Posts by Biker63

    Fazit:

    Nachdem ich nun endlich den Schritt gewagt habe Linux Mint als alleiniges Betriebssystem komplett neu zu installieren (Goodbye Microsoft), sind meine Sound-Probleme verschwunden. Was immer da auch vorher schief gelaufen war, der Sound ist jetzt genau so wie vorher unter Windows.

    Trotzdem konnte ich einige gute Tipps mitnehmen und Danke allen, die versucht haben zu helfen. Ganz besonderen Dank an den Mann mit den Nerven aus Stahl, @Gerbil ;) und auch an @KlBrockhaus.

    Noch ein Tipp an die Audiophilen unter uns: Wer es nicht braucht, sich Seiten aus dem Browser o.ä. vorlesen zu lassen, der deinstalliert besser den Speech-Dispatcher. Dieser pfuscht sich auch negativ in die Audio-Verbindungen rein.

    Deshalb hat der Linux-Doofi ja auch nachgefragt;). Mir ging es ja nur um dieses Tool zum Einstellen meiner Soundkarte.

    Wenn der Sound wie unter Win klingt, komme ich sofort ganz 'rüber'. Damit beschäftige ich mich z.Zt. halt intensiv. Zu viele Baustellen auf einmal möchte ich nicht haben. Wenn der Umstieg sauber gelungen ist sind da schon 5-6 Distributionen im Hinterkopf, die ich in der VM einfach mal ausprobieren möchte. Dann werde ich auch ein Win10 in der VM einrichten, um einmal im Jahr die Steuer zu machen=O

    Grundsätzlich gefällt mir LM sehr gut, der Rest ist halt auch ein bischen 'Spielerei'.

    Hallo Forum,

    um ein bestimmtes Tool für meine Soundkarte zu installieren habe ich vor, LM einmal mit Gnome Desktop zu starten, eine Browsererweiterung zu installieren und wieder zum Cinnamon Desktop zurückzukehren. Ich habe irgendwo gelesen, dies sei unter LM problematisch und könnte zu Einstellungsveränderungen führen.

    Kann das jemand so bestätigen und rät mir deshalb davon ab?

    Hier (#39 )habe ich die Frage so ähnlich schon mal gestellt, ist dort aber irgendwie Off-Topic. Dort bitte auch in die 'inxi -Fzx' schauen, ich sitze momentan nicht am Linux-Rechner.

    Zudem weiß ich nicht, ob diese Erweiterung anschließend im System verankert ist (nur dann würde sie mir ja etwas nützen), oder wirklich nur über den Browser nutzbar wäre.

    Das Tool heißt:

    Geforderte Erweiterungen sind installiert, nur den Gnome Desktop müsste ich noch installieren (vermutlich, mein Linux-Nicht-Wissen ist halt unermesslich groß^^).

    Dann legen wir mal los...

    Ihr wart schon auf dem richtigen Weg: Das ganze wird über eine Konfigurationsdatei im Home-Verzeichnis realisiert. Aber sowohl die Datei (eine Textdatei) als auch das Verzeichnis müssen erst erstellt werden.

    1. Konfigutationsverzeichnis im Home-Ordner erstellen:
    Code
    mkdir -p ~/.config/pipewire/pipewire.conf.d

    Hallo Andreas,

    die Konfigutationsdatei habe ich angelegt. Einen klanglichen Unterschied zu vorher kann ich leider nicht ausmachen.

    pw-top vorher

    pw-top nachher

    Es spielt das gleiche Lied, definitiv mit 24bit abgespeichert. Müsste dann nicht bei Format S24LE anstatt 16 dort stehen?

    Ich habe mich nochmals mit dem extension-creative-control-master tool beschäftigt. Das ist wohl eine Gnome-Shell-Erweiterung und kann scheinbar nur installiert werden, wenn ich mit Gnome-Dektop starten würde. Im Anmeldefenster habe ich im Ausklappmenu auch die Auswahl >Gnome (classic)<, das System startet mit dieser Auswahl aber nicht.

    Macht es Sinn, dieses Tool unter Gnome-Desktop zu installieren und wäre es danach unter Cinnamon-Desktop auch nutzbar?

