Posts by KlBrockhaus

    Ich stelle mein Druckproblem vorerst zurück. Heute habe ich aus irgendeinem Grund zwar im Hochformat drucken können, dafür ist aber immer ein Teil oberhalb des Briefes abgeschnitten. Viel Druckpapier verdruckt und es nervt langsam.

    Verständlich. Auch ich hatte mit meinem Canon Drucker unter Linux so große Probleme, dass ich ihn letztlich tauschen musste. Probier vorher aber noch folgendes:

    Was mir jetzt noch dazu einfallen würde ist in direkt mal in den Drucker Optionen nach zu schauen evtl. ist da was verstellt.

    LM Menü - Drucker - hier mal den hinterlegten Drucker anwählen und mit der rechten Maustaste - Eigenschaften, auswählen.

    Dort gibt es bei dir evtl. auch die Option "Auftragsoptionen" interessant ist hier "die Ausrichtung" die sollte auf "Automatische Drehung" stehen.

    Harrys Hinweis ist gut, aber versuche auch mal, statt "Automatische Drehung" die Ausrichtung fest auf "Hochformat (keine Drehung)" zu stellen. Das kann bei Großformatdruckern wie deinem Pixma weiterhelfen. Ein Versuch isses Wert.

    Wenn lediglich ein Teil des Briefes abgeschnitten ist, kann man im Libre-Office-Druckdialog unter Seiteneinrichtung die Skalierung automatisch anpassen oder manuell einstellen, z.b. auf 100 %, falls alle Inhalte im druckbaren Bereich liegen.

    Im Übrigen glaube auch ich nicht, dass das Grundproblem bei LibreOffice liegt. Denn wenn du ein Office-Dokument "in eine Datei" druckst, ist die "gedruckte" PDF-Datei ja nicht verdreht. So habe ich dich zumindest verstanden.

    Bisher Geforce GT 1030.

    Jetzt Radeon RX6400, meine erste nicht passiv gekühlte Grafikkarte. Gerade mal 53 Watt Leistungsaufnahme! Damit kann man jede halbwegs moderne Möhre unter Linux zum Gaming-PC machen, ohne das Netzteil wechseln zu müssen 8).

    Ok, echte Gamer werden das vermutlich anders sehen...;)

    Zeigt dann pw-top für die Hardware auch 22050 Hz an?

    So wie ich das verstehe ja:

    "Quod Libet" ist mein Audioplayer und spielt entsprechend der Quelle mit 44100 Hz.

    "+ alsa_output.pci-0000..." ist meine PCI-Karte. Dort ist "RATE" zwar ausgenullt, aber entscheidend ist hier "FORMAT". Laut KI zeigt die Spalte FORMAT die tatsächlich mit der Hardware ausgehandelte (negotiated) Konfiguration. Die Angabe setzt sich wie folgt zusammen:

    Quote

    S32LE (Sample Format): Das steht für Signed 32-bit Little Endian. Es beschreibt die Bittiefe. Das System gibt Audio intern mit 32-Bit-Präzision aus, was für digitale Signalverarbeitung (Vermeidung von Rundungsfehlern) ideal ist.

    10 (Channels): Dies ist die Anzahl der erkannten Audiokanäle. In deinem Fall meldet der PCI-Treiber 10 Kanäle (oft bei Surround-Karten oder Chipsätzen mit mehreren internen Ausgängen/Streams üblich).

    22050 (Sample Rate): Das ist die tatsächliche Abtastrate in Hz, mit der deine Soundkarte gerade läuft.


    Im Normalbetrieb, ohne Rate-Lock, sieht es so aus:

    Die Rate passt sich automatisch der Quelle (+ Quod Libet) an.

    Danke KlBrockhaus. Vor allem der Rat zu pw-top ist Gold wert. Genau diese Einstellungen lassen sich auch grafisch in dem Programm cables vornehmen. Da diese Einstellungen aber alle benutzerspezifisch sind und Pipewire im Hintergrund resamplet wenn es notwendig ist, wie stellt man fest, wie es sich wirklich mit der Hardware verbunden hat? Das ist doch hier die eigentliche Frage.

