Für Linux (Desktop) spricht nur noch die Ideologie

  • Welche Formulierungen in der GNU GPL (z. B. v3) belegen deine Behauptung?

    Meines Wissens nach, konzentriert sich die GPL auf die Freiheit der Softwareentwicklung und deren -verwendung, aber nicht direkt auf die Verarbeitung personenbezogener Daten. Daher finden sich keine spezifischen Regelungen zum Datenschutz in der GPL. Doch, sie gewährleistet vier Freiheiten für die Software. Aus dem Kontext dieser vier Freiheiten betrachtet ist Datenschutz ein wichtiger Aspekt, da sie fordert, dass die Software so entwickelt wird, dass sie die Privatsphäre und die Freiheit der Benutzer schützt.

    Zudem. behandelt die GPL Sicherheitsthemen indirekt durch die Forderung nach Offenheit und Transparenz in der Softwareentwicklung. Sie verlangt, u. a. dass alle Änderungen und Verbesserungen an der Software unter den gleichen Bedingungen wie die ursprüngliche Lizenz veröffentlicht werden müssen. Das fördert die Sicherheit, indem es Entwicklern ermöglicht, sicherheitsrelevante Fehler zu identifizieren und zu beheben, bevor sie in die Verwendung kommen und sie fordert auch, dass die Software-Entwickler Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass die Software gegen Angriffe und Bedrohungen geschützt ist.

    LG,

    Matthias


    Dum Spiro Spero (Cicero)

    __________________________________________________________________________________________________________________

    Meine Systeme!

    LMDE 7 / Windows 10 Pro auf: HP Elite 8300 MT mit Intel Core i3-3220 (3 MB Cache, 3,30 GHz), 8GB (DDR3)
    Windows 11 Pro auf HP EliteBook 840 mit Intel Core i5-6300U (3 MB Cache, 3.00 GHz), 16GB (DDR4)
    Manjaro 25.0.3 auf HP EliteDesk 800 Ultra Slim mit Intel Pentium G3220 (3 MB Cache, 3.00 GHz), 8GB (DDR3)

  • Ist aber die aktuellste. Es gibt zwar noch die 9.8.1.0.*.preview, die allerdings nicht für den produktiven Einsatz empfohlen wird.

    (CMD)

    • Search:
      winget search "openssh"

    Ich rede von Powershell aktuell ist 7.4.6 und ein liefert nur 5.1.x aus

  • Mein Gedanke dazu ist, das man überhaupt nicht pauschal sagen kann, ob jetzt Linux, Windows oder Mac OS besser oder schlechter oder was auch immer ist. Ich denke es kommt immer zum Schluss drauf an für was man es verwendet und was einem persönlich Wichtig ist.

    Zum Thema Update und auch Upgrade unter Windows damals kann ich nur sagen, das das genau so schief gehen kann wie auch bei Linux. Wenn ich an meine Zeit noch unter Windows zurück denke, gab es da genügend Updates, die zum Schluss das System zerschossen haben. Und gerade da denkt man sich, das hätte Microsoft besser machen können, um das so mal am Rande zu erwähnen.

    Klar gibt es Dinge auf Linux die nicht funktionieren oder wo es bei Microsoft und Apple bessere Lösungen gibt. Aber genauso ist es auch andersrum. Jeder hat da wahrscheinlich seine eigene Meinung drüber und auch seine eigene Erfahrungen gemacht.

    Aus eigener Erfahrung z.b. das LTE Modem in meinem ThinkPad. Unter Windows Software installieren und läuft. Unter Linux war etwas Arbeit notwendig. Im Gegensatz dazu gleiches Gerät Akku Laufzeit unter Windows knapp 3 Stunden unter Linux knapp 6 Stunden.

    Sicherheitslücken hat jedes OS. Und ob die Lücken nun schneller bei Windows, Mac OS oder der Linux Distro geschlossen werden, denke ich kann man im Endeffekt nicht wirklich beantworten. Der Gedanke dabei ist, das weder Microsoft noch Apple daran Interesse haben, irgendwie zu veröffentlichen, das irgendwas unsicher ist.

