Posts by Neumann

    Dieser Ansicht schließe ich mich ebenfalls an.

    Was man aber machen kann, ist, 'neutrale' Partitionen zu kreieren, auf die mehrere Betriebssysteme Zugriffserlaubnis haben. Jedes OS ist dann berechtigt, dort beispielsweise Video- und Audio-Dateien, Bilder und Dokumente in beliebigen Ordnern abzulegen. Von jedem OS aus hat man dann Zugriff darauf. Auch dann noch, wenn ein OS mittlerweile durch ein anderes ersetzt wurde (, das die Zugrifferlaubnis vom Vorgänger 'ererbt' hat).

    Die Zugangsberechtigungen im Detail erstellt man bequem über das GUI-Tool 'gnome-disks' ('Laufwerke').

    Das klappt bei Daten der vorgenannten Art sogar unter Einbeziehung von Windows, sofern solche gemeinsame Partitionen in einem auch für Windows nutzbaren Format erstellt wurden (NTFS, ExFAT).

    Ich mache das seit Jahr und Tag so auf meinen Multi-Boot-Systemen. Fast alle reinen Datenobjekte landen auf solchen Partitionen. Und welche OSe einst zum Zeitpunkt ihrer Erstellung beteiligt gewesen waren, lässt sich allenfalls nur noch vage erahnen und ist überdies völlig bedeutungslos.

    Ich hatte vor kurzem mal in einer VM getestet, ob Windows 11 (25H2) noch offline (mit einem lokalem Benutzerkonto) installierbar ist. Mit den Tipps aus dem Internet klappte das jedenfalls noch.

    Ansonsten könntest Du vor dem finalen Abschluss der Win11-Installation noch ins UEFI-BIOS gehen und im Hinblick auf ein Dual-Boot mit Mint, FastBoot und Secure Boot ausschalten. Secure Boot muss nicht zwingend für Windows eingeschaltet sein und kann später immer mal zu Problemen unter Mint führen. Auch würde ich vorab schon mal nachsehen, ob Windows bereits die EFI-Partition angelegt bzw. eingetragen hat. In diese EFI-Partition darf dann auch der Bootstarter von Mint (ohne Schaden für Windows) geschrieben werden. (Bei der Mint-Installation diese für den Ort des Bootloaders angeben unter dem Einhängepunkt '/boot/efi').

    Die Reihenfolge der Installationen ist ansonsten auf Rechnern mit UEFI nicht mehr von Belang.

    Sehr gutes Beispiel wie KI und NI (natürliche Intelligenz) im Zusammenspiel ein Problem erfassen und lösen!

    Aus eigenen Erleben kenne ich das Problem von einer USB3-Festplatte her, auf der Ubuntu und PCLinuxOS installiert sind. PCLinuxOS ist im UEFI nicht mehr auffindbar, sobald auch nur ein einziges Mal ohne angesteckte USB-Disk gebootet worden war.

    Das macht aber nichts, da ich PCLinuxOS auch alternativ aus dem UEFI-Eintrag von Ubuntu starten kann. Denn Ubuntu ist im Gegensatz zu PCLinuxOS resistent gegenüber dem Vergessen durch das UEFI.

    Ich habe beim aus/einbau meiner SSDs im BIOS nichts verstellt.

    Du hast aber doch wohl mit der temporär eingebauten leeren Disk was gemacht. (Vermutlich testweise eine andere Distribution auf die leere Disk installiert.)

    Jetzt ist zwar, was die Hardware anbelangt, alles wieder so wie vorher - bis auf irgendwelche internen Einträge im (UEFI-)BIOS aufgrund des temporären Experiments! Man kann nicht so ohne weiteres erwarten, dass die Board-Software automatisch wieder alles zurückdreht, sobald man die alte Disk wieder angesteckt hat.

    Was man erwarten würde, wäre, dass das UEFI-Boot-Menü nun wieder einen Eintrag (in etwa) namens

    UEFI: Arch Linux [Intenso HD]

    anbietet. Es hat aber anscheinend ganz vergessen, dass Arch bereits installiert ist.

    (Übrigens, im UEFI-Modus (ohne CSM) werden keine Festplatten als solches im Boot-Menü angeboten. Denn eine in UEFI startfähige Disk kann ja mehrere Bootloader enthalten. Nur im klassischen BIOS-Modus (MBR-Boot) reicht der Name der Disk, weil es nur jeweils einen Bootloader pro Disk geben kann.)

