Gaming Distro

  • Guten Tag zusammen,

    ich bin inzwischen so von Linux Mint auf meinem Laptop angetan, dass mir Windows 11 echt immer auf den Sack geht, wenn ich es am PC öffne.

    Jetzt will ich auch dort auf Linux umspringen. Da dort aber eher gezockt wird, als gearbeitet würde ich dementsprechend eher eine Distro wählen die aufs zocken ausgelegt ist.

    Wenn ich jetzt google werden mir hauptsächlich immer 3 Distros vorgeschlagen:

    - Pop OS

    - Fedora

    - Manjaro

    Könntet ihr einem Anfänger nun sagen, was welche Distro für Vor- Nachteile hat? Wie arbeitet es sich generell mit einem Gnome Desktop? Habe ihn jetzt nur auf Bildern gesehen und weiß noch nicht so recht was ich davon halten soll.

  • Dann nimm auch da Linux Mint. Das Thema haben wir hier tausendfach. Nutze bitte mal die Suchfunktion. Es gibt keine Gaming Distro.


    Nicht böse gemeint.

    Work-PC: Debian 12 + Gnome | Surface Go2: Ubuntu 24.04 + Surface-Kernel | Server: Ubuntu Server 22.04 | Laptop: Linux Mint 21.2 |

    Raspberry Pi4s: PiOS Lite arm64 | Raspberry Pi5: Ubuntu 24.04 + Nvme M.2 | Steam Deck | Auf Linux seit 2003 | Python-Jünger|

    Mein Tool um das Desktop-Erlebnis auf dem Raspberry Pi zu verbessern: PiGro - Just Click It!

  • Dann nimm auch da Linux Mint. Das Thema haben wir hier tausendfach. Nutze bitte mal die Suchfunktion. Es gibt keine Gaming Distro.


    Nicht böse gemeint.

    Ich habe gesucht doch nichts gefunden. Habe einfach unter gaming geguckt und da waren sehr viele Kommentare aber kein direktes Thema.


    Das es keine direkte für gaming gibt ist klar. Allerdings sollen die 3 ja eher neuere Treiber und Kernel unterstützen, was beim zocken hilft.

    Jetzt habe ich z.b. für manjaro gelesen , dass die viel besserzum zocken aufgrund der Aktualität sein soll aber wegen Arch nichts für Anfänger ist. Wo anders stand ist auch für Anfänger geeignet. Bin inzwischen echt verwirt.

  • Ich hab Jahre lang auf Mint gezockt und zocke jetzt auf Ubuntu. Nimm das, womit du vertraut bist.

    Work-PC: Debian 12 + Gnome | Surface Go2: Ubuntu 24.04 + Surface-Kernel | Server: Ubuntu Server 22.04 | Laptop: Linux Mint 21.2 |

    Raspberry Pi4s: PiOS Lite arm64 | Raspberry Pi5: Ubuntu 24.04 + Nvme M.2 | Steam Deck | Auf Linux seit 2003 | Python-Jünger|

    Mein Tool um das Desktop-Erlebnis auf dem Raspberry Pi zu verbessern: PiGro - Just Click It!

  • Ich würde mich nicht auf diesen Begriff "Gaming" stürzen. Viel wichtiger ist es, dass du dir eine etablierte Distro hernimmst, wo du bei Problemen auf ein gutes Wiki und Erfahrungsberichte zurückgreifen kannst. Die beste Gaming Distro nützt nicht dir nichts, wenn sie kaum einer verwendet.

    Für den Anfang würde ich Pop OS! oder Ubuntu nehmen.

    Wenn du das Beste zum Spielen willst, dann nimm Arch.

    Die Kollegen von CB haben hierzu einen interessanten Artikel geschrieben:

    Linux-Gaming: Distributionen im Vergleich
    Dank Valve ist das Spielen von Windows-Spielen unter Linux so praktikabel wie nie zuvor. Drei Distributionen mit Spiele-Fokus im Test.
    www.computerbase.de


    Im Grunde kannst du aber mit jeder Distro spielen.

