Posts by melodei

    Hallo,

    Probleme bei der Installation mit bootfähigem USB‑Stick auf neuem Rechner (ohne Betriebssystem)

    Ich wollte gerade Linux Mint noch auf einen anderen Rechner installieren.Einen neuen Rechner
    für eine Bekannte. Zuerst ging alles so weit gut, da ich aber den Installationsvorgang abbrechen musste, und den Rechner normal herunterfuhr,
    stellen sich jetzt Probleme ein, die ich nicht verstehe.

    Der Rechner gibt beim neuen Bootversuch plötzlich diese Meldung heraus:

    Code
    Failed to open \EFI\BOOT\mmx64.efi - Not Found
    Failed to load image ??: Not Found
    Failed to start MokManager: Not Found
    Something has gone seriously wrong: import_mok_state() failed: Not Found


    mmx64.efi Gibt es im bootfähigen USB-Stick wirklich nicht, dort ist grubx64.efi, und umbenennen
    lässt sich die Datei auch nicht. Wenn das überhaupt etwas bringen würde.

    Ich habe auch den bootfähigen USB‑Stick neu erstellt, kommt immer auf den
    gleichen Abbruch heraus. Es kommt die Fehlermeldung und dann fährt nach einigen
    Sekunden, der Rechner wieder herunter.

    Irgendwie sehe ich da nicht durch. Was läuft hier falsch und wie kann ich den Fehler beseitigen?

    Die Festplatte hat 1 TB, und es ist bisher kein Betriebssystem darauf.

    lg
    *mo

    Nightworker: Ich bin kein Bastler und habe von Hardware und den entsprechenden Einstellungen zu wenig Ahnung.

    Sicherlich könnte man mit dem Austausch einzelner Komponenten und möglicherweise einem BIOS-Update einiges noch herausholen. (?)

    Mein Rechner hatte laut Techniker über ein fehlerhaftes USB-Hub beim Hochfahren mein gesamtes USB zerschossen. Nichts ging mehr, also brachte ich das Gerät zur Reparatur.

    Da laut dem Techniker die USB-Schnittstelle im Mainboard verlötet ist, sah er keine Möglichkeit, den USB-Bereich auszutauschen. Außer ich würde ein neues kaufen. Sage ich mal laienhaft. Ich habe das dann provisorisch mit einer PCI-Karte gelöst, die entsprechende USB-Schnittstellen anbietet. Ging, die USB-Schnittstellen am Rechner sind aber weiterhin defekt. Geht nur mit einem USB-Hub.

    Und dann wäre da noch die Grafik und die Geschwindigkeit, vor allem bei den Games. 😮‍💨

    Bei Windows verwendete ich z.B. eine Software (ich glaube, die hieß 'Adrenalin Edition') für meine Grafikkarte, die einiges bei meinen Games optimierte. Für Linux habe ich so eine App nicht gefunden.

    Quote

    Wenn du nicht vorhast in nächster Zeit den PC aufzurüsten, ist das 850W Netzteil völlig übertrieben.


    Ich bin noch unentschlossen, ob ich meinen Rechner aufrüste und mir das auch zutraue, oder ob ich lieber etwas Neues kaufen sollte. Es ist auch eine Budgetfrage, ich muss mit meiner geringen Rente gut planen.

    Mit dem vielen Input von euch allen, habe ich jedenfalls einige Informationen, um alles in Ruhe zu überdenken.

    Ich danke euch allen, hat mir schon einmal weitergeholfen. 😀


    Arbeitsspeicher, Festplatte und das Netzteil wurden angepasst.


    GehäuseCSL Ventrix, schwarz, aRGB Beleuchtung, Mesh Seitenteil
    ProzessorAMD Ryzen 5 5500, 6x 3600 MHz
    ProzessorkühlerDeepcool-Kühler, max. 100W TDP
    GrafikkarteASUS Radeon RX 9060, ASUS DUAL-RX9060-8G, 8 GB GDDR6, 1x HDMI, 2x DisplayPort, schwarz
    Arbeitsspeicher32 GB DDR4-RAM, Single Channel (1x 32 GB), 3200 MHz, Kingston FURY Beast (+144,90 €)
    MainboardASUS PRIME A520M-A II/CSM
    1. Festplatte1000 GB M.2 PCIe 4.0 SSD Western Digital Black SN7100, Lesen/Schreiben: max. 7250 MB/s | 6900 MB/s (+129,90 €)
    Netzteil850 Watt BoostBoxx Power Boost, Full-Modular, ATX2.4, 91% Effizienz, 80 Plus Gold zertifiziert (+49,90 €)
    Laufwerkkein Laufwerk
    Cardreaderkein Cardreader
    WLAN/Bluetoothkein WLAN
    Garantie24 Monate Herstellergarantie
    Betriebssystemkein Betriebssystem
    NetzwerkkarteonBoard LAN
    SoundkarteonBoard HD Sound
    TV-/Capture Kartekein TV-Stick/TV-Karte
    Ultra-Silent-KitKein Ultra-Silent-Kit

