Posts by fortran_programmer

    aef100 Ich glaub's ja nicht! Nach Deinem Post habe ich das nochmal probiert und und auf einmal geht es auch bei mir.

    Ich bin mir aber ganz sicher, dass, als ich das Copy+Paste von Menüeinträgen zum ersten Mal versucht habe, die Kopie nicht in der Ziel- sondern in der Quell-Kategorie gelandet ist und dort dann doppelt eingetragen war. Und dass sich dieser Doppeleintrag nicht mehr löschen liess. Erst als ich die App neu installierte, waren die Einträge weg. Es ärgert mich nur fürchterlich, dass ich nicht mehr nachvollziehen kann, was da passiert ist.

    Ausserdem ist mir das peinlich.

    <Klugscheisserische Ergänzung> copy+paste ist halt auch nur ein workaround für verschieben.

    Ich bin jetzt seit knapp 3 Wochen Linux-Mint-Cinnamon-Benutzer (vorher 35 Jahre WINDOWS) und habe mich in dieser Zeit schon mehrfach über das Menü und insbesondere über die Menübearbeitung geärgert. Das liegt hauptsächlich an der mangelhaften Flexibilität und der schlechten Bedienbarkeit in der Menübearbeitung.

    Besonders nervt mich, dass

    • die Kategorien des Menüs in ihrer Reihenfolge fixiert sind, es gibt (soweit ich herausgefunden habe) keine Möglichkeit, die Kategorien umzusortieren oder die Reihenfolge sonstwie zu verändern
    • neu installierte Apps automatisch irgendeiner Kategorie zugeordnet werden und ich diese Zuordnung nicht beeinflussen kann
    • die Reihenfolge der Apps innerhalb einer Kategorie auf alphabetische Sortierung fixiert ist und es keine Möglichkeit gibt, die Sortierung oder die Reihenfolge zu ändern
    • es keinen komfortablen Weg gibt, Apps von einer Kategorie in eine andere zu verschieben. Die einzige Möglichkeit besteht darin, die App in der gewünschten Kategorie neu einzutragen und ggf. in der alten zu löschen. Das ist umständlich und tückisch: wenn man nämlich zuerst den Eintrag in der alten Kategorie löscht kann es passieren, dass die App damit aus dem Hauptmenü 'verschwindet' und man nicht weiß, was man in den neuen Eintrag reinschreiben soll.

    Meine Konsequenz ist, dass ich das Menü so weit wie möglich meide und mir alle Apps, die ich häufiger brauche, in die Startleiste lege. Die anderen Apps finde ich dann - falls ich sie mal brauche - im Hauptmenü unter 'Alle Anwendungen'.

    Nachtrag Gerbil  Sojan

    Wie so oft hat mir auch dieses blöde Problem keine Ruhe gelassen, deshalb habe ich nochmal systematisch mit Bildschirmfoto/gnome-screenshot --interactive getestet. Und es sieht tatsächlich so aus:

    Wenn man für den zu snapshottenden Bereich Bildschirm oder Auswahl einstellt und dazu eine längere Verzögerung, dann funtioniert's reproduzierbar, wenn man Fenster einstellt funktioniert's reproduzierbar nicht. Very weird.

    Und dafür haben wir (Ihr genauso wie ich) nun unnötig Zeit verplempert. Man kann aber auch sagen, wenn ich gleich ordentlich getestet hätte, dann hätte ich den Post garnicht erst schreiben müssen. Aber so geht's halt in der Computerei...

    Ein Gutes hat die ganze Aktion für mich trotzdem: ich bin auf das Programm FlameShot gestoßen, das ebenfalls Snapshots macht, aber zusätzlich eine Reihe von Graphikfunktionen enthält, so dass man das Bild nicht noch zusätzlich in einem Malprogramm bearbeiten muss. Das habe ich mir gleich mal installiert.

    Danke für Eure Antworten. Ich habe nochmal verschiedene Dinge ausprobiert und dabei folgendes festgestellt.

    1. möglicherweise habe ich ein Beschreibungsproblem. Die Beispiele, die uname anführt, funktionieren bei mir - mit "Bildschirmfoto" - auch.

    Was ich tatsächlich einfangen will ist die ausklappbare Optionsliste für das Feld "Vorlage für Dateinamen" in folgendem Fenster:

    Diese Optionsliste heißt wahrscheinlich garnicht Dropdownmenü, aber die will ich im Screenshot sehen und das klappt nicht

    2. Die Verzögerungszeit macht nichts besser, die gewünschte Optionsliste ist auch nach Verzögerung nicht mit drauf

    3. Die <alt> + <druck> Kombo arbeitet genauso wie die App "Bildschirmfoto"

    4. DIE LÖSUNG: Das Programm "kde-spectacle" (empfohlen von uname) lässt sich unter Linux Mint Cinnamon installieren, muss aber im Terminal als "spectacle" (und nicht als "kde-spectacle") aufgerufen werden. Beim Aufruf motzt es ein bißchen rum, funktioniert aber bei Verwendung einer Verzögerung und liefert das gewünschte Bild:

    Das war wiedermal ziemlich mühsam, aber ohne das Forum hätte ich immer noch keine Lösung.