    Wie gut, dass Ventoy diese überaus nützliche Funktion namens 'Localboot' besitzt (kannte ich noch nicht) und aktiv nach dem Bootloader fahndet und dann startet. Ein prima temporärer Workaround!

    Wie man das Problem jetzt endgültig am einfachsten löst, kann ich nicht sicher sagen, da ich unter Linux nur die Debian-Schiene fahre und Arch-basierte Distributionen nicht nutze. Es braucht aber auf jeden Fall eine Reparaturfunktion. Entweder aus dem Arch-System heraus oder über ein externes Tool.

    Automatische Aktualisierungen haben ich deaktiviert. Mir genügt es, darüber informiert zu werden, wenn wieder welche da sind. Den Zeitpunkt zur Ausführung bestimme ich lieber selbst (manuell). Ich fände es sonst unbehaglich, von automatischen Updates eventuell in einem unpassenden Moment überrumpelt zu werden.

    Für Timeshift-Snapshots sollte man als Minimum immer eine separate Partition (in adäquater Größe) reservieren oder besser noch eine separate Disk. Snapshots auf dieselbe Partition könnten schneller als man denkt zu einem Speicherengpass führen.

    ich habe einen USB-Stick mit vier MS-DOS (GPT) Partitionen erstellt um vier Linux Distributionen zu installieren.

    Also ich fürchte, da liegt ein Missverständnis vor. Der Stick müsste mindestens 128 GB groß sein, um gleich vier Linuxe als installierte Systeme betreiben zu können und der Stick müsste zudem noch superschnell (und damit auch superteuer) sein, um die Systeme in brauchbarer Geschwindigkeit nutzen zu können. Wenn Du wirklich installieren meinst, dann empfehle ich eine externe USB-Disk an USB3.

    Höchstwahrscheinlich meinst Du aber mit Installieren nur das Aufspielen der Linux-ISOs als Live-Systeme. Von so einem System aus könntest Du bei Gefallen, das Live-System dann später auch direkt auf Festplatte installieren.

    Der Gedanke, sich Linux-OSe vorab erstmal als Live-System anzusehen, um zu testen, wie es aussieht und wie es mit der verbauten Hardware zurecht kommt, ist natürlich der allseits empfohlene und richtige Weg sich Linux zu nähern.

    Kreations-Tools wie Balena Etcher oder Rufus schreiben allerdings grundsätzlich immer nur ein System lauffähig auf die Disk. (Die Disk ist immer komplett vom einzigen Live-System belegt.)

    Wie aber Andere schon bereits vorgeschlagen haben, gibt es aber auch Tools, die direkt die unveränderte ISO-Datei als Live-System starten können (Ventoy oder Easy2Boot (zusätzlich mit Ventoy) ). Dazu schreibt man im ersten Schritt das gewünschte Tool auf den USB-Datenträger (gemäß Anleitung) und kann dann anschließend beliebige ISO-Dateien auf die Disk kopieren. Man fährt dann den Rechner mit angeschlossenem Stick hoch und bootet davon. Im Menü des Programms wählt man dann eines der kopierten Linuxe und bootet es direkt aus dem Starter-Tool.

    Das ist vermutlich das was Du willst und brauchst.

    Ich verstehe bis jetzt auch nur Bahnhof!?

    Editor?

    Das klingt ja fast so, als wolltest Du eine Installations-ISO mit Linux in einen Texteditor laden (, der damit natürlich überfordert wäre).

    Ich spekulierte mal, dass Du unter einem laufenden Windows (11) parallel ein Linux-System nutzen willst. Dieses Linux könntest Du als virtuelle Maschine (VM) z.B. unter dem Virtualisierungsprogramm 'VirtualBox' betreiben, indem Du eine Installations-ISO mit einem Linux Deiner Wahl innerhalb von VirtualBox installierst.

    WSL wäre natürlich auch eine Option. Dann bleibst Du aber in noch stärkerer Abhängigkeit von Windows als bei der Methode per VM.

    Du könntest natürlich den Spieß auch umdrehen und stattdessen das Linux Deiner Wahl direkt auf dem Gerät installieren und dann auf dem installierten Linux ebenfalls das Programm 'VirtualBox' aufspielen, um darin Windows 11 als VM zu betreiben.

