Posts by sardello

    Fedora ist aktuell auch meine Lieblings-Distribution und in unserem Haushalt wird es aktuell auf drei Rechnern verwendet.

    Jetzt sollte der PC meiner Frau folgen. Leider war das keine gute Erfahrung. Im PC steckt noch eine alte Nvidia-Grafikkarte. Eine Anleitung zur Installation der proprietären Treiber ließ sich schnell finden. Leider arbeitet Fedora aber nicht mit einer internen Datenbank um zu ermitteln, welcher Treiber für die Grafikkarte passt.

    Zu dem Zeitpunkt wusste ich leider noch nicht, dass ich auf den korrekten Treiber hätte achten müssen. Ein 580er Treiber wäre korrekt gewesen aber stattdessen installierte ich den 595er.

    Das System zeigte daraufhin einige Probleme auf, das Wecken aus dem Standby funktionierte nicht, Chromiumbasierte Browser stürzten ab, wenn diese mit Grafikbeschleunigung starteten...

    Der Versuch vom 595er auf den 580er oder dem Noveau-Treiber zu wechseln, scheiterte kläglich. Am Ende startete Fedora überhaupt nicht mehr in eine Desktop-Umgebung. Schließlich installierte ich Linux Mint. Die Ubuntu-basierte Treiberdatenbank funktioniert hier einfach tadellos.

    Fedora würde ich daher keinem Anfänger mit einer Nvidia-Karte empfehlen. Ansonsten bin ich persönlich damit immer noch sehr zufrieden.

    Danke für den Vorschlag aber ich suche eher nach einer Komplettlösung für mich und meine Familie, also Mail, Office, Chat, Kalender, etc.

    Hetzner bietet mit StorageShare eine Nextcloud-Instanz an, da weiß ich aber nicht, wie gut dort Office für kleinere Dateien funktioniert (ohne Server). Ansonsten tut sich derzeit einiges in der EU und vielleicht warte ich auch einfach noch ein bisschen ab.

    Zwischenstand:

    Google Chrome (PC und Android)Firefox, Brave
    Google SearchBrave Search
    Google PasswortmanagerBitwarden.eu
    Google Mail
    Google Kalendar
    Google Kontakte
    Android (Google Pixel Smartphone)
    Google Family
    Google AuthenticatorBitwarden Authenticator
    Google Fotos
    Google DriveSynology Drive, aber nur intern
    YouTube
    YouTube Music
    WazeHERE WeGo

    Für Smartphone und E-Mail habe ich noch keine wirklich gute Alternative gefunden. Ansonsten bin ich auf einem guten Weg, denke ich.

    Da hätte ich persönlich ja eher zu MX Linux geraten. Da hat man eigentlich eine recht solide Hardwareunterstützung.

    Die Treiber für AMD-Karten sind doch sowieso im Kernel. Mein Sohn hatte eine der ersten Grafikkarten der 7000er-Reihe bekommen und die Unterstützung von z.B. auch RDNA3 war nur in den neuesten Kernel integriert. MX Linux ist doch auch keine Rolling Release-Distribution und hing zu dem Zeitpunkt vermutlich auch hinterher.

    Interessant wäre der Absturzbericht bzw. die Fehlermeldungen?

    Hast du noch einen alten RAM mit eingebaut?

    Nutzt du, falls vorhanden, die interne Grafikkarte des Motherboard? (bzw. falls vorhanden, was war vorher, was nachher?) Wenn ich spekulieren müsste, würde ich hier den Fehler vermuten.

    Hier der Firefox-Fehlerbericht: https://retrace.fedoraproject.org/faf/reports/1291619/

    Den für Gnome habe ich voreilig gelöscht...

    Ich habe den RAM ebenfalls getauscht (von DDR3 8GB auf DDR4 16GB). Die Grafikkarte habe ich für das neue System beibehalten: nvidia GTX 1650.

    Edit: Bin gerade überrascht, das in der Fehlermeldung Fedora 42 gemeldet wurde. Ich nutze eigentlich schon lange Fedora 43.

    Tumbleweed hatte ich eine Weile auf dem Rechner meines Sohnes laufen lassen. Unter anderem weil er eine ziemlich neue Grafikkarte erhalten hat und für eine bessere Unterstützung eine Distro mit aktuellem Kernel brauchte.

