Was befindet sich in eurer Bar? Und habt ihr leckere Cocktailrezepte oder Longdrinkempfehlung.

  • SF-Glotzers Beitrag auf dem „Essen-Thread - teile deine Rezepte“ hat mich auf die Idee gebracht diesen Thread zu starten. Was habt ihr denn so in eurer Bar oder Giftschrank so stehen? Hat der eine oder andere vielleicht auch das eine oder andere Cocktailrezept oder eine Longdrinkempfehlung?

    Ich habe erst kürzlich meiner Frau einen Golden Girl Cocktail gemacht.

    Zutaten:
    Eiswürfel
    3 cl brauner Rum
    1 Ei oder 6 cl Eierlikör
    2 cl Portwein, Rot
    3 cl Ananassaft
    1,5 cl Zuckersirup
    1 Spirale Orange oder Limette

    Zubereitung:
    Einen Shaker mit Eiswürfeln füllen. Alle Zutaten zugeben. Shaken und in ein Cocktailglas abseihen. Danach mit Orange bzw. Limette garnieren.

  • Adonis Cocktail

    6 cl Sherry
    3 cl roter Wermut
    2 Spritzer Orangen Bitter

    Alle Zutaten in ein Rührglas geben. Das Rührglas mit Eiswürfeln auffüllen und dreißig Sekunden lang kalt rühren. Danach in ein vorgekühltes Glas abseihen und mit der Orangenzeste abspritzen.

    Ich nehme keinen ganz staubtrockenen Sherry, sondern einen Amontillado, Palo Cortado oder Oloroso.

  • Bei mir lagert nur Whiskey (Single Malt), guter Grappa und sonst geiler Rotwein (Barrique) und für die heißen Tage guter Weißwein und ne Kiste Paulaner- Weizen.

    Bin kein Coktail-Fan.

    Grüsse

    Gregor

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    Geekom A5: Debian 12 Bookworm (XFCE)| CPU: AMD Ryzen 7 5800H Ram: 32 GB

    Asus Vivobook: MXLinux ahs | CPU: Intel i5 Ram: 16GB


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  • Bei mir lagert nur Whiskey (Single Malt), guter Grappa und sonst geiler Rotwein (Barrique) und für die heißen Tage guter Weißwein und ne Kiste Paulaner- Weizen.

    Bei deinem Whiskey bin ich bei dir. Bei mir steht immer eine Flasche Glenmorangie im Schrank. Je nach dem welchen ich mir gerade leisten kann. Meistens ist es der 10 Jahre alte. Da ich aber seit meiner Discozeit in den 70ern nicht vom Whiskey-Cola lassen kann, steht zum Mixen immer auch eine Flasche Ballantines im Schrank. Ein weiteres Überbleibsel aus den 70ern ist Asbach-Cola und Bacardi-Cola. Man kann sich also denken was auch im Schrank steht. Meine Frau ist eher der Gintyp. Für sie steht immer eine Flasche Bombay Sapphire London Dry Gin, Tanqueray Blackcurrant Royale und/oder Gin Mare Mediterranean (im Moment sind es alle drei) im Schrank. Wir stellen aber auch von Zeit zu Zeit selber mal den einen oder anderen Likör her. Meistens aus Pflaumen oder Zwetschkenkernen Falschen Amaretto oder aus Sauerkirschkernen Kirschkernlikör. Bei Coktails mag ich eher die einfachen die aus max. 3 oder 4 Zutaten besteht.

    Seit wir mal mit unserer hiesigen Siedlergemeinschaft 2017 einen Tagesausflug nach Flörsheim-Dalsheim mitgemacht haben und dort u. a. das Weingut Müller-Dr. Becker besucht haben, fahren wir einmal im Jahr dort hin und decken uns mit Wein ein.

    Was allerdings Grappa angeht, hab' ich halt festgestellt das es nicht mein Fall ist. Ich weiß noch nicht mal ob es ein guter ist der da bei mir im Schrank steht. Schabacklevielleicht kennst Du ihn und kannst mir sagen was von dem zu halten ist.

    Edited once, last by Hiasl59 (June 10, 2024 at 2:05 PM).

