Posts by miketech

    Hallo zusammen,

    ich komme von Windows und MS365. Die OOXML-Formate sind daher der Standard bei uns im privaten Umfeld, wir nutzen primär Excel, PowerPoint und Word.

    Ich teste gerade Softmaker Office und LibreOffice. Beide kommen ja eigentlich gut mit den OOXML-Formaten von Microsoft klar, einige Abweichungen gibt es natürlich mal hier mal da. Microsoft Office kann aber auch die ODF-Formate öffnen.

    Wie geht Ihr denn hier vor? Arbeitet ihr nur noch mit den ODF-Formaten und verschickt auch diese in der Hoffnung, dass die M365 Nutzer diese gut öffnen können? Oder bleibt ihr im OOXML-Format von Microsoft, weil die eigenen Programme (Softmaker Office, LibreOffice) gut genug damit klarkommen und dafür das private Umfeld damit problemlos weiterarbeiten kann?


    Danke Euch

    Mike

    Das liegt an der "Legende" das Mac OS ja sooo zugänglich ist das alle sofort damit zurecht kommen.:rolleyes:🤦‍♂️

    Da will sich natürlich keine bloßstellen, das er damit nicht "sofort" zurecht kommt.

    Und doch den Gruppenzwang wechseln, dann auch Leute die das eigentlich gar nicht wollen.

    (Sehe ich hier in meiner Firma in der GF jeden Tag, wer da nicht irgendwann auf Mac wechselt gilt, gilt nicht als "Zukunftsfähig":rolleyes:)

    Auch spannende Einschätzung. Ich nehme immer wahr dass es einfach dieser Coolness Faktor ist. Windows ist Business, Linux nerdy, Mac hip. Und da alle hip sein wollen, nimmt man die Ungewöhnung in Kauf. Dann ist man Teil der Premium Hip Liga.

    So nehme ich das wahr :)


    Viele Grüße

    Ja so würde ich das auch einschätzen, aber ich glaube vom Interesse bis zum Einsatz ist noch ein ganz schön weiter weg. Ich merke es ja an mir selbst. Ich wechsle zwischen beiden Systemen oft hin und her, aber Windows ist einfach doch etwas mehr Gewohnheit, da läuft auch alles, was ich brauche.

    Das erstaunliche ist ja nur, wenn wir über Gewohnheit reden: Beim Wechsel von Windows zu Mac scheinen viele Leute die Gewohnheit schnell zu vergessen. Ich kenne doch einige, die gewechselt sind, und offenbar gibt es hier einen Anreiz, der ausreicht, um sich an völlig neue Bedienkonzepte zu gewöhnen. Also hat es doch viel mit Anreiz zu tun. Und natürlich macht Mac es einem leicht, weil man nur im UI arbeitet, das auch noch schick ist, dazu die Hardware usw.

    Viele Grüße

    Mike

    Servus,

    mein Problem ist einfach: Selbst mit der Kenntnis was gerade passiert oder passieren könnte, bewegt sich nichts. Es muss schon jetzt aktuell richtig weh tun und einen direk betreffen ansonsten passt ein Mensch seine Gewohnheit nicht an.

    Eigentlich dachte ich immer alle hätten Angst, dass US Tech irgendwann von heute auf morgen den Hahn zudreht. Aber gefährlicher ist eigentlich wenn sie es nicht tun weil solange werden wir weiter in der Bequemlichkeit mitschwimmen.


    Viele Grüße

    Mike

    Ich bin heute auf diesen Artikel hier gestoßen:


    US-Sicherheitsstrategie: Wird Europa zum digitalen Wurmfortsatz der USA? - Golem.de
    Selten hat eine National Security Strategy der USA so viel Aufmerksamkeit erregt wie diese. Für europäische Softwarehersteller hält sie unangenehme…
    www.golem.de


    Wenn man das so liest, dann wird es in Zukunft ja noch viel schwieriger werden, digitale Souveränität in Deutschland und Europa zu erlangen. Mich beschäftigt das schon sehr. Weil ich sehe ja schon, wie es für mich nicht einfach ist, mich von US-Tech zu lösen und ich glaube die meisten würden ohnehin ungerne auf US Tech verzichten, wenn sich der Aufwand für sie erhöht.