    Ein weiterer Grund für Linux ist die Anpassungen die der User vornehmen kann um sich seinen Desktop so anzupassen zum optimalen arbeiten. Das ist weder unter Windows noch unter Mac OS möglich.

    Das Thema Datenschutz ist heutzutage ein riesiges Thema. Aber wenn wir mal alle wirklich ehrlich sind, dann dürfte man am besten überhaupt nicht im Internet sein. Denn so würde man der Gefahr entgehen, das persönliche Daten irgendwo landen. Sorry ist leider so.und das hat nicht nur was mit Betriebssystemen zu tun, sonder auch mit allen was man im Alltag benutzt angefangen vom Smartphone bis hin zu einem TV Stick. Selbst wenn unter Linux der Datenschutz im Betriebssystem besser ist als wie bei der Konkurrenz, schützt das nicht vor dem User der sich im Netz auf allen möglichen Seiten raumtreibt und sich da vielleicht noch zum Schluss anmeldet.

    Man könnte wahrscheinlich jetzt noch jede Menge aufzählen was Pro oder Kontra ist.

    Mein Fazit dazu ist, das alles seine Berechtigung hat. Was aber für mein Empfinden grundsätzlich verkehrt ist alles schlecht zu reden. Jeder soll das nehmen wovon er überzeugt ist und ja es ist gut das man solche Diskussionen hier auch führen kann.

    MacBook Air M4 2025 mit MacOS 26.2 | Lenovo ThinkPad L14 mit EndeavourOS | Diverse Rechner mit Debian 13


    Fazit: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt 8)

  • Ich finde das eigentlich als guten Grund wegen der Ideologie auf Linux umzusteigen.

    Garnicht aus Kostengründen.

    Windows wird einem ja nachgeworfen für keine 10 €

    Ich zahle ja auch alles bar was geht.

    Warum soll meine Bank wissen was ich kaufe ?

    Usw...ist ja noch viel mehr...

    ^^

  • Ich habe gerade meinen einzigen Windows-PC auf den neuesten Stand gebracht, also die kumulativen Sicherheits-Updates eingespielt und sicherheitshalber das MediaCreationTool auf einen USB-Stick geflasht.

    Ganz ohne MS geht es leider nicht. Meine Steuersoftware ist so ein Fall. Außerdem, wenn ich die Lizenz ohnehin habe, warum nicht auch gelegentlich offline nutzen.

    Allerdings, und da kommt die Ideologie wieder ins Spiel, Windows-Spuren im Internet mag ich nicht hinterlassen. Das ist mein bescheidener Beitrag zur Linux-Statisik. Auch wenn es eigentlich ein wenig albern ist, da bin ich trotzdem konsequent.

    Und wenn ich dann wieder mit meinem Gnome arbeite, weiß ich, dass ich nichts verpasse. :)

  • Meines Wissens nach, konzentriert sich die GPL auf die Freiheit der Softwareentwicklung und deren -verwendung, aber nicht direkt auf die Verarbeitung personenbezogener Daten. Daher finden sich keine spezifischen Regelungen zum Datenschutz in der GPL. Doch, sie gewährleistet vier Freiheiten für die Software. Aus dem Kontext dieser vier Freiheiten betrachtet ist Datenschutz ein wichtiger Aspekt, da sie fordert, dass die Software so entwickelt wird, dass sie die Privatsphäre und die Freiheit der Benutzer schützt.

    Zudem. behandelt die GPL Sicherheitsthemen indirekt durch die Forderung nach Offenheit und Transparenz in der Softwareentwicklung. Sie verlangt, u. a. dass alle Änderungen und Verbesserungen an der Software unter den gleichen Bedingungen wie die ursprüngliche Lizenz veröffentlicht werden müssen. Das fördert die Sicherheit, indem es Entwicklern ermöglicht, sicherheitsrelevante Fehler zu identifizieren und zu beheben, bevor sie in die Verwendung kommen und sie fordert auch, dass die Software-Entwickler Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass die Software gegen Angriffe und Bedrohungen geschützt ist.

