ich habe einen erfahrungsmäßigen Praxisvergleich:
Nextcloud in der VM:
Vollständige Installation z. B. eines Ubuntu-Servers, um danach dem Lamp-Stack zu installieren. Dauert bis zur eigentlichen Konfiguration der Nextcloud schnell mal 20 - 40 Minuten, wenn man z. B. erst das Image downloaden muss und der Installationsprozess an sich.
Einrichten eines LXC-Containers:
mit Ubuntu-Container-Image, was glaub ich weniger als 200 MB hat, dauert keine 30 Sekunden!
LXC-Container sind schnell mal angelegt, auch um mal eine Anwendung zu testen.
Festplattengrößen lassen sich gegenüber einer VM sehr gut begrenzen auf die Größe, die die Anwendung selbst überhaupt braucht. Proxmox nutzt dafür Subvolumes, die sich bei Bedarf auch wieder vergrößern lassen.
Ein LXC ist bedeutend ressourcenschonender, als eine VM.
Vorteil LXC gegenüber Docker:
Der installierte LXC verhält sich wie eine vollwertige VM /Maschine und kann in den Standard-Configs konfiguriert werden. Gerade bei anspruchsvollen Anwendungen wie Nextcloud ist das sehr vorteilhaft, weil es ganz schön umständlich werden kann, diese im Docker in bestimmten Configs anzupassen.
Keine docker-spezifischen Netzwerkeinstellungen / kein Docker-IP-Bereich. Das ist für viele zusätzliche eine Hürde, nur um mal was auszuprobieren.
„Nachteile“:
LXCs sind Linux-Container. Man kann da also kein Windows drin installieren, wie bei einer VM.
Die LXC-Images sind extrem abgespeckt. Es müssen einfachste Tools nachinstalliert werden, falls sie benötigt werden; Editoren etc.
Es kann bei komplexen Konfigurationen wie Nextcloud und CODE-Server (Collabora) zu funktionellen Einschränkungen kommen oder auch beim loggen..
Proxmox hat keine „direkte“ Docker-Einbindung. Es muss erst eine VM oder ein LXC installiert werden, indem dann Docker läuft. Das wird wohl auch die Popularität von LXC unter Proxmox fördern.