    Die Frage ist interessant und berechtigt. Kurz gesagt: Durch Erzwingen von 22050 Hz. Denn diese Rate sollte jeder von uns sofort wahrnehmen können, und somit hätte man Gewissheit, dass die angezeigte Rate auch wirklich bei der Hardware ankommt.

    Ich benutze nicht "cables", sondern das erwähnte "envy24" (das aber nur speziell für uralte M-Audio Soundkarten gedacht ist). Wenn ich dort 22050 Hz "gelocked" habe, hört man den Unterschied deutlich. Auch das Durchschalten der vorgegebenen MasterClocks verursacht oftmals ein leichtes Knacksen, das darauf hinweist, dass die Hardware tatsächlich involviert ist.

    So etwas lässt sich bestimmt auch im Terminal oder evtl mit "cables" realisieren.

    Man könnte auch die Konfigurationsdatei im Home-Verzeichnis PROBEWEISE umschreiben, etwa in der Art:

    Code
    context.properties = {
        default.clock.rate          = 22050
        default.clock.allowed-rates = [ 22050 ]
    }

    Danach Abspeichern und Pipewire neu starten:

    Code
    systemctl --user restart pipewire wireplumber

    Und dann die Lieblingsmusik genießen ;)


    Im Übrigen bin ich alles andere als Experte in diesem Bereich...

    Das ist genau was ich auch möchte. Ich hatte nie vor aus Weißblech Gold zu machen. Wenn z.B. eine heruntergeladene mp3-Datei mit 160kb/s erstellt wurde, macht es keinen Sinn diese 'künstlich' hoch zu pushen. Sie kann durchaus gut klingen, dann behalte ich sie. Klingt sie schlecht, landet sie im Papierkorb und ich versuche sie in besserer Qualität zu bekommen oder aber kaufe sie, auf welchem Medium auch immer.
    Nehme ich aber eine Schallplatte auf, dann mit 24bit/96khz, behalte die Originaldatei, bearbeite die einzelnen Titel und speichere diese in der Bibliothek mit 24/48000 als wav.
    Ich bemängele eigentlich nur die fehlende Kontrolle über die Einstellungsmöglichkeiten.

    Dann legen wir mal los...

    Ihr wart schon auf dem richtigen Weg: Das ganze wird über eine Konfigurationsdatei im Home-Verzeichnis realisiert. Aber sowohl die Datei (eine Textdatei) als auch das Verzeichnis müssen erst erstellt werden.

    1. Konfigutationsverzeichnis im Home-Ordner erstellen:
    Code
    mkdir -p ~/.config/pipewire/pipewire.conf.d


    Jetzt hast du den gesuchten "pipewire" Ordner unter: /home/username/.config/pipewire/pipewire.conf.d/

    2. Einstellungsdatei erstellen:

    Code
    xed ~/.config/pipewire/pipewire.conf.d/custom-rates.conf


    Das erstellt mit dem "xed"-Texteditor eine neue Textdatei namens "custom-rates.conf" und öffnet sie sogleich. Sie ist natürlich noch leer.

    [Bei anderen Distributionen müsste man statt "xed" den Namen des jeweiligen Texteditors einsetzen, z.B. "mousepad" bei xubuntu]

    3. Der eigentliche Konfigurationscode

    Code
    context.properties = {
        default.clock.rate          = 48000
        default.clock.allowed-rates = [ 44100 48000 88200 96000 ]
    }

    Einfach den kompletten Code-Block in die leere Textdatei kopieren und evtl. nach deinem Bedarf verändern.

    • default.clock.rate: Die Standard-Rate, wenn nichts anderes läuft.
    • default.clock.allowed-rates: Hier erlaubst du PipeWire, die Hardware auf diese Raten umzuschalten, wenn die Quelldatei es verlangt. Falls du noch weitere Raten benötigst, kannst du sie hinzufügen.


    4. Datei speichern(!) und PipeWire neu starten

    Damit die Änderungen greifen, startest du den Sounddienst im Terminal neu:

    Code
    systemctl --user restart pipewire wireplumber

    Fertig!

    Mit z.B.