  • Hallo, mein erster Beitrag hier :)

    @ Theynk

    Bin grad weg von Windows 11 und hatte ähnliche Gedanken in Bezug auf Gaming.

    Bin mit z.B. Nobara aber nicht so zufrieden gewesen und spiele nun auch unter Linux Mint.

    Einfach Steam installiert und alles läuft bisher problemfrei. Wenns doch mal Probleme geben sollte bin ich ja hier im Forum gut aufgehoben. ;)

  • Meine Vorredner haben ja schon vieles geschrieben und nachdem ich schon einige als Gaming-Distro im Netz beworbene Distros hinter mir habe, kann ich mich der Meinung anschließen und sagen, dass (fast) jede Distro auch gut zum Gaming geeignet ist.

    Die aufs Gaming spezialisierten Distros unterscheiden sich in den meisten Fällen nur darin, dass sie einige bis viele Tools bereits an Bord haben, die man auf anderen Distros ggf. noch nachinstallieren müsste. Meiner Erfahrung nach kommt es bei der Wahl der Distro eigentlich nur darauf an, dass sie halbwegs aktuelle Kernel und Treiber für Deine Hardware mitbringen.

    In dieser Hinsicht sind Deine drei genannten Distros perfekte Kandidaten. Wenn Du von Linux Mint kommt und mit der Ubuntu-Familie zufrieden bist, dann würde ich sehr wahrscheinlich zu Pop!_OS greifen (Vorsicht, ich bin ein Fanboy von Pop!_OS und vielleicht nicht hundertprozentig objektiv ;) ).

    Gegenüber Linux Mint hat Pop!_OS den große Vorteil, dass es trotz seines LTS Unterbaus stetig frische Kernel und Treiber nachliefert, was Dir gerade bei neuerer Hardware viel Frust nehmen kann.

    Fedora kommt aus dem Red Hat Kosmos und ist im Auslieferungszustand aufgrund seiner US-amerikanischen Zentrierung so bestückt, dass viele nicht freie Software und Codecs manuell nachinstalliert werden muss. Wenn Du das gemacht hast, ist Fedora auch gut zum Spielen geeignet. Gegenüber den LTS Distros wie Ubuntu, Mint oder Pop!_OS rollt Fedora halbjährlich auf eine komplett neue Version und liefert zusätzlich frische Treiber und Kernel nach.

    Manjaro basiert auf Arch und folgt dessen stetig rollenden Prinzip, immer aktuelle Software, Kernel und Treiber auszuliefern. Zwar hält Manjaro die Updates für ein paar Tage zurück, um diese erst intern zu testen, aber sonst folgt es dem Prinzip einer Arch Linux Distribution.

    Könntet ihr einem Anfänger nun sagen, was welche Distro für Vor- Nachteile hat? Wie arbeitet es sich generell mit einem Gnome Desktop? Habe ihn jetzt nur auf Bildern gesehen und weiß noch nicht so recht was ich davon halten soll.

    Wenn Du nur den Windows Desktop oder den Cinnamon Desktop von Linux Mint kennst, wirkt der GNOME Desktop auf den allerersten Blick sehr funktionsarm. GNOME pflegt die Philosophie, so ablenkungsfrei wie möglich zu sein und hat daher im Auslieferungszustand weniger Funktionen als die anderen Desktops. Dafür macht er das, was er kann, sehr, sehr ergonomisch und wirkt wie aus einem Guss. Er lässt sich mit diversen Erweiterung aufbohren, wenn man das möchte. Zum Anfang meiner Linux-Karriere konnte ich mich GNOME nie anfreunden und habe lieber XFCE oder Cinnamon verwendet. Aber wenn Du GNOME mit seiner intuitiven Gestensteuerung einmal auf einem Laptop verwendet hast und keine Maus mehr brauchts, willst Du nichts anderes mehr benutzen. Mittlerweile bin ich ein großer Fan von GNOME.

