Frage stellen, die mal nichts oder wenig mit Linux am Hut hat?

  • Hallo,

    ich versuche mich kurz zu fassen.

    Ausgangssituation:

    vom Iphone 7 auf ein aktuelles Galaxy S23 Plus oder U umsteigen, so der Plan zumindest.

    Was mobile Geschichten betrifft, bin ich da der absolute DAU. Meine Frage daher:

    Wie krieg ich das so hin, das ich alles hinterher auf dem Galaxy wiederfinde. Und kommt mir nicht unbedingt mit smartswitch, aber das habe ich mit einem anderen Handy ausprobiert. Und die Bilder die übertragen wurden, da fehlte es hier und da und alles war durcheinander.

    Ich suche einfach einen Weg, wie ich alles, egal wie lange es dauert, von der einen auf die andere Plattform rüberbekomme.

    Sonst kauf ich mir einfach ein aktuelles IPhone um alles zu übertragen. Weil dort weiß ich wie das geht und das geht immer.

    Wollte zumindest nach ein paar Jahren bei IOS mal bei Galaxy reinschnuppern.

    Könnte mir da eventuell auch ein aktuelles Linux bei helfen, irgendeine nützliche linux app oder so?

  • Ich hab jetzt auch nur gesucht, aber das hier gefunden:

  • Du kannst deine Bilder in einen unabhängigen Cloudspeicher hochladen und dann den selben auf dem neuen Gerät verwenden. Dann hast du schon mal alle Bilder wieder. Alternative wäre, alle Fotos über ein USB-Kabel vom iPhone zu ziehen und dann das neue Gerät genauso verbinden und die Bilder wieder drauf. Solltest du Google Photos verwenden, musst du im Prinzip fast gar nichts machen. Du installierst die App auf dem iPhone, alle Bilder werden gesichert und wenn du dann den selben Google Account auf dem Samsung hinzufügst, sind alle Bilder wieder da.

    Kalender und Kontakte musst du entweder mit einem Mac oder einer Export-App auf dem iPhone exportieren. Das wären dann .ical und .csv Dateien. Etwas nervig umzusetzen, im Prinzip aber keine große Sache.

    Solltest du dich für die Fotos dazu entscheiden, hier auf eine Cloudlösung als Zwischenschritt und Speicher für künftige Wechsel zu setzen, empfehle ich dir Nextcloud. Hier bekommst du z.B. bei Hetzner die Storage Share für knapp 4 EUR. Großer Vorteil ist, dass Nextcloud deine Dateien beherbergen, synchronisieren und bereitstellen kann, aber auch Fotos, Kontakte, Kalender, Aufgaben, etc. Du hättest damit eine unabhängige Lösung, die problemlos mit Android und iOS arbeitet. In diese könntest du deine Kontakte und Kalender importieren.

    Merkst du nach X Wochen oder Monaten, dass du mit Android doch nicht glücklich wirst, besorgst du dir wieder ein iPhone und bindest dort Nextcloud ein. Sofort hast du alle Kontakte, Dateien, Kalender, etc auch wieder auf diesem Gerät.

    Was Kontakte und Kalender betrifft noch ein weiterer Tipp: Mit Thunderbird und dem Addon TBsync kannst du mit iCloud synchronisieren. Dadurch hättest du dann auch alle Kontakte und Kalender auf deinem Rechner und kannst sie von dort auf ein neues Konto, Dienst oder Gerät synchronisieren oder exportieren.

    Grundsätzlich ist es vielleicht nicht schlecht, generell auf einen externen Dienst zu setzen, was persönliche Daten betrifft. Das spart viel Arbeit und macht den Wechsel von einem System auf ein anderes sehr sehr einfach.

  • ich finde deinen Vorschlag wirklich sehr sehr gut. Überhaupt ist die Stimmung hier total nett und entspannt. Ich habe oft von nextrcloud gehört, aber mir im Grunde da noch nie Gedanken drüber gemacht.

    Also was die Konfiguration betrifft und so. Sowas stelle ich mir immer irgendwie schwer vor.

    Grundsätzlich hätte ich auch kein Problem damit, auf einen externen Dienst zu setzen wenn sich das auszahlt.