    Und das ist einfach der Fall. Wie gesagt, sehe ich es ja an mir: Ich wechsle alle paar Tage zwischen Linux und Windows hin und her, weil ich unter Windows paar Programme habe, die mir wichtig sind und dort vieles eingegrooved ist. Wie soll das dann erst Non-Techies gehen?

    Daher weiß ich gar nicht: Wie sollen wir denn überhaupt noch an das Thema rangehen? Wenn wir jetzt nicht den Weg gehen, wird es ja immer schwieriger wenn man dem Artikel glauben möchte.


    Viele Grüße


    Mike

    Ok danke Dir!

    So würde ich es wahrscheinlich auch machen. Mein einziges Problem ist noch, dass bei Hetzner in der Nextcloud ffmpeg nicht installiert ist und man daher wohl keine Thumbnails für Videos hat. Ich habe aber noch keinen Anbieter gefunden, bei dem das installiert ist.


    Viele Grüße


    Mike

    Danke Euch schonmal. Mich würde interessieren, wie Ihr diese Alternativen einschätzt:


    1) Speicherung der Daten (Dokumente und Fotos) in OneDrive

    2) Speicherung der Daten (Dokumente und Fotos) in einer managed Nextcloud in Deutschland

    3) Speicherung der Daten (Dokumente und Fotos) mittels Cryptomator in 1) oder 2)


    Mir gehts etwas darum: Bei der Nextcloud und bei OneDrive liegen die Daten ja unverschlüsselt auf den Servern so wie ich das verstanden habe, wenn ich nicht irgendwas aktiviere wie E2EE etc. Wo sind meine Daten geschützter? Ich denke immer bei Microsoft sind die Sicherheitsmechanismen vielleicht nochmal umfangreicher, dass ein Admin o.ä. nicht auf meine Daten zugreifen kann?

    Und bei 3) Der Nachteil ist, dass ich bei Cryptomator die Daten auch wirklich lokal vorhalten muss, ein Web UI geht nicht mehr. Bei OneDrive habe ich gehört, dass OneDrive bei Cryptomator gerne mal davor warnt, dass das nach einer Ransomware-Attacke ausschauen könnte aufgrund der Vielzahl veränderter Daten. D.h. meine Bilder wären aber auch von unterwegs auf dem Smartphone mit einer Galerie nicht zugänglich, weil Cryptomator auch keine Galerie auf dem Smartphone anzeigen kann.

    Würdet ihr bei einem deutschen Anbieter überhaupt Cryptomator nutzen? Oder wie geht ihr mit dem Thema Cryptomator / Anbieter in Deutschland um?

    Würde mich mal interessieren, danke! :)


    Mike

    Hi zusammen,

    auf Serverseite nutze ich schon ewig Linux, teste es aber gerade auch auf dem Client (Ubuntu). Bislang war mein Ubuntu echt snappy, hat sehr schnell reagiert, gerade Kontextmenüs, Navigation in Nautilus etc. Ich habe nun fleißig Apps installiert und habe nun schon den Eindruck, dass es etwas weniger "snappy" ist als vorher. So viel war es noch gar nicht.

    Daher mal eine Frage: Wie ist denn Eure Erfahrung: Wird ein Ubuntu (Gnome Desktop) auch mit der Zeit langsamer was Reaktionszeiten angeht? Hängt natürlich davon ab, was man installiert. Aber ich rede jetzt erstmal von handelsüblicher Anwendersoftware. Merkt ihr, dass es über Jahre hinweg dann auch etwas langsamer wird, wie es einige ja von Windows berichten?

    Danke Euch

    Mike

    Danke Euch für Eure Antworten.

