Moin,
vor ein paar Tagen wurde Amarok Version 3.3.3 veröffentlicht und es scheint so, als ob dieser Bug dort nicht mehr besteht. Ich konnte den eben auf die schnelle zumindest nicht reproduzieren.
Moin,
vor ein paar Tagen wurde Amarok Version 3.3.3 veröffentlicht und es scheint so, als ob dieser Bug dort nicht mehr besteht. Ich konnte den eben auf die schnelle zumindest nicht reproduzieren.
Die gibt es meines Erachtens nicht
Nee, Spaß und Provokation beiseite: ich habe lange gesucht um etwas zu finden, dass an WinAmp herankommt und Amarok ist für mich der beste Player, den ich in der Linux-Welt bisher gefunden habe. Das "nervigste" Problem ist es, im Web nach Lösungen zu suchen, denn gib mal "Amarok does not play mp3" in eine beliebige Suchmaschine ein, und Du erfährst mehr über den niedersächsischen Autobau als Du je wolltest 😉
Strawberry und Clementine konnten mich nicht überzeugen. Quodlibet hat einen tückischen aber inakzeptablen Bug in der Datenbank. DeadBeef und Derivate haben es auch nicht geschafft, meine Wünsche hinsichtlich Bibliotheks-Management zu erfüllen.
Exaile hat mir teilweise gut gefallen, aber ist SEHR schlank.
Bedeutet Dein Posting, dass Du es mit Amarok bereits aufgegeben hast? Falls nicht: ich habe nicht viel Ahnung aber könnte wenigstens versuchen, Deinen Fehler zu reproduzieren oder mit Dir Version/Paket zu vergleichen.
Bei mir läuft:
Kubuntu 22.04
Fehlerdiagnose für Amarok
Allgemeine Informationen:
Amarok Version: 3.3.2
KDE-Frameworks-Version: 6.26.0
Qt-Version: 6.10.3
GStreamer: GStreamer 1.26.11
Aktivierte Skripte:
Aktivierte Module:
MTP-Sammlung (1.0)
MySQL-Sammlung (1.0)
Audio-CD-Sammlung (1.0)
Universelle Massenspeicher-Sammlung (1.0)
Amarok 2.x Import (1.0)
Amarok 1.4 (FastForward) Import (1.0)
Aktivierte Miniprogramme:
Aktuelles Stück
Analysator
Wikipedia
99,9% meiner Dateien liegen auf meinem Server, auf den Amarok über die jeweiligen mounts zugreift.
Moin, noch schnell zwei kleine Nachträge:
Schön, dass es geklappt hat. Könntest oben evtl. Faden noch auf erledigt setzen.
Hatte ich eigentlich getan, als ich Deine Antwort als Lösung markiert hatte.... falls das nicht geklappt hat, sag mir bitte bescheid.
So und "natürlich" klappt das jetzt auch über den Weg crontab (op)... aber halt auch hier nur mit dem richtigen Befehl 🤭
@reboot sleep 10 && /usr/bin/fluidsynth -s -i -f /home/meinuser/.fluidsynth
Hauptunterschiede aus meiner Sicht:
Dat löpt.... wie geil!!!! 😁👍️👍️👍️
Danke an Euch alle, aber besonders an Gerbil
Zu meiner sehr bescheidenen Ehrenrettung sei gesagt: es ist nicht so, dass ich mich nicht eingelesen hätte. Die imho umfangreichste Seite habe ich im archlinux wiki gefunden, und da wird unter der Beschreibung des Daemon-Modes nichts von dem -s Flag geschrieben: https://wiki.archlinux.org/title/FluidSynth#Daemon_mode
Klar, jetzt denke ich mir: "Ja logisch, steht ja auch auf der man page" aber trotzdem wundert es mich, da es ja manuell die ganze Zeit als Hintergrundprozess ohne geöffnetes Terminal-Fenster funktioniert hat. Das hieße, dieses -s Flag, ist nur dazu da, dass FluidSynth vom System gestartet werden kann....? 🤔 Egal, das ist ne Frage für die FluidSynth Entwickler.
