Ich werfe mal https://www.schatenseite.de/2005/04/29/uni…programmierung/ hier mit rein.
Posts by ds71
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Ich werfe mal HTMLy als CMS mit ins Rennen. Kommt ohne Datenbank aus, braucht aber PHP und bietet direkt Benutzerverwaltung und Seitenmanagement direkt im Browser.
Publii werde ich mir gelegentlich auch mal ansehen - lokale Webseitenentwicklung mit Export als statische Seiten für einfachsten Webspace klingt spannend.
Wenn es um einen Verein geht, und $irgendwer hinterher die Inhalte pflegen soll, würde ich persönlich eher ein schlankes, klassisches CMS ohne Datenbank wie HTMLy empfehlen, insbesondere weil dann die Pflege von so gut wie jedem Gerät aus erledigt werden kann. Der Verein wird es Dir danken.
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Vielleicht sind ja auch TrueNAS und OpenMediaVault mal einen Blick wert; letztens habe ich mir beide angesehen und fand beide irgendwie nett. Homeserver-Interessierte kommen da mit den vielen Container-Vorlagen (Docker) sicher schnell zur eigenen NextCloud Instanz. Wenn man aber mal etwas Rechenzentrumslüftchen schnuppern möchte, kommt man wohl um ESXi oder Proxmox kaum herum.
Noch ein Hinweis zu TrueNAS - im Gegensatz zu OMV braucht man getrennte Festplatten für System und Daten, also eine kleine SSD/SDCard plus eine weitere SSD/HDD. Könnte für die Extrem-Sparer relevant sein.
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Also ich finde, dass Proxmox im Vergleich zu VMware ESXi deutlich besser für den Einsatz im privaten Homeserverbereich eingesetzt werden kann, da es deutlich geringere Anforderungen an die Hardware stellt bei gleichzeitig breiterer Kompatibilität zu Consumer-Hardware. Da Proxmox auf Debian basiert, kannst du den vielen Anleitungen im Internet (Suche nach "proxmox stromverbrauch reduzieren") folgen. Je nachdem, wie Du deine Dienste realisiert hast, müsstest du die jeweiligen VMs auch entsprechend hinsichtlich Stromverbrauch optimieren und den dazu passenden Anleitungen folgen. Bei mir hat das nicht viel gebracht, allerdings laufen meine beiden Homeserver (einmal Debian, einmal Proxmox) eh schon mit 3,5 bzw 7 W im Ruhemodus. Weitere Optimierungen würden nur den Netzwerkdurchsatz verringern.
Wenn Du von "sparsam konfigurieren" sprichst, meinst du vermutlich den Stromverbrauch, oder liege ich da falsch?
Prinzipiell sehe ich den Overhead nicht unbedingt in Proxmox, und mit Ubuntu Server wirst du meiner Meinung nach nicht viel einsparen und gegenüber Proxmox sogar noch die nette Web-GUI verlieren.
Vielleicht wäre eine Umstrukturierung deiner Dienste hilfreicher, z.B. einen LXC für interne Dinge wie Samba, einen weiteren für Dienste nach draußen, und einen oder mehrere LXC für Docker-Anwendungen. Richtige VMs, die einen ganzen PC simulieren, würde ich vermeiden oder nur für Testzwecke verwenden.
Du kannst ja auch skriptgesteuert VMs und Container herunterfahren, wenn sie nicht benötigt werden und natürlich auch starten, das spart auch Strom.
Festplatten und SSDs sind Verschleißteile; im Serverbetrieb - sofern es darauf ankommt - würde ich diese redundant auslegen (oh, doppelter Stromverbrauch...) oder nach ein paar Jahren mal durch was "frisches" ersetzen und auf ein ordentliches Backup (sollte man eh haben) vertrauen.
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Ubuntu installiert auch für die ThinkPads von Lenovo Firmware Updates. Gilt auch für Dell Latitude Geräte.
Das ist vermutlich davon abhängig, ob man eine der "besseren" Modell-Reihen erwischt. -
Da ich Team ".deb" bin, würde ich bei Desktop Linux und den Anforderungen des Themen-Erstellers Ubuntu, Kubuntu, Linux Mint, Pop!_OS oder Linux Mint Debian Edition (LMDE) empfehlen - in der Reihenfolge, insbesondere wenn man sich Ubuntu schon angesehen hat und damit zufrieden war.