    Code
    pw-top


    kannst du im Terminal live verfolgen, welche Rate verwendet wird.

    Auch das gleichzeitige Abspielen (z. B. Musik mit 44,1 kHz und ein Video mit 48 kHz zur selben Zeit) verursacht keine Probleme.
    In so einem Fall entscheidet PipeWire sich für eine der beiden Raten als Master (meist die des ersten gestarteten Streams) und rechnet den zweiten Stream in Echtzeit um, damit beide gleichzeitig über die Karte ausgegeben werden können.

    Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie pipewire reagiert, wenn man Musik mit unterschiedlichen Raten schnell hintereinander "skipt". Ob dann die jeweils aktuelle Rate auch übernommen wird.


    Jedenfalls hast du jetzt die Grundlage geschaffen, um auch über entsprechende GUI-Programme Einstellungen vorzunehmen, weil Pipewire jetzt die Erlaubnis dazu hat.

    Mit "envy24controll" kannst du nix anfangen; das ist wirklich nur für alte M-Audio Soundkarten mit ICE1712 Chipsatz gedacht. Welche Einstellungssoftware für deine Soundblaster Z am besten funktioniert kann ich dir nicht sagen.

    Ich hätte nicht gedacht das man das hören könnte, eher nur messen. 96khz gilt als Studio-Profi-Qualität, 48khz halte ich als Endergebnis für ausreichend zum Anhören. Meine Karte kann max. 24/192000, über 96000 ist aber, glaube ich, nur für Fledermäuse. ;)

    Vermutlich habe ich mir den hörbaren Unterschied auch nur eingebildet 😄

    Was ich möchte, und ob es hilft wird sich ja dann herausstellen, meiner Soundkarte zu sagen: 'Du arbeitest unter Linux gefälligst mit 24bit/96000Hz'. Und Pipewire muss verstehen: 'Die Karte kann 24bit/96000Hz, also brauchst du auch nicht mehr zu können, aber auch nicht weniger.'

    Hallo Biker,

    bevor ich ausführlicher antworte schreibe mir bitte, ob dein Anliegen noch aktuell ist.

    Ich hatte heute in eigener Sache eine lange "Unterhaltung" mit der KI, die mich um einiges schlauer und wirklich weitergebracht hat. Was du vorhast ist durchaus möglich. Ob es allerdings sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt. Ich habe pipewire so konfiguriert, dass es die Abtastrate automatisch der Quelle anpasst, anstatt standardmäßig bei 48000 Hz zu bleiben. Musik z.B. wird jetzt ohne Resampling in 44100 Hz abgespielt (entspricht der Quelldatei). Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass in solchen Fällen 96000 Hz klangliche Vorteile bringen. Probehalber habe ich mal meine 44,1 kHz Musik mit 96 kHz abgespielt. Es klang (für mich) tatsächlich etwas "heller", aber nicht unbedingt besser; die 44,1 kHz sind für mich näher am Original.


    Falls Pipewire auf 24bit/96000Hz eingestellt ist, meine Karte aber Linux-seitig bei Installation nur auf z.B. 16bit/24000Hz eingestellt wurde (was ich ja herausfinden möchte), kann das durchaus zu schlechterem Klang führen.

    Definitiv, 24000 Hz würde jeder sofort hören. Aber warum sollte Linux das tun? Linux bzw. Pipewire wandelt wie gesagt standardmäßig alles ohne Rücksicht in 48000 Hz um. Und das klingt - trotz des resamplings bei Musik - ganz ordentlich. Man kann im Terminal die aktuell verwendete Abtastrate anzeigen lassen mit "pw-top".

    Was Audacity betrifft isses bei mir genauso: Nur "pipewire" bei Aufnahme und Wiedergabe liefert brauchbare Ergebnisse. Alle weiteren Einstellungen erfolgen bei meiner M-Audio-Karte über ein minimalistisches Tool ("envy24controll"), das quasi den Original Windows-Mixer nachempfindet. Leider scheint es sowas für die Soundblaster Z unter Linux nicht zu geben?

    Soweit erst mal.

    Ich schaue hier nur selten vorbei, aber wenn noch Interesse besteht, können wir wie gesagt das ein oder andere noch vertiefen.