Ja, hab offensichtlich was falsch verstanden wegen der crontab Geschichte am Anfang und der Beschreibung, es beim Booten starten zu wollen
Sorry, wenn ich damit Verwirrung gestiftet habe. Das mit crontab hatte ich aufgrund dieses Threads versucht:
NAS mounten wie Passwort speichern
Da das bei mir bisher zu funktionieren scheint, dachte ich, über diesen Weg mein FluidSynth Problem elegant lösen zu können - daher crontab. Und bei den Begriffen booten und anmelden war ich einfach schluderig, bzw. habe erst spät geschnallt, dass ich eben nicht neu booten muss.
Also, das anonymisieren von Benutzernamen, kenne ich aus anderen Foren und der Paranoiker in mir betrachtet das eigentlich als "guten Stil".... sorry, falls das in diesem Zusammenhang für Verwirrung sorgt. Wird das hier anders gehandhabt?
Drahtbuerste, wir reden doch von /home/meinuser/.config/autostart?
Ja ganz genau, es geht um meinen Benutzer mit dem ich mich anmelde.
Außer: Muss denn unbedingt über fluidsynth bei der Anmeldung abgespielt werden?
Soll fluidsynth iergendwie als Deamon im Hintergrund laufen und wie schickst du dem Programm dann die Midi Daten?
Achtung jetzt redet der Blinde (ich) von der Farbe 😉
FluidSynth ist quasi ein Nachfolger von timidity (falls das jemandem was sagt), der aber im Prinzip dasselbe macht.
Beide stellen einen Dienst zur Verfügung mit dem nicht nur MIDI-Dateien abgespielt werden können, sondern der auch als Ausgabe für Programme dient, die ihren Sound als MIDI-Stream ausgeben. Das sind diverse Musik-Programme z.B. PowerTab. Derartige Programme brauchen einen MIDI-Synthesizer (im Sinne von Klangerzeugung). Diesen könnte man natürlich auch jedesmal manuell vor dem Start der eigentlichen Anwendung starten, oder den Aufruf in die jeweiligen Programmstarter einbauen, aber so richtig fluffig finde ich das nicht. Und da dieser dieser Dienst keine wirklichen Ressourcen frisst, würde ich den gerne bei der Anmeldung starten wollen (völlig richtiger Hinweis von Gerbildass ich dazu nicht neu starten muss).
Die Zuweisung, welche Software ihren MIDI-Stream an FluidSynth sendet, erfolgt dann mittels PipeWire, also über eine Konfigurationsdatei bzw. mit einem der GUI-Tools, die es dafür gibt (qpwgraph). Das sieht dann im Erfolgsfall so aus:
Eine WINE-Anwendung (Power Tab) sendet ihren MIDI-Stream (magenta) an FluidSynth. Der Audio-Output (grün) von FluidSynth wird dann an eine Soundkarte geroutet (hier das Unitek Y247A) und ist damit hörbar. Wenn die WINE-Anwendung keine Daten mehr sendet (Pause) oder geschlossen wird, läuft FluidSynth weiter und wartet auf den nächsten MIDI-Stream.
Ganz genau! Das ist der Plan und das config File, das ich ganz oben erwähnt habe und mit der Option -f einbinde. Das funktioniert auch (manuell) alles ganz wunderbar.
Wenn das Skript an sich funktioniert, der Autostart ksudoku zeigt, aber kein Ton, dann bin mit meinem Latein am Ende.
Genau so geht es mir auch 😉
Will ich nicht, also zumindest nicht bewusst. Das wollte ich eigentlich mit meiner letzten Frage ausdrücken, dass ich nicht weiß, als welcher Benutzer FluidSynth gestartet wird, wenn ich es über diesen Weg aufrufe. Ein Aufruf als normaler user würde mir völlig reichen
Dazu einfach ein „ &“ ans Ende der Zeile.