    Hier übrigens ein Linux-Guides Video über Pulseaudio/Pipewire

    VG

    Hallo Biker,

    bevor ich ausführlicher antworte schreibe mir bitte, ob dein Anliegen noch aktuell ist.

    Hallo Andreas,
    natürlich bin ich noch interessiert und ich denke Gerbil auch.

    Ich habe pipewire so konfiguriert, dass es die Abtastrate automatisch der Quelle anpasst, anstatt standardmäßig bei 48000 Hz zu bleiben

    Das ist genau was ich auch möchte. Ich hatte nie vor aus Weißblech Gold zu machen. Wenn z.B. eine heruntergeladene mp3-Datei mit 160kb/s erstellt wurde, macht es keinen Sinn diese 'künstlich' hoch zu pushen. Sie kann durchaus gut klingen, dann behalte ich sie. Klingt sie schlecht, landet sie im Papierkorb und ich versuche sie in besserer Qualität zu bekommen oder aber kaufe sie, auf welchem Medium auch immer.
    Nehme ich aber eine Schallplatte auf, dann mit 24bit/96khz, behalte die Originaldatei, bearbeite die einzelnen Titel und speichere diese in der Bibliothek mit 24/48000 als wav.
    Ich bemängele eigentlich nur die fehlende Kontrolle über die Einstellungsmöglichkeiten.

    Probehalber habe ich mal meine 44,1 kHz Musik mit 96 kHz abgespielt. Es klang (für mich) tatsächlich etwas "heller", aber nicht unbedingt besser; die 44,1 kHz sind für mich näher am Original.

    Ich hätte nicht gedacht das man das hören könnte, eher nur messen. 96khz gilt als Studio-Profi-Qualität, 48khz halte ich als Endergebnis für ausreichend zum Anhören. Meine Karte kann max. 24/192000, über 96000 ist aber, glaube ich, nur für Fledermäuse.;)

    ...bei meiner M-Audio-Karte über ein minimalistisches Tool ("envy24controll"), das quasi den Original Windows-Mixer nachempfindet. Leider scheint es sowas für die Soundblaster Z unter Linux nicht zu geben?

    Ich hab's mal installiert, leider öffnet sich da nix, auch nicht aus dem Menü heraus. Als hätte ich ins Leere geklickt...

    Tagging bei wav-Dateien ist so eine Sache, die sich an keinerlei Standards orientiert. Da muss man eben Glück haben, wenn die Software das erkennt.

    Ich tagge wav überhaupt nicht und konvertiere immer nach flac.

    Vor 25 Jahren habe ich alles nach mp3 konvertiert, aber immer mit 320kb/s. Das wurde dann abgelöst durch flac. Dann habe ich mal Festplattenspeicher im Lotto gewonnen;) und habe mir gedacht: "Warum überhaupt noch konvertieren, schieb' doch direkt die Originale in die Bibliothek". MP3Tag kann es, Foobar kann es, weshalb also noch umwandeln?

    fooyin | A customisable music player _ Kann ich als Foobar2000 Ersatz nur empfehlen :thumbup:

    Optisch auf jeden Fall. Habe ihn mir nochmal installiert. Abspielen tun sie ja alle gut, aber DeaDBeef und Amarok sind nichts für mich. Zum Konvertieren nehme ich zukünftig Soundkonverter o.ä., für andere Funktionen, die ich aus Foobar vermisse, werde ich auch noch Lösungen finden. Fooyin zeigt auch als einziger Player das getagte Coverbild bei wav-Dateien. Ich hatte schon befürchtet, diese alle für Linux in flac umwandeln zu müssen. Bleibe vorerst bei Fooyin, er händelt zudem meine Dateimenge, wenn auch schwerfälliger. Ist halt von Temu...;)

    Normalerweise ist das so gedacht, der einzelne User kopiert sich die globalen Voreinstellungen (die er ja nicht ohne Admin-Rechten editieren darf) in seinen (evtl. dafür anzulegende) :config/pipewire Ordner und die lokalen Konfigurationen haben Vorrang. Für deinen Versuch ob mit direkter Alsa Ausgabe 24 bit / 96 kHz den Klang verbessern solltest du aber vielleicht doch pipewire deinstallieren und recherchieren, wie du Alsa abfragst, wie es die Karte erkannt hat.