    Ich will dir nicht zu nahe treten, aber hast du mehr als den 1. Satz selbst verfasst? Irgendwie „riecht es“ nach KI.

    „Doch, sie gewährleistet vier Freiheiten für die Software.“ -- D. h., „die Software auszuführen, zu studieren, zu ändern und zu verbreiten (kopieren)“.

    „[...] ist Datenschutz ein wichtiger Aspekt, da sie fordert, dass die Software so entwickelt wird, dass sie die Privatsphäre [...] der Benutzer schützt.“ -- Diese Forderung steht in der GNU GPL?

  • Ich habe gerade meinen einzigen Windows-PC auf den neuesten Stand gebracht, also die kumulativen Sicherheits-Updates eingespielt und sicherheitshalber das MediaCreationTool auf einen USB-Stick geflasht.

    Ganz ohne MS geht es leider nicht. Meine Steuersoftware ist so ein Fall. Außerdem, wenn ich die Lizenz ohnehin habe, warum nicht auch gelegentlich offline nutzen.

    Allerdings, und da kommt die Ideologie wieder ins Spiel, Windows-Spuren im Internet mag ich nicht hinterlassen. Das ist mein bescheidener Beitrag zur Linux-Statisik. Auch wenn es eigentlich ein wenig albern ist, da bin ich trotzdem konsequent.

    Und wenn ich dann wieder mit meinem Gnome arbeite, weiß ich, dass ich nichts verpasse. :)

    Spuren im Netz wird wohl der Internettanbieter sammeln...oder andere Interesierte...

    Da hilft auch kein VPN

    Die müssen alles offenlegen auf Nachfrage.

    Sonst dürften die das in DE garnicht betreiben.

    Windows oder Linux, ob das überhaupt an der Stelle einen Unterschied macht ?

    Glaube nicht

  • hast du mehr als den 1. Satz selbst verfasst?

    Ja habe ich. Seit dem ich schon mehrere Male von in Suchmaschinen integrierte Ki's falsche Informationen bekommen habe, verwende ich sie nicht mehr. Den z. B. integrierten Leo im Brave-Browser habe ich abgeschaltet.

    LG,

    Matthias


    Dum Spiro Spero (Cicero)

    __________________________________________________________________________________________________________________

    Meine Systeme!

    LMDE 7 / Windows 10 Pro auf: HP Elite 8300 MT mit Intel Core i3-3220 (3 MB Cache, 3,30 GHz), 8GB (DDR3)
    Windows 11 Pro auf HP EliteBook 840 mit Intel Core i5-6300U (3 MB Cache, 3.00 GHz), 16GB (DDR4)
    Manjaro 25.0.3 auf HP EliteDesk 800 Ultra Slim mit Intel Pentium G3220 (3 MB Cache, 3.00 GHz), 8GB (DDR3)

  • für mich stellen sich folgende wichtige Fragen (und die werden meiner Meinung nach in Zukunft noch wichtiger werden:

    kann ich Vertrauen?

    kann ich dieses Vertrauen nötigenfalls überprüfen?

    ehemaliger Windows-User, Privat vor über 13 Jahren gewechselt zu Mac, dazwischen mal Ubuntu probiert und jetzt bei Mint gelandet.

  • für mich stellen sich folgende wichtige Fragen (und die werden meiner Meinung nach in Zukunft noch wichtiger werden:

    kann ich Vertrauen?

    kann ich dieses Vertrauen nötigenfalls überprüfen?

    Es ist sicher nicht verkehrt, sich immer wieder zu informieren, welche Bedrohungen für ein Linux-Desktop-System es gibt und was man zur Vorbeugung gegen Viren oder Angriffe tun kann. Die Maintainer großer Distributionen (zum Beispiel Clem) sind sicher integre Leute und tun ihr Bestes.

  • Ich habe VMware auch lange unter Linux benutzt. Das mit dem Kernel und dem häufigen Neukompilieren hat mich immer schon gestört. Ich bin jetzt schon bestimmt 2 Jahre weg von VMware und bin begeistert vom virt-manager. Probiere den doch mal. Braucht man auch nicht dauernd neu zu kompilieren.


