Raspberry als Server inkl. Anschluss von SATA-Festplatten

  • Ich rüste gerade meinen Homeserver um und habe jetzt die ganze Zeit ein T530 als Server laufen lassen. Dort habe ich ebenfalls die Platten via USB angeschlossen.


    Ja, ich tendiere auch zu einer Dockingstation.


    So was vielleicht.

    Genau solch eine habe ich auch und das Teil macht viel zu viele Probleme. Spin down klappt nicht wie es soll, beide Platten laufen auch nur simultan und nicht einzeln. Wenn zwei gleichzeitig laufen kommt es immer mal wieder zum disconnect. Und wenn ich manuell die Platten wecken will, werden diese auch immer wieder disconnected.


    Die Teile sind gut zum klonen oder wenn man mal eben eine Platte für kurze Zeit anschließen will. Ansonsten taugen die nichts. Ich muss auch immer wieder - wenn ich eine Platte einstecke - mehrmals den Stecker ziehen und wieder einstecken. Dann wird irgendwann das Laufwerk angezeigt.


    Ich persönlich habe die beste Erfahrung mit WD Elements Controllern gemacht. Die Teile findet man oft auf ebay, da viele die Elements shucken. Laufen super schnell, zuverlässig, mit S.M.A.R.T., spin down, ohne disconnects, usw


    Eine Alternative wäre ein USB 3.0 Gehäuse. Die gibt es für 20-30 EUR. Aber da gibt es große Qualitätsunterschiede und Controller. Muss man Glück haben.


    Nachteil bei den Elements könnte sein, dass die mitunter ohne das Gehäuse verkauft werden. Aber ich habe die sowieso ohne Gehäuse aufbewahrt.

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  • Ich persönlich habe die beste Erfahrung mit WD Elements Controllern gemacht. Die Teile findet man oft auf ebay, da viele die Elements shucken.

    Auf die Art und Weise habe ich meine NAS-Festplatten zu einem moderateren Preis erhalten (3x 12TB und 1x 10TB). Laufen bis jetzt hervorragend in meinem NAS.


    Ergänzend möchte ich noch hinzufügen, dass ich die Festplatten zunächst im Originalgehäuse benutzt habe mit meinen Versuchen das Ganze per UnRaid als System aufzubauen. Hier haben sich die Platten (obwohl über 2 USB-Hubs angeschlossen) dennoch schön einzeln schlafen gelegt. D.h. die verbauten Controller sind mMn brauchbar und Ausfälle oder Schwierigkeiten beim Zugriff auf die Platten hatte ich ebenfalls nicht.

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  • Kleines Update:


    Das mit den Festplatten konnte ich meinem Kumpel ausreden, jetzt kommt lediglich eine SSD ran.


    Habe meine ersten Gehversuche mit Portainer gemacht, gar nicht so übel das Programm. Vier Container beeindrucken den Raspi jedenfalls nicht, die Auslastung bei CPU und RAM sind gering.


  • Ich finde es recht übersichtlich nach Eingewöhnung :)

    Beim Update eines Containers hatte ich bislang folgende Schritte vorgenommen:

    • Container gestoppt
    • Container gelöscht
    • Altes Image gelöscht
    • Dockerfile gestartet (inkl. Download des neuen Images)

    Jetzt habe ich gesehen, dass es die Option "re-created" gibt.


    Quote

    You're about to re-create this container, any non-persisted data will be lost. This container will be removed and another one will be created using the same configuration.

    Wie ist denn deine Erfahrung damit, funktioniert das zuverlässig?

  • Jetzt habe ich gesehen, dass es die Option "re-created" gibt.


    Wie ist denn deine Erfahrung damit, funktioniert das zuverlässig?

    Den Button hab ich noch nie benutzt, ich benutze aber häufig "Duplicate/Edit" um etwas am Container zu ändern.
    Wennman das benutzt gibt es einen Button "Deploy" der dann eigentlich ein Re-Create macht, also alten Container löschen und ersetzen mit dem neuen, mit geänderten Values.
    Das klappt einwandfrei.

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  • Den Button hab ich noch nie benutzt, ich benutze aber häufig "Duplicate/Edit" um etwas am Container zu ändern.
    Wennman das benutzt gibt es einen Button "Deploy" der dann eigentlich ein Re-Create macht, also alten Container löschen und ersetzen mit dem neuen, mit geänderten Values.
    Das klappt einwandfrei.

    Das klingt nicht schlecht, muss ich mal ausprobieren.

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