Wenn man wenig Zeit hat und einfach nur sein Linux-System benutzen möchte für die Dinge die man so zu erledigen hat, würde ich Pop! und LMDE auslassen. Mein Go-To Linux, wenn ich mal eben schnell eins installieren müsste, wäre die jeweils aktuelle LTS Version von Ubuntu (aktuell 24.04.3).
Ubuntu sieht mit dem dort verwendeten und durch das Ubuntu Team angepasste GNOME angenehm übersichtlich aus und ausreichend anders, um nicht direkt gleiches Verhalten wie bei Windows oder MacOS zu erwarten. Ich würde sogar die Vollinstallation empfehlen, dann hat man direkt alles installiert, was die allermeisten so brauchen. Alle anderen sollten schon wissen, was sie tun.
Kubuntu mit KDE überfordert mich mit den vielen Möglichkeiten, ist aber sicher auch keine schlechte Wahl.
Linux Mint (basierend auf Ubuntu) mit seinem Cinnamon Desktop habe ich kürzlich auf einem Laptop installiert und war nach der langen Zeit der Vermeidung durchaus positiv überrascht.
Pop!_OS ist derzeit aufgrund des Umbaus auf den Cosmic Desktop (GNOME sehr ähnlich, aber hier und da noch nicht ausgereift) eher für experimentierfreudige User.
LMDE, ebenfalls mit Cinnamon Desktop aber auf Debian Basis anstelle von Ubuntu, fühlt sich auf älteren Systemen flott an und sieht nett aus. Würde Ich aber nur bei wirklich alter Hardware empfehlen, die anderen Distributionen laufen aus meiner persönlichen Erfahrung heraus immer einen Tick runder vom Benutzererlebnis her.
Mein "Referenz-System" ist ein Thinkpad T470s mit i5, Intel Grafik, 8GB RAM, NVMe SSD. Daneben ein MacBook Pro 2011 mit i5, 8GB RAM, SATA SSD - Ein Standard Ubuntu läuft auf beiden Geräten einwandfrei brauchbar für Internet, Mail und Office Programme.
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Wenn man passende 16 GB RAM verfügbar hat, immer rein damit!
Ich hab hier ein MacBook Pro early 2011 mit dualcore i5, 8 GB RAM und einer nachgerüsteten 250 GB SATA SSD von Samsung - also recht ähnlich von den Leistungsdaten her. Darauf läuft Ubuntu 24.04 LTS mit dem Standard Gnome Desktop ziemlich gut - deutlich besser jedenfalls als letzte unterstützte originale MacOS.Die „Schwuppdizität“ kommt wahrscheinlich mehr von der SSD, als vom RAM, aber mindestens 4GB sollten es schon sein.
Und die Hardware fühlt sich immer noch sehr gut an, bei gleichzeitig vollständigem Schnittstellen-Angebot.
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micha_cgn rein interessehalber - welche Netzwerkhardware hast du denn im Sinn?
Mein "homelab" ist deutlich reduzierter, im Wesentlichen sind das bei mir nur zwei Systeme:
- ThinkCentre M70q (Core i5-10400T, 64GB RAM, 2TB NVMe SSD) PVE, zum Ausbrobieren von Server-Sachen, Windows-VM, Linux-Distrohopping - hat auch eine einfache grafische Oberfläche (sway) und einen Browser zur Bedienung der ProxMox Weboberfläche und als Notfall-Surfstation, als Testrechner
- ThinkCentre M710q (Core i5-7400T, 32GB RAM, 2TB NVMe SSD) Homeserver, Debian, mit LXC und Docker als Produktivsystem, headless
- Meine Netzwerkkomponenten sind im Wesentlichen die Fritz!Box, drei VLAN-und ggf. POE fähige TP-Link Switche (TL-SG10xE/PE) und ein TP-Link EAP-225 Accesspoint. Netzwerk ist bei mir allerdings verkabelt durchgängig nur 1 GBit/s, von den Kabeln her könnte ich auch auf 2,5 GBit/s aufrüsten, war mir damals aber noch zu teuer.