    Oder aber ein Linux Deiner Wahl zusätzlich auf dem Gerät neben dem installierten Windows 11 installieren, sodass Dir beide Betriebssysteme bei voller Leistung zur Verfügung stehen.

    Das nur mal als erste Denkanstöße.

    Axel52
    Ja, hat wohl jeder schon erlebt, der seine Kenntnisse auch durch eigenes Ausprobieren erweitern will. Dass man urplötzlich ein Problem erzeugt hat, das eigentlich gar nicht sein kann. Entweder infolge eines Missverständnisses oder sei es, dass man zufällig auf einen Random-Fehler im System gestossen ist.

    Jetzt sieht es für mich eher so aus, dass Du den Unterordner als '/home/axel/Schreibtisch/Schreibtisch/Utensilien' angelegt hattest. Rein formal natürlich so ok. Unterverzeichnisse dürfen denselben Namen wie ihr Oberverzeichnis haben.

    Ich habe es jetzt selbst nicht ausprobiert; aber vielleicht kommt der Explorer in diesem Spezialfall ins Schlingern, weil Du auf einen Systemordner einen Unterordner mit exakt demselben Namen (nämlich des Systemordners) errichtet hast und dann darin einen weiteren Unterordner(, der dann wieder gelöscht werden sollte).

    Könnte ja sein, dass der Nemo-Explorer dann 'denkt', Du wolltest gleich den ganzen Systemordner 'Schreibtisch' löschen. Das wäre natürlich äußerst fatal, wenn man auf diese Weise einfach so den Desktop löschen könnte.

    Apropos, hast Du denn den unerwünschten 'Utensilien'-Unterordner jetzt endgültig wieder wegbekommen? Bzw. hattest Du den (zweiten) 'Schreibtisch'-Unterordner in 'Temporär' umbenannt, um die Löschblockade aufzuheben?

    Axel52
    Nochmal zurück zum Anfang des Threads.

    Der Ordner 'Schreibtisch' ist doch nur das Verzeichnis mit den angelegten Desktop-Objekten. Man kann dieses zwar auch in der Ordneransicht öffnen. Doch wozu? Man hat den Inhalt doch als Desktopansicht jederzeit vor der Nase. Und sofern man etwas auf Desktop ablegen will, dann tut man es doch direkt von dort aus und nicht innerhalb der Ordneransicht. Also z.B. den Ordner 'Utensilien' würde man normalerweise einfach per Rechtsklick auf eine freie Stelle auf dem Desktop mit 'Neuen Ordner erstellen' erzeugen.

    Ich kann auch nicht erkennen, dass im Explorer der Ordner 'Schreibtisch' doppelt existiert (Du schreibst ja ebenfalls, dass er im Midnight Commander nicht existiert). Dieses 2x hintereinander von 'Schreibtisch' im Nemo Explorer sind ja nur Verweise auf zuletzt aufgerufenen Tabs. Geh mal rechts oben im Explorer auf 'Pfadeingabe ein/aus' und schau Dir jeweils den Pfad an. Zwei identische Objekte auf ein und denselben Pfad kann es nicht geben.

    Der Ordner 'Utensilien' hat im Bild so eine Kennzeichnung im Symbol. Ich vermute, dass damit angezeigt wird, dass der Ordner freigegeben wurde. (Möglicherweise kann man deswegen nicht so einfach löschen. Desktop-Links auf Partitionen kann man beispielsweise auch nicht einfach in einem Rutsch löschen.)

    Ein selbst erzeugtes Objekt auf dem Desktop muss sich auch wieder entfernen lassen, ohne dass man tief in die Kommandozeilenebene hinabsteigen müsste. Das ist ja schließlich nur Mint und nicht ein Linux für nerdige Freaks.

    Die manuelle Migration (Kopieren) der Profile von Thunderbird und Firefox habe ich all die Jahre letztlich immer irgendwie hinbekommen. Auch wenn es manchmal etwas fummelig war und nicht gleich im ersten Anlauf geklappt hat.

    Fallstricke wurden schon angesprochen. Versionen von Quelle und Ziel passen nicht zueinander (z.B. Wechsel auf ESR-Reihe, die aber versionsmäßig älter ist als die 'normale' Version auf dem Quellsystem oder am neuen System wird nun Snap benutzt).