    Daily Driver PC: Pop!_OS 22.04 + Win 10 Dual Boot/ Intel i7-7700K / NVIDIA GeForce GTX 1070 / 32 GB RAM / 3x 1TB Samsung SSD

    Daily Driver Laptop: Framework 13 / Ubuntu 24.04 LTS / AMD Ryzen 7 7840U / 64 GB RAM / 2TB WD NVME

    Backup Laptop: HP Elitebook x360 1030 G2 / Fedora 40 / Intel i5-7200U / Intel HD 620 / 8 GB RAM / 500 GB Samsung NVMe

    Spiele PC: MX Linux + Garuda / AMD Ryzen 7 7800X3D / Radeon RX 6750 XT / 64 GB RAM / 2TB Samsung NVME + 512 GB Kingston NVME + 250 GB Samsung SSD

  • Ich hab Jahre lang auf Mint gezockt und zocke jetzt auf Ubuntu. Nimm das, womit du vertraut bist.

    Da jetzt ein Spiel nicht geklappt hatte, was vermutlich am kernel liegt, war meine Überlegung dafür auf eine Distro zu gehen, die aktueller ist / bleibt.

    Pop OS war ein bisschen der Gnome Desktop der mich abgeschreckt hat, aber ja dachte auch schon, dass die nicht schlecht wäre.

    Hallo, mein erster Beitrag hier :)

    @ Theynk

    Bin grad weg von Windows 11 und hatte ähnliche Gedanken in Bezug auf Gaming.

    Bin mit z.B. Nobara aber nicht so zufrieden gewesen und spiele nun auch unter Linux Mint.

    Einfach Steam installiert und alles läuft bisher problemfrei. Wenns doch mal Probleme geben sollte bin ich ja hier im Forum gut aufgehoben. ;)

    Bis auf ein Spiel (über Epic bzw Heroic) lief es bei mir auch.

    Was ist denn der große Punkt, der dich von POP Os überzeugt?

    Bei Fedora war, was mich auf dem ersten unerfahren Blick überzeugt hat, gerade dass dies aktuell gehalten wird und man einfach Flatpaks aktivieren und installieren kann. Der Anwendungsmanager sah auch sehr ansprechend aus.

    Von Arch habe ich bis jetzt gehört, dass dies mehr für die Experten sein soll auch wenn Manjoro dies auch für Laien zugänglich machen soll. Die "Instabiltät" ist allerdings auch etwas, dass mich abschreckt.

    Da die Distro auf einen PC kommen soll, habe ich kein Touchpad, was dann die Stärken von Gnome hervorholt.

    Aus diesen Gründen tendiere ich eher zu POP Os und Fedora bzw etwas mehr zu Fedora mit KDE Desktop. Ist mein Gedankengang so verkehrt? sollte ich doch besser zu POP Os gehen, da dies auch Ubuntu Unterbau hat und ich eindeutig noch zu der Laiengruppe gehöre?

  • Was ist denn der große Punkt, der dich von POP Os überzeugt?

    Bei Fedora war, was mich auf dem ersten unerfahren Blick überzeugt hat, gerade dass dies aktuell gehalten wird und man einfach Flatpaks aktivieren und installieren kann. Der Anwendungsmanager sah auch sehr ansprechend aus.

    Von Arch habe ich bis jetzt gehört, dass dies mehr für die Experten sein soll auch wenn Manjoro dies auch für Laien zugänglich machen soll. Die "Instabiltät" ist allerdings auch etwas, dass mich abschreckt.

    Da die Distro auf einen PC kommen soll, habe ich kein Touchpad, was dann die Stärken von Gnome hervorholt.

    Aus diesen Gründen tendiere ich eher zu POP Os und Fedora bzw etwas mehr zu Fedora mit KDE Desktop. Ist mein Gedankengang so verkehrt? sollte ich doch besser zu POP Os gehen, da dies auch Ubuntu Unterbau hat und ich eindeutig noch zu der Laiengruppe gehöre?

    Pop!_OS war die Distro, mit der ich den Absprung von Windows gemacht habe und bei der out-of-the Box direkt alles funktionierte. Daher ist meine Sicht auch leicht verklärt. Das ist so wie mit der ersten großen Liebe.

