Posts by Andrea!

    Wenn es darum geht, den augenblicklichen Zustand einer Installation bitgenau zu sichern, dann gibt es zumindest diese beide Möglichkeiten:

    • das 'Laufwerke'-Tool (gnome-disks-utility) kann u.a. das System als Image sichern und wieder zurückspielen.
    • Rescuezilla macht dasselbe, speichert das Image aber platzsparender.

    Beide Tools erledigen ihren Job von einen Live-System aus ('Laufwerke' ist sogar schon auf den meisten Install-Medien mit drauf.)

    [...]

    Um Windows-Programme unter Linux betreiben zu können, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten:

    [...]

    Danke!

    Die Image-Möglichkeiten kenne ich. Lieber wäre mir natürlich etwas im laufenden Betrieb. Inzwischen habe ich es geschafft auf einem Testrechner ein Debian mit btrfs und Systemverschlüsselung und Dual Boot (Win 10) hinzubekommen. Das scheint erst seit Trixie möglich zu sein. In der c't 03/2024 jedenfalls steht, dass es nicht geht (Artikel "Nachverschlüsselt"). Im Gegensatz zum geführten Setup habe ich auf die LVM-Schicht verzichtet.

    Von Winboat hatte ich in einem c't-Video gesehen, wie gut es läuft, ohne dass man ein komplettes System braucht. VMWare werde ich sowieso benutzen, habe noch ein paar virtuelle Maschinen, die ich benötige.

    LG
    Andrea!

    Mahlzeit,

    OpenSuse (Leap) wollte ich ausprobieren, aber Agama finde ich furchtbar. Natürlich ist es toll, wenn man ein Easy-Setup für Leute hat, die noch nie etwas von Partitionstabelle gehört haben. Keine Frage und auch nichts gegen diese Leute. Nicht jeder kann alles wissen. Wenn das Easy-Setup die einzige Möglichkeit ist, dann lieber Slackware. 🤬

    LG
    Andrea!

    Was spricht denn dagegen es zu nutzen? So viel ich weiß, ist Timeshift ein Systemwiederherstellungstool, dass ähnlich wie die Systemwiederherstellung unter Windows oder Time Machine (?) unter macOS funktionirt, indem es Snapshots des Dateisystems erstellt, um Änderungen rückgängig zu machen zu können.

    Ja genau.

    Snapper ist das, was man früher Freezer nannte. Der komplette Systemzustand wird "eingefroren" und kann bei Bedarf wiederhergestellt werden. Snapper kann man sogar noch starten, wenn Linux so kaputt ist, dass es nicht mehr bootet. Man sollte Snapper nicht mit einem Backup verwechseln. Auch wenn sich die Funktionen von "Freezer" und Backup überschneiden.

    Timeshift kann in etwa dieselbe Sicherung wie Snapper und zusätzlich eine Sicherung auf ein externes Laufwerk, ist also thematisch näher am Backup. Wenn Linux nicht startet, läuft Timeshift auch nicht.

    LG
    Andrea!

    Hallo,

    es geht – wie so oft im Leben – nicht nur um Fakten.

    Alle unsere Windows-Maschinen zu Hause und im Büro machen wöchentlich ein System-Image-Backup, und zwar seit etwa 30 Jahren. Anfangs noch mit Boot-Diskette, als es noch nicht im laufenden Betrieb ging (und es keine USB-Sticks gab). Wir haben das noch nie gebraucht, aber es gibt uns ein gutes Gefühl.

    Im Auto schnallen wir uns immer an, haben das aber noch nie gebraucht. Ist das ein Argument, auf den Gurt zu verzichten?

    LG
    Andrea!

    Was den Aufwand des Betriebs und die langfristige Stabilität betrifft, bist du mit Linux Mint oder Debian Stable mindestens genauso gut bedient.

    Da kommen sehr viele subjektive Geschmacksentscheidungen ins Spiel.

    An Debian hatte ich auch schon gedacht, da ich das unter Proxmox benutzen "muss" und mir nicht mehr Herangehensweisen (i.E. Paketmanager-Befehle) merken möchte, als nötig.