Grundsätzlich ist VLAN- und POE-fähige Netzwerkhardware für die Heimvernetzung ein echter Gamechanger. Die beiden WLANs (Home & Gast) der Fritz!Box bis zum TP-Link AccessPoint durchzureichen war etwas trickreich, ging aber letztendlich ganz gut.
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EurKey ist der richtige Weg! Es gibt noch US International, aber da liegen die Umlaute auf wenig intuitiv zu verinnerlichenden Tasten.
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Webvideo von Veronica Explains: Modern Linux on a Wyse Terminal
So hatte ich das eine Zeit lang auch - Wyse Terminal mit Bernstein-Darstellung, seriell am Linux-Computer angeschlossen. Das war sehr entspannend und reduziert, wenn man den ganzen Tag lang beruflich an einem bunten Windows-Rechner gearbeitet hat. Mail per mutt, usenet newsgroups über slrn, und IRC über irssi - oder einfach ssh zum vserver und configs über vim basteln. Das ganze dann über screen oder tmux als Terminal Multiplexer.
Irgendwann nahm mir das Terminal aufgrund des Röhrenbildschirms zuviel Platz auf dem Schreibtisch weg, dann kam es weg. Jetzt, wo ich wieder Lust auf so ein Gerät hätte, vorzugsweise ein VT220 oder V420 von Digital, sind die Dinger echt teuer geworden und es ärgert mich massiv, dass ich nicht mehrere davon bei der
Entsorgung damals (es waren mindestens an die 200 Stück) gesichert habe.
Die LK401-Terminal-Tastaturen von Digital waren zumindest vom Geräuschpegel beim Tippen noch erträglich, sofern man nicht den Softklick aktiviert hatte.
Was mir zu meiner Liste noch eingefallen ist:
- Tastaturen mit Knickfedertasten (IBM Model M)
- allgemein die Fullsize 102/105 Tasten Keyboards - Riesentrümmer mit lautem Geklicke und Geklapper auf dem Tisch mit vielen Tasten, die man so gut wie nie gebraucht hat, eine Cherry G80-3000 mit MX Blue hab ich noch zu Anschauungszwecken im Regal liegen
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Die "gute alte Zeit"... Dinge die ich mal gerne benutzt habe, und dann einfach weg waren - meistens ohne große Trauer, allerdings oft mit zunehmender nostalgischer Wehmut:
- SCSI und das ganze drumherum
- Modems und später ISDN
- echte textbasierte Computerterminals wie Digital VT220/VT320/VT420 und die von Wyse
- NE2000 kompatible und 3Com 3C509b Netzwerkkarten
- die klassischen Würfel-Macs
- die alten Microsoft Mäuse mit den weißen Hochglanzplastikgehäusen
- Die Computerbörsen in Schützenhallen mit neuer und gebrauchter Hardware, und viel Shareware auf Disketten
- FLI4L (Floppy Linux Router)
- OS/2 und VMS
Einiges fällt mir auch immer dann erst wieder ein, wenn ich es mal wieder sehe.
Grundlegend war ja schon immer "das Neue" besser als "das Alte"... was man am Alten hatte, wird einem ja meist erst 20 Jahre später bewusst, wenn man es schon längst mangels Abstellfläche verkauft oder entsorgt hat.
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Es gibt für Linux eine Software namens "solaar", das ist ein rudimentärer Ersatz für "Logitech Options+" - sollte über die Paketverwaltung von Linux Mint verfügbar sein. Ich nutze solaar unter Debian 13/Proxmox mit verschiedenen Logitech Produkten, z.B. MX Keys und Signature M650, Pebble M350s und Pop Mouse über den Logi Bolt Empfänger.
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Weil es gerade zum Thema passt - auf heise.de wurden gerade mechanische Tastaturen getestet incl. Einstieg in das Thema. https://www.heise.de/bestenlisten/t…e.teaser.teaser
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Hehe...
es gibt neben diversen Subreddits noch spezielle Foren, wo es hauptächlich bis ausschließlich nur um (mechanische) Tastaturen geht. z.B. keebtalk, geekhack, deskthority
Dazu kommen noch Youtube Kanäle, z.B. Hipyo Tech, Switch and Click, chryosran22 (sehr angenehme Stimme, super zum runterkommen). Danach spült der Youtube Algorhytmus einem ganz viel mehr oder weniger passendes vor die Füße. Oder dort gezielt nach Inhalten suchen, wo du tiefer einsteigen möchtest, z.B. "keyboard layout", "mechanical switches comparison".
