Posts by SystemMaster

    Bitte keine Consumer SSDs für Proxmox als VM/LXC platte nehmen. Du tötest die SSDs innerhalb von 1,5 Jahren oder weniger je nachdem wieviele VMs du hast. Glaub mir ich weiß wovon ich rede da alles auf einem Proxmox bei mir läuft selbst mein Main PC.

    Nein wenn du mehrere LXCs hast ist nicht alles doppelt gemoppelt aber halt auch nicht so klar zusammen wie Docker mit bspw Portainer. Wobei Docker auch in Proxmox geht aber eher Beta momentan noch. LXC hat aber auch seine Vorteile weil man easy backups ziehen kann. Dein Vorteil bei Proxmox ist einfach du abstrahierst deine Systeme von der Hardware. Mir ist es bspw scheiß egal ob der Host stirbt weil alle wichtigen Systeme samt meinem Main PC als Datei backup existieren. Mit hardware alleine kann man das nicht erreichen.

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    Ich kann natürlich auch einen PC dafür hernehmen, hatte es aber auf einem PI probiert, wegen des geringen Stromverbrauches. Docker kommt für mich eigentlich nicht in Frage, damit hatte ich bisher auch nicht zu tun, insofern wären das dann mehrere Baustellen gleichzeitig und das erspare ich mir.

    Das Ziel ist es natürlich, dass ich das gesamte WebSeiten-Konstrukt dann (wenn es denn mal läuft wie es soll) auf den öffentlichen Webserver beim provider zu schieben. Da wir dann auch gleichen einen Providerwechsel planen, wäre das wie ein Neuanfang.

    Bezüglich Webseite beim Provider. Ich hoste alle meine Webseiten selbst auf meinem Server und biete das auch für andere an:

    SystemMaster
    January 24, 2026 at 1:47 PM

    vmdb_temp_metrics.png

    Kurzes Update nach ein paar Tagen:

    VMDB läuft 🎉 – und die ersten Zahlen sehen gar nicht so schlecht aus.

    Heute: 426 Page Views, 122 Suchen. In den letzten 30 Tagen: 1.301 Page Views und 316 Suchen – ohne jede bezahlte Werbung, rein organisch.

    Was mich besonders freut: Die Suche wird aktiv genutzt. Das zeigt mir, dass Leute gezielt nach Spielen schauen, ob und wie gut die in einer VM laufen – genau der Use Case für den VMDB gebaut wurde.

    Was noch fehlt: Einträge und Bewertungen von euch! Die Datenbank lebt davon, dass die Community mitschreibt. Wer seine VM-Gaming-Erfahrungen (QEMU/KVM, VirtualBox, VMware) einträgt – egal ob Platinum, Gold oder Borked – hilft damit direkt der nächsten Person, die das gleiche Spiel ausprobieren will.

    ➡️ https://vmdb.it

    Feedback, Kritik, Feature-Wünsche – alles willkommen.

    Die große Frage: Wie viel FPS? Unter120 brauche ich das nicht zu probieren. Die sollten auch schon stabil sein.

    Also ich kann nur aus meiner Sicht sprechen (75 Hz Monitor), aber bei mir laufen die Spiele in der VM praktisch wie auf Bare Metal, stabil bei ~75 FPS.

    Mit einer RTX 4070 Ti bist du da natürlich deutlich besser aufgestellt, da sollte 120 FPS absolut realistisch sein, vorausgesetzt das Setup ist sauber konfiguriert (GPU Passthrough etc.).

    Wichtig ist eher das Gesamtsetup:

    • gute CPU-Zuweisung
    • korrektes Passthrough
    • möglichst geringe Latenz

    Wenn das passt, ist der Unterschied zu Bare Metal in der Praxis kaum spürbar.

    Von Vorteil ist außerdem ein internes Netzwerk (z. B. 1 Gbit), damit die Latenz niedrig bleibt (bei mir < 3–5 ms).

    Die Hardware würde mich mal interessieren um ein Black Ops 6 oder vergleichbares in der VM "vernünftig!" zu spielen

    Ryzen 9 5900x 12 Kerner mit 24 Threads, 128GB DDR4 RAM, RTX 2070S (bisschen älter) mit Passthrough durchgereicht an meine VM.

