
        ~  ls -la /usr/lib/firefox/distribution/                                                                0|1 ✘ 
    total 4
    drwxr-xr-x 1 root root  32  8. Okt 15:59 .
    drwxr-xr-x 1 root root 664  8. Okt 15:59 ..
    -rw-r--r-- 1 root root 176  4. Okt 20:15 distribution.ini
        ~                                                                                                           ✔

    Bei AUR klappt das nicht, ne. Aber du hattest ja auch von Flatpak geschrieben und das hätte eine Option zumindest dafür sein können. Sonst fällt mir aktuell leider auch nichts ein.

    alles klar. weiß immer noch nicht wieso ihr so mißtraurich seit

    Ich zähle mich jetzt nicht zu den Gegnern oder Misstrauischen. Grundsätzlich ist das Problem für viele halt, dass das Ganze aus China kommt und man befürchtet, dass da ähnlich wie bei Smartphones von dort das eine oder andere gesammelt und/oder gesendet wird. Wobei sich das bei Linux ja nachvollziehen lässt.

    Corsair hat wohl einen Lüfter im 500er Format gebaut, von dem man nicht sicher ist, ob es ein Prototyp, neue Serie oder gar ein Gag ist. Die Idee ist wohl, dass dieser Lüfter das Seitenteil des Gehäuses ersetzt. Man hat da auch tatsächlich Tests gefahren und festgestellt, dass die Temperatur um 20° C zurück ging bzw unter einer herkömmlichen Seitenwand liegt.


    Verwundert mich ehrlich gesagt etwas. Denn dass so etwas generell gut kühlt, weiß man ja eigentlich. ich hatte selbst schon ein Gehäuse mit gefühlt riesigem Lüfter im Seitenfenster. Die Idee kann also eigentlich nicht neu sein. Zudem lag der Verbrauch aufgrund der größenbedingten reduzierten Drehzahl bei 1 Watt.


    Dazu ein entsprechendes Video von Gamers Nexus:

    External Content www.youtube.com
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.

    Also anscheinend tritt das Problem nur auf wenn ich Programme aus Quellen installiere die nicht aus dem Manjaro Repositorie stammen; wenn ich was über AUR oder Flatpack installiere kann das nicht richtig an den FF durchgereicht werden.

    Schon mal mit Flatseal die Berechtigungen gecheckt und ggf angepasst?

    Der alte Name war aber auch echt unpraktisch, um etwas über das OS in den Suchmaschinen zu finden.

    Absolut! Hätte man aber auch vorher irgendwie absehen können. Zumal kein Mensch wusste, wie das genau ausgesprochen wird. Meine Bemerkung bezog sich aber eher darauf, dass die ja schon mehrfach den Namen gewechselt haben, wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Das ist generell dann irgendwann schwierig.

    Hallo Jens12203, herzlich Willkommen hier im Forum!


    Stardenver Ich habe gerade UbuntuDDE auf mein Ventoy-Stick geladen und möchte meine "Linux-Workstation" von MX-Linux mal auf UbuntuDDE wechseln. Der Desktop hatte mir gut gefallen in der VM und ich möchte testen wie gut das Ganze auf echter Hardware läuft.

    Okay.. das wird ein interessantes Ding. Kannst du da eventuell - Zeit und Lust vorausgesetzt - etwas detaillierter und vielleicht in einem eigenen Beitrag zu berichten? Da würden mich echt die Details, Erfahrungen und deine Meinung interessieren. Ich finde das ehrlich gesagt interessanter als das original Deepin, wobei ich Canonical jetzt auch nicht so 100%.. hach.. halt Snap^^

    Habe noch eine andere Frage, da dies in den Videos von Linux Guides nicht zu sehen war.

    Wie sieht es generell mit aktivierung von Firewall aus. Und wieso wird nie über Virenscanner bzw Internet Security Programme berichtet. Hab den verdacht, das das wohl bei Linux unwichtig ist, oder habe ich da was falsch verstanden. Wenn man keinen Virenscanner hat, ist man doch gegen Viren ect nicht geschützt. Oder verstehe ich das falsch, da bei Windows diese zwei Tool unumgänglich sind

    Das ist jetzt ebenfalls wieder so ein Thema, bei dem es mitunter stark polarisiert. Meine persönliche Meinung ist, dass Antivirenprogramme Schlangenöl sind. Ich lehne sie ab.