    Selbst so exotische Hardware wie mein Wacom Grafik-Tablet wurde ohne zusätzliche Treiber sofort erkannt. Unter Windows 10 war es immer ein totaler Krampf, das Tablet zum laufen zu bringen. Bei Pop!_OS sind Flatpaks vom Flathub sofort eingebunden, es kommt mit den Updates regelmäßig ein neuer Kernel und System 76 bringen eigene Software Repositories zusätzlich zu den Ubuntu Repositories mit, über die sie Software ausliefern. Und wenn man das System wirklich einmal ganz vergeigt hat, indem man zu viel in den Innereien herumgewurschtelt hat, bringt Pop!_OS eine Recovery Funktion mit und installiert ein frisches Pop!_OS über das kaputte System drüber (wie man das von Windows von der Systemwiederherstellung kennt). Das Gesamtpaket ist schön rund.

    Bei den Desktops hilft tatsächlich nur ausprobieren, was Dir persönlich am Besten gefällt. Da gibt es kein richtig oder falsch. Ich kann z.B. KDE gar nichts abgewinnen, aber das heißt nicht, dass für andere nicht der KDE Plasma Desktop die perfekte Wahl ist. Die Freiheit bei Linux ist ja, dass man sich das eigene System so gestalten kann, dass es die persönliche Arbeitsweise unterstützt. Kein "Friss oder Stirb!" wie bei Windows 11, wo man nicht einmal mehr die Taskleiste am oberen Rand platzieren kann und ewig lange Mauswege hat.

    Daily Driver PC: Pop!_OS 22.04 + Win 10 Dual Boot/ Intel i7-7700K / NVIDIA GeForce GTX 1070 / 32 GB RAM / 3x 1TB Samsung SSD

    Daily Driver Laptop: Framework 13 / Ubuntu 24.04 LTS / AMD Ryzen 7 7840U / 64 GB RAM / 2TB WD NVME

    Backup Laptop: HP Elitebook x360 1030 G2 / Fedora 40 / Intel i5-7200U / Intel HD 620 / 8 GB RAM / 500 GB Samsung NVMe

    Spiele PC: MX Linux + Garuda / AMD Ryzen 7 7800X3D / Radeon RX 6750 XT / 64 GB RAM / 2TB Samsung NVME + 512 GB Kingston NVME + 250 GB Samsung SSD

  • Hallo und willkommen im Forum, sehr viele haben dir schon recht gute Tipps gegeben.

    Manjaro ist Gegensatz zu Arch schon Benutzerfreundlich da Manjaro auch eine Grafik Installer hat was Arch eben nicht hat sondern Terminal, es gibt zwar nun ein installer Script aber dies ist auch nur im Terminal. Solltest du aber wirklich Arch verwenden wollen Lies dir bitte sorgfältig das Arch Wiki durch besser auf Englisch da steht meist viel mehr als wie auf deutsch xD

    Aber im Grunde kann jede Linux Distro mittels Steam oder Lutris und Proton Spiele starten.

    Ich schlisse mich die anderen an, Probier einfach mal die Distros aus und dort wo du sagst ja die ist super und da habe ich keine Probleme dann bleibt dort :D es ist wirklich egal ob es nun Debian oder Ubuntu oder wie sie alle heißen. Bezüglich Kernel und neuere Hardware wurde auch schon behandelt.

    Grüße Kuppit

    Kernel: 6.9.7-arch1-1| OS: Arch Linux x86_64 | DE: Cinnamon 6.2.2 | Shell: zsh 5.9 |

    CPU: 11th Gen Intel i9-11900 (16) @ 5. | GPU: NVIDIA GeForce GTX 960 |Memory: 31931MiB

  • Pop!_OS war die Distro, mit der ich den Absprung von Windows gemacht habe und bei der out-of-the Box direkt alles funktionierte. Daher ist meine Sicht auch leicht verklärt. Das ist so wie mit der ersten großen Liebe.

