Posts by Bernd_B

    Hallo,

    vielen Dank für eure raschen Antworten. Mittlerweile habe ich gesehen, dass es anscheinend generell unter Linux Mint (insbes. den Editionen Xfce und MATE) Probleme geben kann mit aktuelleren Versionen von Zoom.

    Die Lösung (auf die man allerdings erstmal stoßen muss) besteht darin, die letzte stabile Version zu instalieren, mit der es noch funktioniert. Die Information, dass dies die Version "6.1.11 (1545)" ist und der Download-Link dafür https://zoom.us/client/6.1.11.1545/zoom_amd64.deb lautet, verdanke ich dengress, der hier davon schrieb, wie er ältere Versionen ausprobierte, bis er schlussendlich mit der o.g. Version diejenige fand, mit der es funktioniert. :)

    Hallo,

    ich habe versucht, bei mir Zoom zu installieren, aber leider funktioniert es irgendwie nicht richtig ... einmal habe ich es über die Anwendungsverwaltung versucht -> da gab es in diesem "Zoom Workspace"-Feld zwar eine Option "dem Meeting beitreten", aber nachdem ich Meeting-ID und Kenncode eingegeben und auf "Beitreten" geklickt hatte, passierte einfach ... nichts. Also dieses Fenster, in dem man sonst die anderen Teilnehmer bzw. den Vortragenden sieht, erschien nicht. Ich habe es dann deinstalliert (wieder über die Anwendungsverwaltung) und es noch einmal versucht, indem ich in das Zoom-Downloadcenter gegangen bin ( https://zoom.us/download?os=linux ), dort die entsprechende Datei heruntergeladen habe, und dann per Doppelklick installiert habe. Das "arbeitete" dann auch ordentlich, aber hinterher ... klappte es dann genauso wenig.

    Bei meiner Suche hier im Forum hab ich aber gesehen, dass ANDERE es anscheinend irgendwie hinbekommen haben müssen ... weiß jemand Rat? :/

    Wäre da wirklich dankbar ...

    viele Grüße


    Bernd

    Hallo,

    solange auf meinem Laptop (Terra Mobile 1513 15,6") noch Windows 10 installiert war, hatte ich dort dauerhaft den Nachtmodus ("Night mode") laufen, weil im "Normalzustand" eine "weiße Fläche" (wie z.B. ein leeres Word-Blatt) ziemlich bläulich dargestellt wurde, was ich auf die Dauer als unangenehm anstrengend und belastend für die Augen empfunden habe.

    Nach der Installation von Linux Mint 22.2 Xfce war diese "Ursprungssituation" dann natürlich wieder da, also habe ich versucht, einen Weg zu finden, auch hier die Farbtemperatur so "angenehm warm" einzustellen, wie sie vorher unter Windows gewesen war. Eine tolle Methode dafür ist hier beschrieben: https://itsfoss.com/install-redshift-linux-mint/ , allerdings gibt es unter Xfce ein paar Details, die sich nicht 1:1 so umsetzen ließen, deswegen wollte ich das Vorgehen, das letztendlich funktioniert hat, hier mal vorstellen (vielleicht hilft das ja jemandem).

    Zunächst funktioniert es bei Linux Mint 22.2 Xfce leider nicht so wie im ersten Teil des Artikels beschrieben, per Suche über das Startmenü einen Nachtmodus aufzurufen; wenn man in die Startmenü-Suche nämlich eingibt: "night" oder "nacht", dann kommen bei "night" GAR keine Ergebnisse, und bei "nacht" erscheinen lediglich: "Thunderbird-E-Mail und -Nachrichten", "Benachrichtigungen" und "Dokumentenbetrachter". Also nichts in der Richtung "Nachtlicht", "Nachtmodus", "Night mode", "Night light" oder so.

    Daher bleibt also nur, wie im zweiten Teil des Artikels beschrieben, die Verwendung von Redshift-gtk:

    Hierzu:

    1) Redshift-gtk installieren

    • Terminal öffnen
    • Im Terminal eingeben:

      sudo apt update

      und dann [Enter],

      danach Passwort eingeben und [Enter]

    • anschließend im Terminal eingeben:

      sudo apt install redshift-gtk


    2) Ausprobieren, welche Farbtemperatur die richtige ist

    Hierzu habe ich zunächst LibreOffice Writer geöffnet, das Fenster verkleinert und rechts neben das Terminal-Fenster geschoben, um eine "weiße Fläche" (leeres Blatt) zu haben.

    Dann:

    • Im Terminal eingeben (nur für einen allerersten Test):

      redshift -m randr -O 1000

      (wenn ich diesen Zusatz "-m randr" NICHT mit dabei hatte, kam die Fehlermeldung:

      "Could not connect to wayland display, exiting.