    P.S. Wie kriegt man eigentlich diese "@<benutzer>" Referenzen in den Text?

    Ich möchte einen Screenshot von einem Fenster machen, in dem ein Dropdown-Menü geöffnet ist.

    Das Dumme ist, dass das Dropdown-Menü sofort wieder zuklappt, sobald ich irgendwas außerhalb des Fensters mache (z.B. den Screenshot auslösen).

    Unter WINDOWS hatte ich das gleiche Problem, aber dort gab es irgendeinen Shortcut zum Auslösen des Screenshot, auf den das Dropdown-Menü nicht reagierte - leider habe ich den nicht aufgeschrieben.

    Gibt es da unter Linux Mint Cinnamon irgendeinen Trick?

    Als Urheber dieses ganzen Threads möchte ich - unter der Überschrift "Die Leiden des alten Neulings" - auch nochmal was anmerken.

    a) in meinem langen IT-Leben ist es mir nicht nur einmal passiert, dass ich mir mit einem Shellscript, das ich nicht verstanden hatte, ein System zerschossen habe. Deshalb ist auch der Teil b) meiner Frage der wichtigere.

    b) dazu kommt, dass uns Neulingen in allen Linux-Einführungstutorials erzählt wird, dass man praktisch NIE Treiber installieren muss, da es ja die allwissende Treiberverwaltung gäbe, die sich um alles kümmert. Die hat aber nichts gemerkt, nur die Multi-Hersteller-Scannersoftware VueScan meinte dann, ich sollte doch mal den aktuellen Hersteller-Treiber installieren.

    c) als Linux-Neuling macht man schnell die frustrierende Erfahrung, dass man gefühlt alle 2 Stunden gegen eine neue Wand läuft (soll auch bei anderen Beriebssystemen vorkommen). Und wenn man dann ewig herumsucht und feststellt, dass es auch im 327. Beitrag wieder nur um den Betrieb einer exotischen Graphikkarte unter einer extrem seltenen Distribution geht, denkt man sich schnell :"Warum nicht mal jemand fragen, der sich damit auskennt?". Und wenn man dann noch angeraunzt wird, stellt man sich doch die Frage, ob Windows tatsächlich so des Teufels ist, dass sich der ganze Ärger lohnt.
    Aber Gottseidank gibt es ja noch Leute wie harihegen und /su, die ein Herz für die Unwissenden haben.

    Deshalb halte ich auch durch und schreibe jetzt erstmal die nächste dumme Frage ins Forum...

    Ich betreibe an meinem DELL-Laptop einen Scanner des Typs Epson Perfection 600 Photo über die Scanner-Software VueScan. Das hat in der vergangenen Windows-10-Welt auch lange gut funktioniert.

    Jetzt, unter Linux Mint, meint die App "Dokumentenscanner", sie sähe da keinen Scanner. Die "Treiberverwaltung" meint, alles wäre gut und ich brauchte keine zusätzlichen Treiber. Die aktuelle Linux-Version von VueScan allerdings erkennt den Scanner richtig, fordert mich aber auf, den aktuellen Treiber des Herstellers zu installieren.

    Den Treiber habe ich mir gleich herunter geladen, es ist eine .deb.tar.gz-Datei und wenn ich sie entpacke, sehe ich zwei Verzeichnisse und eine Datei "install.sh".

    Meine Fragen dazu sind jetzt

    a) wie installiere ich sowas? und

    b) kann ich mir bei der Installation irgendwas zerschiessen?

    Gibt es in Linux Datenbereiche - z.B. im weit verzweigten Dateisystem - auf die alle Benutzer eines Rechners ohne viel Gedöns zugreifen können, so als ob diese Datenbereiche im persönlichen Ordner lägen? Das wäre z.B. sehr praktisch, wenn man ein bestimmtes Dokument von allen Benutzers aus verwenden möchte.

    Ich habe schon irgendwo gelesen, dass man da etwas hinfummeln kann mit zusätzlichen Gruppen und Berechtigungen und Zeugs, aber soweit bin ich im Linux-Universum noch nicht vorgedrungen, dass ich derart tief in die Basiscs runter gehen möchte.

    Ich habe auch versucht, dazu einen USB-Stick zu verwenden, aber der wird ja wohl auch immer nur für einen einzelnen Benutzer gemounted, so dass man ihn bei Benutzerwechsel erstmal aus- und wieder einhängen muss.

    Als workaround verwende ich aktuell einen Cloud-Speicher, aber das ist mir eigentlich auch schon zu umständlich.

    Ein ähnliches Problem habe ich mit Anwendungen, die mit umfangreichen Konfigurationsdaten oder Datenbanken arbeiten, wie z.B. Thunderbird oder darktable (Fotobearbeitung). Meine Thunderbird-Profildatei ist inzwischen fast 4 GB groß, die Datenbank in darktable hat auch etliche GB, d.h. wenn ich diese Anwendungen von 2 Benutzern aus verwenden möchte, muss ich alle internen Daten doppelt halten und - das ist das übelste - auch noch manuell synchronisieren.

    Es wäre schon schön, wenn da irgendwo ein Lichtlein herkäme.

    P.S. Kann ma die nervige Reschtschreibprüfung in diesem Editor irgenwie abschalten?