Posts by gint-o-nix

    Dass während der Aktualisierung die Gruppenzugehörigkeit abhanden kommt, halte ich für ziemlich ausgeschlossen. (Dann müsste es auch mehr Fälle dazu geben.) Wahrscheinlicher ist ein Versehen in der Benuzterverwaltung. LM hat zwar das alte Gnome-Werkzeug übernommen und aufgefrischt. Aber das dämliche Verhalten bleibt gleich. Wenn man in der grafischen Verwaltung ein wenig spielt, hat man sich ruckzuck vom Systemverwalter zum Standard degradiert. Das passiert ohne Prüfung, ob noch ein berechtigter Benutzer über ist – also auch kein entsprechnder Hinweis. Solange das System noch läuft, könnte man den Fehler im Terminal noch korrigieren, grafisch jedoch nur solange das Fenster noch offen ist. Das ist eine tückische Falle.

    Behoben habe ich das leicht im Livesystem (Stick von der Installation) – ähnlich dem Vorgehen, das Gerbil vorgeschlagen hat:

    PS:

    Sollte man die Paritition grafisch einbinden, dann muss man in dem Beispiel statt /mnt den ganzen Wust von /media/mint/3dab6e1e-dc32-4414-b77b-0fc01a06bfc7 eingeben – auch das ist möglich.

    … was ist XServer oder Wayland, habe noch nichts davon gehört/gelesen.

    So Begriffe lassen sich im Wiki nachschlagen. Ein guter, erster Anlaufpunkt ist nach wie vor https://wiki.ubuntuusers.de .

    Warum ich das frage? Weil xrdp für Xserver gedacht ist und mit Wayland nicht funktioniert. Da kann man sich einige Mühe ersparen, wenn man die Infos vorher zusammen trägt.

    Da du 24.04 verwendest, sollte KDE eigentlich Xserver verwenden, Aber besser du prüfst das, als dass du dich zu lange mit der falschen Sache beschäftigst. Konkret zu xrdp unter KDE kann ich nichts sagen, da ich mich dort in den Einstellungen regelmäßig verlaufe. (Irgendwas GTK-basierendes ist mein zu Hause.)

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    Zu alt? Tja, das ist relativ. In den letzten zehn Jahre hat sich Ubuntu stark gewandelt. Der Umbau von upstart zu systemd, die schleichende Einführung von Wayland, der Standard_Desktop ist von Unity wieder zu GNOME gewechselt, snap wurde eingeführt und ausgebaut und z. Z. (25.10) stehen die rust-coreutils und sudo-rs. Das alles kann immer irgendetwas beeinflussen und da kann manchmal selbst eine zwei Jahre Anleitung schon überholt sein.


    PS: Würdest du eine aktuellere Version einsetzen, hätte ich ja zu krdp geraten, aber das war zum ersten Mal für 24.10 in den offiziellen Paketquellen verfügbar.

    … ein Ubuntu Server ist auf meinen VMWARE Homeserver installiert.

    … einen Desktop installiert, in meinem Fall KDE-Plasma.

    Super verbastelt. :rolleyes: Welche Version? XServer oder Wayland?

    Das fett Formatierte wird wohl ein Zitat sein. Dann bitte auch als Zitat formatieren. Und eine Quellenangabe, sonst wird der Doktortitel aberkannt. ;)

    Apropos: Wenn KDE, warum dann eine Anleitung für Ubuntu? Wie alt ist die? Stammt die womöglich aus der Zeit mit Unity?

    Aber ich habe irgendwo hier in einem Beitrag mal gelesen, dass Jemand „irgendwas mit Kernel“ aktualisiert hat und das Programm dann nicht mehr lief und neu installiert werden musste (ich meine, er/sie ist auch zurück zu einer anderen Version).
    Und da bei meiner Aktualisierung auch das Wort „Kernel“ auftaucht, habe ich erstmal gewartet. Vielleicht verwechsel ich da auch was oder mache mir zuviele Gedanken,

    Gedanken sind ja gut, wenn sie zu einer Erkenntnis führen.

    Was du gelesen hast war vermutlich etwas wie bspw. das alte Virtualbox aus den Paketquellen oder WLAN-Treiber. Damit dies funktioniert, werden kernelnahe Treiber zusätzlich zum Kernel geladen als Module über DKMS.

    Der Trick war in letzter Zeit der, dass bei der Verwendung des HWE-Kernels der Wechsel von Linie von 6.14 auf 6.17 anstand. Einige Module waren nicht kompatibel zum neuen Kernel und daher scheiterte dessen Installation. Das ist aber kein Beinbruch, da man mit dem bislang installierten Kernel das System ja noch betreiben kann, bis man eine Lösung gefunden hat. Deshalb auf Kernel-Aktualisierung verzichten, ist jedoch ein Verzicht auf Sicherheit.