    Ich habe doch geschrieben, das ich mir nicht anmaße, eine Linux-Seitige Konfiguration zu deaktivieren. Alleine schon aus Angst, das hinterher gar nichts mehr funktioniert. Dafür fehlen mir einfach die tiefer gehenden Kenntnisse. Den Ordner /usr/share/pipewire habe ich nach home/.config kopiert und ändere jetzt mal die Werte nach meinen Vorstellungen, wenn auch mit einem mulmigen Gefühl.

    Ich glaube nicht, dass du mit der Methode, Pipewire zu stoppen und Alsa direkt zu verwenden bzw. die Samplerate auf 96000 umzustellen dein Problem lösen kannst. Für mich klingt das eher so, dass deine Soundkarte (bzw. der Treiber dafür) unter Windows Profile benutzt und den Frequenzgang der Karte beeinflusst und du dich an den Sound gewöhnt hast.

    Nein, mir ist schon klar, das pipewire oder pulse Linux-Technisch gesehen nicht so einfach zu unterbinden sind, falls doch, bin ich dafür jedoch zu grünschnäbelig.

    Und ja, natürlich habe ich mich an den Klang gewöhnt, sonst würde mir der Unterschied zu LM ja nicht auffallen.

    Was ich möchte, und ob es hilft wird sich ja dann herausstellen, meiner Soundkarte zu sagen: 'Du arbeitest unter Linux gefälligst mit 24bit/96000Hz'. Und Pipewire muss verstehen: 'Die Karte kann 24bit/96000Hz, also brauchst du auch nicht mehr zu können, aber auch nicht weniger.'

    Falls Pipewire auf 24bit/96000Hz eingestellt ist, meine Karte aber Linux-seitig bei Installation nur auf z.B. 16bit/24000Hz eingestellt wurde (was ich ja herausfinden möchte), kann das durchaus zu schlechterem Klang führen.

    In #25 ist alles aufgelistet, was Nemo mir zur Suche nach Creative geliefert hat. In /usr/share finde ich leider keinen Ordner namens Creative. Das war meine Hoffnung, darin auch eine .config zu finden.

    Was ist denn mit der pipewire-pulse.conf. in #24? Kann ich einfach alle 48000er Werte in 96000 ändern? Vorher die Datei irgendwo sichern ist wahrscheinlich ratsam.

    Oder sollte ich den Ordner nach /home kopieren und dann erst dort die .config bearbeiten?

    DeaDBeef hab ich auch installiert und da bleibt es vorerst bei. fooyin ist zwar irgendwie etwas nächer am Original, aber konvertieren kann er noch nicht. Das Projekt werde ich aber weiter beobachten.

    Ich brauche vollständigen cuesheet-Support. Also auch embedded-cue in flac Dateien, die ich leicht in Einzeltitel konvertieren kann. All das kann DeaDBeef inzwischen.

    Müsste sich da nicht was füllen, oder macht er das im Hintergrund?

    So wie hier:oder hier:

    Ich habe die .deb Datei von der offiziellen Seite installiert.

    Wie gesagt, ich bin mit Pipewire auch am Lernen. Hier ist die Doku bzgl. Pipewires Konfigurations Dateien. Es gibt globale und vom User definierbare. Letztere liegen in $HOME/.config/pipewire.

    Hier mein $HOME/.config

    Da gibt es kein Pipewire, war ja klar, hätte ich im Vorfeld drauf gewettet.

    Laut Wiki liegt die Datei hier:

    Code
    Die Konfigurationsdatei für die PulseAudio-Implementation findet sich systemweit unter /usr/share/pipewire/pipewire-pulse.conf. Alternativ kann die Datei nach ~/.config/pipewire/pipewire-pulse.conf kopiert und dort userspezifisch bearbeitet werden.

    Bedeutet das , ich muss mir den Ordner Pipewire selbst in /home anlegen?