    Ich plane, mir einen neuen Rechner anzuschaffen. Er soll für Linux optimal sein (zurzeit verwende ich Linux Mint).
    Ich brauche ihn für die üblichen Office- und Grafik-Anwendungen.

    Aber was mir sehr am ❤️ liegt, ist eine optimale Game-Umgebung. Ich spiele über Steam, z.B. 'Pioneers of Pagonia' und gelegentlich 'Manor Lord'.
    Dann habe ich es jetzt auch geschafft, über 'Bottles' auch Ubisoft Connect einzurichten. Ubisoft unterstützt leider nicht Linux.
    Bedauerlicherweise hatte ich vor Jahren mal einige Siedler-Spiele, bei Ubisoft gekauft, die würde ich natürlich gelegentlich auch gerne mal wieder spielen (alle Siedler-Versionen).
    Bei den älteren Siedler-Versionen (2 bis 4) ist das Grafikerlebnis natürlich ohnehin eher nicht so optimal.

    Aber auch andere Spiele sind mit dem jetzigen Rechner eher problematisch, war übrigens auch auf Windows teilweise schon so.

    Deswegen möchte ich mir einen neuen Rechner zulegen.
    Was meint ihr, sind die Komponenten für Linux Mint und Games zu gebrauchen?

    Quote

    Ergänzend, meine aktuelles Systeminfo:

    Prozessor: AMD Ryzen 5 PRO 4650G with Radeon Graphics × 6
    Grafikkarte: Advanced Micro Devices, Inc. [AMD/ATI] Renoir [Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000/5000 Mobile Series)]

    Bei CSL habe ich ein Angebot gefunden, einen Rechner, der auch für Games gut sein soll:

    Preisangebot: 953,80 Euro

    Prozessor AMD Ryzen 5 5500, 6x 3600 MHz
    Prozessorkühler Deepcool-Kühler, max. 100W TDP
    Grafikkarte ASUS Radeon RX 9060, ASUS DUAL-RX9060-8G, 8 GB GDDR6, 1x HDMI, 2x DisplayPort, schwarz
    Arbeitsspeicher 32 GB DDR4-RAM, Single Channel (1x 32 GB), 3200 MHz, Kingston FURY Beast (+144,90 €)
    Mainboard ASUS PRIME A520M-A II/CSM
    1. Festplatte 1000 GB M.2 PCIe 4.0 SSD Western Digital Black SN7100, Lesen/Schreiben: max. 7250 MB/s | 6900 MB/s (+129,90 €)
    Netzteil 500 Watt CSL, ATX2.4, 89 % Effizienz, 80 Plus Bronze zertifiziert
    Laufwerk kein Laufwerk
    Cardreader kein Cardreader
    WLAN/Bluetooth kein WLAN
    Garantie 24 Monate Herstellergarantie
    Betriebssystem kein Betriebssystem
    Netzwerkkarte onBoard LAN
    Soundkarte onBoard HD Sound
    TV-/Capture Karte kein TV-Stick/TV-Karte
    Ultra-Silent-Kit: Kein Ultra-Silent-Kit

    Hi,

    bei der Warnmeldung kann ich leider nicht sagen, welches der Updates diese Meldung ausgeschaltet hat. Beim nächsten Booten war sie plötzlich nicht mehr vorhanden.

    Eigentlich gehört, wie @gint-o-nix schon geschrieben hat, dieser "Lösungsweg" in ein eigenes Thema, im Forum:

    Zu den verschiedenen Einträgen im GRUB, die durch ältere Linux-Distributionen auf einer zweiten Festplatte vorhanden waren. Habe ich "GParted" installiert.