      Starten der Änderungsmethode wayland ist fehlgeschlagen.

      Nächste Methode wird getestet …

      Methode »randr« wird benutzt.")

    => nun sollte alles auf dem Bildschirm zu sehende sehr stark rötlich sein, INSBESONDERE sollte die "weiße Fläche" nun aussehen wie ein Blatt Papier unter Rotlicht.

    Bevor nun ein nächster Versuch gemacht werden kann, erstmal alles wieder zurücksetzen; dafür eingeben:

    redshift -m randr -x

    Nun sollte alles wieder wie vorher sein.

    Nun eingeben:

    redshift -m randr -O 2000

    Damit sollte die "weiße Fläche" nun gelb bis gelborange sein.

    Anschließend wieder mit

    redshift -m randr -x

    zurücksetzen

    Nun weiter probieren und dabei immer jeweils die "weiße Fläche" betrachten, inwiefern sie noch "angenehm warm" ist; meine Probier-Abfolge war (wichtig dabei: nach JEDEM Versuch immer erstmal wieder mittels "redshift -m randr -x" zurücksetzen, BEVOR man den nächsten Versuch macht!):

    redshift -m randr -O 3000

    redshift -m randr -O 4000

    redshift -m randr -O 5000

    redshift -m randr -O 6000

    redshift -m randr -O 5000

    redshift -m randr -O 4500

    redshift -m randr -O 5000

    und im Fall meines Bildschirms erwies sich 5000 als genau richtig, mit dieser Einstellung war der "Blaustich" soweit weg, während die Anzeige andererseits aber auch noch nicht "allzu rötlich" wirkte


    3) Das installierte Redshift-gtk verwenden, um die Bildschirm-Farbtemperatur automatisch einzustellen:

    Nachdem ich auf diese Weise den richtigen Wert für die Farbtemperatur (in meinem Fall also: 5000) herausgefunden habe, habe ich den Texteditor Nano im Terminal gestartet, um die Config-Datei entspechend zu ändern (mit dem "Xed"-Editor wie im Artikel beschrieben hatte es irgendwie nicht funktioniert):

    • Im Terminal eingeben:

      nano ~/.config/redshift.conf

      (=> das Terminal-Fenster sieht nun plötzlich "anders" aus, weil sich da nun der Editor "Nano" geöffnet hat, in den man "ganz normal" schreiben kann, auch unter Verwendung von Enter, ohne dass dadurch irgendwas "abgeschickt" werden würde wie im "normalen" Terminal-Fenster der Fall)

    • Nun dort hinein einfach schreiben:

      [redshift]

      temp-day=5000

      temp-night=5000

      adjustment-method=randr

      location-provider=manual


      [manual]

      lat=0

      lon=0

    • Anschließend [Strg] + [O] und dann [Enter] um zu speichern, und danach [Strg] + [X] um den Editor wieder zu verlassen und zum Terminalfenster zurückzukehren.

    Danach das Terminal-Fenster schließen.

    Nun Redshift aus dem Startmenü heraus starten: Startmenü > in die Suche eingeben "red" => in der Auswahl erscheint nun "Redshift" => darauf klicken

    => nun erschien in der Taskleiste (Panel) rechts eine kleine Glühlampe und der Bildschirm nahm die gewünschte "angenehm warme" Farbtemperatur an

    Und jetzt noch auf die Glühlampe rechts in der Taskleiste klicken und in dem sich öffnenden Auswahl-Menü ein Häkchen bei "Automatischer Start" setzen.


    ... Und das war's, damit hat der Bildschirm nun die gewünschte "angenehm warme" Farbtemperatur 🙂


    👉 Um die Farbtemperatur-Einstellung später (im Nachhinein) zu ändern, einfach wieder das Terminal öffnen und die Konfigurations-Datei in Nano öffnen:

    nano ~/.config/redshift.conf

    dann andere Werte eintragen, danach [Strg] + [O] und dann [Enter] um zu speichern, danach [Strg] + [X] um den Editor wieder zu verlassen und zum Terminalfenster zurückzukehren, und danach den Laptop neu starten.


    Das war der Ablauf, wie es bei mir geklappt hat, und nun hoffe ich, dass das vielleicht dem einen oder anderen auch helfen kann, oder vielleicht hat ja jemand auch noch irgendwelche anderen interessanten oder hilfreichen Gedanken dazu 😊

    Hallo,

    das Support-Ende von Windows 10 steht ja nun bevor und irgendwie habe ich nicht eingesehen, meinen immer noch superguten Laptop wegzuwerfen, bloß weil er nicht upgradefähig ist. Und der Laptop meiner Mutter IST zwar upgradefähig, aber spätestens mit dem Support-Ende von Windows 11 würde dann ja auch DA dasselbe Wegwerf-Neukauf-Gedöns wieder losgehen 🙄 Also habe ich, auch ermutigt von der Nachricht, dass man in Schleswig-Holstein jetzt anscheinend ernsthaft auf Linux umstellt, beschlossen, mich auch zu trauen, es mit Linux (Linux Mint) zu versuchen, obwohl ich in Computerangelegenheiten nicht wirklich Ahnung habe.

