Ist mir etwas zuviel auf einmal. Gnome Boxes, in die lade ich meine Win10 ISO und wozu braucht es dann noch KVM/QEMU?
Ihr seht, mir fehlen Grundlagen.
Gnome Boxes baut ein simples Benutzerinterface über KVM/QEMU. Ist eine Alternative für virt-manager mit dem man ebenfalls KVM/QEMU VMs erstellen und managen kann. virt-manager sieht auch die von boxes erstellten VMs und kann sie starten.
KVM stellt die virtuelle Hardware bereit und QEMU nutzt diese um ein beliebiges OS darauf laufen zu lassen. Da KVM die physikalische Hardware mehr oder weniger durchreicht muss das zu startende OS für die gleiche Architektur gebaut sein. Also ein x86 Linux oder Windows auf einem x86 Intel/AMD PC. Will man dagegen sowas wie Windows on ARM auf einem x86 als VM laufen lassen dann greift KVM nicht und QEMU muss die virtuelle Hardware per Software nachbilden -> langsam
Das war jetzt wahrscheinlich mehr als du wissen wolltest ![]()