Ubuntu als Ersatz für Windows?

  • Hallo, ich bin ein absoluter Noob und das hier ist meine allererste Interaktion, mit einem Linux-Forum. Ich muss vorausschicken, dass hier natürlich niemanden auf die Füsse treten will. Mir drängt sich jetzt nur eine Frage auf, die mir einer von euch hoffentlich beantworten kann/will, also: Warum framet man allgemein und überall, dass Linux (Ubuntu), "einfach", "benutzerfreundlich" und allgemein umgänglich ist? Ich bin kein PC-Experte, also habe ich wirklich Probleme mit zb dem Terminal oder dem Packet-Manager. Ich komme von Windows, wo es sowas auch gibt, man als "Normal"-Benutzer aber dran vorbei kommt. Ich denke, meine Probleme werden damit klar. Ich bin eben kein PC-Experte, demnach kann ich mit Ubuntu nicht umgehen, anderes als mit Windows, wo man zb keinerlei Vorkenntnisse braucht. Ich habe mir jetzt, den Verheißungen folgend, Ubuntu installiert und fühle mich jetzt ziemlich "betrogen". Das ist nunmal KEIN Windows-Ersatz, warum wird das von der Linux-Community so dargestellt? Wenn ihr das nicht glaubt, frag doch mal, ganz unverbindlich, ChatGPT nach Windowsalternativen. Die Antwort darauf ist nämlich: "Ja, mach doch EINFACH Ubuntu, das ist BENUTZERFREUNDLICH und EINFACH". Das man dafür Programmieren können sollte, wird da mit KEINEM Wort erwähnt...

    Wie gesagt, ich will niemanden zu nahe tretten und Linux auch nicht angreifen oder schlecht machen. Es hat für die richtigen Anwender, definitiev seine Vorteile. Mein Frage bezieht sich auf diese falschen Webeversprechungen.
    Ich wünsche allen hier, alles gute... vielen Dank, das ich das hier posten konnte und vielen Dank im Vorraus, für alle Antworten, falls welche kommen...:*

  • Moinsen,

    ChatGPT ist nicht die Linux-Community! Für Windows gibt es keinen Ersatz wenn du Windows brauchst. Es gibt Alternativen - z.B. Linux oder MacOS.


    Aber mal zur Sache, was sind den genau die Probleme? Hast du Ubuntu auf Hardware oder einer VM installiert?

    Arch%20Linux-1793D1?logo=arch-linux&logoColor=fff&style=for-the-badge NIXOS-5277C3.svg?style=for-the-badge&logo=NixOS&logoColor=white ansible-%231A1918.svg?style=for-the-badge&logo=ansible&logoColor=white github-%23121011.svg?style=for-the-badge&logo=github&logoColor=white

    If Microsoft ever makes a product that does not suck, it will be a vacuum cleaner...

  • Hallo, Swoosh !

    Ich habe deinen Beitrag mal in ein eigenes Thema ausgelagert. Es gibt bestimmt einige Meinungen dazu. ;)

    Das man dafür Programmieren können sollte, wird da mit KEINEM Wort erwähnt...

    Für Ubuntu muss man weder programmieren noch unbedingt mit dem Terminal umgehen können. Ubuntu gilt zwar als Anfängerdistribution, allerdings ähnelt es Windows überhaupt nicht. Allein wegen des Gnome Desktops, der in Ubuntu verwendet wird. Es fehlt z. B. die Taskleiste, die es in Windows gibt. Somit ist die Nutzung von Ubuntu direkt nach Windows erstmal etwas kompliziert. Es benötigt Zeit, sich daran zu gewöhnen.

    Einen 100%igen Ersatz wird es auch nicht geben. Windows ist nicht Linux und Linux ist nicht Windows! Da gehört es dazu, dass man sich Zeit nimmt, um sich und seine Arbeitsweise umzustellen.

    Ich persönlich würde einem Windows-Benutzer, der auf Linux umsteigen möchte, Linux Mint empfehlen. Dies gilt ebenfalls als eine Anfängerdistribution und sieht Windows sogar ziemlich ähnlich. ;)

    Wirf einfach mal einen Blick auf die Screenshots von Linux Mint.

    Screenshots - Linux Mint

    Arch Linux (KDE Plasma)

  • Ich kann nicht für die anderen sprechen, aber ich habe Anfang 2024 den Schritt von Windows auf Linux gemacht. Aber eines ist doch immer klar, einfach ein "unbekanntes" Betriebssystem installieren und denken, dass der Rest von selbst geht, das schafft auch Windows nicht. Wenn du tatsächlich umsteigen möchtest und das mit einer Oberfläche, die es dir einfach macht den Umstieg zu vollziehen, dann probiere Linux Mint mit dem Desktop (Oberfläche) Cinnamon aus. Damit habe ich den Schritt gemacht und bin auch glücklich.
    Aber vorher sollte man sich auch die Frage stellen, welche Programme will ich nutzen und was mache ich mit meinem PC. Wenn Du Unterstützung brauchst, dann immer fragen!