Ich dachte mir schon, dass es kompliziert würde.... danke sehr 😄 Aber es ändert leider nichts:
Starte ich das Skript manuell per Doppelklick, werden beide Programm zeitgleich gestartet.
Starte ich das Skript automatisch per .desktop Datei wird nur Ksudoku gestartet aber nicht FluidSynth.
Dann habe ich das Delay mal auf 60 s hochgesetzt um auszuschließen, das FluidSynth von einem Dienst/Prozess abhängt, der extra lange braucht. Das ändert aber auch nichts. Und wenn ich unmittelbar nach dem 60 s verzögerten Start von Ksudoku das Skript per Doppelklick starte, funktioniert es wieder. Also scheint alles geladen zu sein, was FluidSynth benötigt.
Ich bin mehr und mehr am Ende meiner Ideen, außer der eher trivialen Erkenntnis, dass es wohl irgendein spezifisches FluidSynth Problem sein wird....
Ich bin kein Linux-Experte, aber kann das was mit dem user zu tun haben? Also dass das Skript wenn ich es manuell starte von mir ausgeführt wird und beim autostart vom system? Das wäre das einzige was mir gerade noch einfallen würde....
Man schreibt ja nicht immer ganz druckreif. Ich wollte heute noch ein PS darunter setzen, dass ggf. eine Verzögerung (delay) eingetragen werden muss (im bereits verlinkten Autostart-Artikel der letzte Absatz).
Danke Dir, das habe ich eben ausprobiert, leider wiederum nicht mit dem erhofften Erfolg. Folgende Beobachtungen:
Exec=sh -c "sleep 15; /home/meinuser/.bin/fluidsynth-start.sh"
und
#!/bin/sh
/usr/games/ksudoku
/usr/bin/fluidsynth -f /home/meinuser/.fluidsynth
Das führt dazu, dass 15 s nach Anmeldung KSudoku gestartet wird, und nachdem ich das geschlossen habe wird dann FluidSynth gestartet 😳
Also vertausche ich die beiden Zeilen:
#!/bin/sh
/usr/bin/fluidsynth -f /home/meinuser/.fluidsynth
/usr/games/ksudoku
und es passiert... nichts! Weder FluidSynth noch KSudoku werden gestartet 🤯
Mein Gefühl (!!) sagt mir, dass es keine prinzipielle Fehlbedienung meinerseits ist, sondern ein FluidSynth-spezifisches Problem aber dazu passt dann wiederum nicht, dass es klappt, nachdem KSudoku gestartet und dann geschlossen wird. Ich hätte noch ne Idee für einen Test, aber dazu bräuchte ich leichte Hilfestellung:
Wie müsste ich das Skript ändern, damit zuerst KSudoku (oder irgendein anderer Alibi-Prozess) gestartet und dann per Skript geschlossen wird?
#!/bin/sh
/usr/games/ksudoku
# Hier muss der Befehl zum Schließen des eben geöffneten KSudoku rein
/usr/bin/fluidsynth -f /home/meinuser/.fluidsynth
Damit möchte ich das manuelle Schließen simulieren. Oder ist das nicht so trivial, da man die PID des KSudoku Prozesse nicht kennt?
UPDATE:
Ich habe gerade noch mal einen Test mit 30 s delay gemacht. Dabei konnte ich über qpwgraph beobachten, dass FluidSynth kurz gestartet und dann sofort wieder geschlossen wird. Hilft mir nicht weiter, aber ist denke ich wichtig.
So weitere Tests haben noch folgendes ergeben:
Ich habe als Kontrolle eine .desktop-Datei für ein x-beliebeiges Programm (KSudoku) angelegt - läuft!
Dabei war mir das von KDE eingefügte Schlüsselwort X-KDE-AutostartScript=true aufgefallen. Das scheint aber nut dafür zu sorgen, wo der EIntrag in der Systemsteuerung angezeigt wird. Schmeiße ich diesen Eintrag raus, funktioniert es immer noch wird aber nun unter Programme angezeigt
Dann hatte ich noch gelesen, das man den Schlüssel StartupNotify im Zweifel besser weglassen soll. Habe ich gemacht, hat aber nichts geändert.
