Swap (-Partition) bei modernen Systemen überflüssig?

  • @Vuduzas du sagst es, besonders wenn man M2. SSD benutzt. Die Swap basiert wie bei Windows noch aus der alten Zeit als Arbeitsspeicher knapp war und jeder eine mechanische Festplatte hatte.

    Gibt heute viele Installer wo man direkt Swap abwählen kann, bei Debian ist das nicht der Fall.

  • Moin, keine Swap bei SSD (es sei denn du willst den Ruhezustand nutzen) ansonsten hast du viel zu viele Schreibvorgänge bei einer M2. Festplatte und genau das sollte man vermeiden, um die Zellen zu schonen.

    Man sollte halt nur genug Arbeitsspeicher haben, ansonsten wird Linux Programme beenden wenn es nicht auslagern kann.

  • keine Swap bei SSD (es sei denn du willst den Ruhezustand nutzen) ansonsten hast du viel zu viele Schreibvorgänge bei einer M2. Festplatte und genau das sollte man vermeiden, um die Zellen zu schonen.

    Ich nutzte jahrelang Windows 11 auf einer M.2 mit Auslagerungsdatei und 32 GB RAM. Inzwischen befindet sich Windows mit Auslagerungsdatei auf einer SSD und Linux auf der M.2 und nutze dort ebenfalls Swap, mal als Datei oder als eigene Partition. Ich nutze keinen Ruhezustand. Sowohl die SSD als auch die M.2 rennen ohne Probleme.

  • Ich glaube da liegt ein Irrtum vor.
    Wenn du genug Arbeitsspeicher hast wird doch rein gar nichts auf die Swap geschrieben.

    Wofür soll die dann gut sein? Brauche ich doch dann nicht!

    Was soll es also bei genug Arbeitsspeicher bringen in Swap auszulagern? Weil ein Betriebssystem das braucht?

    Hier geht es von meiner Seite ja in erster Linie, um die Swappartition die einige Distros einfach anlegen, ohne nachzufragen, es gibt viele die tun das eben nicht.

    Hab schon zu Windows 98 Zeiten ein Server 2000 zum Desktopsystem umgebaut und seit dem Tag nie wieder eine Auslagerungsdatei benutzt, wofür auch? Ist so sinnvoll wie ein Pickel. Ein Bekannter hat Win11 mit 128GB Arbeitsspeicher von dem ~ 16 GB belegt sind aber Win11 lagert knappe 20 GB aus, wozu?

    Ich kann auch Normalbenzin mit ROZ 91 tanken aber tanke Super mit ROZ 95, weil es besser für den Motor ist,

    kann ja zum Glück jeder machen wie er will.

  • Deine Frage wurde im Thread bereits mehrfach beantwortet, wozu eine swap Partition nützlich sein kann und weil sie genauso groß sein sollte wie der Arbeitsspeicher.

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    Edited once, last by DenalB: Text bearbeitet, da jetzt ein neues Thema dazu erstellt wurde (August 19, 2024 at 1:18 PM).

  • Eine Swap macht einer modernen SSD gar nichts aus

    Soweit mir bekannt ist (ich lasse mich gern korrigieren, wenn ich hier Entwicklungen der letzten Jahre verpasst habe) leidet bei jedem Schreib/Löschvorgang die Isolationsschicht der Flash-Speicherzellen (und nicht nur einer einzelnen, weil auf der SSD ja immer Blöcke geschrieben werden). Wird viel auf einem Bereich der SSD geschrieben, verringert dies die Lebensdauer der SSD.

    Bei meinen alten Rechnern mit RAM von <=4 GB wird z.T. dauerhaft intensiv auf den Swap geschrieben. Die Lebenszeitverkürzung, die sich daraus ergeben könnte, nehme ich aber in Kauf für die Vorteile, die mir der Swap hier bietet.

    Für neuere Rechner mit ausreichend RAM sollte dieses Problem aber nicht auftreten, da der Swap wenig beansprucht wird.

    Keine Alternativen ? Kein Mitleid !

  • 1 GB ist nur ein Notbehelf falls das Limit mal des physischen Speichers überschritten wird (85% glaube ich sind default)

    Wenn du deinen Rechner in den Ruhezustand versetzen möchtest benötigst du eine swap in Größe des physischen Speichers. bei 32GB wären das 32,768GB swap

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  • 1 GB ist nur ein Notbehelf falls das Limit mal des physischen Speichers überschritten wird (85% glaube ich sind default)

    Wenn du deinen Rechner in den Ruhezustand versetzen möchtest benötigst du eine swap in Größe des physischen Speichers. bei 32GB wären das 32,768GB swap

    Hier eine Erklärung, die deine Aussage präzisiert:

    1. Swap-Speicher als Notbehelf

    • Der Swap-Speicher ist eine Art Auslagerungsbereich auf der Festplatte oder SSD, der genutzt wird, wenn der physische RAM-Speicher erschöpft ist. Wenn die Nutzung des RAM-Speichers einen bestimmten Schwellenwert (zum Beispiel 85 %) erreicht, werden weniger aktive Daten in den Swap-Speicher verschoben, um Platz im RAM für aktivere Prozesse zu schaffen. Allerdings ist Swap-Speicher erheblich langsamer als RAM, weshalb dies oft als Notbehelf oder Notlösung dient, um zu verhindern, dass Programme abstürzen oder der Computer einfriert.

    2. Ruhezustand und Swap-Größe

    • Wenn du deinen Rechner in den Ruhezustand versetzen möchtest, muss der gesamte Inhalt des RAM-Speichers auf die Festplatte oder SSD ausgelagert werden, damit dieser beim Wiederaufwachen wiederhergestellt werden kann. Dazu wird in der Regel der Swap-Bereich genutzt.
    • Um den Rechner in den Ruhezustand zu versetzen, benötigt der Swap-Speicher also mindestens so viel Platz, wie der physische RAM-Speicher enthält. Wenn dein Rechner beispielsweise 32 GB RAM hat, dann brauchst du etwa 32 GB Swap-Speicher, um den kompletten Inhalt des Arbeitsspeichers speichern zu können.

    3. Empfohlene Swap-Größen

    • Die empfohlene Größe des Swap-Speichers hängt davon ab, wie du deinen Computer nutzt und ob du den Ruhezustand verwendest:
      • Wenn du keinen Ruhezustand verwendest und nur sicherstellen willst, dass dein System bei hoher Auslastung stabil bleibt, reicht oft eine kleinere Swap-Partition (1-4 GB), oder wie du erwähnt hast, ein Notbehelf von etwa 1 GB.
      • Wenn du den Ruhezustand nutzen möchtest, sollte der Swap-Speicher mindestens so groß sein wie der physische Arbeitsspeicher (also bei 32 GB RAM etwa 32 GB Swap).

    Fazit

    In vielen modernen Systemen mit ausreichendem RAM ist Swap-Speicher selten nötig, es sei denn, das System soll in den Ruhezustand versetzt werden. Wenn du diese Funktion nutzen möchtest, musst du sicherstellen, dass der Swap-Speicher groß genug ist, um den gesamten RAM-Inhalt zu speichern.

  • Darum geht es nicht. Du hast scheinbar den Sinn einer Community nicht verstanden. Fragen in ChatGPT einhämmern kann jeder ... :/

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