    Selbst so exotische Hardware wie mein Wacom Grafik-Tablet wurde ohne zusätzliche Treiber sofort erkannt. Unter Windows 10 war es immer ein totaler Krampf, das Tablet zum laufen zu bringen. Bei Pop!_OS sind Flatpaks vom Flathub sofort eingebunden, es kommt mit den Updates regelmäßig ein neuer Kernel und System 76 bringen eigene Software Repositories zusätzlich zu den Ubuntu Repositories mit, über die sie Software ausliefern. Und wenn man das System wirklich einmal ganz vergeigt hat, indem man zu viel in den Innereien herumgewurschtelt hat, bringt Pop!_OS eine Recovery Funktion mit und installiert ein frisches Pop!_OS über das kaputte System drüber (wie man das von Windows von der Systemwiederherstellung kennt). Das Gesamtpaket ist schön rund.

    Bei den Desktops hilft tatsächlich nur ausprobieren, was Dir persönlich am Besten gefällt. Da gibt es kein richtig oder falsch. Ich kann z.B. KDE gar nichts abgewinnen, aber das heißt nicht, dass für andere nicht der KDE Plasma Desktop die perfekte Wahl ist. Die Freiheit bei Linux ist ja, dass man sich das eigene System so gestalten kann, dass es die persönliche Arbeitsweise unterstützt. Kein "Friss oder Stirb!" wie bei Windows 11, wo man nicht einmal mehr die Taskleiste am oberen Rand platzieren kann und ewig lange Mauswege hat.

    Puh vielen dank für diese ausführliche Erklärung. Dann werde ich Pop OS bzw Gnome einfach mal eine Chance geben und probieren ob mir das gefällt. Wenn nicht kann ich ja immer noch umsteigen. Wäre hier denn Fedora eine passende Alternative?

    Was spricht für dich denn gegen KDE? Habe jetzt erstmal nur so einmal geguckt und ist ja eher erstmal die klassische Ansicht mit Taskleiste und so. Der Bungie sah auch auf den ersten Blick nicht schlecht aus.

    Ach ja hör mir auf. Bis Win 7 war ich auch super zufrieden mit Windows. Bei 10 war teilweise schon so lala aber was die sich jetzt mit 11 raus nehmen, nicht unbedingt die Bedienung und Funktion sondern eher das ganze drumherum (Mindestanforderung, keine Unterstützung für alte Treiber, Recall usw) geht einfach gar nicht, dass ich da einfach weg will.

  • Hallo und willkommen im Forum, sehr viele haben dir schon recht gute Tipps gegeben.

    Manjaro ist Gegensatz zu Arch schon Benutzerfreundlich da Manjaro auch eine Grafik Installer hat was Arch eben nicht hat sondern Terminal, es gibt zwar nun ein installer Script aber dies ist auch nur im Terminal. Solltest du aber wirklich Arch verwenden wollen Lies dir bitte sorgfältig das Arch Wiki durch besser auf Englisch da steht meist viel mehr als wie auf deutsch xD

    Aber im Grunde kann jede Linux Distro mittels Steam oder Lutris und Proton Spiele starten.

    Ich schlisse mich die anderen an, Probier einfach mal die Distros aus und dort wo du sagst ja die ist super und da habe ich keine Probleme dann bleibt dort :D es ist wirklich egal ob es nun Debian oder Ubuntu oder wie sie alle heißen. Bezüglich Kernel und neuere Hardware wurde auch schon behandelt.

    Ja von Grundprinzip ist es mir bewusst nur, wie ich schon sagte, hatte ich bei einem Spiel Probleme, was wahrscheinlich am Kernel liegt, weshalb ich jetzt eine Suche die sich aktueller hält. Aber ja ihr wart sehr hilfreich ich werde mich zuerst an Pop OS und Gnome wagen.

  • Post by --- (July 1, 2024 at 7:10 PM).

    This post was deleted by the author themselves (July 14, 2024 at 9:10 PM).
  • Puh vielen dank für diese ausführliche Erklärung. Dann werde ich Pop OS bzw Gnome einfach mal eine Chance geben und probieren ob mir das gefällt. Wenn nicht kann ich ja immer noch umsteigen. Wäre hier denn Fedora eine passende Alternative?

    Was spricht für dich denn gegen KDE? Habe jetzt erstmal nur so einmal geguckt und ist ja eher erstmal die klassische Ansicht mit Taskleiste und so. Der Bungie sah auch auf den ersten Blick nicht schlecht aus.

