Mint 22 hängt sich beim Kopieren von großen Datenmengen auf

  • Wenn ich große Datenmengen (bis zu 1TB) von einem externen USB Laufwerk auf ein anderes externes Laufwerk kopieren möchte, dann hängt sich das System nach einer Zeit (gefühlt 30 Minuten) auf und nix geht mehr. Sollte man bei diesen Datenmengen ein bestimmtes "Kopiertool" nutzen oder wie kann ich diesem Fehler beseitigen.

    Warum das ganze? Ich will gerade meine RAID (5 TB Daten) auf eine 5TB Platte Step by Step kopieren um dann das RAID mit ext4 zu formatieren. Danach sollen die Daten wieder zurück. Freue mich über jede Idee!

    Grüße euch Stephan

    Berliner in Seefeld / Tirol - seit 2024 auf Linux unterwegs - mit Fokus auf Bild-, Grafik- & Videobearbeitung - GuideOS Core Team - STEAM

    Desktop: 6-core model: Intel Core i5-8400 / Manjaro-Plasma - Laptop T490: 4-core model: Intel Core i7-8665U / GuideOS

  • Wenn du das ganze am Terminal mit:
    cp quelle ziel

    machst, bricht es dann ebenfalls ab?

    Wenn du eine Fortschrittsanzeige haben willst, kannst du dir "pv" installieren.
    Mit dem Befehl:
    pv /pfad/zur/datei > /ziel/pfad
    Hast du dann eine Fortschrittsanzeige

    Mit FreeFileSync kannst du auch nur Dateien (Ordner) spiegeln und nicht nur synchronisieren.

    Ich hab nichts gemacht… ehrlich. 👀

  • Also bisher habe ich das "klassisch" gemacht und werde wohl mal einen zweiten Test mit FreeFileSync machen. Das benute ich unter Manjaro bereits für mein Laptop und den Arbeitsbereich auf eine externe SSD zu spiegeln!

    Grüße euch Stephan

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  • Ich weis ja nicht wie du kopierst, aber ich mache immer wieder Vollkopien meiner Systeme, das mache ich mit Rsync oder cp. beides ist bisher noch nie abgestürzt.

  • Ich weis ja nicht wie du kopierst, aber ich mache immer wieder Vollkopien meiner Systeme, das mache ich mit Rsync oder cp. beides ist bisher noch nie abgestürzt.

    Bei kleineren Datenmengen mache ich zwei Fenster unter Nemo auf und dann werden größere Ordner kopiert. Ich merke wohl, dass ist nicht die optimalste Variante bei großen Datenbeständen und werde es mal mit FreeFileSync oder im Terminal probieren!

    Grüße euch Stephan

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  • Bei kleineren Datenmengen mache ich zwei Fenster unter Nemo auf und dann werden größere Ordner kopiert. Ich merke wohl, dass ist nicht die optimalste Variante bei großen Datenbeständen und werde es mal mit FreeFileSync oder im Terminal probieren!

    Ich benutze Thunar, aber wenn ich da zum Beispiel mein ganzes Handy kopieren will, dann stürzt das Programm ab, kopiert aber immer noch weiter.

  • Ich werfe hier mal rsync rein. Mit den entsprenden Parametern macht das was es soll. Das geht auch mit größeren Dateien über z. B. 4 GB und über Rechnergrenzen hinweg. Weiterer Vorteil, es überprüft, ob die Dateien korrekt kopiert wurden. Rsync ist allerdings sehr penibel, was die Parameter angeht, mal ein "/" zu wenig oder zu viel, kann das Ergebnis beeinflussen. Man sollte auf jeden Fall die man Page mal ansehen.

  • rsync + GUI = grsync

    Mit FreeFileSync habe ich mal 2,6 TB vom NAS problemlos auf den Rechner geschoben.

    Aber halt alles in ext4. Wir reden hier bei dir nach wie vor von NTFS, oder?

  • StephanR

    Das Problem mit dem kopieren kenne ich ebenfalls.

    Ich habe mal in einem Forum (ich weiß nicht mehr wo) gelesen man solle den "Write Cache" deaktivieren und seitdem ich das mache nie mehr Probleme gehabt.

    Disabling Write Caching in Linux:
    Drücken Sie CTRL+ALT+T, um das Terminal zu starten.
    Führen Sie sudo nano /etc/hdparm.conf aus.
    Suchen Sie write_cache und entfernen Sie das vorangestellte #.
    Speichern Sie und starten Sie den Computer neu.

    Dell OptiPlex Tower 7010 | Intel Core i5-13500 | Intel UHD Graphics 770 | 32 GB RAM | Linux Mint 22.3 | Cinnamon 6.6.7 | Kernel 6.17.0-29-generic

  • StephanR

    Führen Sie sudo nano /etc/hdparm.conf aus.

    Damit sollte man eigentlich lieber nichts machen, das arbeitet ziemlich krass auf low-Level

    Ich hab mir damit auch schonmal Ärger eingehandelt in der Vergangenheit

    Edit:

    Dank Helmfuss

    Musste ich eben sogar feststellen das der WriteCache ohnehin für jeden Datenträger aus ist

    Das muss ich selbst aktivieren, kann also auch eigentlich garkein Problem darstellen, kannst du ja aber mal nachgucken StephanR :)

    Edit2:

    Für SSD's , also SATA SSD's sollte man das eigentlich auch aktivieren, da wäre es interessant ob es die Funktion gibt, das der in gewissen Intervallen geleert wird also auf den Datenträger geschrieben wird.

