Ich sag immer, man lernt nicht eine Programmiersprache, man lernt programmieren. Das eigentlich kniffelige ist meiner Meinung nach nicht die Syntax der jeweiligen Sprache, sondern einen Blick dafür zu bekommen, welche Strategie für das jeweilige Problem zu wählen ist. Auch wie mehrere Teile zusammenspielen, wann welcher Code überhaupt läuft, Architektur etc. zu verstehen, ist fast schwerer als die Syntax. Eine Ausnahme ist hier Rust, was mit seinem borrow checker oder life times etwas verwirrend sein kann, gerade wenn man von high-level Sprachen wie Python oder JS/TS kommt. Fast jede Programmiersprache bietet grundlegende Mittel wie Variablen, if-Abfragen, Schleifen, Funktionen und Objekte, manche mehr, andere weniger. Die Syntax ist dabei oft ähnlich und muss quasi nicht gelernt werden. Traut euch an low-leveligere Sprachen, Typisierung ist toll und verhindert Fehler!