Posts by Michaelx31

    Bei Mint habe ich den Eindruck, dass es Probleme mit dem swapiness gibt.(sudo sysctl -w vm.swappiness=).Im Endeffekt kann man da einstellen was man will, er cached sich trotzdem zu. Beobachte habe ich das erst seit Kernel 6.8. Bei den 5.15 war es nicht so. Das muss mit dem Speichermanagment zusammen liegen. Der 5.15 hat erst geswapt ,wenn 80% belegt waren.

    Ich habe mir ein script gebastelt mit

    sudo swapoff -a
    sudo swapon -a

    In Terminator als Befehl hinterlegt.

    Gleiches Verhalten bei mir. Habe mich in dem Punkt mal etwas eingelesen. Das liegt daran, dass neuere Kernel oft den Wert bei swappiness ignorieren. Z.B. wenn man eine NVMe-SSD eingebaut hat, dass andere Anwendungen expliziet den Swap nutzen oder vm.watermark_scale_factor zu aggressiv eingestellt ist.
    Immerhin erklärt das meine ursprüngliche Frage. Scheinbar ist das ganz normal, dass ab ca. 60% Speicherauslastung der Swap vollgeschrieben wird und anschließend der Speicher weiter genutzt wird. Das soll Out-of-memory-kills, die bei vollem Speicher Prozesse einfach abwürgen verhindern. Deshalb wird da schon sehr früh auf den Swap zugegriffen. Oft werden an dem 60% Punkt dann z.B. inaktive Browser Tabs etc. ausgelagert, die auf die Geschwindigkeit vom RAM verzichten können.

    total used free shared buff/cache available
    Mem: 15Gi 3,2Gi 8,9Gi 87Mi 3,8Gi 12Gi
    Swap: 8,0Gi 0B 8,0Gi

    Sieht alles gut aus. Ich glaube es liegt dran wenn ich Final Fantasy Online spiele. So sieht es nach PC start aus.

    Und so direkt, nachdem ich Final Fantasy Online gestartet habe

    Das Spiel scheint einfach bei Start schon fast den ganzen Swap vollzuschreiben, obwohl ich erst bei 9GB Arbeitsspeicher bin. Bisher habe ich es auch nciht geschafft den Arbeitsspeicher voll zu bekommen. Meint ihr es wäre dann eine Lösung den Swap zu vergrößern? 10-20GB mehr würden mich nicht schmerzen. Oder hat das irgendwelche Konsequenzen, dass das System langsamer wird oder so?

    Übrigends danke für den Tipp mit den Speicher, die sind ja extrem teuer gerade.

    Kommt halt drauf an was man macht, dafür ist die Swap ja da :D

    Swap leeren geht entweder durch Neustart oder aus und wieder anscahlten:

    Code
    sudo swapoff -a
    
    sudo swapon

    Aber füllt der sich erst, wenn der Arbeitsspeicher einmal voll war? Ich hatte ein Spiel gespielt. Nach dem beenden war er wieder bei 3,4GB. Meinst du es bringt dann mehr den Swap zu vergrößern?

    Jetzt funktioniert pwmconfig, aber er erkennt keine sensoren:

    Found the following devices:
    hwmon0 is nvme
    hwmon1 is k10temp
    hwmon2 is it8792

    Found the following PWM controls:
    hwmon2/pwm1 current value: 70
    hwmon2/pwm2 current value: 70
    hwmon2/pwm3 current value: 70

    Giving the fans some time to reach full speed...
    Found the following fan sensors:
    hwmon2/fan1_input current speed: 0 ... skipping!
    hwmon2/fan2_input current speed: 0 ... skipping!
    hwmon2/fan3_input current speed: 0 ... skipping!

    There are no working fan sensors, all readings are 0.
    Make sure you have a 3-wire fan connected.
    You may also need to increase the fan divisors.

    Macht es Sinn, wenn ich den Lüfter mal wo anders einstecke? Übrigends schon mal vielen Dank für die Hilfe :)

    wenn du dir eine Lüfterkontrolle installierst:

    Code
    sudo dnf install fancontrol

    und die Lüfterkurve anpasst:

    Code
    sudo pwmconfig

    dann schauen das die Minimaldrehszahl nicht zu hoch angesetzt ist. Weil sonst fängt er halt an mit Schmackes zu drehen

    "There are no pwm-capable sensor modules installed". Ich glaube das funktioniert dann bei meinem Board nicht oder?

    Hallo zusammen. Seit einigen Tagen dreht einer meiner Lüfter (ich glaube der, der an der Wasserkühlung vom CPU hängt) durchgehend auf voller Drehzahlt. Ich habe schon einiges ausprobiert und mir ist aufgefallen, dass er erst beim Start von Fedora aufdreht, dann aber sofort auf vollgas. Die Lüfter sind auch nicht neu, sondern schon seit langem im Einsatz. Im Bios dreht der Lüfter erst normal und schaltet sich dann auf niedrige Stufe, also scheint das Ansteuern auch nicht defekt zu sein. Kann das durch ein Fedora Update passiert sein und weiß einer, wie ich das prüfen kann?

    Ich habe mit meinem Fedora 42 KDE Probleme mit dem Energiesparmodus, sprich, dem Abschalten der Monitore und dem Ruhemodus.

    Der PC lässt sich nicht mehr aufwecken (normalerweise geht das ja mit der Fn Taste) und reagiert nicht auf die Tatatur oder Maus.