Oder - du gehst in einen der besser sortierten Läden und probierst mechanische Keyboards aus, vermutlich in der Ecke wo es den Gaming Kram gibt.
Alternativ einfach eins nach Optik kaufen, Preislage um die 120,- €, mit Hotswappable Switches (ohne Löten austauschbare Schalter), ggf. direkt beim Kauf für einen Switch-Typ entscheiden, der deinen Vorstellungen nahe kommt. Wenn das Ergebnis für dich dann akzeptabel ist, mach schnell einen Haken hinter dieses Thema... Ansonsten Switch-Tester besorgen und verschiedene Switches ausprobieren, danach erst einen kompletten Satz bestellen. Es wird teuer werden, das sag ich dir vorab. Es gibt Tastaturen, die liegen preislich oberhalb von 1K Euro.
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Hast du mal versucht, das Verhalten mit einer lokal auf deinem Laptop gehosteten Webseite zu testen? Also irgendeinen Webserver (apache2, lighttpd, usw.) installieren, eine html Datei dort ablegen, wo man ein Formular ausfüllen kann, und dann mal schauen, ob es blinkt.
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Du vergisst Dvorak und Bone.

und neo2 und … dann wird es aber richtig exotisch und öffnet ein komplett neues Fass, was den Ursprung dieses Threads sprengen dürfte.
Am Besten ist, man verzichtet komplett auf eine Tastenbeschriftung, dann bleibt man beim Layout flexibel - aber so gut bin ich allerdings auch nicht, der Wechsel zwischen der deutschsprachigen MX Keys Mini und dem HHKB mit EURkey ist schon ziemlich fordernd. Dazu kommen noch die kleinen feinen Unterschiede bei der deutschen Tastatur beim Wechsel zwischen dem Arbeitslaptop mit Windows und dem privaten MacBook.Vom Happy Hacking Keyboard würde ich auch eher abraten, außer man will genau dieses vom US ANSi Standardlayout abweichende Layout haben. Danach kommt man mit dem Standard nämlich nicht mehr so gut klar…
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Mir gefällt ja das hier sehr gut, hab ich auch schon kurz ausprobiert und tippt sich klasse, kann ich also empfehlen:
https://akkogear.de/products/monsg…anical-keyboard
Allerdings suche ich für mich so eins in etwa, vielleicht ein Mü preiswerter, mit voller Tastenbelegung, also mit Nummernblock.
https://akkogear.de/products/black…&_ss=c&variant=46442557473013
Nimm doch die… Musst halt nur noch herausfinden, welche Switche in der getesteten drin waren…
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Taktil mit klick bedeutet Klickgeräusch?
Das Blue wird auf der Keychron Seite nicht erklärt, in der Tabelle gibt es dafür auf einmal ein Banana-Switch.https://www.keychron.com/products/keych…=42524417884249
Schon verwirrend alles.....
Taktil heißt, dass es an dem Punkt der Tastenbetätigung einen fühlbaren Widerstand gibt, beim Klick kommt noch ein hörbares Geräusch dazu.
In der Tabelle, wo auf einmal die Banana Switches mit aufgeführt werden, kannst du weitere technische Daten sehen, wie die Entfernung, die zurückgelegt wird, bis der Auslösepunkt erreicht wird, sowie die Kraft, die aufgewendet werden muss, um die Taste zu drücken. Wenn du dir dazu die tausendfach auf YouTube verfügbaren Videos ansiehst, kannst du eine Menge über Tastaturen lernen. Aber Vorsicht - das ist ein Kanichenbau.