    - insync: Ich hatte das auch gefunden aber ausgeschlossen, weil es gefühlt seit einigen Jahren keine Updates auf der Internetseite gab. Daher dachte ich, dass das vermutlich nicht mehr gepflegt wird. Weißt Du da mehr?

    - OneDriveGUI: Das ist genau das, was ich getestet hatte, was sich leider immer wieder verschluckt, wenn ich parallel an Dateien arbeite.

    - Online Accounts: Die nutzen das gvfs (oder wie es heißt), das ist leider noch langsamer als rclone mount.


    Dann probiere ich mal weiter. Aber ich habe auch schon gelesen, dass Microsoft das wohl auch auf Serverseite drosselt, eventuell liegt es wirklich auch daran, dann wäre es egal welche Lösung wenn es nicht der Original-Client ist :)

    Viele Grüße


    Mike

    :D Das stimmt.


    Soweit ich weiß, braucht es da keine besondere Version auf Serverseite, zumal es in der Windows-Version schon seit Jahren verfügbar ist. Das muss ja auch geklappt haben. Und ich hatte es auch mit der Hetzner Cloud angefangen und da lief es zumindest auch.


    Viele Grüße


    Mike

    Genau, also mit dem aktuellen Client (aktuelle Version, eventuell auch früher) werden auf dem Rechner nur Dateien gespeichert, die glaub im Dateisystem mit .nextcloud oder so enden. Das sind nur Platzhalter und erst wenn man sie öffnet werden sie heruntergeladen.

    Man muss das Feature im Client aktivieren.

    Flatpak + Experimental Virtual Files: No FUSE mount, full sync happens instead (Ubuntu 25.04, X11, FUSE3 present, Server 28.0.14) · Issue #8400 · nextcloud/desktop
    Expected behavior: Nextcloud Desktop Flatpak client with NEXTCLOUD_ENABLE_EXPERIMENTAL_VIRTUAL_FILES=1 should mount a fuse.nextcloud virtual filesystem and use…
    github.com

    Ich konnte es aktivieren, aber getestet hatte ich es nicht.

    Viele Grüße

    Mike

    Damit reduzierst du es auf ein Minimum. Ein Forum ist ein Platz, auf dem sich Gleichgesinnte zum Austausch auf ihrem Interessengebiet treffen. Alles auf Augenhöhe, jeder trägt bei, Geben und Nehmen, oder einfach nur fachsimpeln, sogar plaudern, und natürlich werden auch von jedem, der mag, Fragen gestellt und von jedem, der kann, geholfen.

    Da hast Du natürlich Recht.

    Quote

    Open Source hat erstmal nichts mit "Geschäft" zu tun.

    So rum vielleicht nicht, aber wenn ich Code entwickle und mich frage, unter welche Lizenz ich ihn stelle, treffe ich natürlich eine Entscheidung, die sich widerum darauf auswirkt ob und wie ich daraus ein Geschäft mache. Und diesen Aspekt meine ich, den ich eben interessant finde.

    Quote

    Der Trick bei der Open-Source-Variante: Man erreicht viel mehr Leute. Das war immer das Ziel von Open Source. Motto: "Thus, “free software” is a matter of liberty, not price. To understand the concept, you should think of “free” as in “free speech,” not as in “free beer.”

    Das meine ich eben. Aus der Sicht heraus ist es natürlich schon auch eine Methode im geschäftlichen Umfeld um zu agieren.

    Danke für die Beispiele @Lnhrd.

    Viele Grüße

    Mike

    Ohje, jetzt wirds aber wild.

    Quote

    Nun, die eingangs gestellten Fragen, (entschuldigung bitte wenn ich das so sage) sind einer gewissen Unkenntniss geschuldet.