    Ach ja hör mir auf. Bis Win 7 war ich auch super zufrieden mit Windows. Bei 10 war teilweise schon so lala aber was die sich jetzt mit 11 raus nehmen, nicht unbedingt die Bedienung und Funktion sondern eher das ganze drumherum (Mindestanforderung, keine Unterstützung für alte Treiber, Recall usw) geht einfach gar nicht, dass ich da einfach weg will.

    Genau! Einfach probieren. Wenn Du mit Pop!_OS und/oder GNOME gar nicht warm wirst, probiere es mit einer anderen Distro aus. Und Fedora eignet sich gut als Alternative. Nur dann greife am Besten nicht zu Fedora Workstation, sondern suche bewusst nach der KDE Version. Die Standard Workstation Edition liefert den Standard GNOME Desktop aus.

    Was mir an KDE nicht so sehr gefällt, ist, dass man jeden kleinen Pups dort nach eigenem Geschmack konfigurieren kann. Das ist vom Prinzip her toll, aber Du hast dafür unzählige Einstellungsdialoge, durch die man sich ersteinmal durcharbeiten muss. Dafür bin ich viel zu faul. 😁

    Deine Erfahrung mit Windows deckt sich hundertprozentig mit meiner. Nach 7 ging es in vielerlei Hinsicht stetig bergab.

    Daily Driver PC: Pop!_OS 22.04 + Win 10 Dual Boot/ Intel i7-7700K / NVIDIA GeForce GTX 1070 / 32 GB RAM / 3x 1TB Samsung SSD

    Daily Driver Laptop: Framework 13 / Ubuntu 24.04 LTS / AMD Ryzen 7 7840U / 64 GB RAM / 2TB WD NVME

    Backup Laptop: HP Elitebook x360 1030 G2 / Fedora 40 / Intel i5-7200U / Intel HD 620 / 8 GB RAM / 500 GB Samsung NVMe

    Spiele PC: MX Linux + Garuda / AMD Ryzen 7 7800X3D / Radeon RX 6750 XT / 64 GB RAM / 2TB Samsung NVME + 512 GB Kingston NVME + 250 GB Samsung SSD

  • Ob du Gnome magst oder doch lieber KDE, kannst nur du selbst für dich herausfinden. Es sind letztendlich Desktopumgebungen (DE), die dasselbe machen.

    Fedora setzt offiziell auf Gnome. Es gibt auch weitere Ausführungen, wie KDE Workstation oder eine XFCE Fassung. Allerdings liegt das Hauptaugenmerk auf die Main Desktopumgebung.

    Pop OS! setzt ebenfalls auf Gnome, allerdings arbeitet System76 an Cosmic, ihrer eigenen DE

  • Lustigerweise gehts mir da ähnlich wie El Pollo Diablo - ich hatte über die Jahre immer mal Linux Mint und Manjaro getestet, irgendwas war immer was mich zu Windows zurücktrieb. Anfang letztes Jahr auf Mastodon/im Fediverse dann irgendwie auf soviel Leute gestoßen die Linux nutzen, das man wieder neugierig wurde und eine nette Person der ich dort folge hat auch einen ausführlicheren Guide zu Linux veröffentlicht (https://noxblog.eu/821/make-your-computer-your-computer/), in dem Pop!_OS eine der vorgeschlagenen Distributionen für Einsteiger war.

    Also Pop!_OS mal installiert, erstmal zusätzlich zu windows. Nach einem Monat Windows entsorgt und dann 12 Monate Pop!_OS genutzt. Alles ging einfach auf anhieb wunderbar und Pop!_OS wirkte wirklich schön "polished" - love on first sight. Aktuell nutze ich Fedora, da ich etwas aktueller sein wollte (war neugierig auf Gnome 46). System 76 konzentriert sich ja derzeit darauf den eigenen Cosmic Desktop fertigzustellen, die chance das ich später mit einem neuen Release wieder zu Pop!_OS wechsel ist aber recht groß.


