Ja, das gehört zu den Problemen, die ich mit Distrosea habe…
Faustregel: Es enthält BSD oder Indiana? Es ist nicht Linux. Es endet auf OS? Hängt davon ab…
Ja, das gehört zu den Problemen, die ich mit Distrosea habe…
Faustregel: Es enthält BSD oder Indiana? Es ist nicht Linux. Es endet auf OS? Hängt davon ab…
Da sind nur ZIP-Archive, der Sourceforge-übliche Code-Tab ist ausgeblendet. Oder ist der Code da drin?
Ist nicht falsch, aber mMn auch nicht komplett richtig, bzw nicht so einfach. Zwar sitzt die Linux Foundation in den USA, allerdings steht das Ganze ja unter GNU GPL und ist somit eine Art rechtliches Werkzeug, welches global gültig ist.
„Ja, aber…“
Anders als zum Beispiel OpenBSD ist Linux (der Kernel) - eben, weil sowohl der Chefentwickler als auch der Rechteinhaber in den USA sitzen - an US-Recht gebunden, so muss es etwa US-Sanktionslisten berücksichtigen (was bedeutet, dass der US-Präsident de facto entscheiden darf, wer den Kernel entwickeln darf). Zuletzt war das ein Thema, als russische Entwickler rausgeworfen werden mussten:
Natürlich: Linux steht großteils unter der GPL, man könnte es einfach forken. Das ist aber ein Heidenaufwand, den bisher niemand gewagt hat, der nicht in den USA säße.
Stimmt, du hast Recht. Da hatte ich einen kurzen mentalen Aussetzer. 🤦♂️
Das es unter Linux keine Laufwerksbuchstaben gibt, wusste ich und ich denke, das wissen viele.
Der Threadersteller, an den der Rat gerichtet war, aber nicht.
Wer in den Code reinschauen kann/will kann das gerne tun, ist nix schlimmes
Gern. Wo finde ich den?
😀Ein bisschen spät das Teil läuft seit 5 Jahren und wird mittlerweile eingemottet sein. 😉
Auch nicht unbedingt. 90er-Laptops sind unter Umständen immer noch sehr gute Alltagsgeräte.
(Ich wünschte, ich hätte noch einen.)
möchte ich meinen vollständig von Windows lösen und unabhängiger von den großen Big-Tech-Firmen werden.
Nun ja, Letzteres ist immer so eine Sache... GNU/Linux ist ein Betriebssystem, das maßgeblich von "den großen Big-Tech-Firmen" (vor allem Google, Meta und IBM/Red Hat) weiterentwickelt wird und vollständig unter US-Jurisdiktion steht. Das funktioniert so also schon mal nicht. ![]()
Aber:
Sicher hast du unter Linux (noch?) deutlich mehr Möglichkeiten, den Beglückungsideen deines jeweiligen Distributors zu entgehen. Beispiel: Wenn die Macher von Mint jemals einen "Linux-Copilot" oder so ähnlich integrieren sollten, kannst du dir ziemlich sicher sein, dass es eine Möglichkeit geben wird, diesen auch wieder loszuwerden, ohne das komplette System formatieren zu müssen. So gesehen ist dein Schritt sicher kein falscher.
Ich habe bereits erfahren, dass es unter Linux kein C: und D: gibt
Es gibt unter auf dem V7-UNIX-Dateisystem basierenden Systemen wie den BSDs und GNU/Linux tatsächlich "nur" ein einziges Dateisystem, das wie ein Baum aufgebaut ist. Die Wurzel ist "/", alles Weitere hängt von manchem ab, unter anderem der Distribution. Die zweite SSD wirst du als Gerät wahrscheinlich unter /dev finden, ebenso die erste, aber welcher Ordner wo liegt, ist komplett abhängig von dir. (/dev brauchst du im Alltag gar nicht zu beachten.) Dein /home (ungefähr das Gleiche wie C:\Users\DeinUser) kann auf der ersten SSD, auf der zweiten SSD oder irgendwo im Netzwerk hängen (das ist aber ein bisschen schwieriger), du kannst aber auch alles komplett auf der ersten oder zweiten SSD installieren und die andere dann einfach als Datengrab weiternutzen.