    Das mit der anderen Kernellinie habe ich in der Aktualisierungsverwaltung auch gelesen (der Hinweis, der nach Ansicht -> Linux Kernel kommt). Ich habe danach direkt die angebotenen Aktualisierungen für andere Kernels auf "...vernachlässigen" gesetzt.

    Wenn das nur eine vorübergehende Maßnahme bleibt … Du solltest prüfen, ob dein System DKMS-Module verwendet. Falls nein, ist der Wechsel der Kernellinie kein Problem. Falls doch, kannst du gezielt schauen, ob diese kompatibel sind oder bereits bekannte Probleme vorliegen.

    Alternativ kannst du – sofern du nicht furchtbar neue Hardware betreibst – auch konservativ sein und die LTS-Linie des Kernel wechseln. Das ist bei Linux Mint 22.x der Kernel 6.8.0-xxx bzw. das Metapaket linux-generic.

    Lesestoff: https://wiki.ubuntuusers.de/DKMS/

    Manjaro verwendet Calamares.

    Ich dachte, du wolltest wechseln. ;) Calamares ist ein sehr schönes Framework für die Installation. Wenn einem da etwas nicht passt, kann man die Konfigurationsdateien anpassen.

    Aber das sollte ootb gehe. Manuelles Partitionieren wählen, dann die Partition auswählen, „Ändern“ und den Punkt „Beibehalten“ ausgewählt lassen, nicht auf „Formatieren“ ändern.

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    Natürlich hat man ein Home, aber Standard ist es nur ein Verzeichnis auf der Systempartition.


    PS: Das ist jetzt aber unverschlüsselt und ohne LVM.

    Nutze ich da eh schon nicht LVM?

    In der Regel schon. Mein Notebook habe ich letztes Jahr neu eingerichtet und dabei alles direkt in einer verschlüsselte Partition eingerichtet. Das alte Gerät läuft im CSM und hat daher keine ESP. Auf eine unverschlüsselte Partition für /boot habe ich auch verzichtet. Allerdings habe ich dann auch nicht die Installationsroutine von Ubuntu verwenden können, sondern habe mit viel Handarbeit per debootstrap installiert. War ein netter Zeitvertreib. :D

    Könnte man eigentlich bei LUKS-LVM die Partitionsgrößen ändern?

    Prinzipiell ja. Aber echt Sch…! Neuinstallation ist einfacher und schneller → https://help.ubuntu.com/community/ResizeEncryptedPartitions

    … alles putzen, /home wieder auf den Datenträger zu spielen und dann (ohne Formatierung) das System neu aufzusetzen?

    Ah, ja. Da habe ich stillschweigend etwas vorausgesetzt. Das geht natürlich nur, wenn die Installationsroutine die Installation in eine bestehende Partition ohne Formatierung zulässt. Wenn man dies in eine alte Systempartition ohne vorheriges Aufräumen macht, hat man dann sonst pures Chaos. Genau deshalb lässt es nicht jeder Installer zu.

    Wenn das jedoch funktioniert, dann putze ich nicht alles weg, sondern lasse home stehen; Spart das Rückspielen.

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    Was ich Großen sagen wollte: Es gibt kein allgemeingültiges, perfektes Konzept für die Partitionen. Man kann m. E., wenn man alles in eine Partition knallt, viel Zeit und Gedanken sparen, die man für sinnvollere Projekte sehr gut gebrauchen kann.

    DIE richtige Partitionierung existiert nicht. – Wer weiß denn heute schon, was morgen sein wird?

    Problem Nummer eins: Zu wenig Platz. Je kleinteiliger man das Ganze angeht bzw. je mehr Partitionen man anlegt, um so eher gerät man an den Punkt, dass zumindest eine Partition zu klein geraten ist. Möchte man dem entfliehen, muss man für jede Partition unheimliche Reserven einplanen. Und das grenzt in meinen Augen an Verschwendung.

    Wenn du in einem Jahr keine Lust mehr auf Spiele hast, sondern lieber mehr virtuelle Maschinen anlegen möchtest, müsstest du schon wieder umpartitionieren. Ein Ausweg wäre die Nutzung von LVM, aber damit gibt man die Kontrolle ein Stück weit ab und man weiß nicht mehr, wo etwas gespeichert ist (auf welchem PV). Beim Ausfall eines Datenträgers – was zwar selten vorkommt – muss man alles wieder herstellen.

