Posts by Kai Thanner

    Ok, das ist jetzt Spannend... Ich hab mich in der VirtualBox ausgetobt. Dabei folgendes Ergebnis erzielt

    Linux Mint 22.1 Cinnamon Edition:

    ohne EFI + ext4: /etc/default/grub geschrieben, update-grub = funktioniert ✅
    ohne EFI + btrfs: /etc/default/grub geschrieben, update-grub = funktioniert ✅
    mit EFI + ext4: /etc/default/grub geschrieben, update-grub = funktioniert ✅
    mit EFI + btrfs: /etc/default/grub geschrieben, update-grub = funktioniert nicht 🚫

    Grub hat wohl keine Schreibrechte auf Btrfs mit EFI. Daher wird hier der "recordfail" ausgelöst.

    So, Forschung für die Nachwelt abgeschlossen 😜

    Ich bin grad nochmal an der Thematik dran um den Grund für das Verhalten zu analysieren... Wollte mein dual Boot System von -1 auf 5 setzen da ich Windows kaum bis gar nicht mehr brauche... Dabei fiel mir folgendes auf und da ist auch der Unterschied Linux mint zu allen anderen Distros.

    Irgendwoher bezieht er noch andere Werte. set timeout=5 kommt von mir. Aber da steht noch der Mint Standard mit 30 mit drin und dann auch noch mehrfach.


    Einen konnte ich schon mal Identifizieren. 30_os-prober setzt einen Timeout von 10


    Die Header hatte ich noch vergessen und da steckt der ware Übeltäter wie mir scheint


    Ok, oder auch nicht... Eine genauere Analyse der Datei zeigt if <-> else Anweisungen ala:

    Das sollte also soweit ok sein... Aber woher kommen dann die ganzen set timeout einträge?


    Ok, die Analyse zusammen mit chatGPT zeigt, dass der Fehler wohl von meinem Dateisystem (BTRFS) und EFI kommt.

    Aussage chatGPT:

    Code
    Wenn recordfail_broken=1 (→ also recordfail kann nicht gespeichert werden, z. B. weil du btrfs nutzt), wird dieser zusätzliche Timeout-Block eingefügt:
    Code
    if [ $grub_platform = efi ]; then
      set timeout=30
      ...
    fi

    Nun ist die Frage, wie löst man das sauber auf?


    Ok. Folgende Lösung:

    Da bei Dual Boot, EFI-Systemen und BTRFS oder einer Kombination daraus immer ein recordfail_broken=1 gesetzt wird (Meines erachtens ein Bug im grub 00_header oder der verarbeitung dahinter) und ich nicht vorhatte, grub "umzuprogrammieren" 😉 hier nun ein einfacher Weg die Zeit zu erzwingen.

    sudo nano /etc/default/grub

    Code
    GRUB_RECORDFAIL_TIMEOUT=5

    Dies ans Ende setzen. Warum und weshalb wirkt das?

    Durch recordfail werden Einstellungen immer mit timeout=30 überschrieben. Es sei denn wir geben etwas anderes vor. Mit GRUB_RECORDFAIL_TIMEOUT=5 überschreiben wir den Standardwert bei recordfail mit Timeout=5, die Zeit muss natürlich den Bedürfnissen angepasst werden. Wenn kein Timer gewünscht ist also gewohnt -1

    Am Ende wie gewohnt die Bootconfig schreiben mit

    sudo update-grub

    Nachdem ich jedes Mal wie ein bekloppter googeln muss, um das Grubmenü zu ändern. Hier mal für alle (und für mich als reminder) die Lösung, da Linux Mint eigene Schritte zu gehn scheint.

    Betriebssystem: Linux Mint 22.1
    Desktop: Cinnamon

    In jeder Anleitung heißt es, dass man dort die Werte ändern muss.

    /etc/default/grub

    Beispielwerte:

    Code
    GRUB_DEFAULT=10
    GRUB_TIMEOUT_STYLE=hidden
    GRUB_TIMEOUT=0

    usw.
    Was einem jedoch niemand sagt... die Werte werden mit

    sudo update-grub

    von einer anderen Datei, manchmal sogar von mehreren anderen überschrieben. Womit in der finalen

    /boot/grub/grub.cfg

    immer noch die alten Werte stehen habt, die man nicht möchte. Um das zu verhindern, müsst ihr folgende Datei editieren und mit euren Wunschwerten füllen.