Moin und danke für die Antwort.
Was hast du im Ansatz 3 genau gemacht?
Ohne es zu wissen, fast genau das was Du vorgeschlagen hast, allerdings über die KDE-Systemsteuerung, genauer gesagt über den dort befindlichen Button "+ Anmelde-Skript hinzufügen". Das hat auch insofern funktioniert, als dass dadurch sowohl der folgende Eintrag ...
... als auch eine .desktop Datei unter ~/.config/autostart erstellt wurde:
Heute, habe ich dann diese Datei mit dem validate Befehl geprüft, den ich auf der Seite gefunden habe, die Du mir verlinkt hattest.
Die vier Warnungen klingen für mich erstmal nicht kritisch. Dafür spricht auch, dass wenn ich diese .desktop Datei per Doppelklick starte, das Skript aufgerufen und FlluidSynth gestartet wird. Der Inhalt scheint also in Ordnung zu sein und sieht so aus:
Da diese Datei von der KDE-Systemsteuerung erzeugt wurde, dachte ich, dass dabei vielleicht ein Fehler passiert ist und habe die Exec-Zeile so geändert wie Du es geschrieben hattest, also:
Gleiches Ergebnis: führe ich die .desktop-Datei per Doppelklick aus, wird das Skript aufgerufen und FluidSynth gestartet, aber beim Boot funktioniert es nicht. Was sich allerdings ändert ist der Eintrag in der Systemsteuerung:
Dort hat sich die Befehlszeile entsprechend geändert (gut) und am Ende des Skript-Namens ist ein Anführungszeichen aufgetaucht...eines und nur am Ende. Das sieht gefühlsmäßig eher komisch bis falsch aus, aber wie gesagt: auch mit dieser Anpassung funktioniert die Datei wenn ich sie manuell aufrufe.
Nur mal nebenbei: generell funktioniert die autostart-Funktion auf meinem System, denn die anderen drei Programme (Caffeine, keepassxc und qpwgraph) werden beim boot brav gestartet.
Als letztes habe ich noch versucht, die Skript-Datei zu umgehen, um diese als Fehlerquelle auszuschließen. Also habe ich den Aufruf für FluidSynth direkt in die .desktop Datei geschrieben:
Auch hier wieder das gleiche Ergebnis: manuell per Doppelklick funktioniert es, beim boot allerdings nicht.
Kubuntu 24.04, kernel-version 6.8.0-110-generic (64-bit)
Hallo zusammen!
Ich habe da eine mutmaßliche Anfängerfrage: ich möchte FluidSynth zur Wiedergabe von MIDI nutzen, und diesen beim boot automatisch starten.
FluidSynth an sich funktioniert wenn ich ihn per Terminal starte. ✅️
Für den Autostart habe ich dann erstmal eine config erstellt:
set audio.driver pulseaudio
set audio.period-size 64
set audio.periods 16
set audio.realtime-prio 60
#set audio.pulseaudio.server
set midi.driver alsa_seq
set midi.realtime-prio 60
set midi.alsa_seq.id bumfluid
set midi.autoconnect True
set synth.default-soundfont /usr/share/sounds/sf2/FluidR3_GM.sf2
Die liegt in meinem Home directory /home/meinuser/.fluidsynth
Wenn ich jetzt FluidSynth über den Terminal mit fluidsynth -f /home/meinuser/.fluidsynth aufrufe, gibt es zwar eine Fehlermeldung bezgl. high-priority, aber die hat nichts mit dem Problem zu tun. Prinzipiell klappt das, FluidSynth taucht unter qpwgraph auf und gibt Töne von sich ✅️
Ansatz 1: Also habe ich genau diesen Befehl in die crontab eingetragen. Das klappt aber nicht ❌️
Ansatz 2: Gut dachte ich, geht vielleicht nicht so direkt. Also habe ich das Script home/meinuser/.bin/fluidsynth-start.sh geschrieben:
#!/bin/sh
/usr/bin/fluidsynth -f /home/meinuser/.fluidsynth
um das dann über die crontab zu starten:
@reboot /home/meinuser/.bin/fluidsynth-start.sh; touch /home/meinuser/_cron_ran_fluidsynth.txt
Aber das klappt auch nicht - die .txt Datei wird zwar angelegt, aber der Dienst wird nicht gestartet ❌️
