Bootprobleme: Boot hängt nach Neuinstallation

  • Ich hatte hier noch ein altes Netbook (HP Mini 110-4100, 2GB RAM), auf dem war Puppy Linux (BionicPub 32) installiert. Das Puppy ist zwar ganz süß, aber wohl eher als Livesystem geeignet. Zu Testzwecken wollte ich dann mal Sparky Linux installieren.

    Im Livesystem lief alles problemlos und bei der Installation habe ich dann zunächst mal Dualboot ausgewählt und die Installation (über Calamares) lief dann auch soweit ohne Auffälligkeiten durch. Nach dem Neustart erschien Grub mit den beiden Einträgen (Sparky und BionicPub). Bei Auswahl Sparky erschien dann auch das Sparky-Logo, aber danach blieb es hängen. BionicPub ließ sich dagegen noch booten.

    Bin dann noch mal mit Gparted Live rein und da wurden die beiden Partitionen entsprechend angezeigt. Anschließend habe ich noch mal die Sparky Installation durchgeführt, aber diesmal ohne Dualboot, sondern die Standardinstallation, die dann die Puppy-Partition gelöscht hat. Lief wieder anstandslos durch aber nach Neustart blieb es wieder hängen und bootete nicht weiter. Nächster Versuch mit Raspberry Pi OS Desktop endete ebenso. Ich habe die Installation jeweils sowohl von USB und von DVD versucht.

    Jetzt läuft gerade ein Hardware-Check. Was könnte ich dann noch versuchen?

  • Warum möchtest du kein einfaches Ubuntu versuchen? Oder ein einfaches Debian?

    Zum einen weil ich das beides schon kenne, auch weil Ubuntu bei die 2GB wohl zu langsam wäre. Sparky und Raspian ist ja beides Debian mit relativ schlankem Desktop.

    Ich vermute aber, dass die Bootprobleme unabhängig davon eher hardwareseitig sind.

  • Zum einen weil ich das beides schon kenne, auch weil Ubuntu bei die 2GB wohl zu langsam wäre. Sparky und Raspian ist ja beides Debian mit relativ schlankem Desktop.

    Ich vermute aber, dass die Bootprobleme unabhängig davon eher hardwareseitig sind.

    Hmm, ich hatte in letzter Zeit einige ältere HP Notebooks. Ich habe im Bios UEFI Boot an gelassen und aber Secure Boot ausgeschalten. Damit kamen eigentlich die meisten Linuxe klar. Mit Legacy-Bios Boot gab es eher Probleme. Und alte 32 Bit Linuxe waren noch schlechter vom Gefühl her.

    🖼️: Windows95-10;Linux Debian;RaspiOS;iOS;AmigaOS | 💻: Ein Dutzend (486 - Ryzen5) | 💾: NAS
    Was wir jetzt erleben kehrt niemals mehr zurück

  • Hmm, ich hatte in letzter Zeit einige ältere HP Notebooks. Ich habe im Bios UEFI Boot an gelassen und aber Secure Boot ausgeschalten. Damit kamen eigentlich die meisten Linuxe klar. Mit Legacy-Bios Boot gab es eher Probleme. Und alte 32 Bit Linuxe waren noch schlechter vom Gefühl her.

    Tja, das Bios ist ziemlich reduziert. Da kann man außer Boot Order kaum was einstellen oder ändern

  • Tja, das Bios ist ziemlich reduziert. Da kann man außer Boot Order kaum was einstellen oder ändern

    Ja, kaum, aber ein bissel was geht. Secure und Legacy Optionen sollten über der Bootorder stehen. Ist UEFI an kann man auch die UEFI Bootorder ändern. Ich hatte Erfolg beim Boot mit F11 und Ventoy.

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  • Müsste da nicht unter sda1 >Markierung "Boot" stehen?

    ...Schaue dann jetzt noch mal ins Bios...

    Ja, würde ich auch erwarten. Also hat wohl die Installation nicht wirklich richtig geklappt. Probiere mal mit UEFI, das geht eventuell besser. Da taucht dann ganz vorn 200-500MB EFI Partition auf, so sieht es bei meinem HP aktuell gerade aus (Debian 11):

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  • Leider hier ein Uralt-Bios...über Bootorder steht nur:

    "Floppy Boot <Disabled>

    Internal Network Adapter Boot <Disabled>

    Hmm, dann kann man nicht viel machen. Vielleicht hat es auch noch gar kein UEFI.