    In /usr/share/pipewire/pipewire habe ich die pipewire-pulse.conf. gefunden, ist das nicht die Datei, welche bearbeitet werden müsste?

    So eine Datei suche ich, meine Creative Soundblaster betreffend.

    Da kann man jetzt ganz tief abtauchen oder einfach erst mal grundsätzlich sagen, was das ist.

    Das ist ein Audio-Patchbay für pipewire-audio. Das Programm ist qjackctl nachempfunden für den Audio-Server jack, auf den dank pipewire oft verzichtet werden kann. So tief bin ich da jetzt allerdings auch nicht drin.

    Stell dir einfach vor, du verkabelst dein Audio-Setup. Hat man früher alles mit Cinch-Kabeln und echten Geräten gemacht...

    Lies dich hier bei Ubuntu-Users ein in das Thema. Auf qpwgraph wird weiter unten eingegangen.

    https://wiki.ubuntuusers.de/Pipewire/

    Danke für die Wiki-Seite. Ich grase immer die halbe Internet-Welt ab und Wiki kommt mir nicht in den Sinn. Ich bin jetzt zwar nicht erleuchtet, aber meine Vermutung bezüglich Pipewire war nicht so verkehrt. Das sitzt zwischen ALSA und meiner Soundkarte und will den großen Regler spielen, also nur wieder ein zusätzlicher Störfaktor. Hier liegt wohl die Ursache des Klang-Problems, hier und an der fehlenden Konfiguration.

    Zwischen Windows-Direct-Sound und meiner Karte befindet sich---nichts!. Direkter Zugriff auf die Aus- und Eingänge meiner Karte, nicht nur in Audacity, auch hier gut bei Foobar zu sehen:

    Dieser qpwgraph ist wieder nur, für mich, unnütze Spielerei. Ich brauche nichts verbinden, es ist alles verbunden. Es wird ja auch alles erkannt, hört sich nur schlechter an als bei Windows. Ich muss nur konfigurieren und brauche Hilfe, die Datei zu finden, bzw. Einstellungen darauf zu verändern, oder bevorzugt, eine graphische Einstellungsmöglichkeit zu Pipewire.

    Noch eine Frage am Rande: In meiner $HOME/.config sind noch Ordner zu sehen von Easy Effects und Torbrowser z.B., diese wurden aber deinstalliert, ist das ein Fall für <sudo apt autoremove>?

    Nachtrag: Ich habe qpwgraph mal aufgerufen während Lied-Wiedergabe mit Deadbeef und gleichzeitiger Audacity Aufnahme, anschließend die Aufnahme in Audacity abgespielt. Wie gesagt, die Verkabelung stimmt.

    Unterschied zu #14:

    Code
    Found "settings" metadata 31
    update: id:0 key:'log.level' value:'2' type:''
    update: id:0 key:'clock.rate' value:'48000' type:''
    update: id:0 key:'clock.allowed-rates' value:'[ 48000 ]' type:''
    update: id:0 key:'clock.quantum' value:'1024' type:''
    update: id:0 key:'clock.min-quantum' value:'32' type:''
    update: id:0 key:'clock.max-quantum' value:'2048' type:''
    update: id:0 key:'clock.force-quantum' value:'0' type:''
    update: id:0 key:'clock.force-rate' value:'96000' type:''

    Jetzt wurde also die Taktfrequenz auf 96kHz umgestellt, richtig? Weißt du, wo sich diese Datei befindet, welche hier bearbeitet wird?

    Foobar über Snap installiert, öffnet und stürzt sofort wieder ab:

    Wie man hier sieht kann man gar keine Mount-Verzeichnisse öffnen. Aufgrund der Größe meiner Musikbibliothek befindet sich diese nicht im Home-Verzeichnis, sondern auf einer internen Zusatz 1TB Festplatte. So würde mir das eh nichts nützen.

    @algl Genau so sah das auch bei Amarok aus, kein Mount-Verzeichnis auswählbar, zum ersten Mal bei allen getesteten Playern.

    Du musst nicht die zip runterladen, sondern das AppImage weiter unten auf der Seite. Da gibt es stable, devel und staging zur Auswahl. Wenn du die Datei hast gehst du ins Terminal und machst sie ausführbar.

