Leute,
mag ja sein, dass ich mich einfach zu talentfrei anstelle, aber ich probiere mich jetzt seit rund 1,5 Wochen an Linux aus (bin gerade das zweite Mal wieder auf Windows, weil Tuxedo gar nicht mehr läuft – danke ChatGPT 🙄).
Hier und da denke ich zwar: „Okay, nice!“ – aber dann kommt wieder so ein Moment, wo das System sagt: „Hier, nimm noch ein Problem, nicht dass du einfach das machen kannst, was du eigentlich wolltest.“
Vielleicht liegt’s an meinem Nutzerverhalten, aber das finde ich persönlich gar nicht so besonders. (Aktuell hab ich sogar beide 4K-Monitore auf QHD runtergestellt.)
Mein erster Versuch war Fedora mit Wayland: optisch ganz schick, bedientechnisch kam ich fast gut klar, aber Programme liefen echt bescheiden. Bambu Studio (Slicerprogramm für 3D-Druck) hatte nicht nur ewig lange Ladezeiten, sondern war beim ersten Umschalten innerhalb des Programms unerträglich langsam.
Drag-and-Drop vom Desktop in Programme (oder umgekehrt, z. B. Bambu Slicer, Discord, ZapZap) ging wegen der Flatpak-Installation erst mal gar nicht. (Okay, hier hat mir ChatGPT dann fleißig die ganzen Konsolenbefehle gegeben, um das gangbar zu machen – und nach einer Woche kam die glorreiche Idee, mir zu sagen, dass es dafür ein Extra-Programm namens „Flatseal“ gibt … hier bitte die Gewaltfantasie eines genervten Users gegenüber einer KI einfügen 😅).
Nächstes großes Problem: Unter Wayland durfte ich auf meinen USB-Stick an der FritzBox zwar lesend, aber nicht schreibend zugreifen. Ewig rumgebastelt – ging nicht.
Unter Tuxedo dann endlich: Lesen und Schreiben kein Problem – juhu!
Aber nach dem xx Neustart: „Nee, die Verknüpfung zu dem Laufwerk ist mir unbekannt.“
Und das, obwohl ich im Gegensatz zu Wayland schon fstab-Einträge machen musste, um das Laufwerk fest einzuhängen. Ich hab einfach keine Lust, nach jedem Neustart des Rechners erst wieder alles manuell zu mounten.
Selbes Thema: Ich nutze auch unter Windows Firefox und Chrome (ja, ja, ich seh schon die Mistgabeln und Fackeln). Problem: Chrome will bei jedem Neustart wieder ein Wallet-Passwort – nervt.
Genauso merkt sich Linux bei mehreren Browserfenstern mit vielen Tabs nur das letzte aktive. Also nix mit „Sitzung wiederherstellen“ im eigentlichen Sinn.
Tuxedo erwies sich insgesamt bei Berechtigungen und Dateizugriffen sogar noch komplizierter als Fedora.
Und das, obwohl ich mich mit VR (was ich eigentlich testen wollte) noch gar nicht beschäftigt habe – da rechne ich schon vorher mit Problemen.
Also auch wenn ich nicht genau weiß, wie viele der Probleme direkt durch ChatGPT entstanden sind – ohne KI (oder mit reinem Googeln) hätte ich die meisten vermutlich gar nicht oder nur mit massivem Aufwand gelöst.
Und ja, man könnte im Forum fragen – aber logisch, da zieht sich so ein Thema dann über Tage, bis mal Antworten kommen.
Momentan muss ich echt erst mal wieder kurz Abstand nehmen und mich vielleicht nochmal besser informieren.
Es mag sein, dass ich durch Windows verwöhnt bin, aber das sind so Kleinigkeiten, über die ich mir einfach nicht ständig Gedanken machen möchte.
Vor allem ist Tuxedo gerade eh Kaputt, so oder so "Zwnagspause" 