Posts by dphn

    Das MX-Tool "MX-Snapshot" lässt sich in aller Regel überall installieren, sofern du selbst keinen Treiber von NVIDIA dazugepackt hast. MX-Snapshot gibt es schon sehr lange und es wird aktiv von den Entwicklern weiterentwickelt.

    Auf Debian/Ubuntu/Linux Mint kann man es nicht benutzen, da die ISOs alle völlig anders aufgebaut sind. Obwohl Debian als Grundlage wurde bei MX das ISO-Layout von antiX übernommen.

    Es gibt ein ausgereiftes Tool um alle möglichen Linux-Systeme, u.a. auch Linux Mint zu remastern. Das Tool heißt Penguin's eggs, arbeitet aber nur auf der Kommandozeile. So schwer ist das alles nicht, aber Einarbeitung vorausgesetzt. Ich habe in einem anderen Thread dazu mal ein paar wichtige Befehle zusammengefasst.

    dphn
    April 12, 2026 at 6:31 PM

    Oder hier mal ein Thread, der sich exakt mit der gleichen Fragestellung für Debian beschäftigt.

    helgol
    April 5, 2026 at 2:25 AM

    Außerdem gibt es auch noch das Programm Cubic, was aus ubuntubasierten Distributionen, also auch Mint das offizielle ISO verändern kann, also nicht dein installiertes System.

    Cubic, erstellen Sie eine benutzerdefinierte Ubuntu ISO und Derivate
    Im nächsten Artikel werden wir uns Cubic ansehen. Mit diesem Programm können wir benutzerdefinierte ISO-Images unseres Ubuntu erstellen.
    de.ubunlog.com

    All diese Dinge sind leider nicht ganz trivial. Insbesondere, wenn ein neuer Kernel ins System kommt sind oft Nacharbeiten nötig.

    Du merkst natürlich durch den Einsatz von flatpaks oder auch nur durch den Webbrowser, dass dein RAM ganz schnell schwindet.

    Ich denke mal, dass IceWM einfach ein Hobby-Projekt von dir ist und du hast ja viel Spaß am Konfigurieren. Ist ja auch eine tolle Sache.

    Wenn du jetzt aber das Ziel hättest in allen Belangen leichtgewichtig und trotzdem funktional zu bleiben, wirds echt schwierig.

    Auch antiX installiert in der Full-Version LibreOffice und den Firefox, der immer fetter wird sowieso. Es ist dann eben doch nicht mehr so leicht, wird aber als solches beworben.

    Man müsste sich wirklich mal Anwendungen aus den gängigen Bereichen überlegen, einschl. Browser, die ressourcenschonender sind, als die üblichen Verdächtigen. Nur aus den Repos, keine alternativen Paketformate. Ich denke das ist richtig schwer, um eine gute Funktionalität trotzdem zu gewährleisten.

    Ich schrieb es schon einmal und gerne nochmal. Von MX gibt es auch eine Minimal-Ausgabe mit rudimentärem Xfce-Desktop.

    Es fehlt sehr viel für eine vollständige Distribution, auch die Archiv-Unterstützung, xarchiver oder file-roller, 7zip, rar, unrar, zip, unzip muss alles nachinstalliert werden.

    Das alles mache ich bei Debian aber auch, um ein maßgeschneidertes System zu erhalten.

    Wer mag, kann sich das mal ansehen. MX-Tools sind in einer abgespeckten, aber sinnvollen Auswahl vertreten. Software mit Ausnahme von Firefox gibt es nicht. Do it yourself. (DYI)

    Was klasse ist. Die wenigen Xfce-Komponenten sind schnell deinstalliert und man kann beispielsweise Cinnamon draufsetzen. Hab ich gemacht, total geil. Eine experimentelle Cinnamon-Edition mit dem LMDE-Repo ist auch denkbar. Hier muss das Apt-Pinning geschickt gesetzt werden. Ob das Ergebnis dann eher Mint oder MX ist kann ich auch nicht so recht sagen. :P Macht auf jedenfall Laune.

    https://sourceforge.net/projects/mx-linux/files/Community_Respins/MX-Minimal/MX-25.1_minimal_x64.iso/download

    Mint bietet mir das alles, alleine wegen meinen Anforderungen an die Leiste kämpfe ich gerade bei MX, weil sich die von mir geforderte Abgrenzung dort nicht erreichbar ist, oder gut versteckt wurde um den Anwender zu entmündigen.