    Griaß eich der Potschgoggl 8o Stephan

    Berliner in Seefeld / Tirol - seit 2024 auf Linux unterwegs - mit Fokus auf Bild-, Grafik- & Videobearbeitung - GuideOS Core Team

    Desktop: 6-core model: Intel Core i5-8400 / Manjaro-Plasma - Laptop T490: 4-core model: Intel Core i7-8665U / GuideOS

  • Erstmal Hallo :) Beginn doch mal mit Frage #1 Warum Linux?
    - Was willst du?
    - Was brauchst du?
    - Was sind deine Anforderungen?

    Hier im Forum fand ich ein tolles Video von Linux Hanny, welche freundlicherweise hier diverse Fragestellungen gut durchgeht:

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    Du kannst gern fragen und/oder dich auch mit dem Video beschäftigen ;)

  • Bist Du bereit auf Veränderungen einzugehen und zu lernen?

    Ohne dem geht nix, egal ob Linux, MacOS, Windows.

    Siehe auch "Linux ist nicht Windows" in meiner Signatur (Link zum anklicken).

  • Das ist nunmal KEIN Windows-Ersatz

    Sehe ich auch nicht so. Die internen Konzepte wie Dateibaum bei Linux oder Laufwerksbuchstaben bei Windows sind komplett unterschiedlich beispielsweise.

    Muss man sich erstmals dran gewöhnen und die Umgewöhnung braucht auch seine Zeit.

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  • Einen „Windows-Ersatz“ gibt es schlicht einfach nicht. Und ChatGPT ist kein Nabel der Welt.

    Zur Nutzung wirklicher Alternativen aus verschiedensten Gründen sind Eigeninitiative und der Wille zum erneuten Lernen nötig.

    Deswegen frage ich mal direkt: Warum möchtest Du von Windows weg?

    terra PC-Micro 6000C GREENLINE von Wortmann AG mit Intel Core i5-1334U / Intel Iris Xe Graphics / SODIMM Samsung M425R2GA3PB0-CWM 2 x 16 GB = 32 GB / WD Red SN700 NVMe SSD 2 x 500 GB = 1 TB / Mainboard Clevo R100AU mit UEFI von insyde Software an LG 27U59 4k Ultra-HD, 27",16:9 / Das Keyboard 6 Pro Kabel / ergoleben VM Maus kabellos - rechts - groß / brother MFC-L2710DN / Fritz!Box 6490 Cable via LAN, 250 MBit Down / 25 MBit Up, Vodafone Kabel Deutschland

  • So ein Umstieg geht nicht von heute auf morgen, jeder der das durch hat und je nach Distribution brauch es eine Zeit.

    Du hast die Möglichkeit hier einiges über Linux und seine vielen Distros zu lernen, wenn du die Lust dazu hast, das Forum bzw die Mitglieder helfen dir gerne.

    PS: den Tipp mit Linux Mint würde ich befolgen, da fällt die Umgewöhnung leichter als mit Ubuntu und seinem Gnome-Desktop.

    Grüsse

    Gregor

    Debian Trixie GNU/ Linux-Gnome

    AMD Ryzen™ 7 5800H with Radeon™ Gra.phics × 16, 32 GB-RAM 1000 GB-SSD

    MacMini M4 24 GB-Ram 512 GB SSD MacOSX



    ..

  • Ich sags mal so. Es liegt im Auge des jeweiligen Betrachters was für jeden individuell "einfach", "benutzerfreundlich" und allgemein umgänglich ist.

    Einen Nagel in die Wand zu hauen ist keine Raketenwissenschaft. Aber mit 2 linken Händen oder dem falschen Werkzeug kann auch das zu einer Herausforderung werden. Aber je öfter Du Dich damit beschäftigst, umso besser geht es Dir von der Hand und einfacher kommt es Dir dann vor.

    Aller Anfang ist schwer - egal ob mit Windows, Linux oder MacOS.
    Auch wenn hier gesagt wird, das Linux Mint ein gutes Einstiegs-Linux ist (was es definitiv ist) - es ist kein Selbstläufer.
    Aber das wird es je mehr du dich damit befassen willst.

    Wenn Du bereit bist, Dich mit Linux auseinanderzusetzen, ist dieses Forum hier mit Sicherheit das richtige Werkzeug.

    Amerikanisches Bier ist der gelungene Versuch, Wasser zu verdünnen

  • Ich war seit DOS 5.0 und Win3.11 für Workgroups (zuletzt Win11) Windows Benutzer und seit 3 Monaten Linux-Mint Jünger geworden. Ich muss zugeben, wenn ich mit der Distro Ubuntu angefangen hätte, wäre mir der Spaß zunächst sehr wahrscheinlidch auch vergangen.