    Als ob es in den USA eine Alternative zu den herrschenden Kreisen gäbe.

    Das ganze Konstrukt ist das Problem. Das wird aber, leider nicht so einfach aufhören zu existieren.


    99% kann ich bestätigen, allerdings läuft mein Debian 12 seit dem ich es installiert, eingerichtet habe im Vergleich zu Windows 100% fehlerfrei, keine einziges Problem bisher, selbst nach diversen Updates (aktuell 12.8). Die Benutzer Oberfläche ist zu 99% nach meinen Bedürfnissen eingerichtet (das Beste aus allen Welten, Win, OsX, Linux), wenn mir jetzt noch jemand sagt wie ich unter Cinnamon beim Klick auf die Systemsteuerung die Fenster Größe fest einstellen kann wären es sogar 100%, kurz meine perfekte Benutzeroberfläche.

    Das sind nur meine Erfahrungen, hat nichts mit Ideologe tun, den Blog Eintrag habe ich bis zu dieser Stelle gelesen.. Das System wirkt wie aus einem Guss auch wenn es das unter der Oberfläche nicht ist) und hat eine moderne, einheitliche Oberfläche. ………...Microsoft Edge ist ein guter Chromium-basierter Browser..

    für den Rest war mir meine Zeit zu schade, bzw, CalDAV, CardDAV, WebDAV, SMB, Wayland sagen mir nichts, Cloud Dienste nutze ich nicht, dafür habe ich ein NAS bzw. um schnell was abzusichern nutze ich Nemo Rechtsklick > Drahtlos über Wlan ans Iphone senden. Den Blogeintrag von Michael Kofler zu Ubuntu fand ich da differenzierter, interessanter, auch die Stelle wie er an Win 11 gescheitert ist, noch dazu ganz ohne ohne Ideologie Gefasel.

    Ps.: übrigens, ich finde die Ubuntu Benutzeroberfläche so wie es aus der Verpackung kommt eine mittlere Katastrophe, so was würde ich keine Windows Umsteiger empfehlen

    Ich bin schon vor längerem auf KDE unter Ubuntu umgestiegen. Klasse Oberfläche.

    Edited once, last by DenalB: 2 Beiträge von pitter1 mit diesem Beitrag zusammengefügt. (November 27, 2024 at 10:59 AM).

  • Wenn ich zurückblicke auf 1 1/2 Jahre Linux Mint , so habe ich keinen einzigen Systemabsturz gehabt. Das war unter Windows deutlich anders. Auch die Einbindung en der Geräte in meinem kleinen Netz und das Zusammenspiel ist eindeutig besser und problemlos.

    Ein großes Plus ist mein Bordnetz auf dem Boot! Zusammenspiel von Navigation, Motorüberwachung, Funk und Multimedia klappte damit und ist stabil. Unter Windows hatte ich das nicht hinbekommen.

    Ich setze hierfür preiswerte, lüfterlose Mini PC' s ein, hat sich bewährt auch, weil der Strombedarf an Bord ein wichtiges Kriterium ist.

    Mein Fazit: Danke Mint! <3

    Wer nach allen Seiten offen ist,...ist nicht ganz dicht!

  • Was hast du da an PCs im Einsatz?

    Wer nach allen Seiten offen ist,...ist nicht ganz dicht!

    Edited once, last by DenalB: Codeblock eingefügt (November 27, 2024 at 8:55 PM).

  • Ah, okay. So einen „Chinakracher“ also. ;)

    Ja, zwei davon. Bin begeistert. Schnell, gut, preiswert.

    Ich denke auch, dass mein Mint so stabil läuft liegt auch daran, dass ich die Finger von der Befehlszeile lasse, davon habe ich keine Ahnung und nur Flatpack Programme geladen habe und an dem System selbst kaum Einstellungen verändert habe.

    Wer nach allen Seiten offen ist,...ist nicht ganz dicht!

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