    Bei VirtualBox darf gebetet werden, dass die Version auf dem neuen System auch wirklich alle existierenden VMs weiterhin wie gewohnt laufen lässt. Vor rund einem halben Jahr war es zuletzt wieder mal soweit. Zum Glück klappte es anstandslos. Im wesentlichem waren nur die VBOX-Konfigurationsdateien auszuführen gewesen, um die (11) VMs automatisch in das neue VirtualBox zu integrieren (sogar die Gruppierungen wurden übernommen).

    Da die VMs allesamt vom unveränderten Standort auf externen Partitionen starten, war nur hier und da ein Tauschordnerpfad anzupassen, wenn dieser zuvor auf der Partition des gelöschten OS residierte.

    Noch ein Tipp: nicht den Grafikmodus einer bestehenden Linux-VM ändern, wenn VirtualBox das vorschlägt. Es mag sein, dass man die VM mit dem monierten Grafikmodus nicht mehr neu errichten könnte. Aber ein Wechsel auf den vorgeschlagenen Modus kann dazu führen, dass die VM gar nicht mehr läuft. Also lieber erstmal testen, ob es auch ohne Wechsel geht.

    Nicht gleich in einen zu barschen Ton verfallen!
    Der TE hat erstmal sein Anliegen allgemein und in verständlicher Sprache formuliert.

    Die von gint-o-nix und /su geforderten Infos braucht man nichtsdestotrotz.

    Die Verschiebung des Linux-Systems dürfte nicht ganz trivial sein. Denn wenn die Boot-Platte, wie auch ich vermute, als Legacy-System aufgesetzt ist, dann liegt der Bootstarter beginnend im MBR und verweist sowohl auf das installierte Windows wie auch Linux. Den Bootstarter kann man in dem Fall nicht verschieben, weil sonst Windows in der Luft hängt.
    Im Prinzip müßte man nur die reinen Linux-Partitionen (System plus Home) umkopieren und im Bootstarter wäre der Verweis auf die Linux-Partitionen dann entsprechend anzupassen.

    Sowas habe ich allerdings noch nie gemacht (weil nie nötig gehabt). Die Experten für das Editieren/Reparieren von Grub bzw. Bootloader im allgemeinen sind hier also gefragt.

    Der Thread zeigt wieder einmal anschaulich wie schnell es zu Begriffsverwirrungen kommt im Zusammenhang mit root und Co.

    Es gibt einen Benutzer namens 'root', der von Linux fest vordefiniert ist. Er hat einen eigenen Benutzerordner im Wurzelverzeichnis und er darf alles. Er ist aber nicht zur Verwendung durch physische Benutzer vorgesehen. Daher vergeben die meisten Linux-Systeme auch kein Passwort für 'root'. Solange das so ist, kann man sich nicht unter seinem Namen einloggen.

    Was man aber oft in einer laufenden Linux-Session benötigt, ist ein Benutzer mit administrativen Befugnissen. Das ist normalerweise der erste Benutzer, der bei der Installation angelegt wurde. Das wird gern auch mit 'Root-Rechte' bezeichnet, was zu der Begriffsverwirrung führt. Der administrative Benutzer wird aber nicht zu 'root'. Aber das braucht er auch nicht. Die Befugnisse eines administrativen Benutzers (Nemo-Explorer sagt 'Systemverwalter') reichen immer, um alles machen zu können, was wirklich nötig ist.

    Ich verwende nebenbei auch ein Linux namens PCLinuxOS, das etwas anders funktioniert.

    Bei der Installation wird explizit ein Passwort für 'root' vergeben. Im Gegenzug wird aber auch nur ein Benutzer angelegt, der keinerlei administrative Befugnisse besitzt. Es gibt unter PCLinuxOS standardmäßig auch kein 'sudo'. Bei systemkritischen Aktionen wird stattdessen immer gleich das Paswort für 'root' abgefragt. Ein weiterer Unterschied zu beispielsweise Mint ist, dass man sich auch als 'root' einloggen kann.

    Die EFI-Partition von wired2051 muss nicht vergrößert werden.
    Es kommt nämlich darauf an, was da eingehängt ist. Und da ist anscheinend dem Standard entsprechend nur der Inhalt von /boot/efi drin. Der unbelegte Platz würde sogar noch für ein drittes OS reichen. Im Laufe der Zeit wird sich der noch freie Platz auch nicht wesentlich mehr verringern. Ich habe selbst seit Jahren so ein Multi-Boot mit nur einer EFI-Partition von nur 100 MB.