    /etc/grub.d/40_custom

    Dafür einfach ganz unten anhängen:

    Code
    GRUB_DEFAULT=10
    GRUB_TIMEOUT_STYLE=hidden
    GRUB_TIMEOUT=0

    wenn ihr jetzt

    sudo update-grub

    tippt, werden alle configdateien von grub neu geschrieben, jedoch überschreibt der Inhalt von 40_custom alle Werte, die aus anderen Dateien kommen.

    Wenn ihr jetzt neu startet, ist euer Bootmenü von Grub so wie ihr es haben wolltet.

    Ich hab bisher gute Erfahrung gemacht, indem ich den Launcher in Lutris installiere, diesen starte und von dort intern weiter installiere.

    Ich nutz ebenso den wine-ge-8-26-x86_64 und hatte damit noch nie Probleme. Bisher konnte ich daher alle Ratschläge "nutz immer den neuesten wine, bla" ignorieren.

    Gut wäre auch zu wissen, welches Spiel du installieren möchtest. Bedenke, dass Spiele mit Easy Anti Cheat und ähnlich entweder gar nicht oder nur mit ganz viel kniffen funktionieren, da diese auf die Kernel ebene zugreifen wollen, was in Linux aus guten Gründen nicht möglich ist.

    Was auch hilft, ist auf der Lutris-Webseite oder der Protondb Seite nach dem Spiel zu suchen.

    Sry das ich jetzt erst antworte, ich war die letzten Tage mit opentrack und dem Delanclip beschäftigt :P

    das war tatsächlich während des Testes eine Notlösung, die inzwischen geändert wurde. Ich scann jetzt direkt in

    /home/wuff/Dokumente/scan

    Da drin liegt jetzt ein simples Skript, das ich mit sudo ausführe und er schnappt sich per Schleife alle gescannten Dateien und ändert die Berechtigung ab.

    Bash
    #!/bin/bash
    for i in *;
    do
        chown wuff:wuff $i
    done

    Die Variante mit dem USB-Stick find ich aber auch nicht schlecht. Könnte ich recht einfach über unser NAS verwirklichen. Werd das beizeiten mal testen.

    Also ich hab vorhin nochmal bisl herumprobiert. Sobald ich den Ordner in scan oder wuff reinpacke, kann der Scanner den Pfad nicht mehr finden und Samba sagt auch ein Berechtigungsproblem mit den Ordnern darüber vorraus. Hatte beiden Nutzern auch mal die gleiche Gruppe zugewiesen und auch die Ordner an die Gruppe vergeben, aber daran hat sich nichts geändert. Muss mich da mal in einer ruhigen Minute in die Sambaberechtigung rein lesen.

    Hey Leute,

    ich hab jetzt meinen Büro-Scanner eingerichtet. Der Einfachheit halber als Scan to Folder, da er in einem anderen Raum steht und ich keine Lust habe nach jedem Zettel hin und her zu laufen.

    Als alter Win-User hab ich natürlich dafür einen Scannutzer mit einfachen Nutzerrechten erstellt, damit er auf das Filesystem zugreifen darf. Dazu gibt es einen Ordner 00_Scan direkt im home-Ordner. Die Besitzrechte habe ich mit Vollzugriff für alle (Screenshot).

    An sich funktioniert das so sehr gut. Natürlich haben die, vom Scanner angelegten Dateien, keinen Besitzer und demnach keine Berechtigung. Öffnen darf ich sie dann trotzdem, obwohl ein Schloss dran ist. Mit root-Rechten kann ich das dann auf meinen Nutzer mit entsprechender Berechtigung überschreiben, am einfachsten über den Ordner "Zugriffsrechte auf enthaltene Dateien übertragen".

    Natürlich befinde ich mich in meinem privaten Heimnetz, trotzdem will ich die Sicherheit nicht komplett aushebeln. Daher meine Frage an die Linux Gurus hier :)

    Ist das so korrekt, oder habe ich einen Denkfehler? Gibt es eine Möglichkeit die Sicherheit zu erhöhen oder hab ich womöglich schon zu viel ausgehebelt?

    Naja, dann habe ich aber auch kein Linux Mint mehr und damit bin ich sehr zufrieden. Wann immer ich andere Distros ausprobiert habe, gingen mir andere Sachen auf die Nerven oder ich kam damit gar nicht klar, weil mir noch Linuxkenntnisse gefehlt haben.