    Mint ist ja auch nicht umsonst so populär, weil es ein guter Allrounder ist.

    Kommt aber immer auch auf die eigene Betrachtung an.

    MX-Linux ist das einzige Debian-Derivat, was ich neben Debian selbst nutze.

    Bei MX sind wirklich findige Entwickler am Werk, die nicht nur MX-Tools liefern, sondern auch in ihren Repos einiges mehr an Software bieten und so manche angestaubte Debian-stable-Version aktuell halten. Von Mint haben sie auch was, hypnotix und der webapp-manager sind dabei, nur eben nicht vorinstalliert.

    Denen ihre Xfce-Konfiguration ist nicht jedermanns Sache.

    Du kannst das alles ändern. Lösche einfach den Ordner .config/xfce4 und gestalte dir den Desktop nach deinem Geschmack. Es gibt ganz tolle Anleitungen dazu auf YT.

    MX hat wirklich einen immensen Mehrwert.

    Hallo dphn


    Im Softwarecenter Bazaar ( kann man nachinstallieren ) ist das toll ......fooyin-Player

    auch zum Download vorhanden

    nur mal so zur Info

    Ist das dann die flatpak-Version, oder die von Solus?

    fooyin gibt es auch als Debian-Paket immer aktuell, nur leider kein Repo dazu.

    Version 0.10.8 ist vor zwei Tagen erschienen.

    Release v0.10.8 · fooyin/fooyin
    New Features Interface Add Now Playing output functionality (#1084, #1194) Add playlist background image options Improvements Interface Move the…
    github.com

    Hallo,

    ich bin Thomas. Ich habe Linux so um 2000 entdeckt, als mir ein Bekannter damals Suse Linux empfahl. Das waren so um die 5 CDs. Jedoch habe ich über ein Magazin damals Mandrake Linux entdeckt und sofort lieben gelernt. Es war damals die einfachste Distribution und sehr für Einsteiger geeignet. KDE 1.99 beta. Zum booten musste man eine Floppy Disk erstellen. Man, waren das Zeiten. Damals gab es noch PS/2 Mäuse. Die USB Geräte wurden erst später unterstützt. Leider habe ich Linux kurz aus den Augen verloren, nachdem Mandriva leider Insolvenz anmelden musste. Die hätten damals Ubuntu ordentlich Konkurrenz machen können. Hatte danach kurz Debian Testing und anschließend über längere Zeit Ubuntu Mate und Xubuntu. Inzwischen stolzer Fedora User. Erinnert mich noch ein bisschen an Mandrake und RedHat. Gespannt auf die netten Gespräche mit Euch!

    Willkommen hier.

    Es gefällt mir, wie schön du in der Nostalgie schwelgst. Ich bin 9 Jahre älter wie du und ich weiß noch, wie ich das erste Mal diesen Pfeil auf dem Bildschirm sah und mir jemand erklärte, das wäre eine Maus.:D

    Hi

    Immer noch Solus 4.9 KDE läuft sehr gut

    Glaube ich. Habe es an anderer Stelle schonmal angemerkt. Solus ist irgendwie aus dem Dunstkreis der populären Distributionen verschwunden.

    Solus ist komplett eigenständig, liefert auch gute Programme aus. Die haben sogar den fooyin-Player in ihrem Repo, findet man sonstwo vergeblich.

    Ist für den Desktop-User optimiert. Eine tolle Sache, was die Entwickler da auf die Beine gestellt haben.:thumbup:

    Aber scheinbar muss man sich hier sogar noch dafür rechtfertigen, wenn man mit der gewählten Distri zufrieden ist und keine Ambitionen besitzt, in höhere Gefilde der übertrieben grossen Distributionsvielfalt aufzusteigen, bloss um das Wohlwollen bestimmter Forennutzer geniessen zu können, die einen ansonsten unbedingt verbal herabsetzen müssen.