    Das Beantworten meiner besorgten Fragen im Voraus sowie das Installieren selber lief Dank der ganzen tollen Youtube-Videos, die es rund um das Thema "Umstieg auf Linux" mittlerweile gibt, sowie der Möglichkeit, ChatGPT zu konsultieren, auch gut. Nur um unseren Drucker (Ricoh SP 211) zum Laufen zu bekommen waren mehrere Anläufe nötig, deswegen wollte ich das Vorgehen, das letztendlich funktioniert hat, hier mal vorstellen (vielleicht hilft das ja jemandem) bzw. zur Diskussion stellen (vielleicht würde das ja auch anders gehen oder vielleicht kann es mit diesem Vorgehen irgendwann nach einem Update von Linux Mint zu Problemen kommen?). Hier also erstmal das Vorgehen:


    1) Vorbereitungen

    • Linux Mint 22.2 Xfce frisch installieren und nur kurz einrichten (Willkommens-Bildschirm).
    • Dann: Drucker einschalten und wenn er sich "beruhigt" hat, per USB an Laptop anschließen.
    • Danach: Terminal öffnen.


    2) Prüfen, ob das System den Drucker sieht:

    • Im Terminal eingeben:

      lsusb

      und dann "Enter"


    3) System vorbereiten (Pakete + Repo klonen)

    • im Terminal eingeben:

      sudo apt update

      und dann "Enter"

    • danach im Terminal eingeben:

      sudo apt install -y git gdebi-core

      und dann "Enter"


    4) Treiber/PPD holen (empfohlen: GitHub-Repo mit SP210/211 Treiber)

    • im Terminal eingeben:

      cd /tmp

      und dann "Enter"

    • danach im Terminal eingeben:

      git clone https://github.com/droidzone/ricohsp210.git

      und dann "Enter"

    • danach im Terminal eingeben:

      cd ricohsp210

      und dann "Enter"

    • danach im Terminal eingeben:

      ls -l

      und dann "Enter"

      (=> Datei „SP-210211-series-Printer-0.03.deb“ ist zu sehen)


    5) .deb installieren:

    • im Terminal eingeben:

      sudo gdebi SP-210211-series-Printer-0.03.deb

      und dann "Enter"

      (=> führt zu der Ausgabe:

      /usr/bin/gdebi:113: SyntaxWarning: invalid escape sequence '\S'
      c = findall("[[(](\S+)/\S+[])]", msg)[0].lower()
      Reading package lists... Done
      Building dependency tree... Done
      Reading state information... Done
      Reading state information... Done

      Lilo Printer driver
      This is a GDI driver for Lilo 210/211 series printers.
      Wollen Sie das Software-Paket installieren? [j/N]:

      => hier nun "j" und danach Enter drücken => führt dann zu der Ausgabe:

      /usr/bin/gdebi:113: FutureWarning: Possible nested set at position 1
      c = findall("[[(](\S+)/\S+[])]", msg)[0].lower()
      Vormals nicht ausgewähltes Paket sp-210211-printer wird gewählt.
      (Lese Datenbank ... 462850 Dateien und Verzeichnisse sind derzeit installiert.)
      Vorbereitung zum Entpacken von SP-210211-series-Printer-0.03.deb ...
      Entpacken von sp-210211-printer (0.03) ...
      sp-210211-printer (0.03) wird eingerichtet ...
      chown: warning: '.' should be ':': »root.root“ )


    6) Drucker anlegen:

    • Startmenü > Einstellungen > Drucker > "Hinzufügen" => "Ricoh SP 211 (RH5A3060)" auswählen => "Weiter"
      => es kam direkt ein Dialogfenster "Neuer Drucker", in dem "Druckername", "Beschreibung" und "Ort" fertig eingetragen drin standen
      => "Anwenden" klicken
      => Und dann konnte direkt eine Testseite gedruckt werden


    Das war der Ablauf. Da ich nun (wie oben geschrieben) in Computerangelegenheiten nicht sonderlich viel Ahnung habe, weiß ich natürlich nicht, warum das funktioniert, aber vielleicht kann das ja trotzdem dem einen oder anderen helfen, oder vielleicht hat jemand ja auch irgendwelche anderen interessanten oder hilfreichen Gedanken dazu 😊