Fedora ist aktuell auch meine Lieblings-Distribution und in unserem Haushalt wird es aktuell auf drei Rechnern verwendet.
Jetzt sollte der PC meiner Frau folgen. Leider war das keine gute Erfahrung. Im PC steckt noch eine alte Nvidia-Grafikkarte. Eine Anleitung zur Installation der proprietären Treiber ließ sich schnell finden. Leider arbeitet Fedora aber nicht mit einer internen Datenbank um zu ermitteln, welcher Treiber für die Grafikkarte passt.
Zu dem Zeitpunkt wusste ich leider noch nicht, dass ich auf den korrekten Treiber hätte achten müssen. Ein 580er Treiber wäre korrekt gewesen aber stattdessen installierte ich den 595er.
Das System zeigte daraufhin einige Probleme auf, das Wecken aus dem Standby funktionierte nicht, Chromiumbasierte Browser stürzten ab, wenn diese mit Grafikbeschleunigung starteten...
Der Versuch vom 595er auf den 580er oder dem Noveau-Treiber zu wechseln, scheiterte kläglich. Am Ende startete Fedora überhaupt nicht mehr in eine Desktop-Umgebung. Schließlich installierte ich Linux Mint. Die Ubuntu-basierte Treiberdatenbank funktioniert hier einfach tadellos.
Fedora würde ich daher keinem Anfänger mit einer Nvidia-Karte empfehlen. Ansonsten bin ich persönlich damit immer noch sehr zufrieden.