  • Der ist schon ganz gut, ich kenne jetzt nicht alle aber der sagt mir was.

    Die Asbach-Cola usw Zeiten kenne ich noch zu gut, davon bin ich aber seit Jahren weg.

    Beim Whiskey spar ich nicht, trink ja nicht sooo viel davon aber wenn dann soll es auch ein richtig guter sein.

    Craigellachie 13 Jahre Armagnac Cask oder gerne auch Lagavulin 16 Jahre zum geniessen, für den Alltag dann sehr gerne Chivas Regal 12 Jahre.

    Grüsse

    Gregor

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  • Moin Moin!

    Ich habe Jim Beam und gelegentlich auch Jack Daniels im Schrank stehen. Zusätzlich steht noch ein Espero Liqueur Creole Coconut Rum 40% zum „naschen“ neben den Bourbons. Ansonsten trinke ich gerne mal ein Hefeweizen, am liebsten Störtebeker, da das eine leichte Zitrusnote hat.

    Mfg: evilware666

  • Craigellachie 13 Jahre Armagnac Cask oder gerne auch Lagavulin 16 Jahre

    Na ja, da liegst Du und Hiasl preislich - wenn ich mal einen 16 Jahre alten Whiskey annehme gar nicht weit auseinander.

    Kennt ihr den Vesper Cocktail und seine Geschichte aus Casino Royale?

    Romanversion:

    Im Casino von Royale-les-Eaux trifft Bond am Roulettetisch erstmals auf Felix Leiter von der CIA. Beide wollen anschließend in der Bar ihr erfolgreiches Glücksspiel feiern.

    „Bond bestand darauf, Leiter einen Haig-and-Haig ‚on the rocks‘ zu bestellen und blickte dann den Barmann prüfend an.

    ‚Einen trockenen Martini‘, sagte er. ‚Nur einen – in einem Sektkelch.‘

    ‚Oui, Monsieur.‘

    ‚Einen Moment. Dazu drei Maß Gordon’s, ein Maß Wodka und ein halbes Maß Kina Lillet. Das Ganze gründlich durchschütteln, bis es eiskalt ist, und eine dünne Scheibe Zitronenschale dazu. Mitbekommen?‘

    ‚Gewiss, Monsieur.‘ Dem Barmann schien das Rezept Spaß zu machen.

    ‚Menschenskind, wenn das nicht schmeckt‘, sagte Leiter.

    Bond lachte. ‚Wenn ich mich – äh – konzentriere,‘ erklärte er, ‚trinke ich vor dem Abendessen nie mehr als ein Glas – das aber muss groß, sehr kräftig, sehr kalt und ordentlich gemacht sein. Für mich gibt es nichts Schlimmeres als kleine Portionen – ganz egal, um was es sich handelt. Dieser Drink ist ein selbst erfundenes Rezept. Ich werde es patentieren lassen, sobald ich einen guten Namen gefunden habe.‘

    Er sah aufmerksam zu, wie das tiefe Glas sich beschlug, als die blassgoldene Flüssigkeit hineingegossen wurde, in der einzelne Luftbläschen aufstiegen, die aus dem Shaker stammten. Dann hob er es hoch und nahm einen großen Schluck.

    ‚Ausgezeichnet‘, sagte er zu dem Barmann. ‚Aber wenn Sie dazu einen Wodka nehmen, der nicht aus Kartoffeln, sondern aus Getreide hergestellt ist, werden Sie merken, dass er noch besser schmeckt.‘

    Leiter war jedoch immer noch mit Bonds Drink beschäftigt. ‚Phantasie haben Sie‘, sagte er vergnügt, als sie sich mit den Gläsern in eine Ecke des Raumes verzogen. Dann dämpfte er seine Stimme. ‚Wie wäre es, wenn Sie das Zeug ‚Molotow-Cocktail‘ nennen würden – nachdem Sie heute Nachmittag ja schon einen serviert bekamen?‘

    Leiter spielt damit auf den Sprengstoffanschlag an, den Bond an diesem Tag bereits überlebt hat. Beim Abendessen mit Bond stellt sich die ihm zugewiesene Assistentin Vesper Lynd erstmals mit ihrem Vornamen vor. Sie erläutert die Hintergründe, die ihre Eltern zur Wahl dieses Vornamens gebracht hatten und sagt, dass er einigen Leuten gefalle, anderen nicht. Bond geht darauf ein:

    „‚Ich finde ihn schön‘, sagte Bond. Plötzlich kam ihm ein Gedanke. ‚Würden Sie ihn mir leihen?‘ Er erklärte ihr die Geschichte mit dem von ihm selbst erfundenen Martini und seiner Suche nach einem passenden Namen. ‚Vesper‘, sagte er nachdenklich. ‚Das klingt wunderbar und sehr passend zu der blauen Stunde, in der mein Cocktail jetzt in der ganzen Welt getrunken wird. Kann ich den Namen okkupieren?‘

    ‚Wenn ich den Drink probiert habe‘, versprach sie. ‚Es klingt nach etwas, auf das man stolz sein kann.‘“


    In der Verfilmung lässt sich Bond den Barmann an den Spieltisch kommen und bestellt wörtlich: „Einen trocknen Martini!“ Der Barmann sagt „Oui Monsieur!“ und will sich bereits zum Gehen wenden, als Bond hinzufügt: „Warten Sie. Mit drei Teilen Gordon’s, einem Teil Wodka, einem Schuss Kina Lillet; schütteln Sie es mit Eis und geben Sie einen Streifen Zitronenschale dazu.“ Die anderen Spieler schließen sich zum Teil seiner Bestellung an, wobei Leiter hinzufügt: „Mein Freund, bringen Sie mir auch einen, aber ohne das Gemüse!“ („keep the fruit“). Die Zubereitung des Drinks wird nicht gezeigt. Bond probiert den Drink später an der Bar aus einem klassischen Y-förmigen Martiniglas und findet: „Also der ist gar nicht mal schlecht. Ich muss mir einen Namen dafür ausdenken.“ Dabei schaut er zu Vesper Lynd.

  • Na ja, da liegst Du und Hiasl preislich - wenn ich mal einen 16 Jahre alten Whiskey annehme gar nicht weit auseinander.

    Schabacklebevorzugt, im gegesatz zu mir eher torfige Whiskeys, aber scheinbar sind wir beide keine sonderliche Fans von Bourbon.

    ‚Einen trockenen Martini‘, sagte er. ‚Nur einen – in einem Sektkelch.‘

    Nicht zu verwechseln mit dem Martini Cocktail. Der gehr so:

    ZUTATEN:
    möglichst vorgekühlter Martinikelch (15 cl)
    Eiswürfel
    6 cl Dry Gin (ich nehme den Bombay Sapphire – weil er im Haus ist)
    1 cl Wermut (ich nehme den Cinzano Vermouth)
    1 Olive

    ZUBEREITUNG:
    Die 6 cl Dry Gin und 1 cl Wermut in ein großes Rührglas geben. Anschließend mit viel Eis auffüllen. Den Martini solange, bis er kühl ist rühren, aber kaum Schmelzwasser entstanden ist, damit der Drink hinterher nicht wässrig schmeckt. Abseihen und mit einer Olive garniert in einer klassischen, kegelförmigen Cocktailschale servieren. Cheers!

    Wenn man anstatt Gin, Vodka (ich nehme meistens zum Mixen den Three Sixty Vodka) nimmt, hat man einen Vodkatini.


    Ein beliebter Cocktail ist auch der Manhattan.

    ZUTATEN:
    5 cl Rye Whiskey
    2 cl roten Wermuth
    2 dashes Angostura Aroma Bitter
    1 Cocktail- bzw. Maraschinokirsche

    ZUBEREITUNG:
    Zunächst mischt ihr 5 cl Whiskey (ich nehme anstatt einem Rye den Ballantines – weil er im Haus ist) mit 2 cl roten Wermut und 2 Dashes Cocktail Bitter. Danach gebt ihr ausreichend Eis in das hohe Rührglas. Ihr müsst dabei nicht sparsam sein, denn der Cocktail soll ja schön kalt werden. Rührt alles also gründlich um und seiht die Flüssigkeit in eine klassische Martinischale ab. Zum schluss garniert ihr den Drink mit einer Cocktailkirsche. Cheers!

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