    Linux-Mint ist vom Desktop und der Gestaltung sehr windowsähnlich. Das Startmenü und die Installation ähneln Windows sehr. Nichts desto Trotz, habe ich mir viele, viele Linux-Mint Tutorials bei Youtube angeschaut um mich innerhalb kurzer Zeit einzuarbeiten und wohl zu fühlen.

    Also ein wenig Mut zur Veränderung. Wer rastet der roster :)

  • Die Antwort darauf ist nämlich: "Ja, mach doch EINFACH Ubuntu, das ist BENUTZERFREUNDLICH und EINFACH".

    Ubuntu ist auch ein einfaches und benutzerfreundliches Betriebssystem, aber es ist kein Windows, wird es auch nie sein, zum Glück. Ansonsten kann man gleich Windows benutzen. ;)

    Ich bin vor knapp 12 Jahren mit Ubuntu von Windows auf Linux umgestiegen. War damals noch etwas schwieriger als heute. Habe aber bis heute den Wechsel nie bereut.
    10 Jahre lange habe ich (fast) ausschließlich privat mit Ubuntu gearbeitet. Vor ca. 1 1/2 Jahren habe ich festgestellt, dass es da draußen noch so einige schöne und einfache Linux-Distributionen gibt. Seither probiere ich aus und kann mich nicht so wirklich entscheiden, welche nun die beste für mich. Haben alle ihre Vorteile. Sind alle aber etwas anders.

    Gibt wohl Distros, die optisch sehr Windows ähneln - gibt es auch im MacOS-Look - aber die bleiben trotzdem ein Linux-Betriebssystem, mit allen Vor- und Nachteilen.

    Ubuntu (Gnome) - LMDE (Cinnamon) - Debian (Gnome) - Lubuntu (LXQt) - RaspPi OS (Gnome)

  • Hallo Leute,


    das das hier so schnell (toll) klappt, überrascht mich, deshalb hatte ich das Laptop ersmal ausgemacht.

    Okok, wie gesagt, was mich stört ist nicht die Existenz von Linux, mich stört, dass idR und "gefühlt", immer behauptet wird (von zb Websites, Presse und auch euch), das Linux für Jederman und alle geeignet wäre. Ich habe ein Hardwareproblem (zu alt) und habe mich mal ganz noobi, einfach mal in die Google-Antworten gestürzt, die eben suggerieren, das ich mir doch "einfach" Ubuntu installieren soll. Seit doch mal ehrlich: Wenn du als Noob, noobige Fragen an Google (oder chatGPT) stellst, ist das Ergebniss der Antworten: UBUNTU! und das ist der Punkt, über den ich mal "reden" möchte. Ich halte es halt für falsch, einem Nicht-PC-Menschen zu erklären, er könne doch "einfach" Linux (welche Version auch immer) ausprobieren. Ihr müsst doch zugeben, das Linux nicht für jederman einfach so funktioniert, so wie das suggeriert wird, oder könnt ihr da widersprechen?

    Ich möchte nochmal erwähnen, weils so rüberkommt: ICH bin das Problem, ICH bin der Noob! Ich will niemanden "angreifen" ich möchte nur mal wissen, wie man dazu steht, zu diesem "Framing"

    Vielen vielen Dank, das ihr euch mit mir abgebt

  • oje .. das wird viel response geben ... *geht sich ein tee kochen*

    in kurz - ich denke uns ist framing wurscht! Hab Spass an dem was du machen willst und mit etwas Ruhe & Geduld könnte Linux Dir gefallen. Jedoch ist das alles nicht in 10min erlernbar und brauch etwas Zeit. Jetzt bin gespannt, was hier die anderen raushauen ^^:saint:

    EDIT:
    cooles weiteres Video für Einsteiger:

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    (Erklärt aber nicht alles!)

  • Ihr müsst doch zugeben, das Linux nicht für jederman einfach so funktioniert, so wie das suggeriert wird, oder könnt ihr da widersprechen?

    Stimme Dir zu, dass es wieder eine gewisse "Linuxwelle" in der Presse, YouTube, Onlinemedien etc. gibt. Die Konzepte sind halt komplett anders und es ist an sich ein "Äpfel mit Birnen Vergleich".

    Ich glaube aber auch, dass es nicht so unbedingt das Betriebssystem ist: Wichtig sind halt auch die Anwendungen und da hat Windows die Nase IMHO deutlich vorn, was 3rd Party Software für das jeweilige Betriebssystem angeht. Viele haben sich halt an ihre Programme unter Windows gewöhnt. Auch was die Benutzung angeht.

    BlueScreens unter Windows sehe ich jedenfalls auch nicht mehr so oft wie zu Windows95/98 Zeiten. Microsoft hat da schon nachgebessert über die Jahre was die Systemstabilität angeht.

    Viele sind ja auch mit Windows 10 zufrieden..

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