    Edit: die VM Selbst hat 6 vCores, 22GB RAM und natürlich die durchgereichte RTX 2070S

    Hier die Specs aus Garuda:
    Betriebssystem: Garuda Linux
    KDE-Plasma-Version: 6.6.4
    KDE-Frameworks-Version: 6.25.0
    Qt-Version: 6.11.0
    Kernel-Version: 6.19.12-zen1-1-zen (64-bit)
    Grafik-Plattform: Wayland
    Prozessoren: 6 × AMD Ryzen 9 5900X 12-Core Processor
    Arbeitsspeicher: 22 GiB (21,5 GiB nutzbar)
    Grafikprozessor: NVIDIA GeForce RTX 2070 SUPER
    Hersteller: QEMU
    Produktname: Standard PC (Q35 + ICH9, 2009)
    Systemversion: pc-q35-10.1

    Denke Solitär läuft ganz ordentlich in einer VM.

    Spaß bei Seite. Mir fehlt eine Erklärung warum VM Gaming. Warum macht man das?

    Wirklich ernst gemeinte Frage ohne hier etwas schlecht reden zu wollen.

    Klar, berechtigte Frage 🙂

    VM-Gaming wirkt auf den ersten Blick unnötig, hat aber tatsächlich ein paar sehr konkrete Use-Cases:

    • Trennung von Systemen
      Viele nutzen Linux als Hauptsystem, wollen aber bestimmte Games spielen, die nur unter Windows laufen. Statt Dual-Boot → VM.
    • GPU Passthrough (nahezu native Performance)
      Mit entsprechender Hardware kann man eine GPU direkt an die VM durchreichen. Dadurch läuft das Spiel fast wie auf echter Hardware.
    • Sauberes / isoliertes System
      Kein „zugemülltes“ Windows, keine Treiberreste etc.
      VM kann man jederzeit neu aufsetzen.
    • Anti-Cheat / Testing / Experimente
      Manche testen gezielt, welche Games in VMs laufen oder blockiert werden (z. B. wegen Anti-Cheat).
    • Homelab / Server-Setups
      Es gibt Leute, die ihren Gaming-PC virtualisieren oder z. B. mehrere Systeme auf einem Host betreiben.

      Bei mir selbst ist der Main-PC tatsächlich eine VM.
      Ich betreibe einen größeren Homeserver mit mehr als genug Leistung und nutze darauf mein Gaming-Setup per GPU-Passthrough.
    • Für mich hat das den Vorteil, dass ich alles zentral auf einem System laufen lasse und trotzdem nahezu native Performance habe.

    Ich bin in letzter Zeit wieder tiefer ins Thema VM-Gaming eingestiegen und bin dabei immer wieder auf das gleiche Problem gestoßen:

    Welche Games laufen eigentlich wirklich in einer VM – und welche nicht?

    Im Netz findet man dazu zwar einiges, aber:

    • oft widersprüchlich
    • oft veraltet
    • oft komplett ohne nachvollziehbares Setup

    Also habe ich ein eigenes Projekt gebaut:

    VMDB

    ---

    Was ist VMDB?

    VMDB ist eine Community-Datenbank für Game-Kompatibilität in virtuellen Maschinen.

    Die Idee ist simpel:

    • Nutzer testen Games in ihrer VM
    • tragen ihr Setup ein
    • und bewerten das Ergebnis

    ---

    Was wird erfasst?

    Zu jedem Report gehören z. B.:

    • VM-Typ (QEMU/KVM, VMware, VirtualBox, etc.)
    • Host- und Guest-OS
    • Hardware (CPU, RAM, ggf. GPU Passthrough)
    • konkrete Probleme oder Einschränkungen

    ---

    Bewertungssystem

    Statt nur „läuft / läuft nicht“ gibt es ein klares Rating:

    • Platinum – läuft perfekt
    • Gold – läuft mit kleinen Tweaks
    • Silver – funktioniert mit Workarounds
    • Bronze – läuft mit Problemen
    • Borked – läuft nicht

    So sieht man direkt, wie gut ein Game wirklich in einer VM läuft.

    ---

    Warum ich das gebaut habe

    Ganz ehrlich:

    Mich hat es genervt, ständig selbst testen zu müssen oder mich durch alte Threads zu wühlen.

    Zu oft:

    • gleiche Tests mehrfach gemacht
    • widersprüchliche Aussagen gefunden
    • Zeit verschwendet

    VMDB soll genau das lösen.

    ---

    Wie man es nutzt

    • Game suchen
    • Reports anschauen
    • eigenes Ergebnis eintragen

    Zusätzlich gibt es Übersichten wie:

    • Most Reported Games
    • Recent Reports

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    Mehr Details

    Ich habe dazu auch einen ausführlicheren Beitrag geschrieben:

    VMDB – Welche Games laufen wirklich in einer VM?

    ---

    Feedback

    Mich würde interessieren:

    • Nutzt hier jemand aktiv Gaming in VMs?
    • Welche Erfahrungen habt ihr mit Anti-Cheat + Passthrough gemacht?

    Und falls ihr selbst testet:

    Tragt gern eure Ergebnisse ein – genau davon lebt das Projekt.

    Sehr cool. Wie steil war die Lernkurve? ;)

    Deutlich höher als bei Proxmox weil viele Module ineinander greifen aber wenn man es verstanden hat macht es irgendwann klick weil es doch irgendwie Logisch ist. Kam mit Glance, Swift und Cinder am anfang nicht wirklich klar aber mittlerweile gehts. Ist halt nen geiles System für ab ca. 30 Hosts. Alles darunter macht kein Sinn und macht Proxmox genauso perfekt.

    Nein es gibt auch einen Chat. Was ich nicht mag, das es kein push 2 talk gibt. Klar kann man das Mic muten und die Kamera deaktivieren.... dennoch störend für die anderen, wenn mal eines meiner Mädels eine Frage oder anderes Problem hat :D

    Jo jetzt bekomme ich auch noch gemischte Signale.... Was denn nun? Erst Sarkasmus auf eine Normale frage und jetzt deine Antwort...

    die Verwirrung mit @home kommt tatsächlich öfter vor, weil Timeshift hier zwei Ebenen trennt.

    Warum man @home zwei Mal auswählen kann:

    • Beim Snapshot-Erstellen entscheidest du, was überhaupt gesichert wird.
      → ohne @home = reiner Systemzustand
      → mit @home = kompletter Benutzerbereich inkl. Dokumente usw.
    • Beim Wiederherstellen entscheidest du, was davon zurückgespielt wird.
      Das ist absichtlich so, damit man z. B. nur das System zurückrollen kann, obwohl @home im Snapshot enthalten ist.
      Ja, genau dafür ist die zweite Auswahl da: enthaltene Nutzerdaten ggf. nicht wiederherzustellen.

    Unveränderliche Snapshots (Synology) & Ransomware:

    Ja — immutable Snapshots schützen sehr gut gegen Ransomware, weil sie nachträglich weder gelöscht noch verändert werden können.
    Das betrifft aber nur die Daten auf dem NAS selbst. Dein lokales Linux-System bleibt davon unabhängig.

    Täglich einen Snapshot (z. B. 30 Stück Retention) ist ein sinnvoller Plan.


    Dein Backup-Konzept:

    Quote

    Backup enthält Datenpartition + home. Fehlt was?

    Nein, das passt so.
    Timeshift ist kein Backup, sondern ein Rollback-Tool. Dein Ansatz ist sauber:

    • Timeshift → schnelle System-Recovery
    • Synology Backup → echte Datensicherung

    Neuinstallation + Restore aus home ist ein völlig legitimer Recovery-Workflow.


    grub-btrfs unter EndeavourOS:

    Musst du nicht selbst kompilieren. Das gibt es im AUR.

    Code
    yay -S grub-btrfs

    Optional:

    Code
    yay -S inotify-tools

    Dann erscheinen neue Snapshots automatisch im GRUB-Menü.

    timeshift-autosnap:

    Unter Arch/EndeavourOS heißt das nicht timeshift-autosnap-apt, sondern z. B.:

    Code
    yay -S timeshift-autosnap

    Das hängt sich in pacman ein und erstellt automatisch einen Snapshot vor Updates.
    Auch hier: kein Kompilieren nötig.

    Kurz gesagt:
    Dein Setup ist ziemlich rund gedacht - Timeshift für kurzfristige Rollbacks, Synology für echte Backups und immutable Snapshots als zusätzliche Sicherheitsschicht 👍