    Code
    chmod +x *.AppImage

    Dann holst du dir das Programm direkt bei foobar2000 als exe und installierst es mit dem AppImage wie folgt:

    Code
    ./wine*.AppImage foobar2000.exe

    Zunächst wird die wine-Umgebung generiert und danach foobar2000 installiert.

    Sind die Sternchen in den Befehlen Platzhalter für das Download Verzeichnis oder so? Ich habe das erst mit diesem Befehl von der Seite runterladen können:

    Code
    git clone 'https://github.com/mmtrt/WINE_AppImage.git'

    Dann habe ich diesen Befehl hinterher geschickt:

    Code
    cd WINE_AppImage ; wget -q 'https://github.com/AppImageCrafters/appimage-builder/releases/download/v1.0.3/appimage-builder-1.0.3-x86_64.AppImage' ; chmod +x 'appimage-builder-1.0.3-x86_64.AppImage' ; ./appimage-builder-1.0.3-x86_64.AppImage --appimage-extract

    Danach ist so viel passiert im Terminal, das ich schon wieder Panik hatte. Leider war das Terminal zwischenzeitlich geschlossen, ich hätte das alles gerne hier in einen Block gesetzt. Ich bin ungeeignet für's Terminal. Ich fühle mich dort wie Asterix, der Formular 38A besorgen soll. Auch habe ich eine schlimme Wine-Allergie (nicht bei Rotwein!) Ich deinstalliere wieder alles und schaue mir DeadBeeF noch einmal intensiver an. Danke vorerst an alle! Bin furchtbar müde...||

    Code
    pw-metadata -n settings 0 clock.force-rate 96000

    habe ich im Terminal eingegeben, die Antwort war sinngemäß "Ja, hab ich gemacht", ich sehe aber nicht was gemacht wurde und wo (vermutlich die Ausgabe von Pipewire auf 96 kHz). Wenn meine Soundkarte aber noch auf 48 kHz steht oder gar 16, bringt die Einstellung in Pipewire vermutlich nichts. Mir wäre lieber, ich würde im Dateisystem zur entsprechenden Datei gelotst und ändere dort was händisch, indem ich es als Systemverwalter öffne. Dann kann ich mir das alles auch mal in Ruhe anschauen. Diese Terminal-Befehle sind mir teilweise zu befremdlich, mir fehlt da einfach das nötige Grundwissen.

    OK, das liegt offensichtlich daran, dass ich noch die Repositories von kxstudio eingebunden habe. Du könntest dir aber wohl hier auch "einfach" das .deb File runter laden und durch doppelt klicken im Dateimanager installieren.

    Edit: Du kannst es auch zunächst erst mal von der Kommandozeile aus probieren. Der Befehl
    pw-metadata -n settings

    zeigt dir die momentan eingestellten Parameter. Der Befehl
    pw-metadata -n settings 0 clock.force-rate <samplerate>

    stellt die Samplerate ein und der Befehl
    pw-metadata -n settings 0 clock.force-quantum <buffersize>

    stellt die Puffergröße ein.

    pw-metadata -n settings ergibt bei mir:

    Code
    update: id:0 key:'log.level' value:'2' type:''
    update: id:0 key:'clock.rate' value:'48000' type:''
    update: id:0 key:'clock.allowed-rates' value:'[ 48000 ]' type:''
    update: id:0 key:'clock.quantum' value:'1024' type:''
    update: id:0 key:'clock.min-quantum' value:'32' type:''
    update: id:0 key:'clock.max-quantum' value:'2048' type:''
    update: id:0 key:'clock.force-quantum' value:'0' type:''
    update: id:0 key:'clock.force-rate' value:'0' type:''

    pw-metadata -n settings 0 clock.force-rate <samplerate> als auch pw-metadata -n settings 0 clock.force-quantum <buffersize> ergeben bei mir:

    Code
    bash: Syntaxfehler beim unerwarteten Wort »newline«


    Hier ist mein aufgerufenes qpwgraph:

    Für was soll das gut sein oder was kann ich denn hier einstellen?