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  • Ich konnte jetzt schließlich (halbwegs) erfolgreich Bunsenlabs installieren. Diesmal gab es allerdings während der Installation einige Fehlermeldungen (bzgl. Konfiguration des Paketmanagers "Installer konnte nicht auf Spiegelserver zugreifen", bei apt-get update kamen dann auch zahlreiche Fehlermeldungen bzgl. "certificate verification failed"...).

    Aber zumindest läuft jetzt erstmal was drauf und Bunsenlabs läuft auch ziemlich schnell und ressourcenschonend, s. Bild mit RAM-Verbrauch = 240MB

  • Bisschen langweilig, aber jetzt ist doch erstmal wieder Q4OS drauf. :sleeping::sleeping: Bunsenlabs hat mir aber auch gut gefallen, ist auf jeden Fall eine Empfehlung für ältere Geräte und das minimalistische Design ist schon was Besonderes. War mir jetzt aber zu friemelig, nachdem (s.o.) einige entscheidende Komponenten nicht mitinstalliert wurden.

    Q4OS läuft solide, ist optisch erträglich und auch ähnlich ressourcensparsam (s.u. RAM=270 MB, war anfangs sogar noch geringer):


    Zu den Installationsproblemen: Damit sind alle von mir versuchten Installationen, die als Live-System gestartet werden konnten, gescheitert. Weiß nicht, ob da ein Zusammenhang besteht ¯\_(ツ)_/¯

  • Hmmm, klingt wirklich komisch.
    Versuche einmal Manjaro XFCE - Hat gar keine großen Systemanforderungen


    Hier kannst du es Downloaden

    Wenn jetzt nicht eine gar ausgefallenen GPU eingebaut ist müsste es eigentlich laufen.
    Einen Versuch ist es sicherlich Wert.

    Ja, Manjaro würde ich auch gerne mal austesten. Aber eigentlich lieber auf einem etwas leistungsstärkeren Gerät. 2GB RAM sind schon arg wenig und aufrüsten lässt sich das Netbook nicht mehr. Wenn man dann nur so einen mittelschlanken Desktop einsetzt, muss man dann schon ziemlich diszipliniert sein und kann immer nur ganz wenige Anwendungen bzw. Tabs gleichzeitig öffnen...und das schaffe ich meist nicht so gut :)

  • a, Manjaro würde ich auch gerne mal austesten. Aber eigentlich lieber auf einem etwas leistungsstärkeren Gerät. 2GB RAM sind schon arg wenig und aufrüsten lässt sich das Netbook nicht mehr. Wenn man dann nur so einen mittelschlanken Desktop einsetzt, muss man dann schon ziemlich diszipliniert sein und kann immer nur ganz wenige Anwendungen bzw. Tabs gleichzeitig öffnen...und das schaffe ich meist nicht so gut :)

    Habe mir mein Manjaro Deepin (wahrscheinlich das schönste Linux was ich bisher installiert hatte) durch ein Update irgendwie "zerschossen". Daher habe ich jetzt kurzerhand auf meiner "Linux-Workstation", also dem Rechner wo ich ausschließlich Linux installiert habe als sogenannter "Daily Driver", wo das Linux zum weiteren Erforschen und Kennenlernen 'dauerhaft' installiert bleiben soll, Debian 11 installiert mit KDE als GUI und GDM als Displaymanager. Läuft soweit auch alles gut und ich habe mir soeben auch die NVIDIA-Treiber installiert. Ton funktioniert ebenfalls und es kommt was aus den eingebauten Lautsprechern der Monitore. Werde es jetzt anhand Jeans Video ("Der schönste Linux-Desktop 2021 - So machst Du ihn nach!") ändern um es dem dort angepriesenen Desktop gleich zu tun. ;)

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    EDV-Systeme verarbeiten, womit sie gefüttert werden. Kommt Mist rein, kommt Mist raus. (André Kostolany)

  • Hmmm, klingt wirklich komisch.
    Versuche einmal Manjaro XFCE - Hat gar keine großen Systemanforderungen


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    Wenn jetzt nicht eine gar ausgefallenen GPU eingebaut ist müsste es eigentlich laufen.
    Einen Versuch ist es sicherlich Wert.

    In dem Zusammenhang fällt mir ein, wie verwundert ich bezüglich KDE Neon war. Ich wollte eigentlich nur was testen und bin aktuell echt auf KDE Neon hängen geblieben. Hätte ich nie gedacht. Keine Ahnung ob es Neon ist oder die Kombination Manjaro KDE. Ich habe es eigentlich immer abgelehnt. Zu umfangreich, zu schwergewichtig, zu viele Möglichkeiten alles zu verstellen.


    Und dann bemerke ich, wie leicht KDE geworden ist. Das liegt ja weit unter Gnome und nur noch wenig über XFCE.


    /offtopic

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