    Wie aufwändig ist es denn, Snapper/Timeshift bzw. Hyprland etc. unter Debian installieren?

    LG
    Andrea

    Debian als Grundlage für Proxmox

    Debian als Grundlage für OpenMediaVault (als QEMU unter Proxmox)

    Alpine (als LXC) als Grundlage für Docker

    Ubuntu als Grundlage für den Bookstack-LXC-Container

    Buildroot als Grundlage für Home Assistant OS

    Debian mit KDE Plasma zum Herumspielen und für erste grafische Linux-Erfahrungen (Testsystem)

    Hallo,

    soweit sind wir schon, dass KI auf meine Fragen besser eingeht als die Schwarmintelligenz.

    Ich werde mir diese SuSes mal angucken. Das waren damals in meiner Erinnerung die ersten, die eine CD-Sammlung herausbrachten mit einem Installationsprogramm (Yast), wo man einfach so mit ein paar Tastendrücken Programme nachinstallieren konnte. Zu einer Zeit, als die Begriffe Paketmanager und Repository noch nicht erfunden waren. Während man unter DOS meistens nur eine .EXE-Datei von Diskette auf seine Festplatte kopieren musste, um ein Programm zu "installieren."

    Liebe Grüße
    Andrea!

    Du weißt doch, was du willst, warum findest du dann keins?

    Weil ich mich leider nicht auskenne, welche Distribution was kann. Irgendwo habe ich aufgeschnappt (no pun intended), das z.B. Snapper und Niri nicht auf jedem System ohne weiteres installierbar sind. Aber je mehr ich google, desto größer werden die Fragezeichen in meinen kleinen Augen.

    Liebe Grüße
    Andrea!

    Hallo,

    meine Anforderungen sind in der genannten Reihenfolge:

    • Zuverlässigkeit. Ein System, das nicht bootet, nützt mir nichts
    • Stabilität. Ich kenne es, wenn der PC zwei mal am Tag abstürzt. Muss nicht sein.
    • Ob LTS, jährliche Updates oder Rolling Release ist im Prinzip egal, sofern man bei Problemen jederzeit zurück auf ein laufendes System kommt.
    • Das heißt, Snapper (o.ä.) muss möglich sein.
    • Ich brauche nicht die neuesten Versionen der Programme, aber ich habe natürlich wenig Lust, mich in die Bedienung eines Programms einzuarbeiten, wenn eine neuere Version mit anderer Bedienung schon existiert. Jede Umgewöhnung kostet Energie.
    • Die Wahrscheinlichkeit sollte hoch sein, dass die Distribution in 15 Jahren noch existiert.
    • Verschlüsselung für System- und Datenpartition.
    • Freiheit bezüglich Desktop-Umgebungen. Neben KDE Plasma und Gnome sollen Hyprland, Niri etc. möglich sein.
    • Die Grafik-Performance ist zweitrangig, ich habe sowieso eine ältere Karte, dazu noch Nvidia (Geforce 1030). Firefox, Office und Videowiedergabe müssen bei 2560x1080@60 Hz flüssig sein. Gaming brauche ich nicht.
    • Winboat soll möglich sein, falls ich für die eine oder andere Anwendung nicht so schnell adäquaten Ersatz finde.
    • Ein geführtes Setup wäre schön. Es darf textbasiert sein und die eine oder andere knifflige Frage im Setup stört mich nicht.
    • Bitte ohne Flatpak und Snap

    Zu mir: Ich bin zwar Linux-Noob, aber mit der Kommandozeile (früher MS-DOS, PC-DOS, DR-DOS, dann 4NT) groß geworden, habe also keine Angst vor Bash (oder Fish?). Ich weiß, was eine Partition ist, und betreibe einen Home-Server mit Proxmox, Openmediavault, Home Assistant, PiHole, Docker und einem LXC-Desktopsystem, das ich mittels X2G0 fernbediene.

    LG
    Andrea! :love: