Posts by Facoplay

    Hallo zusammen,

    ich überlege aktuell, von Ubuntu auf das neue Debian 13 (Trixie) umzusteigen. Ich suche ein sauberes, stabiles System. Optisch gefällt mir der Cinnamon-Desktop am besten, allerdings stehe ich vor einem Hardware-Dilemma und wollte mal nach euren Erfahrungen fragen.

    Mein Setup:

    Nvidia-Grafikkarte

    Dual-Monitor-Setup (1x 144 Hz Hauptmonitor, 1x 60 Hz Zweitmonitor)

    Wegen der unterschiedlichen Bildwiederholraten (Mixed-Hz) fällt X11 für mich flach, da dort der 144-Hz-Monitor ja bekanntermaßen oft auf 60 Hz runtergedrosselt wird. Ich brauche also zwingend Wayland, damit beide Monitore unabhängig voneinander flüssig laufen.

    Jetzt meine Fragen an die Debian- und Nvidia-Chads hier:

    Wie läuft Cinnamon unter Debian 13 Trixie mittlerweile mit Wayland? (Unter Linux Mint war die Wayland-Session bei Cinnamon ja eher eine ruckelige Baustelle – ist das mit dem neueren Grafik-Stack in Trixie besser?).

    Wie gut schlägt sich der proprietäre Nvidia-Treiber allgemein aktuell unter Debian 13? Gibt es da unter Wayland noch grobe Bugs beim Gaming oder im Desktop-Betrieb?

    Oder sollte ich Cinnamon für Wayland komplett vergessen und bei Nvidia direkt auf GNOME oder KDE Plasma setzen?

    Freue mich auf eure Erfahrungsberichte und Tipps!

    Hallo zusammen,

    ich spiele mit dem Gedanken, von meinem aktuellen System ("catchyOS") zu Debian zu wechseln.

    Meine größte Sorge und der Knackpunkt für den Umstieg ist die Zuverlässigkeit von Wayland unter KDE Plasma in meiner spezifischen Konfiguration.

    Mein Setup:

    • Ziel-OS: Debian (mit KDE Plasma)
    • Monitore: Dual-Monitor-Setup
      • Monitor 1: 144 Hz
      • Monitor 2: 60 Hz

    Für mich ist es extrem wichtig, dass Wayland einwandfrei funktioniert, da ich befürchte, dass X11 die Frequenz des 144-Hz-Monitors auf 60 Hz herunterzieht.

    Meine Fragen an euch:

    1. Hat jemand Erfahrung mit Debian und KDE Wayland in einem Mixed-Refresh-Rate-Setup (wie 60 Hz und 144 Hz)?
    2. Laufen bei euch beide Monitore wirklich flüssig mit ihrer jeweiligen Frequenz?
    3. Welche Grafikkarte (GPU) nutzt ihr dabei (AMD oder NVIDIA)? (Dies ist erfahrungsgemäß ein entscheidender Faktor.)

    Über jegliche Erfahrungsberichte, insbesondere falls ihr von einem "moderneren" System auf Debian gewechselt seid, würde ich mich sehr freuen!

    Vielen Dank im Voraus!

    Ich nutze aktuell CatchyOS und muss sagen, fürs Zocken ist es um Welten besser als Distributionen wie Mint und ähnliche. Was mich an Mint gestört hat, war, dass Gaming nicht so flüssig funktionierte: Bei der Stronghold: Definitive Edition gab es Abstürze, und Counter-Strike war laggy.

    Ein Grund dafür ist wohl, dass Mint noch stark auf X11 setzt und Wayland nur experimentell verfügbar ist. Wayland auf Mint ist momentan kaum nutzbar – das Tastaturlayout ändert sich und das Bild fühlt sich immer noch wie 60 Hz an.

    Mit CatchyOS gibt es diese Probleme nicht. Es basiert zwar auf Arch Linux, aber ich finde, dass es dank des CatchyOS-Installers und der Einführung auch Anfänger gut nutzen können.

    Linux Mint – Hach, was soll ich sagen? Es ist für mich eines der besten und nutzerfreundlichsten Betriebssysteme da draußen. Es ist stabil, intuitiv und der Cinnamon-Desktop fühlt sich einfach sofort vertraut an, egal ob man von Windows oder macOS kommt. Ich bin wirklich ein großer Fan.

    Aber, und das ist ein großes "Aber", es gibt da diese Sache mit Wayland – und generell der Umgang mit modernen Display-Setups.