    Das sieht auch nach Equalizer aus.

    Ich kenne den QasMixer zwar nicht, aber nach Equalizer schaut mir das nicht aus:

    Soweit ich das verstanden habe, ist "ALSA" die unterste Audio-Ebene im Linux Kernel und bietet dir z.B. mit dem QasMixer tiefergreifende Einstellungsmöglichkeiten.

    Wo muss ich denn nun schrauben? Eigentlich möchte ich nur Abtastrate- und Format für meine Soundkarte einstellen können und definitiv sicher sein, das der Klang auch über die Karte ein- und ausgeht, also den gleichen guten Klang wie unter Win... :)

    Das kann ich alles gut nachvollziehen. Nun habe ich leider keinen Soundblaster, und kann dir von daher nur meine Erfahrungen mit einer M-Audo erzählen. Ich habe klangtechnisch und kontrolltechnisch sehr vom "Pro Audio" Profil profitiert. Bei Pro Audio hat man eher den direkten Hardware-Zugriff: Es nutzt ALSA rein als Hardware-Treiber und umgeht viele Standard-Mischfunktionen. Davon kann der Klang nur profitieren. Gewisse Komfortfunktionen sind hier möglicherweise deaktiviert.

    Ja, Pulse-Audio-Lautstärkeregler, dort kann ich aber nur Ein- und Ausgang festlegen wie auch unter 'Klang', keine Profile anlegen.

    Dann gib alternativ in die Suchmaske (Startmenü) "Lautstärkeregler" ein. Das Ergebiss anklicken. Dann wie beschreiben: Reiter "Konfiguration" > Profil: Pro Audio

    Interessantes Thema, das ich aus aktuellem Anlass gerne mitlesen werde!

    Bei mir ist es zwar kein Soundblaster, sondern eine alte M-Audio-Soundkarte, aber die Fragen sind die gleichen...

    Was ich dir sagen kann: Es gibt für creative Soundblaster Karten unter Linux gute GUI wie Qasmixer, einem ALSA-Mixer, den du in der Anwendungsverwaltung findest. Speziell für deine Z-Serie könnte auch die Creative Sound Blaster control extension interessant sein.

    Möglicherweise bringen dich die erweiterten ALSA-Einstellungsmöglichkeiten mit den genannten Programmen auch in Audacity weiter.

    In Ubuntu Studio ist halt vieles vorkonfiguriert für Audio- und Videoproduktion. Enthalten ist auch ein real-time-Kernel für geringe Latenz. Die Frage ist nur, ob man speziell diesen Kernel auf seinem Alltags-System haben möchte.

    Warte mal ab, was die Experten sagen. Ich würde erst mal bei Mint bleiben und mich auf ALSA konzentrieren.

    Einziger Punkt bisher, den ich nicht ganz so gut finde, ist, dass alle Installierten Apps direkt auf den Screen landen.

    Ich mag das, dass alle Apps auf einer Seite sind. Mich hat das hochswipen bei Samsung immer genervt.

    Ihr könnt grundsätzlich die Benutzeroberfläche bei Android fast beliebig verändern, indem ihr den sog. Launcher wechselt. Dieser wird wie eine App installiert und ersetzt - sofern ihr wollt und das bestätigt - euren alten Launcher.

    Ich nutze /e/OS schon seit 4 oder 5 Jahren bei verschiedenen Smartphones, und die erste Amtshandlung nach der Einrichtung ist jedesmal die Installation eines anderen Launchers. Der Standardlauncher (Bliss glaube ich) sagt mir persönlich überhaupt nicht zu.

    Übrigens basiert /e/OS und viele andere Custom Roms auf LineageOS. Und LineageOS "läuft" nicht auf Android 11, sondern bietet für die unterstützten Modelle hochaktuelles Android. Wahrscheinlich hast du nach einem bestimmten Smartphone geschaut, dass früher von Lineage bis zur 11. Andriod-Version unterstützt wurde?

