Den 3B+ hatte ich jahrelang als Netzwerkspeicher im Netz und hielt dort auch die Musik und Videos vor. Bloss hielt sich dessen Nutzung in sehr engen Grenzen, weil eigentlich nur ich ihn wirklich genutzt hab. Und das auch vorwiegend, um die Gcode Dateien für meine Kellerfräse darauf abzulegen, damit vom Kellernotebook drauf zugreifen konnte.
Posts by areiland
-
-
Für meinen Raspi 5 suche ich auch noch einen Verwendungszweck, der ihn auch wirklich ausnutzen kann. Auch der Raspi 4 ist eigentlich mit seiner Verwendung mit Octoprint als Druckserver für meinen marlinbasierten 3D Drucker deutlich unterfordert. Hier könnte ich eigentlich zurück zum 3B+ gehen.
Beim Raspi 5 ärgert es mich schon länger, dass der einfach nicht sauber von der NVME SSD bootet. Das verorte ich aber am Adapterboard, weshalb ich mir auch ein anderes Adapterboard bestellt hab um das zu prüfen.
-
Das kommt mir nämlich irgendwie bekannt vor...
Hm, ich hab den Grub Customizer auch installiert und auch genutzt, dabei ist aber in Sachen Schreibberechtigung auf irgendwelche Partitionen nichts passiert. Das einzige Mal passierte das, als ich mit Gparted auf der SATA SSD die Datenpartition erstellt hab. Das konnte ich aber dann erledigen, indem ich mich mit Laufwerke zum Eigentümer machte.
-
Hier gibts sogar ein paar Nutzer, die mich aus meiner Tätigkeit in den Windows Foren kennen müssten. Ich vermute mal, die sind eher überrascht davon, dass ich es geschafft hab mal eben in wenigen Tagen von Windows weg zu gehen und Linux zu meinem primären System zu machen. Weil die kannten mich alle nur als Windows Fan (kein Fanboy!) und Windows Versteher mit ziemlich ausgedehntem Wissen über das OS.
-
Mint Cinnamon hat mich auch sofort abgeholt, ein Gefühl das mir bisher keine andere der trotzdem noch getesteten Distribution vermitteln konnte. Da ich ohnehin nicht spiele und auch sonst praktisch keine Sachen mache die meine Hardware wirklich fordern würden, kann ich getrost bei Mint bleiben.
Das bisschen konstruieren für meine beiden 3D Drucker und meine Fräse fordert meinen Rechner jedenfalls nicht mehr so, dass ich eine speziell angepasste Distri benötigen würde.
Und ja, auch ich hatte nach 34 Jahren Dos und Windows die Nase voll und wollte unbedingt eine Veränderung. Angefangen hab ich mit MS-Dos 5.0 und hatte im Laufe der Zeit fast jede Windows Version. Allerdings liefen bei mir daneben auch immer wieder mal diverse Linux Distris im Dualboot - aber keine konnte mich in der Zeit wirklich komplett abholen. Mint hats dann geschafft, nachdem ich mir den endgültigen Umstieg fest vorgenommen hatte.
Dann gings aber auch sehr schnell. Ich hab mir zunächst ein paar der oft genannten Distris (Zorin, PopOS, CachyOS, Mint, etc.) als Live Systeme angesehen und sie miteinander verglichen. Mint blieb sofort haften, weil ich hier direkt das beste Gefühl hatte - das ungefähr dem glich, als ich von Win 3.11 auf Windows 95 gegangen war.
Das hab ich dann zunächst im Dualboot mit Windows 11 auf meine dafür extra leer geräumte SATA SSD installiert. Ab dem zweiten Tag nach der Installation lief Windows nur noch gelegentlich, eine Woche nach der Installation von Mint fing ich an die Windows Installation nackig zu machen und Windows 11 wurde in eine VHD gesichert, nachdem ich seine Partition auf ein Minimum verkleinert hatte. Zwei Wochen nach der Installation von Mint war mein PC frei von Windows und Mint wurde von mir komplett neu auf die NVME SSD aufgesetzt und war das einzige OS auf dem Rechner.
-
Ich hab in meinem Mint den 7er Kernel installiert und da ich bisher keine Probleme festgestellt habe lasse ich ihn auch aktiv.
-
-
Ich hab mir Aerion auch mal angesehen. Es sieht schon ordentlich aus, wirkt für mich aber auch für ein Lightweight Projekt noch etwas rudimentär. Also einfach mal kommende Versionen abwarten.