Ansatz 3: Dann dachte ich, das evtl. crontab der falsche Weg ist, und habe versucht, das Skript in den KDE Systemeinstellungen als Anmeldungs-Skript zu starten. Funktioniert auch nicht ❌️
ABER: obwohl ich von bash nahezu null Ahnung habe, scheine ich in dieser einen Zeile keinen Fehler gemacht zu haben, denn wenn ich das Skript manuell über den Terminal starte, dann wird FluidSynth korrekt gestartet ❔️
So, und an diesem Punkt sind meine bescheidenen Kenntnisse am Ende und ich hoffe, dass jetzt irgendjemand sagt: "Ja, das KANN ja so auch gar nicht gehen, weil ..." 😉
Natürlich könnte und kann man sie auch als Waffe verwenden.
Das kann man aber auch mit einem Küchenmesser. Es ist sehr hilfreich im Leben, kann aber auch zur tödlichen Waffe werden.
Pardon wenn es jetzt gleich etwas zynisch klingt, aber ich beschäftige mich beruflich mit Risikobewertungen. Der Vergleich erscheint zunächst bestechend logisch, scheitert aber an einigen Details:
All die oben stehenden Punkte treffen auf aber das Thema KI nicht bzw nur eingeschränkt zu.
Und trotzdem ist die Anwendung von KI gesetzlich nicht reguliert, das Führen eines Küchenmesser aber nach aktuellem Waffenrecht verboten, es sei denn ich habe es gerade gekauft und trage es nach Hause in meine Küche. Und wer würde da jetzt (2026) ernsthaft sagen wollen, dass der Gesetzgeber damit über das Ziel hinausschießt und doch mal nicht so technolgiefeindlich sein soll sondern lieber an die wirtschaftlichen Chance für die Küchenmesser-Industrie denken soll?
Und deutlicher wird es, wenn man den Begriff "Küchenmesser" durch "Kernphysik" ersetzt. Dann kann man zwar immer noch sagen, dass diese Technologie sowohl negative (A-Bombe) als auch positive (Medizin) Auswirkungen haben kann..... aber trotzdem möchten wir sie dann doch wohl lieber nur in der Hand von Sachkundigen sehen.
Damit das nicht falsch rüberkommt: ich betrachte mich nicht als technolgiefeindlich. Und wenn es um Dinge geht, die der Mensch kognitiv nicht leisten kann, (z.B. Mustererkennung in BigData) bin ich davon überzeugt, dass KI einen positiven Einfluss haben kann und hoffentlich auch haben wird.
Wenn ich aber sehe, mit welcher Bereitschaft einige Mitmenschen aktuell KI einsetzen, um sich von den essentiellen Kulturtechniken wie Lesen und Schreiben zu befreien, dann graut es mir. Ich bekomme aktuell immer häufiger Mails von Kollegen, mit dem Satz "Ich hab schon mal die KI gefragt". Na toll, also zusätzlich zu meiner fachlichen Analyse eines Sachverhaltes, die ich gerne abgebe, darf ich mir jetzt auch das halbgare Geschreibsel des copiloten durchlesen und kommentieren. Das empfinde ich nicht als hilfreich oder effizienzverbessernd. ai:dr
Einer der Kracher war ein Bekannter, der eine angeblich kostenlose KI zum Aufhübschen alter Familienfotos eingesetzt hat. Als dann doch eine Rechnung kam, war er zuerst überrascht....und hat dann eine andere KI gefragt, was er jetzt am besten machen soll 🤯 Stanislaw Lem hätte seine helle Freude daran gehabt 🤣
Letzter Punkt, der ja auch schon angesprochen wurde: der Großteil dessen was wir aktuell als KI bezeichnen, liegt in der Hand von einigen Wenigen, bezieht aber sein "Wissen" aus dem frei zur Verfügung gestellten Gesamtwissen, welches wir als Menschheit in Jahrhunderten der Forschung erarbeitet und dokumentiert haben. Und damit die Modelle auch schön trainiert werden, gibt es sie aktuell gratis oder zum Schnäppchen-Tarif, damit möglichst viele Leute die Systeme/Modelle nutzen. Und was passiert im nächsten Schritt? Die Antwort darauf kennen wir aus dem Drogenhandel: erst kostenlos anfixen und dann bei Abhängigkeit die Preise anziehen.