    So isses halt bei der Teilnahme im Forum. Deshalb braucht sich dennoch niemand rechtfertigen. Man braucht auch nicht auf Beiträge anderer zu reagieren. Stehenlassen und gut.

    Trotzdem verstehe ich dich. Linux-Nutzer sind mitunter merkwürdig. Arch-User noch mehr wie Debianer. Als ob man bei Arch immer noch extra einen raushängen lassen muss. Ich greife niemanden an und die Aussage kann man auch nicht verallgemeinern, aber ganz daneben ist sie auch nicht.

    Linux einfach nutzen und damit arbeiten. Bei Problemen gerne das Forum zur Hilfestellung nutzen. Windows-Nutzer benutzen auch einfach Windows und gut ist.

    Lange Zeit habe ich in einem anderen Linux-Forum geschrieben. Das Verhalten einiger User ging mir dermaßen auf den Zeiger und ich hatte den Eindruck, es wird mit unterschiedlichem Maß gemessen. Ich wollte mich nirgendwo mehr anmelden, aber GuideOS ist mir einfach sympathisch und so bin ich hier gelandet.

    Vielleicht sind wir aber auch einfach nur zu empfindlich.

    Was Arch angeht, sind ja deren eigenen Paketquellen nicht die größten. Anstelle AUR zu nutzen würde ich einfach das Repo chaotic-aur einbinden, welches so viel ich weiß von Garuda Linux gewartet wird.

    Keine Ahnung, ob man da Sicherheitsbedenken haben muss, aber man ist dadurch gut versorgt, was gängige Software angeht und muss nicht selbst kompilieren.

    Nichts was ich brauche, oder was MX nicht auch hat.

    MX bietet da einen deutlichen Mehrwert, wenn man Xfce oder KDE/Plasma möchte. Der Installer erlaubt auch ein btrfs-setup mit Subvolumes auf dessen Layout man ebenso Einfluss nehmen kann um timeshift sinnvoll zu nutzen.

    Von MX gibt es auch eine Minimal-Version, auf der man aufsetzen kann, wenn man das System selbst bauen möchte. Da fehlen allerdings auch viele Standard-Tools, es kommt ohne Archiv-Unterstützung, ohne gvfs, etc. Man sollte also schon wissen, was es für ein gutes Arbeiten so alles braucht.

    Ich finde die Minimal klasse, hab mir damit ein MX-Cinnamon gebaut.

    Habe "Linux - Das umfassende Handbuch". Eine ältere Ausgaben, aber die Basics ändern sich ja nicht und für mich als konservativen Debianer reicht das auch heute noch. Man nennt die schwere Lektüre auch einfach nur "den Kofler". Manche sagen auch die "Linux-Bibel".

    Es ist nicht gut, bei desktoporientierten Systemen wie Linux Mint dann KDE zu installieren.

    Mint ist auf Cinnamon oder die anderen offiziellen Flavours fein abgestimmt, was auch auf ausgewählte vorinstallierte Software und die Mint eigenen Xapps zutrifft. KDE ist eine andere Welt, da werden völlig andere Programme genutzt. Eben solche die QT-basiert sind.

    MX Linux gibt es mit KDE. Schönes System. Aber die MXler haben auch die Default-Settings etwas angepasst.

    Schau dir mal Kubuntu an. Wäre meine Empfehlung für den KDE-Einstieg.

    Ich denke Mal vor mich hin. Die Abgrenzung von Unterhaltungscharakter, den wir Menschen gerne mal pflegen und der auch Abweichungen vom eigentlichen Thema beinhalten kann und reinem OT ist nicht leicht.

    Eine gewisse Ordnung braucht es schließlich im geschriebenen Werk, man kann da nicht alles durchgehen lassen.

    Ich bin auch manchmal überschwenglich und verliere mich dann während des Schreibens in mehrere Themen, die dann auch mit dem Ursprung nicht mehr viel gemein haben.

    Ich muss mich auch kürzer fassen. Ich sage mal ganz dick danke an die Mods, die keine leichte Aufgabe haben.

    Warum vermischt du LMDE und MX Linux ? Welche Vorteile bringt das genau ?
    MX Linux ist doch schon das Höchste der Gefühle in Sachen Debian und "vom Hause" aus so vielseitig,
    da braucht es doch keine Vermischung mit irgendein "Mint" noch, wie ich finde.