    Wie viele andere auch, wollte ich die experimentelle Wayland-Sitzung in Linux Mint ausprobieren, um zu sehen, ob die Zukunft des Linux-Desktops schon bereit für mich ist. Die erste Sitzung läuft meistens super: alles fühlt sich flott an, die neuen Technologien im Hintergrund versprechen viel, und ich denke: "Klasse, das ist der Weg!"



    Die Wayland-Probleme nach dem Neustart


    Doch dann kommt der Neustart – und die Ernüchterung in der Wayland-Sitzung.

    Das erste, was mir regelmäßig den Tag vermiest, ist das Tastaturlayout-Problem. Ich melde mich an, und schwupps, ist das Layout auf Englisch (oder irgendeine andere Standardsprache), und ich kann es über die Systemeinstellungen nicht mehr ändern. Das macht das Arbeiten mit Sonderzeichen wie "ß", Umlauten oder eben der Standardtastaturbelegung nach dem Neustart unmöglich, ohne sich wieder in die bewährte X11-Sitzung einzuloggen. Es ist frustrierend, dass diese Grundeinstellung in der experimentellen Wayland-Session von Cinnamon einfach nicht funktioniert oder nicht persistent gespeichert wird.

    Der zweite große Knackpunkt, der mir als Nutzer eines 144-Hertz-Monitors das Herz bricht, ist das Gefühl der Bildwiederholfrequenz.

    Obwohl die Einstellungen korrekt auf 144 Hz stehen, fühlt sich die gesamte Desktop-Erfahrung immer noch wie 60 Hz an. Fensterbewegungen, das Scrollen im Browser – alles wirkt, als würde es haken und stottern, weit entfernt von der Butterweichheit, die ich von meinem High-Refresh-Rate-Monitor erwarte. Wayland soll hier eigentlich glänzen, aber in der Mint-Implementierung enttäuscht es massiv.



    Die X11-Realität mit Multi-Monitor-Setups


    Und das Schlimme ist: Selbst der Rückzug auf die stabile X11-Sitzung löst das 144-Hz-Problem nicht vollständig, wenn man, wie viele Nutzer, ein Dual-Monitor-Setup verwendet.

    Wenn ich einen 144-Hertz-Monitor und einen 60-Hertz-Monitor gleichzeitig an X11 betreibe, passiert das, was viele Linux-Nutzer schon seit Jahren beklagen: Das gesamte System drosselt auf die niedrigste Rate. Mein eigentlich schneller 144-Hz-Bildschirm fühlt sich plötzlich auch nur noch wie 60 Hz an. Es ist ein bekanntes, architektonisches Problem von X11, das in Mint genauso auftritt.



    Blick über den Tellerrand: Wie Fedora es besser macht


    Gerade weil ich Linux Mint so mag, ist es schmerzhaft zu sehen, wie andere Distributionen diesen Sprung schon geschafft haben.

    Ich habe Distros wie Fedora mit dem GNOME-Desktop ausprobiert, die schon lange auf Wayland setzen. Und hier ist die Erfahrung tausendmal besser:

    1. Kein Tastaturlayout-Problem: Nach dem Neustart ist das Layout genau so, wie ich es eingestellt habe.
    2. Volle Hertz-Zahl spürbar: Der 144-Hertz-Monitor fühlt sich tatsächlich wie 144 Hertz an, und das sogar im Multi-Monitor-Betrieb. Es gibt das butterweiche Scrollen und die flüssigen Animationen, die man sich wünscht.

    Das zeigt mir: Wayland funktioniert! Es ist keine Limitierung der Technologie, sondern eine Baustelle in der Integration bei Linux Mint/Cinnamon.

    Ich bin mir bewusst, dass die Wayland-Integration in Mint noch experimentell ist. Aber ich hoffe inständig, dass das Team diese fundamentalen Hürden bald in den Griff bekommt. Denn wenn diese Probleme erst einmal beseitigt sind, wird Linux Mint mit Wayland wirklich unaufhaltsam sein. Bis dahin bleibt es die beste Wahl – solange man bei X11 bleibt und keine unterschiedlichen Bildwiederholraten nutzt.

    Was sind eure Erfahrungen? Habt ihr unter Mint oder Cinnamon funktionierende Workarounds für das 144Hz/60Hz-Problem gefunden?


    Hallo ich bin heute frisch zu ubuntu gewechselt und mein ubuntu fühlt sich laggy an ich habe ein 144 hertz monitor und ein 60 hertz monitor aber bei meinem 144 hertz monitor fühlt sich nur die maus nach 144 hertz an zum beispiel wenn ich ein tab verschieben möchte fühlt sich das eher laggy an liegt das an ubuntu oder an meinem 60 hertz monitor und was kann ich dagegen tun