Keychron selbst ist auch verwirrend. Die bieten haufenweise Variationen ihrer Produkte an, aber irgendwie ist nie das dabei, was man gerade haben will oder es ist ausverkauft…
Mein Tipp wäre weiterhin, such dir eine verfügbare Tastatur bei Amazon oder den sonst üblichen Verdächtigen aus, achte auf ISO DE Layout mit QWERTZ und zweizeiliger Returntaste. Nimm eine, die dir optisch gefällt und gehe nicht davon aus, dass du „mal eben“ andere Tastenkappen findest. Achte auf „hot-swappable“, dann sind Schalter, die dir nicht zusagen, kein Beinbruch weil sie eben austauschbar sind. Und besorg dir einen Keytester… Dann erkennst du direkt, wie sich was anhört und anfühlt - was dann aber eingebaut und je nach Tastenkappen nochmal unterschiedlich klingen kann. Beim Format würde ich Einsteigern auch nichts empfehlen, was unter „75%“ Format ist. Wie gesagt, #rabbithole…
Ich bin schon etwas älter und ziemlich lang in der IT-Welt unterwegs, und zu Tastaturen hab ich irgendwie ein inniges Verhältnis und auch schon vieles ausprobiert. Es gibt vieles dabei, was haptisch zwar voll gut ist und sich super anfühlt, in der Praxis aber nur im 1-Personen-Bunker oder auf einer einsamen Insel funktioniert. Klicky Tastaturen sind für das Feedback beim Tippen sicherlich sehr angenehm - aber wirklich nur für denjenigen, der tippt und niemals für die anderen Menschen in der Nähe (oder in der Videokonferenz). Sogar wenn ich allein bin, ginge mir selbst das eigene Geklicke und Geklapper auf die Nerven. Meine Referenz zum angenehmen Arbeiten mit Tastaturen sind daher die Tastaturen, die in Thinkpads eingebaut sind, oder auf dem Schreibtisch die Logitech MX Keys, das Happy Hacking Keyboard oder Tastaturen mit leisen roten Schaltern, z.B. die Gateron Red - wobei mir bei denen das taktile wie bei den Thinkpad Tastaturen fehlt.
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Die K3 Max dürfte ähnlich wie meine K7 Pro sein - grundsätzlich ist die Tastatur für eine mechanische low profile Tastatur ok. Die K3 Max hat allerdings keinen Ziffernblock/Numblock. Weitere Hinweise zu speziell dieser Tastatur (bevor du zuschlägst und dich hinterher wunderst):
- Die Tastenkappen sind aus PBT Material, d.h. Tasten sind beleuchtet (konfigurierbar) ABER die Tastenkappen sind nicht mit einer durchscheinenden Beschriftung versehen. Okay für mich, ich hab halt eine Schreibtischleuchte und eine Screenbar überm Monitor.
- Achte beim Kauf darauf, dass du die ISO DE Variante nimmst, dann hast du auch QWERTZ, die große zweizeilige Return-Taste und die „<>|“-Taste rechts von der linken Shift-Taste.
- Du kannst zwischen „red“ (leichtgängig linear) oder „brown“ (Taktil und ohne hörbaren Klick) wählen. Brown ist meiner Meinung nach lauter als red, und Taktil ohne klick ist nicht so meins, ist aber Geschmackssache. Ansonsten kein Beinbruch, du kannst die Schalter/Taster (die Dinger unter den Tastenkappen) austauschen - die sind „hot-swappable“, also ohne zu Löten einfach auszutauschen. Bei Keychron kann man einen sogenannten „Tester“ bestellen, mit allen gängigen Schaltern, um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche für einen persönlich die angenehmsten Schalter sind.
- Alternativ K1 Max oder K5 Max mal anschauen oder K0 Max als Ergänzung in Erwägung ziehen…
Der 2.4 Ghz Empfänger von Keychron geht nur mit jeweils einem Gerät. Maus + Tastatur = zwei 2.4 GHz Dongles.
Die Neigung der MX Keys funktioniert für mich so gut, wie sie ist. Die Keychron K7 pro funktioniert für mich erst ab Stufe 1 der ausgeklappten Füße, ab 2 geht es nochmal besser. Allerdings neigen die Keychron Füße bei mir dazu sich beim wegschieben der Tastatur einzuklappen, das ist eher meh.
MX red: linear, leichtgängig, relativ leise
MX blue: Taktil mit klick, leichtgängig, eher laut
MX brown: Taktil ohne klick, trotzdem laut, das taktile fühle ich nicht so (subjektiv); da sind Topre Schalter nochmal was ganz anderes, aber auch nicht wirklich mechanisch.
MX black: wie red, nur mehr Kraftaufwand erforderlich