    Hier meine Klangeinstellungen vorher:

    und hier nach Deinstallation von Easy Effects und Deaktivieren vom Onboard-Sound im Uefi:

    Richtig so, alles was ich nicht brauche kann weg...


    Hier meine Aufnahme Auswahl von Audacity unter Windows:

    So muss das aussehen, klar und übersichtlich.

    Hier unter LM:

    Vollkatastrophe, hier kann ich noch 5-mal so viele Möglichkeiten nach unten scrollen, die einzelnen Bilder spare ich mir. Und im Grunde funktioniert nur 'pipewire'.

    Verständlicherweise muss dies doch einen Newbie verunsichern. Weil wir gerade bei Newbie sind...

    Dann kann man mit dem Rechner so arbeiten, wie man es von Pulseaudio bzw. Jack gewöhnt war. Im Hintergrund werkelt aber normalerweise Pipewire.

    Als solcher bin ich gar nichts gewohnt. Deshalb verstehe ich die ganzen Zusammenhänge auch nicht. Ich möchte lediglich die Abtastrate- und das Format meiner Soundkarte auf 24bit/96000Hz fest einstellen, sowohl für Ein- als auch Ausgang, geltend für alle Player und Audacity. Klar fehlt in Linux die GUI von Creative, aber irgendwo in /etc oder wo auch immer muss das doch einstellbar sein. Als Anfänger habe ich aber einen Heidenrespekt davor, hier ohne klare Anleitung etwas zu überschreiben oder sonstwie zu verändern.

    Und wenn dann Pipewire (was auch immer das ist) meine Soundkarte steuert dann möchte ich Pipewire ebenso konfigurieren können. Das muss doch möglich sein. Die Hardware ist doch unverändert und LM erkennt sie ja, dann kann veränderter Klang doch nur an Pipewire liegen, bzw. an fehlenden Einstellungen.

    Ich habe dies gestern noch mal ausgetestet, zwischen LM und Win hin- und her gebootet. Gleiches Lied und gleiche Lautstärke, über Kopfhörer, der Klang unter Linux (egal welcher Player) ist dumpfer und erinnert mich an den anfänglichen Onboard-Sound, der mich zur Anschaffung einer zusätzlichen Soundkarte bewegte. Nach Einbau dieser hatte ich damals unter Win sofort das gewisse Aha-Erlebnis , jaaaaa, so muss das klingen...

    Also bitte, liebe Linux-Profi-Nutzer, endlich mal ein paar klare Worte zu dem Thema. Genaue Anleitung zur gewünschten Einstellung oder die klare Aussage "bleib zum Musikhören bei Windows". Damit kann ich auch leben, ich höre ja nicht jeden Tag Musik und es kostet weder Geld, noch strapaziert es meine Nerven oder stiehlt mir Zeit. Als Hauptsystem nutze ich sowieso schon länger LM, bin aber irgendwie des Schreibens und des Ausprobierens müde...:sleeping:

    Ich bekomme so langsam den Eindruck, dass ich das Voldemort der Linux-Welt ausgesprochen habe...:)

    https://github.com/mmtrt/WINE_AppImage

    Die AppImage-Datei einfach ausführbar machen und dann kannst du damit das aktuelle foobar2000 selbst holen und installieren.

    Auch auf die Gefahr hin mich als Doofi zu outen...

    Was kann ich denn hier ausführbar machen?

    Das ist die entpackte Wine-AppImage-master zip-Datei von hier:

    Habe es mir einfach mal auf deren Seite heruntergaladen und mit wine installiert. Hat 2 min gedauert ...

    Würdest du mir den Weg erklären auf welche Weise du es installiert hast? Aktuell habe ich kein Wine installiert.

    Kann fooyin auch als Konverter genutzt werden ggf. mit zusätzlichen Plugins?

    Nein, Foobar ist die sogenannte "Eierlegende Wollmilchsau". Deshalb möchte ich es ja unbedigt ausprobieren, ob es dann auch so mächtig ist wie unter Win wird sich zeigen, werde berichten. Ich müsste es nur mal ans Laufen kriegen...:(

    Ich probiere jetzt erst mal die Snap-Variante und schaue welche Plugins schon enthalten sind.