    SATA SSD's sind ohne Cache halt einfach schlecht, deren eigener Cache ist halt auch gerne mal voll und dann gibt es halt auch noch die günstigsten SSD's die garkeinen Cache haben, da wärs der blanke Horror ohne dem.

    APM davon sollte man besser die Finger lassen, eventuell steckt da sogar HDParm dahinter, ist halt low-Level, macht man sich Ärger und sollte man nicht machen.

    Ich hab mir damit mal Ärger eingehandelt gehabt, den man wenn man weiss was man tut auch wieder in Ordnung bringt, ich habe damals allerdings auch nicht über "Laufwerke" gearbeitet sondern nach eine gewissen Anleitung mit Befehlen über das Terminal.

    Damals mit Ubuntu

    StephanR

    Wenn du beide Datenträger offen hast, einfach mal die Pfade mit dem Terminal öffnen und "sync" jeweils eintippen, das wird Helfen.

    Wenn du SMR Platten hast, musst du dich über Gedenkzeiten, bevor es weitergeht nicht wundern, das ist damit leider so und ja die Geschwindigkeit bricht leider immens ein und das dauert dann ziemlich lange.

    Wenn ich große Datenmengen (bis zu 1TB) von einem externen USB Laufwerk auf ein anderes externes Laufwerk kopieren möchte, dann hängt sich das System nach einer Zeit (gefühlt 30 Minuten) auf und nix geht mehr.

    Ist es wirklich das OS/dein Rechner oder der Kopiervorgang an sich, das wäre halt auch im Detail wichtig.

    der "Sync" entleert den Schreibcache im RAM zum Zieldatenträger dann auf jeden Fall erstmal so zwischendurch, da herrscht hier dieselbe Problematik wie auf Windows, witzigerweise :)

    Nur das man auf ner Linuxdistri in meinem Falle LMDE6 was dagegen machen kann mit dem sync-befehl mit dem Terminal, auf Windows sieht man mit Boardmitteln eher alt aus, ansonsten hat man vielleicht Total Commander, da kann man den Cache Konfigurieren separat oder man nutzt sowas wie TeraCopy

    mfG

    Edited 3 times, last by Dennis50300 (October 21, 2024 at 6:15 PM).

  • Ich benutze zum kopieren immer Krusader, das ist wie Norton Commander früher. Da gibt es 2 Fenster Quelle und Ziel. Dann kann man die Verzeichnisse von A nach B kopieren. Sollte aus irgendweinem Grund was schief gehen macht man das Gleiche nochmal und sagt bei existierenden Dateien "Überspringen" und er macht da weiter wo er aufgehört hat.

    Eigentlich ganz einfach und man sieht auch den Fortschritt.

  • So jetzt habe ich FreeFileSync installiert und mal schauen wie lange es dauert und ob das System mal wieder den "Geist" aufgibt.

    Grüße euch Stephan

    Berliner in Seefeld / Tirol - seit 2024 auf Linux unterwegs - mit Fokus auf Bild-, Grafik- & Videobearbeitung - GuideOS Core Team - STEAM

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  • Also erst lief FreeFileSync super, aber irgendwann hängte sich das Programm auf. Jetzt habe ich rsync mit der GUI Grsync im Einsatz und ich hoffe das klappt jetzt alles. Also große Datenmengen von a nach b zu bekommen, dass ist mal wieder nicht so einfach. Aber so lerne ich auch mal gleich, welches Tool das richtige ist.

    Grüße euch Stephan

    Berliner in Seefeld / Tirol - seit 2024 auf Linux unterwegs - mit Fokus auf Bild-, Grafik- & Videobearbeitung - GuideOS Core Team - STEAM

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  • Und ? Kopieren geklappt ?

    Asus ROG Strix B850-A Gaming WIFI \\ 64GB Kingston \\ Prime Radeon RX 9070 XT OC Edition 16GB \\ Ryzen 7 9800X3D \\ MasterFrame 600 \\ Focus GX 1000 W \\ Arctic Liquid Freezer III Pro 420 A-RGB \\ ASUS ROG Azoth

  • Also ich hab 5 TB mit rync kopiert bekommen. Wenn es wieder abbricht, wie sind die Festplatten bei dir angebunden? Und wie ist die Stomversorgung der einzelnen Platten?

    Ich hatte die damals per USB Hub mal angebunden und das brach öfter mal ab und zwar immer an anderen Stellen. Das hatte mich stutzig gemacht und dann hab ich geschaut, dass alle Platten genug Strom haben und dann lief es durch.

  • Never ending story...

    Er will ja nicht auf Ratschläge hören und alles geht immer von vorne los ;)

    Ich vermute das Problem ist das irgendwann der USB-Controller aussteigt. Die Ziel Festplatte würde ich direkt an dem WD Duo anschließen und nicht am PC. So ist der kürzeste Weg direkt über den USB-Controller denn die steigen bei Vollast über mehrere Stunden schon mal aus und schon ist der Vorgang abgebrochen.

    Einen Hinweis noch an StephanR , mit der Managmentsoftware von dem Gerät kannst du das Raid Verwalten, Konfigurieren, Formatieren ntfs, ext4 usw. Vielleicht gibt es da auch eine Kopierfunktion?

  • Tja gerade noch gesagt das es wie geschnitten Brot läuft, pustekuchen nach ca 30GB zack eingefroren...

    es macht einfach keinen spass mehr mit Mint 22 zu arbeiten

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