    Ich frage mich immer, wieso sich Leute vorab für etwas entschuldigen wenn sie etwas schreiben, bei dem sie wohl denken, dass es nicht gut formuliert ist. Wieso lässt man es dann nicht oder formuliert es anders? :D Aber nun gut. Aus meiner Sicht ist ein Forum übrigens genau dafür da, Unkenntnisse aufzulösen, d.h. so überraschend wäre das nicht mal ;)

    Aber aus meiner Sicht ist das Thema auch soweit gut bearbeitet, danke Euch! Ich habe einige gute Impulse mitgenommen. Mir hat insbesondere auch die etwas kritischere Sicht von @Freedstorm sehr gut gefallen, da gehe ich mit sehr vielem mit, aber auch viele andere von Euch haben tollen Input geliefert. Ich betrachte das tatsächlich auch aus einer eher wirtschaftlichen Sicht, daher finde ich das hilfreich.

    Danke!

    Mike

    Hallo zusammen,

    ich wollte mal fragen, ob jemand sinnvoll OneDrive unter Linux zum Laufen gebracht. Ich habe nun einiges versucht:

    - rcloune mount: Funktioniert an sich am stabilsten, ist aber einfach sehr langsam. Ich kann nicht wirklich sinnvoll damit arbeiten, weil jede Anwendung, die erstmal einen Pfad komplett indexiert braucht einfach ewig zum Starten.
    - rcloune bisync: Funktioniert extrem instabil bei mir. Ich muss jedes zweite Mal ein --resync machen und dann braucht es ewig bis der Sync abgeschlossen ist.
    - https://github.com/abraunegg/onedrive: Ist zwar schön, weil es auch ein GUI gibt, aber es ist leider auch nicht stabil. Z.B. wenn ich eine Datei bearbeite in dem Pfad (eine Markdown-File), dann synchronisiert er sie nebenbei, merkt dann einen Konflikt, weil ich ja gerade am arbeiten bin und legt noch eine zweite Version an, dann legt er parallel eine dritte Version an wegen des Konflikts usw.

    Jetzt gehen mir die Ideen aus :D OneDrive ist vom Preis echt super, weil wir brauchen auch noch die Office Produkte. Aber so ist es echt gar nicht nutzbar, höchstens noch mit rclone mount und etwas Geduld.

    Wenn jemand eine Idee hat, würde ich mich freuen :D

    Danke

    Mike

    Für mich ist das der realistische Weg. Rein "kostenlos" wird im Profi-Bereich kaum funktionieren, außer es steckt eine riesige Stiftung wie bei Blender dahinter. Open Core ist da ein fairer Kompromiss. Man hat die Transparenz beim Code, aber die Entwickler verhungern nicht. :)

    Tatsächlich kann ich mir das auch sehr gut vorstellen. Der offene Teil ist kostenlos und findet somit Verbreitung. Ich glaube aber auch, dass wir in Zukunft unter Linux mehr geschlossene Software finden werden. Im Moment gibt es ja nur einen Bruchteil der heutigen kommerziellen Software unter Linux. Sollte der Desktop wirklich irgendwann mal eine größere Rolle spielen, werden wir auch die ganzen anderen Anbieter unter Linux finden, die kostenlose Trials oder Freeware etc. anbieten.

    Viele Grüße

    Danke Euch für Eure Antworten :) Also im Moment ist die Realität einfach die, dass ich jeden Tag mein Linux starte und mein Windows ruht. Und Gründe sind für mich die Einfachheit und Transparenz, mein Desktop ist unfassbar clean und nichts passiert drumrum und ich kann überall über Dateien auch Einstellungen verändern etc... das macht es für mich schön nachvollziehbar.

    Mir stürzt zwar regelmäßig irgendwas ab in Ubuntu (Nautilus o.ä.) aber das ist alles in Ordnung. Und vieles geht nicht wie ich aktuell möchte, aber da finde ich Lösungen.

    Einziger Showstopper wird eben sein, wenn ich Software brauche, die Win-Only ist. Die Datei, die ich noch gebraucht hatte, war übrigens nicht einfach im Dateisystem abgelegt, daher musste ich kurz wechseln, sonst ginge das auch :)

    Daher danke Euch für die Rückmeldungen, sehr nette Community hier :)

    Mike