So, Zynismus aus, Ostern an - frohe Feiertage für alle 😊😇
Schätze mal, unsere letzten Postings haben sich knapp überschnitten. Das was Du bezüglich _netdev schreibst, deckt sich mit dem was ich gelesen habe und leuchtet mir auch ein, gar keine Frage... nur das es bei mir halt nicht funktioniert. Ohne diese Option hingegen klappt es für meine Ansprüche ausreichend zuverlässig. Kein Plan was meinem System da quer liegt...
Die Option x-systemd.automount habe ich gelesen aber noch nicht ausprobiert. Vielleicht mache ich das mal, aber jetzt will ich erstmal abwarten ob der crontab etwas merklich ändern wird.
So, wenn ich schon den Thread gekapert habe, dann will ich wenigstens eine Rückmeldung geben.
Das Problem lautet wie geschrieben: alle paar Tage kommt es mal vor, dass ich sudo mount -a nochmal manuell ausführen muss, da Ubuntu sonst die NAS-Ordner nicht findet.
Sucht man im Netz nach dem Problem, stößt man auf die Option _netdev, die in der fstab angegeben werden soll, damit die entsprechende Ressource erst gemountet wird, wenn das Netzwerk aktiv ist. Das funktioniert bei mir unter Kubuntu 24.04 nicht - habe ich eben nochmal versucht und führt nur dazu, dass die Ressource nicht gemountet wird. Das kann nun Zufall sein, aber SO oft tritt das von mir geschilderte Problem eigentlich nicht auf, als dass ich hier an Zufall glauben möchte.
Ich bin daher den Weg gegangen, den MonteDrago vorgeschlagen hat, aber nicht über ein bash script, weil ich nicht gewusst hätte wie ich das automatisch mit sudo Rechten hätte ausführen können. Was ich stattdessen getan habe, ist per sudo crontab -e einen crontab job anzulegen, indem ich die Zeilen
@reboot touch /home/user/_cron_echo.txt
@reboot sleep 60 && mount -a; touch /home/user/_cron_ran_mount.txt
hinzugefügt habe.
Damit soll 60 sec nach dem reboot der Befehl sudo mount -a ausgeführt werden. Die beiden touch Befehle dienen dabei nur der Rückmeldung, da dies mein erster crontab job ist. Demnach scheint das insofern zu funktionieren, als dass beide Dateien brav im Abstand von 60 Sekunden angelegt werden. Auch die Berechtigung habe ich auf diesem Weg geprüft, indem ich als Ziel mal ein Systemverzeichnis angegeben habe - klappt auch.
Da aber mein Problem halt nur sporadisch auftritt, kann ich leider nicht sagen, ob dieses damit abschließend gelöst ist.
Wo ich auch noch hin und wieder struggle: Ich hab unter Linux keine so gute Übersicht, wo der Speicherplatz der Festplatte verbraucht wird
Gibt mit Sicherheit mehrere Lösungen, aber ich komme mit JDiskReport gut zurecht. Funktioniert allerdings "nur" für lokale Laufwerke aber nicht für NAS-Shares.
Dort dann ein wait 3 und das mount -a rein und es sollte auf alle Fälle die Laufwerke einhängen.