    Wie gesagt, mit dem nicht merken der Fensterposition kann man devilspie2 nutzen. Man muss zwar einmal für die betroffenen Programme ein kleines Skript anlegen, aber dann klappt das problemlos. Die Königsdisziplin wäre halt, wenn er das Skript selbst anlegt und die Werte beim schliessen des Fensters nimmt, aber naja. Damit komm ich klar.

    Komischerweise betrifft das aber nicht alle Programme, sondern nur bestimmte. Firefox z.B.

    Hey Leute,
    ich hatte Linux (Mint 22.1) bisher immer auf meinem Laptop getestet / genutzt und mit dem neuen Hauptrechner ist jetzt auch dort Windows gegen was Vernünftiges ersetzt worden :P

    Dort hab ich jetzt 2 Monitore, die auch erkannt wurden und richtig einstellbar sind. Allerdings merkt man jetzt, wo Cinnamon noch extrem Nachholbedarf hat. Ich liste das mal als Bug auf, auch wenn es vielleicht nur vergessene Features sind, um die sich noch keiner gekümmert hat.

    - Fensterpositionen werden nicht gespeichert und müssen jedes Mal wieder auf den richtigen Monitor geschoben werden (Workaround via devilspie2 möglich)
    - Leiste wird nicht auf alle Monitore geklont und muss mühselig kopiert bzw. für Monitor 2 zusammen gebaut werden. Dabei sind nicht alle Applets verfügbar und geöffnete Fenster werden nur auf der Leiste angezeigt, wo sie auch geöffnet werden. Eine klassische Spiegelung wie in Windows wäre hier schön.
    Problematisch vor allem dann, wenn man ein Game im Vollbildmodus hat und auf dem 2ten Monitor was braucht, das nur auf dem Hauptmonitor angezeigt wird wie die Lautstärke oder andere Applets.

    Gerade für zweiteres hab ich noch keine Lösung. Kennt da zufällig jemand was?

    Hat Linux Mint irgendwo eine "Featurewunsch"-Liste wo man sich sowas für die nächste Version wünschen kann? Wie sind da die Erfahrungen?

    Naja, heutzutage hat man ja nicht mehr viel Wahl. Entweder nutzt man die Datenkrake von Google, sprich Chromium und alle Browser, die daraus entstanden sind (Chrome, Edge usw.) oder man nutzt eine alternative und lebt damit, dass die Seiten nicht perfekt darauf abgestimmt sind. Ich für meinen Teil bleibe Firefox treu, denn er schützt nach wie vor meine Sicherheit.

    Sie schreiben ja in den ToS nicht, dass sie deine Daten weiterverkaufen, von daher seh ich das erstmal nicht weiter kritisch, sondern sogar einen wichtigen Schritt um Fehler besser beheben zu können.

    Und deshalb zu einem unsicheren Browser zu wechseln, halte ich für sehr fraglich.

    Ich hab den Test jetzt auch gemacht und kann den Fehler bestätigen.

    X11:

    USB-C HUB mit 2x HDMI >> 2 Monitore >> es läuft nur einer der beiden + der interne vom Laptop
    selber HUB >> 1 Monitor + 1 Monitor über den internen HDMI Anschluss >> Alle Monitore werden erkannt und laufen.

    Wayland:

    Ich hab hier denselben Test versucht, aber das endete immer im Blackscreen oder aufgehängten Desktop. Von daher keine Chance. Einmal ratterten Errormeldungen von Nvidia runter, konnte das aber nicht mehr reproduzieren, um die Meldung abzufotografieren... Wayland ist eh noch ein weiter Weg bis das ordentlich läuft, wenn auch die Ansätze gut sind und viele X11 Probleme angegangen werden.

    Unterm Strich scheint hier der NVIDIA Treiber Probleme zu haben. In meinem Fall hab ich den neuesten Proprietären laufen. Andere hab ich jetzt nicht getestet. Allerdings fällt mir in letzter Zeit häufig auf, dass sich der Desktop sporadisch aufhängt, wenn ich den Laptop an den TV anschließe und zocke. Beim Beenden des Spiels und damit verlassen des Vollbildmodus friert das Bild ein. TV abstöpseln oder Laptop auf & zuklappen behebt hier das Problem und der Desktop wacht wieder auf. Also vielleicht hat der aktuelle Treiber tatsächlich nen Bug unter Linux?!