-
Du kannst z.B. die davor liegende Partition ganz einfach in den derzeit freien Platz erweitern. Dann hast Du diesen Platz komplett Deinem Mint zugeschlagen. Genauso könntest Du in diesem Platz auch eine Partition erstellen, auf der Du dann Daten ablegen kannst. Du musst sie dann nur noch dauerhaft einhängen, damit sie immer zur Verfügung steht. Das kannst Du mit dem Tool "Laufwerke" erledigen, das Du im Mintmenü unter "Einstellungen" findest.
Du musst Dir halt erst mal klar darüber werden, was Du damit überhaupt anfangen möchtest.
Noch ein kleiner Tipp von mir:
Klicke die einzelnen Partitionen rechts an und ordne ihnen dann über "Partition benennen" und "Dateisystem bezeichnen" den passenden Namen zu. Zusätzliche eingehängte Datenträger werden dann nämlich mit diesem Namen im System angezeigt. Nemo wird sie Dir also dann mit diesem Namen in der Seitenleiste anzeigen. -
Wenn eine Linux Distribution den Anspruch hat einfacher als ein Windows zu sein, ist es dann nur ein besseres Windows?
Nö, denn etwas ist nicht automatisch besser, nur weil seine Nutzung möglichst verkompliziert wird. Linux ist definitiv anders als Windows, weil sein Aufbau und seine Systemlogik auf anderen Prinzipien beruhen.
Windows ist ein über Jahrzehnte gewachsener Monolith, bei dem die grundlegenden Systemelemente immer zusammen gehören und dessen DE nicht austauschbar ist. Bei Linux hat man ein vollkommen modulares System, bei dem man praktisch jedes Element ganz einfach gegen ein anderes tauschen kann.
Es ist die Systemphilosophie beider Systeme die sie voneinander unterscheidet, nicht die Bedienphilosophie. Auch das bessere System darf sich ruhig der Elemente des DE bedienen um dem Nutzer die Systemeinstellungen mit der Maus zu ermöglichen. Es reicht, wenn man dann zum Terminal greifen muss, wenn man weitergehende Anpassungen an Details vornehmen will oder zu bestimmten Dingen genauere Informationen erhalten möchte.
-
Nänänä, Du fragst auch schon nach Terminal ausgaben.

Ja, weil das der einfachste Weg war, in Erfahrung zu bringen wie sich seine Partitionierung darstellt. Allerdings würde ich auch nicht einfach pauschal ein inxi -F abfragen, weil das nix bringt. Deshalb ein inxi -p, statt einen Screenshot von Gparted zu erbitten.
-
/su
Zu diesem Typus gehöre ich ja auch. -
-
-
K-P
Sehe ich auch so, denn es ging ja in diesem Video um den direkten Vergleich zwischen Windows und Linux was z.B. die Installation von Programmen angeht. Und ja, prinzipiell finde ich das unter Mint sehr angenehm und nutzerfreundlich gelöst.Was die Updates angeht, erzählt er aber Stuss. Denn auch Windows legt keine unerwarteten Neustarts hin. Per Default blendet Windows nämlich im Tray genauso ein Hinweissymbol ein, das auf die anstehenden Updates hinweist und auch darauf verweist, dass ein Neustart erforderlich ist - der dann erfolgt, wenn sich der Rechner in genau dem Zeitfenster befindet in dem er üblicherweise nicht genutzt wird. Und diese Hinweise kommen auch als Benachrichtigung. Wenn diese Hinweise und Einblendungen nicht erfolgen, dann hats der Nutzer selbst versemmelt, weil er unbedingt alle Benachrichtigungen abstellen musste oder die Hinweise ignoriert hat.
Das kann ich aber unter Linux genauso versemmeln und sämtliche Benachrichtigungen unterdrücken.
-
algl
Ich war über ein Jahrzehnt Moderator in mehreren Windows Foren und hab diese Klientel deshalb auch kennengelernt. Das waren meist die immer gleichen, die mit ihren Problemen dann auch forenübergreifend aufschlugen. Der grosse Rest ist nie in Foren aufgetaucht und auch sonst nicht in Erscheinung getreten.Warum auch?
Deren Rechner liefen immer und zeigten keine Probleme. Wer keine Fehler bemerkt, der wird auch kaum irgendwo aufschlagen um stolz zu berichten, dass sein System einfach nur läuft.
Natürlich war es in den neunzehnneunzigern bis Anfang der zweitausender deutlich anders, aber da lief die Welle der Digitalisierung im privaten auch gerade erst an und es haben sich zuerst vor allem die Spielkinder darauf gestürzt. Inzwischen ist die breite Masse angekommen und die Zahl der wirklichen Bastelkinder hat sich trotzdem kaum erhöht, weil eben die wenigsten Interesse daran haben hier noch gross rumzubasteln.