    Das System lief eigentlich immer stabil und die Games liefen rund. Die Flut an Updates bei einem Rolling Release waren aber doch sehr störend. Vor allem wenn es doch mal vorkommt, dass der PC nur einmal die Woche verwendet wurde.

    Auch bin ich ein Freund von aufgeräumten und cleanen Desktops. KDE und YaSt bieten beides nicht. Meinem Sohn war es erst einmal egal aber dann schlichen sich leider auch Fehler ein, Updates liefen nicht mehr rund und sorgten dafür, dass er mehr oder weniger vom System ausgeschlossen wurde (er hatte keine Berechtigungen mehr auf das eigene Home und Firefox startete mit Fehlermeldungen und ohne Personalisierungseinstellungen). Nur ein Neustart löste das Problem bis es bei einem Update-Versuch wieder kam.

    Inzwischen habe ich Fedora KDE auf seinem Rechner installiert.


    Persönlich finde ich, obwohl ich nach wie vor Rolling Releases nichts abgewinnen kann, Aeon sehr spannend. Und das Beste, es enthält kein YaSt :)

    Dies betrifft auch nur die Studie. Weil:

    Wobei das Wort "bisher" erklärt wohin die Reise geht.

    Ich habe die Initiative so verstanden, dass man Richtlinien und Standards setzen möchte um eine größtmögliche Kompatibilität und Interoperabilität zwischen EU OS-Nutzern herzustellen. Dabei ist die Distribution erst einmal zweitrangig.

    Hallo zusammen,

    ich habe meinen PC aufgerüstet. Die ausgetauschten Komponenten waren Prozessor, Motherboard und RAM. Dabei habe ich von einem Intel-Board (Sochel 1151) auf AM4 gewechselt.

    In der Windows-Welt wäre das ohne Neuinstallation gar nicht möglich gewesen. Aber der Linux-Kernel bringt ja alle notwendigen Treiber mit. Und tatsächlich startete mein System (Fedora) nach der Umstellung auch wie erwartet.

    Allerdings kommt es nun hin und wieder vor, dass ich ein Absturzbericht erhalte. Meistens Firefox aber auch schon einmal Gnome. Das trifft nicht wirklich häufig auf und ich kann tatsächlich auch keine große Einschränkung feststellen. Gnome lief ohne Unterschied einfach weiter und bei Firefox passiert das eigentlich nur, wenn ich einen neuen Tab aufmache und eine Webadresse eingebe. Die Seite wird dann nicht sofort geladen und ich muss einfach auf Reload klicken.

    Trotzdem, auch wenn es keine wirkliche Einschränkung in meiner Arbeit darstellt, frage ich mich ob ich vielleicht zu naiv war und eine Neuinstallation doch sinnvoll gewesen wäre. Vielleicht hilft es aber auch schon, wenn ich irgendwelche Caches leere? Oder habe ich evtl. einen Hardware-Defekt?

    Hallo zusammen,

    ich möchte von Ubuntu auf Fedora umsteigen und suche dazu noch nach alternativen Programmen.

    Der Rapid Photo Downloader (https://damonlynch.net/rapid/) war mir viele Jahre eine große Hilfe, schnell und einfach große Mengen meiner Fotos von der Kamera umzubenennen, zu taggen und in die entsprechenden Ordner zu verschieben. Einmal eingestellt, waren nur wenige Klicks nötig um die Bilder zu übertragen.

    Leider ist das Programm nur eine Ein-Mann-Entwicklung und es gibt auf absehbare Zeit keine Unterstützung weiterer Distributionen.

    Kennt ihr daher empfehlenswerte Alternativen? Am Liebsten wäre mir ein Flatpak.

    Die aktuelle Distro in deinem Profil stimmt noch? Hast du neben Linux Mint noch andere Betriebssysteme installiert? Ist bei dir UEFI aktiviert?

    Eigentlich fehlt in dem Artikel noch die Anwendung Rapid Photo Downloader. Oder welchen Workflow verwendet ihr um viele Fotos automatisch umzubenennen und in entsprechende Ordner zu verschieben?