    Bei mir war es jedenfalls umgekehrt: Vor ca. 10 Jahren kamen zuerst die Custom Roms in Form von Lineage und seinem Vorgänger Cyanogenmod. Das war für mich damals wie eine Befreiung! Vor gut einem Jahr habe ich dann den Wechsel von Windows zu Linux gewagt, in der Hoffnung, ein ähnlich befreiendes Erlebnis zu haben. Das Gegenteil war der Fall. Ich hätte bei meiner Vorgeschichte (Custom Roms etc.) nie geglaubt, dass mir der Wechsel zu Linux so schwer fällt. Mittlerweile bin ich aber froh, dass ich nicht aufgegeben habe.:)

    Auf einen Punkt möchte ich den Threadersteller noch hinweisen, beim Betrieb externer Datenträger:

    UNBEDINGT deine Platten IMMER abmelden (aushängen) [...]

    Da hier auch "Dual-Boot" und interne Festplatten erwähnt wurden an dieser Stelle der Hinweis, dass auch INTERNE Datenträger (z.B. Daten-SSDs) unter Windows richtig ausgehängt werden müssen., damit Linux sie beschreiben kann. Ich zitiere aus einem anderen Thread:

    Quote from Nightworker

    Du nutzt also noch aktiv Windows. Ist bei Windows die Schnellstartfunktion deaktiviert ?
    Wenn dem nicht so ist, dann werden die verbundenen Festplatten, beim Herunterfahren von Windows, nicht vollständig ausgehängt, sondern in einen hybriden Zustand versetzt. Dadurch können sie von anderen Betriebssystemen nicht beschrieben werden.

    Die Lösung ist wie erwähnt die Deaktivierung der Schnellstartfunktion unter Windows.

    Des weiteren habe ich beim Neukauf länger was davon (20 Jahre?) als wenn ich mir ne alte Möhre ins Haus hole die ich dann früher wieder ersetzen muss. Aber jeder wie er will.

    Womit wir wieder bei der Ursprungsfrage wären: Warum musst du die "alte Möhre" grundsätzlich früher ersetzen?


    Die Sache mit NVME leuchtet ein. Die Frage ist, ob die Unterschiede zwischen NVME und Sata III + schneller SSD bei einem moderaten Anforderungsprofil nennenswert sind. Und ob dieser Unterschied die Mehrausgaben rechtfertigt. Ich weiß das tatsächlich nicht, da ich kein NVME habe.

    Sorry, dass ich durch meine Nachfrage etwas Verwirrung in den alten Thread gebracht habe.

    Aber die die Erfahrungsberichte der Nutzer sind tatsächlich interessant zu lesen :thumbup:

    Ich habe auch so ein Lieblingsteil von 2007 mit LMDE7, welches in Anbetracht seines Alters noch ganz passabel mitmacht beim Schreiben und bisschen Surfen - aber als Kaufempfehlung?

    Dein Lieblingsteil von 2007 (ich habe auch eins :) ) hat aber mit Sicherheit kein Sata III. Das macht aus meiner Sicht einen ERHEBLICHEN Unterschied, gerade in Verbindung mit einer SSD. Daher würde ich als Kaufempfehlung tatsächlich erst Modelle ab ca. 2011/12 nennen, die neben Sata II auch zumindest einen Sata III Steckplatz bieten. Außerdem haben solche Rechner bereits USB 3.0 und natürlich schnellere CPUs. Was spricht gegen eine Kaufempfehlung SOLCHER Rechner, wenn man grundsätzlich bereit ist, sich auf das "Abenteuer" Gebrauchtkauf einzulassen?

    Wären moderne Rechner beim genannten Anforderungsprofil so viel schneller, dass es die Mehrausgaben rechtfertigt?

    Nicht jeder hat Kohle ohne Ende. Habe mal auf einem alten Notebook (ca. 30 Jahre) Q4OS installiert, das lief super, wollte er eigentlich wegwerfen. Wenn man dann kein Geld hat und so einen Rechner geschenkt bekommt, warum nicht? 8)

    Richtig.

    Neben der Kohle kann es auch ganz pragmatische Gründe geben: Wenn man z.B. einen klassischen PCI-Steckplatz (für Soundkarte o.ä.) benötigt, bleibt einem gar nichts anderes übrig, als die alten Kisten zu kaufen.