Wenn Du Field Service und Floor Support gemacht hast, dann hattest Du Deine Kundschaft vermutlich eher im geschäftlichen Umfeld, während sich meine Klientel praktisch nur unter den Privatanwendern rekrutiert hat. Und deren Querschnitt will eben nicht basteln, nichts mit der Registry zu tun haben, nicht optimieren und ein Adminkonto oder Benutzerrechte sind für die Fremdwörter. Da wird nur gelegentlich mal ein neues Spiel oder ein anderes Tool installiert und wenn dabei die UAC Abfrage wegen erhöhter Rechte aufgeht, dann fehlt denen auch hier das Wissen darüber um was es dabei eigentlich geht.
Wir sprechen also offenbar über zwei unterschiedliche Gruppern von Anwendern, deren Schnittmengen aber eher klein sind.
-
algl
Du beschreibst da eine ziemlich kleine und gut eingrenzbare Gruppe von Windows Nutzern, die Foren vermitteln da einen falschen Eindruck. Die viele Male grössere Gruppe der Wald und Wiesen Anwender kann mit Cmd- oder PS-Kommandos rein gar nichts anfangen. Bei dieser Gruppe läuft Windows einfach und braucht selten mal Nachhilfe.Ich erlebe so oft das jemand kommt nach dem Mottp „Ich hab etwas was du nicht hast „ und damit geht es los… 😄
Ja! So sieht es aus. Aber, das ist eben auch nur eine kleine Gruppe von Nutzern und betrifft nicht die Allgemeinheit der Windows Nutzer. Unser Filius, der fast vierzig ist, würde mich völlig entgeistert ansehen, wenn ich ihm sagen würde "öffne CMD oder die Powerschell und führe die Befehlszeile soundso aus". Der will einfach nur, dass sein Rechner läuft und das tut was er von ihm erwartet. Und das tut der auch, ohne dass er Hand anlegen muss.
Ich krieg ihn trotzdem noch auf Linux, gerade weil sein Rechner ohnehin mal komplett neu aufgesetzt werden muss und ich diese Gelegenheit dann nutze.
-
kim88
Die Mär vom Frickel OS muss halt immer schön aufrecht erhalten werden. Und ja, ich sehe das eigentlich auch so, hat man sich das System mal installiert und eingerichtet, dann gibts auch keinen Grund mehr sich damit tiefer zu befassen. Allerdings findest Du auch im Windows Lager die Art Anwender, die offenbar 24/7 nur Software installiert, Systemeinstellungen ändert und in der restlichen Zeit den Desktop und die Fenster bewundert./su
Der Witz ist ja, dass sich beim Umstieg in weiten Teilen nur die Begrifflichkeiten ändern und man sich an eine etwas andere Struktur gewöhnen muss. Ansonsten ändert sich eigentlich nur das Aussehen des UI. Der wichtigste Teil, nämlich die Bedienung des UI, verändert sich nicht mal grossartig. Man findet eigentlich immer alles genau dort wo man es erwartet und von Windows gewohnt war.Reine Umsteiger, die lediglich ein gut funktionierendes Arbeitssystem haben möchten, die werden auch kaum vom mal sauber laufenden System auf ein anderes wechseln.
Sehe ich ja auch bei mir, es gibt nichts das mich unbedingt dazu veranlassen müsste, auf eine andere Distri zu wechseln. Dass ich mein Arbeitssystem an meine Vorstellungen anpasse und daneben immer mal wieder andere Distributionen installiere, das ist rein meinem Spiel- und Basteltrieb geschuldet, den ich auch unter Windows nie abgelegt hab. Auch dort hab ich vieles per Konsole erledigt, weil das oft der effektivste Weg war etwas zu erreichen.
Aber, ich war auch nie der Max Mustermann der Windows Anwender, sondern hatte schon immer deutlich erweiterte Interessen und wollte seit meinem allerersten PC immer auch ganz genau wissen wie so ein Betriebsystem funktioniert und wie man es sich an seine Vorstellungen anpassen kann. Andere hatte ihre Adventure Games, ich hatte MS-Dos, später Windows, OS/2 und Linux. Aus meinen Dos Zeiten stammt eben auch meine Affinität zur Konsole und meine bis heute gepflegte Liebe zum MC, weil ich damals unter Dos eben den NC als zentrales Tool hatte und ihn bis heute auch unter jedem Linux als so ziemlich das allererste Stück Software installiere.
-
-
Wenn im UEFI Fastbootoptionen aktiv sind, die bitte deaktivieren! Denn Fastboot verlagert die Geräteinitialisierung auf die OS Ebene und die muss nicht immer sauber funktionieren.