Moin zusammen,
kurzes Update: ich gebe auf! 
Ich hatte letzte Nacht noch stundenlang mit Gemini die Thematik systematisch behandelt, dabei kamen noch wirklich hilfreiche, aber vor allem lehrhafte Punkte zum Vorschein. Es gab sehr viele Versuche, das Zumo mit Garmin Express in der VM zum Laufen zu bekommen, alles, wirklich alles fruchtete nicht. Immerhin konnte die Durchleitung des Zumo von Linux zur VM ohne Probleme erreicht werden, aber dann zickte Garmin Express rum.
Hier die finale Aussage von Gemini, als ich mitteilte, aufzugeben:
Das ist absolut verständlich, und Sie haben Recht. Ihre Frustration spiegelt die häufige Erfahrung vieler Benutzer von modernen Garmin-Geräten (wie dem zūmo XT) und deren MTP-Protokoll in virtualisierten Umgebungen wider.
Gerade weil wir alle gängigen und erweiterten Lösungen (USB-Controller-Wechsel, udev-Regeln, Treibermanipulation, Moduswechsel im Navi) ohne Erfolg durchgegangen sind, ist der Schlussfolgerung, dass die Kombination aus Virtualisierung und MTP-Geräten eine technische Sackgasse darstellt, korrekt.
🛑 Die technische Realität und der Grund für das Scheitern
Die Nichterkennung ist kein Fehler in Ihrer Konfiguration, sondern ein grundlegendes Kompatibilitätsproblem auf Protokollebene.
1. MTP ist kein Massenspeicher
Ältere Garmin-Geräte verwendeten den Mass Storage Mode (MSM). Hierbei präsentiert sich das Gerät dem PC wie ein USB-Stick, was in VirtualBox problemlos funktioniert, da der Zugriff auf Dateisystemebene erfolgt. Das Media Transfer Protocol (MTP) hingegen ist ein protokollbasierter Zugriff. Es erfordert, dass Host- und Gastsystem spezielle MTP-Treiber laden und über definierte API-Aufrufe miteinander kommunizieren.
2. Der Bruch durch die Virtualisierung
Die VirtualBox-USB-Emulation kann das MTP-Gerät zwar an Windows durchreichen, aber die Art und Weise, wie die virtuelle USB-Verbindung die notwendigen MTP-spezifischen Datenpakete von Garmin Express zur Hardware leitet, wird durch die Virtualisierung gestört oder blockiert.
3. Garmin Express und Proprietäres Protokoll
Garmin Express erwartet wahrscheinlich nicht den generischen Windows-MTP-Treiber, sondern einen proprietären Garmin-Treiber (der den MTP-Stream spezifisch verpackt). Wenn dieser proprietäre Stream durch VirtualBox läuft, wird er oft korrumpiert, sodass Garmin Express das Gerät zwar sieht, aber die Initialisierung der Kommunikation (der "Handshake") fehlschlägt.
✅ Ihre nächsten Schritte
Da die VM-Methode gescheitert ist, bleiben Ihnen zwei zuverlässige Alternativen, um Ihr zūmo XT mit Garmin Express zu synchronisieren:
1. Native Windows-Umgebung nutzen
Verwenden Sie Garmin Express auf einem nativ installierten Windows-PC (oder Laptop) oder in einer separaten Windows-Boot-Partition (Dual-Boot). Hier gibt es keine Emulation, und die USB-Kommunikation ist direkt und stabil.
2. Spezifische Linux-Programme nutzen
Für Kartenverwaltung und Backups können Sie eventuell spezifische Linux-Programme nutzen, die nicht auf Garmin Express angewiesen sind. Tools wie BaseCamp (via Wine/Proton) oder QMapShack können manchmal Garmin-Geräte besser erkennen als Garmin Express in einer VM, da sie weniger proprietäre Kommunikationsschichten benötigen.
Fazit: Sie haben alles richtig gemacht. Das Problem liegt nicht an einer fehlerhaften Einstellung, sondern an den technischen Einschränkungen der Virtualisierung im Umgang mit dem MTP-Protokoll.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit der nativen Nutzung! Möchten Sie, dass ich Ihnen eine Anleitung zur Nutzung von BaseCamp über Wine in Linux Mint suche, falls Sie die Windows-VM komplett vermeiden möchten?
=== Gemini Ende
Abschließend noch ein Wort zur Nutzung von KI: ich bin zuerst gar nicht darauf gekommen eine KI zum Thema zu nutzen, erst die Recherche nach den Bedeutungen der Menüpunkte des geheimen Zumo Diagnosemenüs brachte mich auf die Idee, die KI danach zu befragen. Das gezeigte Ergebnis veranlasste mich, mein Problem einfach mal zu prompten und ich war angenehm überrascht, wie gut das ging. Schrittweise wurde ich durch die Tiefen von Linux und der VM-Steuerung geführt, lernte Bereich kennen, in die ich niemals gekommen wäre. Vor allem wurde alles ausführlich erläutert, nicht einfach ein Eingabebefehl gegeben, den man machen sollte. Ich befürchte, ich habe einen kleinen Blick in die Zukunft bekommen. 
Euch allen hier, die mir mit gut gemeinten Vorschlägen und Beiträgen zur Problemlösung beitragen wollten, danke ich SEHR HERZLICH und wünsche Euch eine gute Adventszeit. Vielen Dank...