Aus aktuellem Anlass, nämlich aufgrund meiner jüngsten eigenen Erfahrungen mit Gentoo (und weil es dazu keinen weiteren Thread gibt und dieser hier ganz gut passt):
sogar das updaten braucht lange und das alles verbraucht sehr viel zeit leider
Schon seit 2023 "kann" Gentoo unter bestimmten Umständen vorkompilierte Pakete.
Die Umstände:
Das klingt jetzt alles danach, dass in der Praxis Gentoo nach wie vor alles kompilieren will. Aber ich mache hier mal eine Momentaufnahme, gerade eben durchgeführtes Update auf meinem Gentooserver (emerge -uD @world):
>>> Emerging binary (1 of 34) sys-libs/libxcrypt-4.4.38-r1::gentoo
>>> Emerging binary (2 of 34) dev-libs/libgpg-error-1.59::gentoo
>>> Emerging binary (3 of 34) dev-libs/libxml2-2.15.2::gentoo
>>> Emerging binary (4 of 34) app-shells/bash-5.3_p9-r1::gentoo
>>> Emerging binary (5 of 34) sys-apps/coreutils-9.10::gentoo
>>> Emerging binary (6 of 34) sys-libs/timezone-data-2026a::gentoo
>>> Emerging binary (7 of 34) sys-apps/install-xattr-0.13::gentoo
>>> Emerging binary (8 of 34) media-libs/libpng-1.6.56::gentoo
>>> Emerging binary (9 of 34) dev-libs/libksba-1.6.8::gentoo
>>> Emerging binary (10 of 34) dev-libs/elfutils-0.194-r3::gentoo
>>> Emerging (11 of 34) dev-lang/rust-bin-1.93.1::gentoo
>>> Emerging binary (12 of 34) net-firewall/iptables-1.8.13::gentoo
>>> Emerging (13 of 34) dev-libs/libgcrypt-1.12.1::gentoo
>>> Emerging binary (14 of 34) sys-auth/passwdqc-2.1.0::gentoo
>>> Emerging (15 of 34) sys-process/procps-4.0.6::gentoo
>>> Emerging binary (16 of 34) dev-lang/python-3.13.12::gentoo
>>> Emerging binary (17 of 34) dev-python/ensurepip-pip-26.0.1::gentoo
>>> Emerging binary (18 of 34) dev-python/charset-normalizer-3.4.7::gentoo
>>> Emerging binary (19 of 34) dev-python/platformdirs-4.9.4::gentoo
>>> Emerging binary (20 of 34) dev-python/uc-micro-py-2.0.0::gentoo
>>> Emerging binary (21 of 34) dev-python/wheel-0.46.3::gentoo
>>> Emerging binary (22 of 34) dev-lang/python-3.14.3::gentoo
>>> Emerging binary (23 of 34) dev-python/pycparser-3.0::gentoo
>>> Emerging binary (24 of 34) dev-python/requests-2.32.5-r1::gentoo
>>> Emerging binary (25 of 34) dev-python/linkify-it-py-2.1.0::gentoo
>>> Emerging (26 of 34) sys-boot/grub-2.14-r5::gentoo
>>> Emerging binary (27 of 34) dev-python/jaraco-text-4.2.0::gentoo
>>> Emerging binary (28 of 34) dev-libs/glib-2.84.4-r4::gentoo
>>> Emerging binary (29 of 34) dev-python/rich-14.3.3::gentoo
>>> Emerging binary (30 of 34) dev-python/setuptools-81.0.0::gentoo
>>> Emerging (31 of 34) dev-python/zenlib-3.3.0::gentoo
>>> Emerging binary (32 of 34) dev-python/pip-26.0.1::gentoo
>>> Emerging (33 of 34) dev-python/xmltodict-1.0.4::gentoo
>>> Emerging (34 of 34) dev-python/pycpio-1.7.0::gentoo
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Neu kompiliert werden müssen nur die wenigsten Pakete. Wenn ihr wissen wollt, woran das liegt, nutzt emerge -auD statt -uD. Gentoo wird euch dann farblich kennzeichnen, was nur als ebuild installiert werden kann und warum. (Es sind nahezu immer irgendwelche abweichenden Konfigurationen. Die könnt ihr unter Gentoo aber ja paketweise ändern.) Das alles geht auch gar nicht mal so langsam vonstatten, war in unter zehn Minuten fertig. Wenn man außerdem parallel-fetch und parallel-install aktiviert hat, werden nicht zwingend voneinander abhängige Pakete auch nebeneinander installiert, so dass man noch schneller fertig ist. (In meinem Fall waren es bis zu vier Jobs gleichzeitig.)