    Auf der zweiten Festplatte waren neben der alten Linux-Distribution eine Partition, in der meine persönlichen Daten (Grafiken, Nutzerdaten, und weitere Dokumente …) noch von Windows abgespeichert waren. Die hatte ich ohnehin schon vorher mit 'grsync' gesichert. Sodass ich bei dieser Festplatte keine Daten verlieren konnte.

    Um zu kontrollieren, was auf den Festplatten vorhanden ist, und danach Überflüssiges zu entfernen:

    • Im Terminal  lsblk - und dann sudo parted -l, oder inxi --disk / inxi -p
    • Danach habe ich 'GParted' gestartet und die veraltete, überflüssige Linux-Distribution entfernt.
    • Und später im Terminal 'sudo update-grub' eingegeben.
    • Danach kamen keine überflüssigen GRUB-Listen mehr, der Rechner lädt gleich die Linux-Mint-Anmeldung.

    Ich hatte jetzt eine Partition, auf der meine persönlichen Daten (Grafiken, Nutzerdaten, und weitere Dokumente …) abgespeichert waren/sind, und eine zweite Partition, die jetzt unbenutzt und leer war und damit eigentlich überflüssig. Da stellt sich noch die Frage: Kann man eine Festplatte, die zwei Partitionen hat, auf eine reduzieren?

    Resume:

    Auch wenn jetzt alles super funktioniert, ist mein Lösungsweg nicht zu empfehlen, da ich dieses zweite Laufwerk hätte gleich neu formatieren sollen, dann hätte ich mir diesen Umweg sparen können. Denn ich hatte ja meine Daten vorher gesichert.

    Super, vielen Dank, ich konnte mein System bereinigen, die Tipps haben hervorragend geholfen.

    Übrigens, die Fehler- oder Warnmeldung *, war vorher schon nach mehreren Updates plötzlich verschwunden.

    Also, alles funktioniert wieder, noch einmal danke an alle.

    *EFI stub: WARNING: Failed to measure data for event 1: 0x800000000000000b

    Und ja, ich lasse lieber erst einmal die Finger vom BIOS-Update. 😀

    lg

    Wow, ich danke dir sehr, ich bin mit Linux noch unsicher, deswegen war ich schon etwas nervös. 😀

    Auch die weiteren Informationen sind hilfreich. Ich verwende inzwischen kein Windows mehr, hatte aber vorher Windows 11. Zuerst versuchte ich, beide Systeme (Windows und Linux) nebeneinander laufen zu lassen, hatte da aber mit Linux (ich glaube, ich hatte es zuerst mit Ubuntu versucht) Probleme. Dann habe ich mich entschieden, neu zu installieren und nur noch Linux Mint zu verwenden. Habe es bisher auch nicht bereut. Allerdings frage ich mich, ob sich noch Reste von verschiedenen Systemen auf meiner Festplatte breitmachen.

    Ein BIOS-Update hatte ich auch schon überlegt, mich aber bisher nicht getraut, aus Angst, was falsch zu machen.

    Jedenfalls danke ich dir. 🫶

    Hallo

    Ich habe im Verzeichnis 'Netzwerk' zwei Einträge. Einer der Netzwerk-Ordner heißt ähnlich wie‚ 'meinNetzwerk (Datei-Freigabe)‘ und führt zum FRITZ!NAS das ich vor Tagen eingerichtet habe. Dort gibt es auch keine Probleme.

    Dann habe ich noch einen zweiten Netzwerk-Ordner, der heißt 'meinNetzwerk (ftp)'. Ich kann mich nicht erinnern, wie der entstanden ist, möglicherweise gestern, als ich eine WireGuard-Verbindung in Linux eingerichtet habe?

    Wofür wird diese Verbindung benötigt? Da ich nicht weiß, was sie macht, würde ich sie gerne entfernen. Geht das, und wenn ja, wie?

    Versuch eine Verbindung:


    Fehlermeldung

    Code
      Network:
      Device-1: Realtek RTL8111/8168/8211/8411 PCI Express Gigabit Ethernet vendor: ASUSTeK RTL8111H
        driver: r8169 v: kernel pcie: speed: 2.5 GT/s lanes: 1 port: f000 bus-ID: 08:00.0
        chip-ID: 10ec:8168 class-ID: 0200
      IF: enp8s0 state: up speed: 100 Mbps duplex: full mac: <filter>

    Harrys Hinweis ist gut, aber versuche auch mal, statt "Automatische Drehung" die Ausrichtung fest auf "Hochformat (keine Drehung)" zu stellen. Das kann bei Großformatdruckern wie deinem Pixma weiterhelfen. Ein Versuch isses Wert.