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    Ich persönlich bin davon ab, für alles und jedes eine eigene Partition zu erstellen. Es kommt alles in die Systempartition. Fertig, aus. (KISS - keep it simple …)

    Als ich vor vier Jahren mein System aufgesetzt habe, hätte ich im Traum nicht daran gedacht, dass ich zweidrittel der Kapazität für virtuelle Maschinen verwende. Alles in eine Partition war in dem Fall sehr effektiv, weil es mir das Umpartitionieren erspart hat.

    Sollte ich die Distribution eines Tages wechseln wollen, würde ich vor der Neuinstallation alles außer /home mit dem Dateimanager löschen und in die bestehende Partition installieren. Das kommt in etwa dem Vorgehen gleich, wenn man eine separate Partition für home hat. Und falls etwas schief gehen sollte gibt es ja die Datensicherung.

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    Tja, und dann gibt es natürlich Zielkonflikte: Wenn man eine Systempartition als Image sichern möchte, dann freut man sich über eine möglichst kleine Systempartition, weil das die Sicherung klein hält und auch schneller erledigt ist.

    Mit anderen Worten: Wie man's auch macht, man macht es verkehrt. XD

    … wpa-supplicant file:

    … und dann zeigst du ein Bild zum Paket wpasupplicant. Dass es weder „file“ heißt, sondern Paket (oder Systempaket), und weder „wpa-supplicant“, sondern wpasupplicant, kann man deinem Bildschirmfoto entnehmen.

    Wenn du immer so genau arbeitest, stellt sich im Vorhinein schon die Frage, ob gnome-network-displays das richtige Programm sein könnte. Wie bist du darauf gekommen?

    Ich denke, die unbeantwortete Frage zielt in die gleiche Richtung:

    Hast du auf dem TV eine "Screen Share" App installiert ?

    Apropos Bildschirmfoto: Ja, es ist verwirrend, wenn in der Anwendungsverwaltung ein Bild gezeigt wird von einem Programm, das nicht auffindbar ist. Das ist seit mindestens elf Jahren in einem separaten Paket (weiter habe ich nicht zurück geschaut.). Ich denke aber, dass die Funktionalität im Netzwerkmanager enthalten ist.

    Mein TV (LG) ist noch kein Jahr alt.

    Schwammige Angabe. Innerhalb eines Jahres hergestellt oder innerhalb eines Jahres gekauft? Das eine bedingt das andere, aber das andere nicht das eine. ;) Wie wäre es mit einer Typenbezeichnung?

    War sie nie

    Doch. In #71 hätte sonst chroot nicht funktioniert …

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    Aber was ich vorhin vergessen haben zu sagen: Tolle Teamleistung! Bei der vagen Beschreibungen im Themenstart so schnell auf die richtige Diagnose zu kommen. :thumbup:Da fällt so eine kleine Auslassung seitens der KI kaum ins Gewicht(die macht das ja nur, damit wir uns noch eine Weile überlegen fühlen können).

    Du hattest dich doch schon für eine Methode entschieden und durchgeführt. Da fehlte nur eine Kleinigkeit (der zweite Punkt). Ich habe die Buchstaben und Zahlen bereits für deinen Rechner angepasst.

    Sofern du noch im chroot bist, dies verlassen mit exit oder ein neues Terminal öffnen. Sofern die Partition sda6 noch unter /mnt eingehängt ist, kann die Fehlermeldung, dass dies bereits eingehängt sei, ignoriert werden. Sonstige Fehlermeldungen sind eigentlich immer ein Signal dafür, dass man nicht weiter machen sollte.

    • sudo mount /dev/sda6 /mnt
    • sudo mount /dev/sda2 /mnt/boot/efi
    • for i in /sys /proc /run /dev; do sudo mount --bind "$i" "/mnt$i"; done.
    • sudo chroot /mnt
    • grub-install /dev/sda
    • update-grub

    Da brauchen wir einen Fachmann zum Reparieren des Bootloaders.

    Auf den hätte man besser gewartet, statt die KI etwas phantasieren zu lassen. Die KI hat das Einbinden der EFI-Partition übersprungen, deshalb kam es zu „grub-install: error: cannot find EFI directory.“ Das nächste mal besser etwas von Menschen Erprobtes zurückgreifen:

    Livesystem › chroot › Wiki › ubuntuusers.de

    bzw.

    Reparatur › GRUB 2 › Wiki › ubuntuusers.de

    Quote

    debconf: Perl may be unconfigured (IO object version 1.46 does not match bootstrap parameter 1.52 at /usr/lib/x86_64-linux-gnu/perl-base/XSLoader.pm line 111.

    Wir hatten neulich ein recht ähnliches Fehlerbild. Da musste man zu den genannten Dateien (im zitierten Beispiel fett markiert) die Pakete ermittelt und diese erneut installieren. Ich habe habe (per Kommandozeile) das für dich bereits erledigt und folgenden „Zauberspruch“ für das Terminal generiert:

    apt install --reinstall linux-base perl-base

    nach apt autoclean && apt autoremove kommt nun auch noch apt autopurge dazu

    Wobei der Vorschlag nicht dahin ging, es zusätzlich zu nutzen, sondern stattdessen.

