windows Server 2012 R 2 auf Linux umstellen

  • Hallo zusammen, das oben aufgeführte Betriebssystem von Windows bekommt ja keine Updates mehr und ich überlege den kompletten Server auf Linux umzustellen.
    Es sollte eine deutsche grafische benutzerführung vorhanden sein und unterm Strich werden Windows Applikationen genutzt! Also muss es eine saubere Umstellung geben, ohne das für die Windows Anwender am Desktop (Windows 10 und 11) sich etwas ändert. Geht das überhaupt und welche Distribution sollte ich in die engere Wahl nehmen. Es ist für mich aber auch Neuland.

    Gruß Stephan

    aus Berlin - LINUX-Frischling 8|
    Kernel: 5.15.0-94-generic, Desktop: Cinnamon 6.0.4, Distro: Linux Mint 21.3 Virginia, base: Ubuntu 22.04 jammy
    Machine: Type: Desktop Mobo: ASUSTeK model: PRIME Z370-P
    CPU: Info: 6-core model: Intel Core i5-8400 bits

  • Hallo zusammen, das oben aufgeführte Betriebssystem von Windows bekommt ja keine Updates mehr und ich überlege den kompletten Server auf Linux umzustellen.
    Es sollte eine deutsche grafische benutzerführung vorhanden sein und unterm Strich werden Windows Applikationen genutzt! Also muss es eine saubere Umstellung geben, ohne das für die Windows Anwender am Desktop (Windows 10 und 11) sich etwas ändert.

    Du musst zunächst herausfinden, welche Dienste von dem bisherigen Server genutzt werden. Danach muss man über jeden einzelnen Dienst sinnieren, wie/ob man den umziehenen kann und mit welchen Konsequenzen das verbunden ist.

    Geht das überhaupt und welche Distribution sollte ich in die engere Wahl nehmen. Es ist für mich aber auch Neuland.

    Egal womit Du es machst, Du willst/musst mit dem Ablösen von Windows Server 2012 R2 viele grundlegende Änderungen machen; das wird definitiv nicht gänzlich ohne Änderungen für die DesktopnutzerInnen ablaufen.

  • Hallo zusammen, das oben aufgeführte Betriebssystem von Windows bekommt ja keine Updates mehr und ich überlege den kompletten Server auf Linux umzustellen.
    Es sollte eine deutsche grafische benutzerführung vorhanden sein und unterm Strich werden Windows Applikationen genutzt! Also muss es eine saubere Umstellung geben, ohne das für die Windows Anwender am Desktop (Windows 10 und 11) sich etwas ändert. Geht das überhaupt und welche Distribution sollte ich in die engere Wahl nehmen. Es ist für mich aber auch Neuland.

    Du kannst den gesamten Server auf UCS migrieren. Bei den Windows Apps kommt es darauf welche es sind. Wenn diese nicht migrierbar sein sollten bietet dir UCS KVM und Virtualbox an um einen APP-Server zu virtualisieren. Ich würde einen DS mit LS von den Apps trennen.

    #ichmussmalmächtigkacken

  • Du kannst den gesamten Server auf UCS migrieren. Bei den Windows Apps kommt es darauf welche es sind. Wenn diese nicht migrierbar sein sollten bietet dir UCS KVM und Virtualbox an um einen APP-Server zu virtualisieren. Ich würde einen DS mit LS von den Apps trennen.

    Oem was ist UCS, LS und DS ? Ich würde hier einfach eine großen Dedi nehmen Proxmox drauf paken und die Endnutzer Systeme als VMs anlegen und die apps dort installieren.

  • Danke für die Info.

    Univention Corporate Server (UCS) ist dann quasi so eine Art umzugsservice von dedizierter Hardware auf VM wenn ich das richtig verstehe.

    Domain-Server (DS) ist der Windows Domainsserver also quasi cifs und samba.

    Der Lizenz-Server (LS) versorgt die Clients dann bestimmt mit Windows Lizenzen .

    Wieder was gelernt.:thumbup:

  • Danke für die Info.

    Univention Corporate Server (UCS) ist dann quasi so eine Art umzugsservice von dedizierter Hardware auf VM wenn ich das richtig verstehe.

    Domain-Server (DS) ist der Windows Domainsserver also quasi cifs und samba.

    Der Lizenz-Server (LS) versorgt die Clients dann bestimmt mit Windows Lizenzen .

    Wieder was gelernt.:thumbup:

    Nicht nur als virtuelle Maschine, sondern auch auf Blech. Ich setze den DS und LS aufs Blech, richte über KVM weitere Server mit UBuntu Server ein, oder Virtualbox MS-Server (App, oder Terminal)

    An den UCS können Mac. WIndows und LInux Clients angebunden werden. Also noch flexibler als MS-Server.

    Der DS kann 1:1 übernommen werden von MS-Server. Es gibt dazu sehr umfassende Dokumentationen.

    #ichmussmalmächtigkacken

  • nicoletta ich sehe schon, da werde ich noch mal ein paar Nächte drüber schlafen.
    Das ist erst einmal ein Grundgedanke, der durch meine persönliche Umstellung auf Linux und die alte Server Softwareversion, entstanden ist.
    Es geht um eine Warenwirtschaft, Mailstore, Outlook über Exchange und noch ein paar Kleinigkeiten.
    Wie sieht es im Serverumfeld eigentlich mit den Hardwareanforderungen aus. Ist Linux da auch weniger hungrig als Windows?
    Und wenn man den Schritt geht, sollte man dann auch bei den Arbeitsrechnern überlegen auf Linux umzusteigen?
    Wenn ihr noch Links habt, wo ich mehr zu meiner "Idee" habt, dann freue ich mich etwas zu lesen.

    Gruß Stephan

    aus Berlin - LINUX-Frischling 8|
    Kernel: 5.15.0-94-generic, Desktop: Cinnamon 6.0.4, Distro: Linux Mint 21.3 Virginia, base: Ubuntu 22.04 jammy
    Machine: Type: Desktop Mobo: ASUSTeK model: PRIME Z370-P
    CPU: Info: 6-core model: Intel Core i5-8400 bits

  • nicoletta ich sehe schon, da werde ich noch mal ein paar Nächte drüber schlafen.
    Das ist erst einmal ein Grundgedanke, der durch meine persönliche Umstellung auf Linux und die alte Server Softwareversion, entstanden ist.
    Es geht um eine Warenwirtschaft, Mailstore, Outlook über Exchange und noch ein paar Kleinigkeiten.
    Wie sieht es im Serverumfeld eigentlich mit den Hardwareanforderungen aus. Ist Linux da auch weniger hungrig als Windows?
    Und wenn man den Schritt geht, sollte man dann auch bei den Arbeitsrechnern überlegen auf Linux umzusteigen?
    Wenn ihr noch Links habt, wo ich mehr zu meiner "Idee" habt, dann freue ich mich etwas zu lesen.

    Du musst nicht zwingend die Clients auf Linux umstellen, kannst du aber machen (Ubuntu)

    Zum MS-Exchange gibt es Alternativen. Das sollte auch eine seperate Maschine (VM) sein.

    Die Hardwareanforderung hängt im wesentlöichen von der Clientzahl und den Servern ab. Mehr Speicher ist immer gut. Vor allem wenn du virtualisierst.

    Ich wünsche dir viel Erfolg.

    Am Besten ist es eine zweite Maschine aufzusetzen und die alte als Backup zu halten falls was nicht richtig läuft. Meistens braucht es eine Zeit bis alles gebügelt funzt. Erst dann den alten Server abschalten.

    #ichmussmalmächtigkacken

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