    Ist das vergleichbar mit Media-Monkey?

    Media-Monkey kenne ich leider nicht.

    Das besondere an Quod Libet ist - wie der Name schon sagt - seine hohe Anpassbarkeit ("wie es beliebt"). Und diese Anpassbarkeit ermöglicht eben auch eine sehr einfache, ordnerbasierte Darstellung, die ich seit jeher bevorzuge. Hier hat man quasi einen Dateimanager mit Abspielfunktion. Allerdings kann die Einrichtung mit zahlreichen Plugins am Anfang leicht überfordern...


    Eine Alternative zur dieser Erweiterung wäre, statt des Dateimanagers einfach einen Audioplayer zu verwenden, der sich wie ein Dateimanager bedienen lässt. Z.B. "Quod libet".

    Hört sich vielleicht komisch an, funktioniert aber in meinem Fall sehr gut: Quod libet bietet u.a. eine Dateisystem-Ansicht mit allen erdenklichen Musik-Infos und hat grundlegende Funktionen eines Dateimanagers. Man kann die Musik direkt abspielen und hält den Haupt-Dateimanager schön schlank.

    In meinem Falle ideal, da alle Musikdateien ohnehin geordnet in einem Hauptordner liegen. Der wird standardmäßig von Quodlibet in der Dateisystem-Ansicht geöffnet...

    Nochmals Danke euch allen für die Antworten.

    Habe inzwischen - nach einigem hin und her - die (fast) perfekte Lösung für mich gefunden. Hier die Details, wen's interessiert:

    Ich habe mich für eine moderne Gaming-Maus mit internem Speicher entschieden. Diese wird einmalig unter Windows programmiert und abgespeichert und kann dann direkt unter Linux eingesetzt werden. Konkret handelt es sich um die Roccat Kone XP air, aber vom Prinzip her geht das natürlich auch mit entsprechenden Mäusen von Logitech oder Razor.

    In Kombination mit der Linux-Tastaturverwaltung, wo man Terminal-Befehle individuellen Tastenkürzeln zuordnen kann (die wiederum auf eine Maustaste abgelegt werden), eröffnen sich fast grenzenlose Möglichkeiten: Systemweit oder programmspezifisch lassen sich Steuerungsbefehle blitzschnell und intuitiv ausführen. Im Falle meiner Roccat Kone lassen sich 13 Tasten frei programmieren, wobei 12 davon doppelt belegbar sind mittels Shift-Taste (an der Maus). Ergibt zusammen 25 mögliche Befehle allein in einem Profil - rein theoretisch zumindest. Insgesamt stehen 5 Profile zur Verfügung; also 125 Steuerungsbefehle insgesamt 8)

    Einige Beispiele:

    Lautstärkeanpassung via Scrollrad + Shifttaste (an der Maus!!)

    Diverse Firefox- bzw. Youtube-Befehle wie Vergrößern/ Verkleinern, Geschwindigkeit rauf/ runter, Vor- und Zurückspulen

    Multimedia-Befehle systemweit und programmspezifisch, z.B für den favorisierten Musikplayer.

    Ich bin zwar kein Gamer, aber in dem Falle würde ich mir ein spezielles Profil erstellen, in dem jede Taste einem Buchstaben zugeordnet wird. Diese werden in den Spiele-Einstellungen dann entsp. belegt. Früher ging das zumindest ;)


    Aufgefallen ist mir noch, dass die modernen Gaming-Mäuse einschl meiner Roccat nicht mit der soliden Qualität meiner uralten G5 mithalten können. Die hochpreisigen Modelle habe ich allerdings nicht getestet. Jedenfalls ist das der Grund, warum ich anfangs von der "fast" perfekten Lösung sprach. Allein das Mausrad meiner 20 Jahre alten G5 fühlt sich so viel solider und gleichzeitig leichter, insgesamt viel angenehmer an, als bei der "Kone XP air" oder der aktuellen "G502 Hero", die das lauteste Scrollrad hat, das ich je gehört habe...

    Bei Android (bzw. Lineage) gibt es ebenfalls diese Lupenfunktion mit einer roten Umrandung. Ebenfalls unter "Barrierefreiheit".