    Tippe ich den Powerschalter kurz an, fährt er herunter und geht aus.

    Noch ein Kuriosum: Wenn ich den Rechner neu starte, ist der rechte Monitor auf 30% Helligkeit heruntergeregelt (also am Monitor selbst).

    Tja, nun...:/

    Ja, so ähnliche Probleme gibt es bei mir auch. Seit den ganzen Updates hatte ich wenigstens "noch" keinen Aufhänger, während ich etwas mache. Aber das passiert sehr oft, wenn er aus dem Standby kommt, dass der garnichts mehr macht. Also selbst beim Drücken auf den Ausschalter fährt er nicht runter.

    Das mit der Helligkeit habe ich auch, aber nur selten. Was allerdings oft kommt, dass nach einem Update die Auflösung falsch ist und ich nochmal neustarten muss.

    Auch nervig, nach jedem Kernel Update muss ich einmal dracut -f --regenerate-all machen, damit ich vom neuen Kernel aus starten muss.
    Ich habe leider noch keine brauchbaren Infos aus den Logs, weil da so viele sind, dass ich die kaum richtig zuordnen kann. Das einzige, was mich skeptisch macht, dass der NVIDIA Treiber immerwieder einen Timeout Error bringt.

    Tut mir leid für die späte Rückmeldung, ich kam nicht zum testen.
    Ich habe die Logs durchsucht und festgestellt, dass ich immer wieder einen "nvidia gpu i2c timout" Fehler bekomme. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich schon eine Weile kein "sudo dnf update" mehr gemacht habe, da ich davon ausging, dass das alles über den Paketmanager läuft, aber jetzt rattert es ganz schön lange durch nach dem Befehl.

    Ich werde mal schauen, ob das vielleicht schon die Probleme löst.

    Möglicherweise hat DenalB recht: ich hatte letztes Jahr mit meinem relativ neuen Mini-PC, auf dem Fedora Silverblue (GNOME Desktop) ähnliche Symptome:

    Zuerst ganz sporadisch, dann allmählich immer öfter fror mein Bildschirm ein (meist nur für ein paar Sekunden) oder das System wachte aus dem Suspend-Modus nicht mehr auf. Dann fiel mir auf, dass in meinen aktuellen Backup mit rsync oder btrfs-Tools synchronisierte Dateien fehlten oder unvollständig waren, weil sie auf der SSD verschwunden oder verändert wurden. Zuerst dachte ich an ein Problem mit BTRFS, aber Reparaturversuche brachten nichts. Dann habe ich mit smartctl aus dem Paket smartmontools den Status der SSD überprüft, z.B.:

    Code
    smartctl -a /dev/nvme0
    smartctl -t short /dev/nvme0
    smartctl -t long /dev/nvme0

    zunächst ohne Auffälligkeiten, aber es wurde immer offensichtlicher, dass die SSD defekt sein musste. Erst ein paar Tage vor dem endgültigen Crash gaben die smartctl-Kommandos Fehlermeldungen aus. Ich musste also meine erst ein Jahr alte SSD austauschen und das Betriebssystem neu installieren sowie meine Backups zurückspielen. Seitdem hatte ich nie wieder diese Probleme gehabt.

    Falls es ein Problem mit der Festplatte gibt, dann müssten in den System-Logs (journalctl oder dmesg) entsprechende ERROR-Meldungen auftauchen. Leider habe ich mir nicht die Logs aufgehoben, um sagen zu können, nach welchen Mustern man genau suchen soll.

    Das könnte durchaus möglich sein. Ich habe eine neue SSD eingebaut, als ich auf Fedora umgestiegen bin. Ich werde das überprüfen.

    Ich habe das Problem, dass sich mein Fedora mit KDE immer häufiger aufhängt. Ich habe es nun seit fast einem dreiviertel Jahr und bisher lief alles immer recht gut. Wenn da 1-2 mal in Monat sich das System aufgehangen hat, dann war das schon viel. Inzwischen bin ich täglich am Computer abwürgen.

    Es gibt bei mir 3 Szenarien, die dazu führen:

    1. Wenn ich eine Weile nicht am PC bin, dann wird der Monitor schwarz und wacht nicht wieder auf, egal wie sehr ich rumklicke.

    2. Einer meiner zwei Monitore friert zwischendurch einfach ein.

    3. Wenn ich ein Spiel spiele, dann fängt es urplötzlich zum hängen an. Manchmal fängt es sich wieder, aber manchmal hängt dann alles nurnoch und ich habe ca. 1 Frame alle 5 Sekunden.

    Es wäre toll, wenn jemand schon ähnliche Probleme hatte und da abhilfe weiß.

    Aber meine eigentliche Frage wäre, wie ich da am besten eine Fehlersuche durchführen kann. Es gibt doch sicher coole Linux Tools, bei denen man ohne riesen Fachkenntnisse alle Fehler im System sieht und diese dann einfach im Internet suchen kann? Ich würde nur ungern alles neu installieren müssen :D

    Ich möchte an dieser Stelle nochmal allen Danken, die so viel Zeit darin investieren, einem dieses wunderschöne Betriebssystem näher zu bringen <3 Gerade die Videos von Jean haben mir sehr geholfen, auch wenn ich dann doch bei Fedora statt Linux Mint hängengeblieben bin :P Ich würde trotzdem jedem Neuling Linux Mint empfehlen, aber ich habe viele Distos probiert und mein Herz gehört halt dort hin :D