    Zum Erstellen der Dateinamen und Ordner kann dabei beliebig auf die EXIF-Daten zugegriffen werden. Einmal eingerichtet, sind jede weiteren Fotoimporte nur noch einen Klick und die Eingabe eines Hashtags entfernt. Die Fotos erhalten dann den Namen Jahr-Monat-Tag-Hashtag-Zahl.jpg und/oder .raf wobei die Zahl automatisch hochzählt.
    Die Ordner werden automatisch nach dem Muster Jahr -> Monat -> Cameratyp angelegt.

    Also diese Offline-Funktionalität von PWAs hat bei mir bisher nie funktioniert. Und ich rede nicht von irgendwelchen PWAs sondern Google-Diensten.

    Was die Browser-Wahl angeht, so stört mich viel mehr die aktuelle Umstellung in Chrome auf Manifest3. Ich nutze zwar lokal einen PiHole und unterwegs AdGuard als DNS-Filter aber uBlock hat da immer noch ein bisschen mehr rausgefiltert.

    Da bin ich mir nicht sicher ob Firefox, trotz Kritik, nicht sogar Zulauf erhält. Denn keiner weiß, wie lange die anderen Chromium-basierten Browser noch Ad-Filter nutzen können.

    Ich bin gerade auch dabei, mein Leben zu degooglen. Ist leider gar nicht so einfach, weil auch die gesamte Familie Google-Dienste verwendet.

    Kurzer Stand, was ich bisher geschafft habe:

    Google Chrome (PC und Android)Firefox, Brave
    Google SearchBrave Search
    Google Passwortmanagernoch unschlüssig
    Google Mail
    Google Kalendar
    Google Kontakte
    Android (Google Pixel Smartphone)
    Google Family
    Google Authenticator
    Google Fotos
    Google DriveSynology Drive, aber nur intern
    YouTube
    YouTube Music
    Waze

    Es ist also noch viel zu tun ?(

    Das kann ich echt gut nachvollziehen. Habe ein Chromebook, bei denen die gleichen Touchgesten ebenfalls so funktionieren. Witzigerweise hat Fedora diese vorhin im Willkommen-Dialog auch erklärt, obwohl es ein Desktop-PC ist.

    Ich finde, das funktioniert tatsächlich mit Maus und Tastatur nicht so gut für mich. Die meiste Zeit ruht meine Hand eher auf der Maus statt auf der Tastatur. Die Gesten müssten demnach mit der Maus vollzogen werden.

    Alternativ müsste ich mich vielleicht wirklich mal mit den ganzen Tastaturkürzeln auseinandersetzen. Evtl. würde das eine Maus nahezu einsparen :/. Mit Super + pos1/ende wechselt es sich auch ganz schnell zwischen den Desktops.

    Wer erzählt das? Gnome sagt klar wir haben eine Vision wie unser Desktop sein soll und verfolgen die knallhart. Man kann per Default ja nicht mal mehr Themes oder sowas wechseln.

    Ich persönlich begrüsse das, da ich gerne sinnvolle Standard-Settings habe und möglichst wenig Spielerei - andere finden das doof.

    Ich nutze eigentlich noch Ubuntu und mag dort auch die Standard-Einstellung. Das es bei Standard-Gnome kein immer angezeigtes Dock gibt, ist sicherlich eine Gewöhnungssache. Ich hatte, nachdem ich mehrere Fenster offen hatte, ein bisschen den Überblick verloren. Manche Fenster ließen sich nicht einmal minimieren. Also suchte ich immer wieder nach dem Dock um bestimmte Programme wieder in den Vordergrund zu rücken. Immer wieder mit der Maus in die Ecke fahren oder die Super-Taste drücken, fand ich auf Dauer dann doch lästig.

    Vielleicht habe ich aber auch einfach eine schlechte Ordnung, was das angeht :)

    Die Erweiterung sind halt nur so "Semi-offiziell" Man verlässt damit das offizille Gnome-Universum - Gnome bietet dafür auch keinen Support. Sprich wenn du einen Fehler bei Gnome meldest und du hast Erweiterungen aktiv. Wird die erste und einzige Antwort sein: "Bitte alle Erweiterungen deaktivieren dann nochmal testen."

    Dann wäre Gnome damit aber offiziell alles andere als flexibel. Dabei wird doch eigentlich immer erzählt, wie anpassungsfähig Gnome wäre...