    Mir ist allerdings bei deinem Screenshot aufgefallen, dass die Schreibtischvergrößerung grundsätzlich aktiviert ist. Wenn du die Funktionen, die dort aufgelistet sind, nicht benötigst, kannst du den Haken bei "Vergrößerung aktivieren" ruhig 'rausnehmen.

    Moin zusammen,

    einerseits möchte ich euch mein geplantes Tonstudio-Projekt vorstellen, andererseits aber auch um eure kompetente Mithilfe bitten :). Denn als Anfänger (sowohl bei Linux als auch in der Tontechnik) weiß ich nicht genau, ob das alles so funktioniert, wie ich mir das vorstelle...

    In meinem Tonstudio sollen ausschließlich analoge Audiosignale von Instrumenten (Keyboard, Gitarre, Gesang etc.) per Overdubbing zu komplexen Songs arrangiert werden. Vor über 20 Jahren hatte ich mich damit schon einmal beschäftigt, aber irgendwann wurden die Latenzprobleme so groß, dass ich dieses Hobby genervt wieder aufgegeben habe. Daher hat geringe Latenz bei diesem Projekt oberste Priorität. Hier meinPlan:

    Rechner: ein alter Dell Tower-PC, der noch über einen klassischen PCI-Steckplatz verfügt (z.B. Optiplex 9010 - habe mehrere davon ;)), 8 GB Ram, CPU halte ich - sofern Vierkern - für zweitrangig.

    Soundkarte: eine noch ältere M-Audio Audiophile aus der Delta Serie (daher der PCI-Steckplatz), z.B. die Delta 44 mit vier Ein- und Ausgängen über TRS-Buchsen (schon bestellt für 19 Euro)

    Mischpult ist bereits vorhanden (Phonic AM120) - ist aber nicht zwingend erforderlich, da ausschließlich im Overdubb-Verfahren gearbeitet wird. Aber evtl. doch ganz praktisch?

    Studiomonitore: Evtl. "Edifier MR4" - bin noch am überlegen... Sie sollten nicht zu groß sein.

    Distribution: Wegen der Ausrichtung auf geringe Latenz möchte ich eine auf Musik- und Videoproduktion spezialisierte Distro wählen. "AV Linux" habe ich bereits probehalbe installiert. Allerdings dauert der Bootvorgang (nicht nur der erste!) iire lange. Auch mit dem Enlightenment-Desktop kann ich mich nicht anfreunden. Könnte ich einfach auf Xfce wechseln, ohne dass die Performance bzw. die Latenz leidet?

    Mixersoftware: Mudita24 bzw. envy24controll in der Hoffnung, dass sich die vier Ein- und Ausgänge der M-Audio Soundkarte zu zwei Stereo-Ein- und zwei Stereo-Ausgängen zusammenlegen lassen :/

    Aufnahmesoftware: Damals hatte ich mit Audacity gearbeitet. Adour soll - so mein Kenntnisstand - besser geeignet sein.


    Soweit meine Planungen. Was haltet ihr davon? Habe ich etwas vergessen?

    Ich gehe davon aus, dass die genannte Hardware trotz ihres hohen Alters keinen Widerspruch zu meinen hohen Latenz-Anforderungen darstellt. Nach meinem Informationen sind die entscheidenden Faktoren in diesem Setup: 1. die Soundkarte und 2. eine Distro mit speziellem "real time"Kernel. Es geht wie gesagt nur um Audioproduktion. Vielleicht kann mir das jemand bestätigen? 8)

    Hallo nochmal,

    kurzes Update: Mit Input-remapper lässt sich tatsächlich selbst meine uralte G5 programmieren.

    Um das Programm erstmalig zu öffnen musste ich komischerweise ins Terminal gehen. Danach tauchte es auch in der Anwendungsliste auf.:/

    Jedenfalls Danke! Jetzt kann ich zumindest die seitlichen Wheel-Buttons wieder benutzen :)

    Auf Dauer hat die G5 aber zu wenig Tasten und wird deshalb den wohlverdienten Ruhestand antreten (Das Kabel habe ich schon zweimal erneuert)