Danke sehr für den Tipp... ich lehne mich jetzt gefährlich weit aus dem Fenster, aber müsste das nicht sleep 3 sein? Laut manpage würde wait 3 dafür sorgen, dass auf den Prozess mit der PID 3 gewartet wird, oder bin ich gerade auf dem falschen Gleis? 🤔
Braucht noch jemand etwas sehr individuellen Senf ??? 😉
Ungefähr 2012 zeigte mir ein Kollege ein Preview-Image von Windows 8 und damit stand für mich fest: ich muss mich ändern, denn was ich da gesehen habe, hat mich als langjährigen Windows User massiv abgeschreckt. Apple kam für ich mich niemals in Frage (und wird es auch nie) und somit kam nur Linux in Frage.
Der erste Versuch scheiterte krachend und ich kroch zu W7 zurück 😞😄 2018 habe ich es dann nochmal versucht und Ubuntu installiert. Und ja es ist anstrengend, man braucht Frustrationstoleranz, man muss Redundanzen schaffen, denn man wird das System zerschießen und man muss sich neue Wege suchen, um sich von den gold lackierten Käfigen unabhängig zu machen. Alles Tugenden, die man auch im "realen" Leben (leider) gut gebrauchen kann. Und ich bin jemand, der seit den frühen 90ern vor einem Rechner sitzt und an vielen Systemen gefummelt hat. Trotzdem hat mir der Umstieg viel abverlangt. Die immense Vielfalt im Linux-Universum, die ich als große Stärke auffasse, macht es am Anfang vielleicht eher schwierig, den "richtigen Weg" zu finden.
Ich persönlich hatte die größten Entzugserscheinungen beim Thema Audio-Player. Amarok ist das einzige, was meinem geliebten WinAmp nahe kommt, aber die Bookmark-Funktionen und das Handling großer MP3-Sammlungen ist bis heute nicht ganz auf WinAmp-Niveau. Aber egal - es läuft 😁
Auch der Abschied von Adobe Lightroom war zunächst ein Schmerzpunkt für mich, aber da Adode im selben Zeitraum dankenswerterweise sein hochgradig unattraktives Abo-System eingeführt hat, wäre unsere Beziehung eh in die Brüche gegangen. Von daher sehe ich auch das mittlerweile entspannt.
Und jetzt aber das Happy End:
Heute bedaure ich nur noch, dass ich nicht schon 15 Jahre früher gewechselt habe, als ich noch mehr Zeit hatte und noch nicht so viele geistige Wege derart ausgelatscht waren, dass sie einem alternativlos erscheinen. Klar gibt es immer noch mal Frusterlebnisse aber die werden weniger. Und jedesmal wenn ich auf der Arbeit vor meinem W11 System sitze und mir dieses völlig fehlentwickelte System zusammen mit dem ebenso bescheuerten MS Office ansehe, dann erfüllt mich ein warmes Glücksgefühl und ich freue mich auf meine heimischen Linux-Rechner ♥️🐧😊
Wenn ich da mal ne Neben-Frage einwerfen darf.... auch ich binde meinen NAS seit Jahren so ein, wie Du beschrieben hast, und das funktioniert normalerweise auch wunderbar. Aber alle paar Tage kommt es mal vor, dass ich sudo mount -a nochmal manuell ausführen muss, da Ubuntu sonst die NAS-Ordner nicht findet. Kennst Du dieses Problem bzw. hast Du dafür eine Lösung? Oder jemand anderes...
Darf ich fragen, welche Erweiterungen du in TB einsetzt?
Na klar
Ich nutze nur noch ein Add-on und das heißt/hieß keepassxc-mail.
Edit: und wie ich eben festgestellt habe, wurde das tatsächlich zum Jahreswechsel aktualisiert ![]()
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Da, kann ich mich jetzt natürlich erstmal freuen (tue ich auch) aber das grundsätzliche Problem sehe ich dadurch leider nicht gelöst. Falls also jemand weiß, wie man KeepassXC mit KMail kombinieren kann, wäre ich immer noch sehr interessiert.