    In der Regel werden keine sauteuren 0-day-exploids auf normale Anwender losgelassen bzw ausgenutzt. Das hebt man sich für wirklich richtig wichtige Ziele auf. Der gemeine PC-Nutzer wird also eher Opfer von Phishing (selbst schuld) oder aber von Angriffen die ungepatchte und in der Regel bekannte Sicherheitslücken ausnutzen. Da ist es dann aber eigentlich Aufgabe der Entwickler (z.B. Microsoft) diese schnell zu stopfen. Es sollte nicht Aufgabe der Antivirensoftware sein, solche irgendwie zu verschließen.


    Du darfst zudem nicht vergessen, dass solche Sicherheitssoftware so extrem tief im System verwurzelt wird, dass sie selbst unglaublich viel Schaden anrichten könnte. Sie könnte sogar ein eigenes Einfallstor sein für Schadsoftware.


    Stell dir vor, dein Fahrrad hat eine schlechte Bremse. Dann installierst du dir kein Bauteil, dass dich vor gefährlichen Wegen mit Sturzgefahr warnt und im Falle eines Unfalles Salbe auf dein Knie schmiert. Nein, du reparierst die Bremse. Wenn also sicherheitsrelevante Updates schnell erscheinen und dann auch schnell eingespielt werden, ist das ein viel besserer Schutz.


    Das mit Linux und keine Viren erzählen viele gerne und wir Linux-Nutzer hätten es gerne wahr. Ist Quatsch. Natürlich kannst du dir auch unter Linux theoretisch was einfangen. Aber die ganze Software ist in der Regel von Haus aus etwas sicherer, da transparenter. Zudem arbeiten sehr viele Sicherheits-Spezis selbst mit Linux. Und der wohl wichtigste Grund von allen: Wenn von 100 Rechnern auf 99 Windows läuft und nur ein Rechner Linux nutzt, auf welches OS konzentrierst du dich dann als Angreifer wohl?


    Ich zitiere dann mal:


    Quote from Golem

    Antivirenprogramme gelten Nutzern und Systemadministratoren als unverzichtbar. Doch viele IT-Sicherheitsexperten sind extrem skeptisch. Antivirensoftware ist oft selbst voller Sicherheitslücken - und hat sehr grundsätzliche Grenzen.

    Interessant vielleicht auch


    Antivirus: Die untauglichen Schlangenöl-Apps - Henning Uhle
    Ich habe schon des Öfteren darauf hingewiesen, dass die meisten Antivirus-Lösungen eher Schlagenöl sind. Also weitest gehend unnütze Software
    www.henning-uhle.eu


    Oder etwas fachlicher: https://www.heise.de/select/ct/2017/5/1488560529789980

    Hallo und Herzlich Willkommen


    Eines vorab: Deepin ist ein heiß diskutiertes OS. Ich will und kann nicht sagen, dass an den Gerüchten/Befürchtungen etwas dran ist - aber man sollte das zumindest wissen bzw angehende Nutzer darauf hinweisen. Nun aber zu deinen eigentlichen Fragen:


    Drucker:


    Ich vermute, dass dieser direkt unterstützt wird. Ansonsten solltest du hier fündig werden: https://developers.hp.com/hp-linux-imaging-and-printing/


    Browser:


    Chrome/Chromium ist kein Problem. Chromium ist in den meisten Paketquellen enthalten und Chrome selbst (also Google) bietet ja zudem den Download als .deb an. Firefox ist eh bei den meisten dabei. Edge kann ich nicht sagen, meine aber gelesen zu haben, dass es den für Linux bereits gibt.


    Thunderbird und Libre Office:


    Sind ebenfalls bei den meisten Distributionen vorhanden und sogar vorinstalliert. Ganz easy und überhaupt kein Problem, die zu bekommen bzw zu nutzen.


    Handy:


    Handy kann verbunden werden und es gibt mehrere Lösungen. Die bekannteste ist vermutlich KDE Connect, wobei es da auch Forks für Gnome und Co gibt. Am besten googlelst du da nochmal nach "Deepin KDE connect". Mir fällt nämlich aktuell niemand hier im Forum ein, der Deepin nutzt und das genauer sagen könnte.


    Beste Grüße

    Boris