    PS: Gaming unter Linux hab ich erst mit Fedora gestartet, das geht bisher wunderbar mit Steam/Heroic Games Launcher (für Gog/Epic Games)

    ok das Zocken unter Fedora gut läuft ist ja schon mal super. danke für den Hinweis.

    Genau! Einfach probieren. Wenn Du mit Pop!_OS und/oder GNOME gar nicht warm wirst, probiere es mit einer anderen Distro aus. Und Fedora eignet sich gut als Alternative. Nur dann greife am Besten nicht zu Fedora Workstation, sondern suche bewusst nach der KDE Version. Die Standard Workstation Edition liefert den Standard GNOME Desktop aus.

    Was mir an KDE nicht so sehr gefällt, ist, dass man jeden kleinen Pups dort nach eigenem Geschmack konfigurieren kann. Das ist vom Prinzip her toll, aber Du hast dafür unzählige Einstellungsdialoge, durch die man sich ersteinmal durcharbeiten muss. Dafür bin ich viel zu faul. 😁

    Deine Erfahrung mit Windows deckt sich hundertprozentig mit meiner. Nach 7 ging es in vielerlei Hinsicht stetig bergab.

    ja, das Gnome erstmal Standard ist, habe ich bereits gesehen. Und es gibt ja noch 3 weitere. KDE, Bungie und noch einen bei dem kein Bild dabei war. Aber das mit KDE kann ich verstehen :D Kennst du denn Bungie? Wie ist der so? finde ich echt cool, dass du mir so eine kurze und knappe Zusammenfassung zu den Desktops geben kannst. Dann kann man sich schon ein Bild machen.

    Ob du Gnome magst oder doch lieber KDE, kannst nur du selbst für dich herausfinden. Es sind letztendlich Desktopumgebungen (DE), die dasselbe machen.

    Fedora setzt offiziell auf Gnome. Es gibt auch weitere Ausführungen, wie KDE Workstation oder eine XFCE Fassung. Allerdings liegt das Hauptaugenmerk auf die Main Desktopumgebung.

    Pop OS! setzt ebenfalls auf Gnome, allerdings arbeitet System76 an Cosmic, ihrer eigenen DE

    Ja das ist klar, dass man es selbst probieren muss. aber wie El Pollo dann etwas zusammenfasst wie in dem Beispiel, dass alles einstellbar ist man aber durch die dialoge muss ist ja super um eine Vorstellung zu bekommen.

  • Kennst du denn Bungie? Wie ist der so? finde ich echt cool, dass du mir so eine kurze und knappe Zusammenfassung zu den Desktops geben kannst. Dann kann man sich schon ein Bild machen.

    Budgie habe ich bisher noch nicht ausprobiert. Was ich aber so vom Video beim Kollegen PinguinTV sehe, scheint Budgie so ein Mittelding zwischen dem Cinnamon Desktop und KDE-Optik zu sein. Auf jeden Fall irgendwas, was auf dem GNOME Toolkit aufbaut (wie z.b. XFCE, Cinnamon und GNOME).

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    So rein vom Video her macht der Desktop schon Eindruck. :)

    Daily Driver PC: Pop!_OS 22.04 + Win 10 Dual Boot/ Intel i7-7700K / NVIDIA GeForce GTX 1070 / 32 GB RAM / 3x 1TB Samsung SSD

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  • Budgie habe ich bisher noch nicht ausprobiert. Was ich aber so vom Video beim Kollegen PinguinTV sehe, scheint Budgie so ein Mittelding zwischen dem Cinnamon Desktop und KDE-Optik zu sein. Auf jeden Fall irgendwas, was auf dem GNOME Toolkit aufbaut (wie z.b. XFCE, Cinnamon und GNOME).

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    So rein vom Video her macht der Desktop schon Eindruck. :)

    Genial vielen Dank dir.

  • Habe mir gerade schon mal Pop OS als Live Version angeguckt. Auf jeden Fall cool, dass man einstellen kann was unten in der Leiste ist und ob die verschwindet oder da bleibt etc. Aber komplett ohne Desktop Icons zu arbeiten ist dann doch gewöhnungsbedürftig. Mal gucken, wie ich damit klar komme.

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