Ich denke, dass es die eine Einsteigerdistro auch deshalb nicht mehr gibt, weil viel mehr Distros anständige grafische Installer haben und ich habe in meinem Umfeld das Gefühl, dass das sehr viel ausmacht. Das nimmt den Menschen, die ja meist von Windows umsteigen, die Berührungsängste.
Und ansonsten stimme ich @Kyrindorx zu:
Fragt man 5 Leute bekommt man fünf Meinungen. Ich würde eine bekannte anfängerfreundliche Distro wählen und die Leute damit erstmal starten lassen. Alles andere kommt mit der Zeit.
Außerdem kommt es ja auch auf den Use-Case der Person an. Wenn es eh nur darum geht, dass man den Rechner einschaltet, Mails abruft, im Internet surft und Mal einen kleinen Text tippt, dann ist die Distro ja quasi egal. Aber das sind vermutlich ja ein Großteil der normalen Nutzer. Wenn die von Windows kommen, sollte es sich halt so sehr nach Windows anfühlen, wie es geht, also wäre da Mint oder ZorinOS vermutlich genau das richtige.
Jede Person, die vorher unter Windows schon was am System gemacht hat, wird das auch unter Linux irgendwann tun wollen und sich dann entsprechend selbst auf die Suche machen, die muss man nur Mal anschubsen, damit sie den Einstieg finden. Da ist die Distro dann viel weniger entscheident, sondern mehr, dass der Einstieg interessant und techhnisch ohne Probleme vonstatten geht.