    Wenn ich die Fotos mit google fotos synce und dann rüberkriege, wäre der rest bestimmt ein kinderspiel.

  • ich finde deinen Vorschlag wirklich sehr sehr gut. Überhaupt ist die Stimmung hier total nett und entspannt. Ich habe oft von nextrcloud gehört, aber mir im Grunde da noch nie Gedanken drüber gemacht.

    Also was die Konfiguration betrifft und so. Sowas stelle ich mir immer irgendwie schwer vor.

    Grundsätzlich hätte ich auch kein Problem damit, auf einen externen Dienst zu setzen wenn sich das auszahlt.

    Wenn ich die Fotos mit google fotos synce und dann rüberkriege, wäre der rest bestimmt ein kinderspiel.

    Sorry, ich habe die Preise von Storage Box und Storage Share verwechselt. Es wären bei 1 TB knapp 5 EUR. Aber da man monatlich kündigen kann, wären die 5 EUR es vielleicht einfach mal wert.

    Einrichten, Installieren, etc musst du im Prinzip überhaupt nichts. Du bestellst deine Nextcloud, gibst deine gewünschten Zugangsdaten an und das war es. Du kannst danach beliebige weitere Nutzer anlegen, falls du zum Beispiel die Familie mit einbinden willst. Man kann dann auch bequem Kalender und Dateien untereinander freigeben.

    Die normalen Funktionen mit Foto-Sync und Onlinespeicher sind alle vorinstalliert und vorkonfiguriert. Du musst lediglich in der Oberfläche die KAlender-App und die Kontakte-App per Mausklick installieren, falls diese nicht vorinstalliert sind. Das ist aber mega-einfach.

    Hier kannst du dir die Preise ansehen: https://www.hetzner.com/de/storage/storage-share/#pricing


    Hier siehst du den Nextcloud "App Store". Wenn du die Funktionen erweitern willst, wählst du hier einfach die gewünschte Erweiterung aus und mit einem Mausklick wird alles installiert und eingerichtet. Du kannst dann sogar innerhalb der Weboberfläche auf alles zugreifen. Du könntest also im Urlaub an einem Rechner sitzen oder auf der Arbeit oder bei Bekannten und auf deine Kalender, Dateien, Fotos, etc zugreifen.

    Stellst du fest, dass das Ganze nicht so dein Fall ist, kündigst du wieder und schreibst 5 EUR ab. Naja.. ganz abschreiben musst du sie nicht, da du zumindest um einige Erfahrungen reicher geworden bist.

    Oder - wie ebenfalls erwähnt - du setzt auf Google, falls du das denn willst. Google ist in Linux-Kreisen häufig halt nicht ganz so beliebt. Wenn dir das nichts ausmacht, kannst du mit Google Fotos halt sehr einfach alle Fotos umziehen. Vorteil von Nextcloud wäre aber, dass deine Ordnerstruktur erhalten bleibt. Bei Google Fotos liegt alles in einem großen Eimer und du kannst virtuelle Alben erstellen. Bei Nextcloud kann man vorhandene Ordner beibehalten. was unter iOS aber nicht so die große Rolle spielt (gar keine). Das wäre aber nach dem Umstieg ein Vorteil.

  • Ich habe das so ähnlich gemacht, vom iPhone 8 Plus auf ein Samsung A34 umgezogen. Mit der SmartSwitch App wie vorghherige Posts schon gesagt. Es hat alles gut funktioniert. Bis auf Threema. Die Bilder hatte ich anderweitig übertragen, da bereits mit Nextcloud gesichert. Aber das Smartswitch hat sogar die Icons der Apps auf den einzelnen Desktops wieder hergestellt.

    Display Spoiler

    Notebook1: AMD Ryzen 7 8845HS, 48GB RAM, 2TB SSD, Debian 13 xfce
    Spiele PC: AMD Ryzen 9 5900XT, 64GB RAM, 4TB SSD, Debian 13 KDE
    Büro 1 PC: Intel Core Ultra 5 125U, 32GB RAM, 3TB SSD, Tuxedo OS

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