    Danke. Unter meiner Druckereinstellung steht schon Hochformat (keine Drehung).
    Libre-Office-Druckdialog unter Seiteneinrichtung? Wo soll das sein? Ich glaube aber, ich habe irgendwo gesehen, dass der druckbare Bereich auf 100% steht.

    Quote

    Im Übrigen glaube auch ich nicht, dass das Grundproblem bei LibreOffice liegt.

    Es kann nämlich sein das dein Drucker die Steuerzeichen von LibreOffice nicht richtig interpretiert.

    Ja, sehe ich auch so. Tuxine hatte da noch eine Idee.

    Es wird am einfachsten sein wenn du nicht mehr viel Zeit in die Fehleberhebung steckst, sondern einfach jedes Dokument, dass du drucken willst, gleich als PDF speicherst. Ist ein einziger Klick und schon läuft die Sache.

    Ich stelle mein Druckproblem vorerst zurück. Heute habe ich aus irgendeinem Grund zwar im Hochformat drucken können, dafür ist aber immer ein Teil oberhalb des Briefes abgeschnitten. Viel Druckpapier verdruckt und es nervt langsam.

    Es ist zwar keine elegante Lösung, aber ich werde vorerst den Ausdruck über PDF machen und mir mittelfristig einen besseren Drucker kaufen, der auch für Linux gut funktioniert.

    Ich danke euch für die vielen tollen Tipps.

    me*

    So ganz kapiere ich bisher nicht, wo ich den Drucker finde (im Link des Browsers?) und wo finde ich im Menü Administration, vielleicht unter Verwaltung?

    Im ‚localhost‘ sehe ich aber die unten stehenden Angaben, meintest du das? Der Hinweis mit dem Link ist übrigens klasse.

    Code
    Treiber:	Canon iX6800 series - CUPS+Gutenprint v5.3.4 (farbig, 2-seitiges Drucken)
    Verbindung:	usb://Canon/iX6800%20series?serial=2844B6
    Standardeinstellungen:	job-sheets=none, none media=iso_a4_210x297mm sides=one-sided

    Nein, ich wollte, dass du es in ein PDF druckst. Auf drucken gehen und dann statt deines Drucker "in Datei drucken" auswählst. Dann wird auch ein PDF File erzeugt. Wie sieht das aus?

    Ah ja, verstehe, hatte ich missverstanden. Geht, aber die Druckqualität ist komischerweise schlechter, als wenn ich das Dokument
    direkt als PDF exportiere. Insgesamt ist aber das Druckergebnis bei einer gleichen Vorlage schlechter als früher im LibreOffice auf Windows.

    Quote

    Es wird am einfachsten sein wenn du nicht mehr viel Zeit in die Fehleberhebung steckst, sondern einfach jedes Dokument, dass du drucken willst, gleich als PDF speicherst. Ist ein einziger Klick und schon läuft die Sache.

    So mache ich das zurzeit auch, na ja, ist eher eine Notlösung, aber ja, so geht das zur Not. Ich überlege ohnehin, einen anderen Drucker und Scanner zu kaufen, der für Linux optimal ist. Mein jetziger Canon-Drucker 'PIXMA iX6800' ist mir viel zu groß, ich war damit nie so ganz zufrieden. Eine Idee, welche
    Drucker für Linux Mint und vor allem für LibreOffice optimal sind?

    Es ist zum Haareraufen. Ich bin mir inzwischen auch nicht mehr sicher, ob es an LibreOffice liegt. Ich habe Verschiedenes ausprobiert, u.a. den Ordner umbenannt.
    Selbst die LibreOffice-Software habe ich deinstalliert und eine andere Version in der Anwendungsverwaltung, eine Flatpak-Version von LibreOffice 26.2.2.2, installiert. Das Ergebnis ist immer gleich: Der Text wird im Querformat verdreht ausgedruckt.

    Quote

    So könnte es mit Cups zusammenhängen, falls es überhaupt installiert ist, oder ein Treiber arbeitet nicht richtig oder falsch.

    Hört sich interessant an, wie bekomme ich das raus?