    Das hat ja auch nur experimentellen Charakter. Oder besser Spieltrieb. Das geht aber tatsächlich. Wichtig ist dabei nur, dass das MX-Repo so wie die Debian-trixie-Backports auf 100 herabgesetzt werden. Es darf nichts automatisch geupdatet werden von MX wegen Inkompatibilität.

    Ich kann aber trotzdem Software daraus beziehen, die Debian nicht hat. Die muss ich nur explizit auswählen.

    Code
    sudo apt install -t mx deadbeaf

    als Beispiel. Mehr kommt da nicht durch, aber deadbeaf erhält Updates, so wie auch die Backports, die von Haus aus auf 100 gepinnt sind.

    Aus dem LMDE-Repo kann man z.B. pix, xed und weitere Mint-Tools beziehen.

    LMDE ist vollständig mit Debian kompatibel. Linux Mint setzt das eigene Repo sogar mit Pin 700 über das offizielle Debian-Repo. Sieht man in /etc/apt/preferences.d

    Das kann man auch selbst so setzen, dann hat man ein eigenes LMDE-System. Macht aber nur Sinn, wenn man auch Cinnamon haben will.

    Nicht allzu ernst nehmen. Sind halt Spielereien. Kann man alles machen, man kanns aber auch lassen.;)

    Tolles Thema. Ich schreibe mal was zu meiner Linux-Geschichte.

    Bei mir waren es immer Distributionen, die entweder auf Arch oder auf Debian basierten, obwohl das allererste Linux mal das heutige openSUSE war, gab es auf CDs von Heftzeitschriften und als es ernster wurde die Ubuntu 16.04 xenial xerus. Das war mein erstes Linux, was ich wirklich genutzt habe.

    Das Rolling-Release-Modell fand ich damals ein starker Ansatz und habe nach Ubuntu gerne Manjaro genutzt. Dann auch mal Arch pur und kurze Zeit Endeavour OS.

    Irgendwas war dann aber immer. Die tonnenweisen Updates nervten mich und ich empfand, dass ich mich mehr mit dem System, dessen Konfiguration und dessen Updates beschäftigte, anstatt mal produktiv was zu machen.

    Ubuntu basierte Distributionen wollte ich dann nicht mehr so gerne. Linux Mint fand ich aber gut, hab mich dann aber auf die LMDE-Version gestürzt.

    Finde ich auch heute noch Klasse als Allrounder.

    Ich wollte aber mehr Freiheiten. Ich wollte entscheiden, was für einen Desktop ich bevorzuge, welche Programme ich möchte und so begann ich mit Debian live-build mir individuelle ISOs zu erstellen. Zu Beginn hab ich versucht LMDE nachzubauen und kam dadurch immer mehr mit Debians Struktur, den Paketen und deren Abhängigkeiten in Berührung und musste einiges lernen.

    Heute bin ich froh, ein System richtig gut zu kennen und das Distrohopping ist beendet. Debian ist geblieben.

    Ich bastel damit auch ganz gerne mal. Manchmal führe ich Repos von LMDE mit, oder auch mal die von MX-Linux. Ist das dann ein Franken-Debian?

    Für viele bestimmt. Aber nein, es ist nicht so. Um das gut umzusetzen, muss man nur das Apt-Pinning richtig setzen.

    Zusammengefasst lässt sich sagen, das ich tief in eine Distribution eingetaucht bin.

    Andererseits geht die Vielfalt von Linux an mir vorbei. Bis heute noch kein CachyOS oder Fedora ausprobiert.;)

    Linux Mint, Zorin OS, Ubuntu und Fedora.

    Diese Distributionen haben ja nur Live-ISOs als Installationsmedien und präsentieren die auch gut.

    Bei Debian ist das Live-Projekt eines von vielen und da wird kein besonderer Wert auf Qualität gelegt.

    Für eine gute Debian-Nutzung muss man tiefer eintauchen und sich mit dem OS auseinander setzen. Hat man das aber mal durch und bleibt dabei, ist Debian ein System, was dir alles geben kann. stable, testing, sid...