Zugegeben: Gentoos Paketmanager ist auch mit diesen Optimierungen immer noch nicht so wieselflink wie z.B. openSUSEs zypper. Auch bei der Installation von fertigen Paketen wird im Hintergrund einiges verwaltet und geprüft, bevor es mit dem Herunterladen losgeht. Aber man muss ja nicht die ganze Zeit beim Update zugucken und kann in der Zwischenzeit was anderes machen. ![]()
Ich mag Gentoo wirklich gern und empfehle es weiter, wenn ihr nicht unbedingt für jeden Kleinkram ein GUI haben wollt.
Und iPhone ist schon gelockt
Den Unterschied bemerkt heute aber keiner mehr.
BSD ist Unix aber hat mit Linux nichts zu tun.
Das habe ich auch nicht behauptet.
Das linuxigste ist eher Slackware, Void oder Arch.
Das sind aber keine Unices.
Und Void ist schon recht anders, Arch bis zu einem bestimmten Grad auch.
Ansonsten lief BSD nur auf einem von meine 7 Rechnern wirklich gut.
Das kann dir aber mit jedem System passieren.
Ich schreibe momentan viel in Common Lisp, Pascal und (etwas weniger) Rust, habe aber auch noch ein paar Go- und C-Projekte, an denen ich ab und zu mal herumschraube. Scripts am liebsten in Perl.
Was für Handys benutzen Leute die viel Fokus auf Freiheit und Unabhängigkeit legen?
Seit Jahren - nach fast einem Jahrzehnt vergeblichen Gefriemels mit Android - bin ich sehr zufrieden mit dem iPhone. (Derzeit das 16er.)
Anscheinend bin ich keine Sekunde zu früh umgestiegen:
Das weiß ich nicht.
Ich wage zu behaupten, dass Gentoo deutlich mehr Nutzer hat als etwa Kubuntu oder dieses GuideOS... ![]()
Steht unten drunter. Für Gentoo spendierte die hiesige Administration ja kein Badge.
Die Maildatenbank muss auch kopiert werden. Das seit Jahrzehnten standardisierte Maildir-Format, in dem man tatsächlich nur einen Ordner zurückschreiben müsste, unterstützt Thunderbird bis heute nicht sauber:
Ich habe mich die letztenTage mit der DistrosSea beschäftigt und mir fast alle Distros mal angeschaut.
Beachte, dass nicht alles bei DistroSea auch eine Linuxdistribution ist. Da sind - trotz der Eigenwerbung - auch andere Betriebssysteme zu finden. ![]()
Eine Distro komplett ohne istallierbaren Nvidia Treiber oder integrierten Nvidia Treibern oder selbst nachinstallieren oder ist das "Wurst"?
Ist "Wurst".
Ah. Ergibt Sinn.