Ohne politisch zu werden:
Jedes der drei Betriebssysteme hat einen eigenen Workaround. Meint, alles bedient sich anders und eigen. Also eine Strategie wäre, sich ein Testsystem zuzulegen, sei es nun virtuell oder eben physisch und auszuprobieren. Denn Grundsätzlich sind Apple Apps sehr eigen was deren Nutzung angeht und diese Art ist in Linux Apps nicht gleich zu finden.
Ein einfaches Beispiel wäre Affinity. Affinity ist ein wunderbares Programm unter Apple, unter Windows lahmt es ziemlich (leider). Ein Ersatz wäre Gimp. Aber mit Gimp arbeitet man komplett anders. Sprich die Wege sind anders um dasselbe zu erreichen.
Einfache Möglichkeiten wären, mehr Online zu machen. Tagebuchapps sind grundsätzlich nichts anderes als Zettelkästen in Groß. Da gäbe es Evernote, Obsidian, Microsofts OnenOte, Joplin, usw. Aber viel wird zum Beispiel unter Linux auch mit Dateistrukturen gearbeitet die man dann in die Nextcloud einbauen könnte. Sprich Ordner und darin eben Office Files oder txt oder md Files, je nach Gebrauch. Dazu die passenden Reader oder Editorapps. Das ist man als Apple Nutzer nicht gewohnt (keine Kritik).
Und dann wird man feststellen, dass die Apps ganz andere herangehensweisen haben: Unter Apple arbeitet man sehr visuell, unter Linux liegt der Hauptaugenmerk auf "Einfachheit". Sprich man speichert eher einen Text als eine PDF mit Bildern usw. Man muss sich also einarbeiten und dann den Workaround gewohnen und das dauert etwas (bin ich selbst noch bei).
Ich will nicht direkt von Kompromissen sprechen, sondern eher von anderen Herangehensweisen.
Unter Windows ist es btw. ein Mischmasch von inzwischen nichts halbem und nichts Ganzem. Die Software wird in meinen Augen immer schlechter und zu sehr Cloudbasiert in Bereichen in denen man sie nicht wirklich in der Cloud braucht. Ist halt ein großes Geschäft.