    Das würde aber anders aussehen, wenn man alles, was unter /boot sich befindet, auf der EFI-Partition ablegen lassen würde. Dann reichen 100 MB natürlich nicht mal ansatzweise.

    Habe gerade noch einen Moment Zeit gehabt und schon mal das PDF-Handbuch von VirtualBox (7.1) überflogen.

    Ich habe mit VirtualBox noch unter Version 3.x angefangen.
    Und ja, für USB-Unterstützung ist das Extension Pack NICHT mehr nötig (siehe Kapitel 1.5 für was es derzeit noch gebraucht wird).

    Was vboxsf betrifft, so zitiere ich mal aus Kapitel 4.3.2 Automatic Mounting:

    • Access to an automatically mounted shared folder is granted to everyone in a
      Windows guest, including the guest user. For Linux and Oracle Solaris guests,
      access is restricted to members of the group vboxsf and the root user.

    Steffen, für Deine VM mit Windows 7 brauchst Du also weder das Extension Pack noch vboxsf (gibt ja keine Linux-Rechte für Windows-OSe).

    Hier noch abschließend ein Bild, wo das normale Extension Pack lokalisiert ist (hat wie gesagt nichts mit der ISO mit den Guest-Tools zu tun):

    Ich benutze einen einfachen USB-C zu Miniklinke-Adapter, für Hamdys oder Tablets ohne Klinkenausgang

    Das ist wohl die entscheidende Information.

    Ehrlich gesagt, ich wusste bisher noch gar nicht, dass es solche Adapter gibt.

    Ob Linux sowas überhaupt unterstützt? Man könnte natürlich auch andere Linux-Live-Systeme testen, ob eine davon auf diese Weise Audio auf den Kopfhörer (ohne störende Seiteneffekte) zu übertragen vermag.

    Unter "Gasterweiterung'" verstehst Du anscheinend die ISO mit den Guest-Tools, die man innerhalb der VM installiert. Das Extension Pack ist aber was Anderes, was außerhalb von VMs Teil des Feature-Umfangs von VirtualBox ist.

    Die Gruppe 'vboxusers' habe ich hier auf meinem Mint-Host mit VirtualBox, die Gruppe 'vboxsf' habe ich nur auf Linux-Gastsystemen. Beide kommen automatisch via VirtualBox. Ich muss nur noch den gewünschten Benutzer jeweils in die Gruppe einfügen. Beide Gruppen kenne ich gefühlt schon ewig.

    Aber Du machst mich neugierig. Ich muss mal bei Gelegenheit in das Manual von VirtualBox hineinschauen, ob sich da was geändert bzw. vereinfacht hat.

    Also ich verstehe das jetzt auch so, dass die Inhalte vieler Quellordner in einen einzigen Zielordner kopiert werden sollen. Sagen wir mal 100 Ordner nur mit deren Inhalten in einem Rutsch in den Zielordner kopieren (per GUI).

    Wüsste ich aber nicht wie das gehen soll, da man nicht Inhalte mehrerer Ordner zugleich selektieren UND kopieren kann.

    Der Vorschlag von Harry dürfte aber die bestmögliche Annäherung sein, wenn man nicht mit Terminalbefehlen hantieren will.

    Dann müsst ihr andere VMs nutzen oder VirtualBox hat in der Bedienung irgendwann mal etwas geändert. Ich nutze VirtualBox seit 15 Jahren. Zuerst unter Windows, dann auch unter Linux. Jedenfalls galt immer:

    • ohne Extension Pack kein Zugriff auf USB-(Speicher)geräte
    • ohne Mitgliedschaft in der Gruppe vboxsf kein Zugriff in einer Linux-VM auf Tauschordner auf dem Host

    Wenn das jetzt auch ohnedem funktioniert, umso besser.

    Schaut doch einmal innerhalb einer Linux-VM nach, welche Rechte für den Tauschordner gelistet werden.

    ich mache eine neu installation um zu sehen ob es auch nich geht melde mich dann wieder

    Also ich hätte vorher auf jeden Fall die Ausgabe im Terminal hier gepostet. Das anscheinend was mit Java fehlt, wissen wir jetzt schon einmal. Programme (vorinstalliert) aus dem Repo können tatsächlich schon mal fehlerhaft gepackt sein.

    Ich erinnere mich, dass mal 'MediathekView' auch wegen eines Java-Fehlers nicht starten konnte. Die bestmögliche Lösung war in dem Fall stattdessen das Programm als AppImage aufzuspielen.