    Peppino hat also recht: Stahlbesen

    Bitte nicht aus dem Zusammenhang reißen. Peppinos Äußerung mit den Stahlborsten bezog sich auf das von Mastertac vorgeschlagene Bleachtbit.

    Die Kernelverwaltung habe ich gefunden […]

    Ich habe die Befürchtung, das der Fokus eventuell noch auf dem aktuellen Kernel liegt
    ich den 6.8 anwähle aber der aktuelle entfernt wird.

    So unausgereift ist die Kernelverwaltung nicht. Du kannst nicht den Ast absägen, auf dem du sitzt. Nur Mut!

    Ich habe in der Zwischenzeit gelesen, dass das Problem bekannt ist und es auch ein aktualisiertes Paket gibt, aber das ist nur in der proposed Quelle.

    Da gibt es nun zwei Möglichkeiten.

    Entweder quick'n'dirty das einzelne Paket manuell herunterladen und installieren.
    s. https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source…508/comments/18

    Oder eine zusätzliche Paketquelle hinzufügen, wobei ich aber dazu neige nicht mehr als nötig daraus zu beziehen. Dafür würde ich mit Apt-Pinning (s. u.) eine Regel definieren, dass nur broadcom-sta-dkms aus dieser Quelle installiert wird.

    Code
    Package: *
    Pin: a=noble-proposed
    Pin-Priority: -1
    Package: broadcom-sta-dkms
    Pin: a=noble-proposed
    Pin-Priority: 600

    Dann die Zeile für die Paketquelle in den Zwischenspeicher kopieren

    Code
    deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu noble-proposed restricted

    und aufrufen

    Anwendungspaketquellen → Zusätzliche Paketquellen → Hinzufügen

    Dann wird automatisch die Zeile aus der Zwischenablage verwendet. Das neue Paket kommt dann über die Aktualisierungsverwaltung und es sollte sich auch ein Kernel der Linie 6.17 installieren lassen.

    Das hast du nur ein wenig falsch verstanden. Der ältere Kernel ist gerade in Nutzung und mit dem funktionieren die Module. Das Problem trat während der Installation des neuen Kernels auf.

    Was wäre jetzt die sinnvollste Handlungsweise?

    Ich weiß nicht, wofür dieses Module zuständig ist – vermutlich eine drahtlose Verbindung. Wenn du per LAN-Kabel ins Netz gehst, dann spricht nichts dagegen, dieses Modul zu entfernen/deaktivieren, den Kernel fertig zu installieren und anschließend nach einem passenden Modul zu suchen. Vielleicht wird das auch in einer der nächsten Aktualisierungen nachgereicht.

    Der andere Weg wäre, den aktuellen Kernel zu deinstallieren und dessen Installation zu blockieren. Und dann warten, ob es mit der nächsten Kernel-Version bereits ein passendes Modul gibt.

    Noch Zweifel? Dann teile uns etwas über deine Hardware mit; Folgendes im Terminal ausführen (Markieren, Kopieren über bspw.. Rechtsklick):

    inxi -Fzx

    Willkommen im Forum. :)

    Die Details habe ich als Textdokument angehängt.

    Und gleich gut mitgedacht. :thumbup:

    Quote

    Error! Bad return status for module build on kernel: 6.17.0-14-generic (x86_64)
    Consult /var/lib/dkms/broadcom-sta/6.30.223.271/build/make.log for more information.

    Da ist ein Modul, das per DKMS geladen werden soll, nicht mit dem Kernel 6.17.0-14 kompatibel. Für den Augenblick hast du die Wahl, ob du lieber auf das Modul oder auf den aktuellen Kernel verzichtest.

    Ich hab kein Interesse daran, das alle 6 bis 9 Monate da ein fettes Upgrade ansteht welches auch mal so einiges kaputt machen kann.

    Ist dann aber der Gegensatz zu:

    Wenn meine Anwendungen immer möglichst auf den neuesten Stand sind, ist mir das genug.

    Halbwegs aktuell ist das bei Ubuntu nur bei der Veröffentlichung, aber danach altert das vor sich hin. Es werden allenfalls Sicherheitsaktualisierungen eingepflegt. Und das vor allem in main und restricted universe und multiverse gammeln eher vor sich hin. Zumal bei Kubuntu kommt die Desktop-Umgebung bereits aus universe.

    Lesestoff:

    Meine Erfahrung ist, dass beim halbjährigen Release-Upgrade weniger kaputt geht, also im zweijährigen Turnus.