Wie macht ihr "sauber"?

  • Interessant wäre es wie viele Kernels man ansammeln kann wenn man kein "apt autoremove" macht. Irgendwann müssten ja so 20-30 Kernels auf der Platte sein, wenn man für alle auch immer brav die Quellen runter geladen hat wegen vmware zum Beispiel dann dürfte das schon ein bissel Platz verbrauchen und meine xTB PCIe SSD vollfüllen.

    PC: AMD Ryzen 7 5700X | AMD RX6600 | 32GB RAM | Debian 12 Xfce
    Notebook: AMD Ryzen 5 5300U | Vega Graphic | 16GB RAM | Debian 12 Xfce

  • Ist es bei aktuellen Distros nicht so, dass die automatisch wieder entfernt werden? Bei einigen scheinen die letzten 2-3 Kernel noch zurückgehalten werden. Aber muss da mal genauer hinsehen.

    Ich kann mich nicht erinnern, wann bei mir zuletzt ein Kernel-Update schiefgegangen ist.

    Mageia (KDE Plasma) - LMDE (Cinnamon) - Ubuntu (Gnom) - Lubuntu (LXQt) - MX Linux (KDE Plasma) - ChromeOS

  • Post by moorhuhn2 (February 11, 2024 at 12:12 PM).

    This post was deleted by the author themselves (February 16, 2024 at 3:45 PM).
  • Da ich nie große Nachteile gefühlt habe, wurde da bisher nicht wirklich viel gemacht. Ich habe unter EndeavourOS die Funktion zur automatischen Bereinigung benutzt und die 3 letzten Versionen bei Updates behalten. Zudem habe ich früher bei SSD noch trim benutzt. Das war es dann aber auch schon.

    Irgendwann hatte ich mal bei einer Distro Einstellungen zu Snapshots in BtrFs vorgenommen, fällt mir gerade ein.

    💾 AMD EPYC 7452 (8 Cores) 40GB | 💾 Unraid Homeserver i5-4570 16GB

    💻 Ryzen 9 7900X RX7800XT 32GB | 💻 MacBook Pro M2Pro 32GB

    EndeavourOS <3

  • Post by moorhuhn2 (February 11, 2024 at 2:43 PM).

    This post was deleted by the author themselves (February 16, 2024 at 3:45 PM).
  • Stardenver Ich hatte beim Firefox durch geräteübergreifendes Tracking, das hauptsächlich von Online Zeitungen stammt, täglich grosse Mengen an HTML5 Dateien und Tracking Cookies. Durch Bleachbit ist der FF spürbar schneller beim Starten und stabiler beim Surfen. Auf Thunderbird habe ich es noch nicht angewendet. Den Tracking Mist reinige ich täglich - :thumbup:Daumen hoch von mir für Bleachbit - kanns nur jedem empfehlen.

    Ein großer Vorteil von Linux ist ja, dass es auch für uralte "Schrottsysteme" immer eine Distro gibt, die dem "Müll" wieder Leben einhauchen kann. Aber wenn ich mir hier im Forum die Signaturen anschaue, sind nicht wenige auf Systemen unterwegs, die massig Kerne mit viel GHz haben, mehr als ausreichend RAM und teilweise SSD im Bereich von mehr als 1 GB/s im Transfer. Da bemerkt man dann vieles einfach überhaupt nicht mehr.

    Ich muss da auch oft schmunzeln, wenn der Michl oder andere Videos machen und mehr oder weniger kritisieren, dass ein System nach der Installation 2 GB oder mehr an RAM schluckt. Das dann auf einem System mit 16 GB oder mehr.

    BleachBit habe ich selbst nie verwendet. Fand aber, dass es eine relativ gute "Werbung" war, als damals die ganzen wichtigen Mails, von Hilary Clinton auf den Servern verschwunden waren und man später davon sprach, dass diese aus dem System "gebleicht" oder "geätzt" wurden und man dafür BleachBit verwendet hat. Ich selbst habe aber keinerlei Erfahrungen mit diesem Tool.

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  • Post by moorhuhn2 (February 11, 2024 at 3:11 PM).

    This post was deleted by the author themselves (February 13, 2024 at 11:24 PM).
  • In der Regel schaue ich bei neuen Anwendungen, wo Daten im /homeVerzeichnis abgelegt werden. Deinstalliere ich Anwendungen, entferne ich diese Dateien und Ordner dann einfach auch.

    Einmal war mein System so zugemüllt mit KI-Zeugs, viele venvs, pip-Cache, Docker-Zeugs, Modelle in zig verschiedenen Verzeichnissen, dass mein Aufräumen darin bestand, die Linux-Distrubution neu zu installieren. Dann war zwar alles weg, aber ich konnte mit dem starten, was sich bis dahin bewährt hatte.

    Im Alltagsbetrieb brauche ich keine Cleaner.

  • Nun, ich nutze unter Arch seit kurzem
    arch-update

    im Terminal.
    Da werden verwaiste und veraltete Pakete gleich mit entfernt.

    Ist zu finden im chaotic-aur Repo.

    Hier eine Anleitung wie man das Repo hinzufügt.

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    Lehre jemandem, wie man Angeln geht, anstatt ihm jeden

    Tag einen Fisch zu geben.

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  • entspricht das dem Befehl: pacman -Qdt ?

    Ich habe es zwar nicht kontrolliert, aber wenn man deinen Befehl nach einem "arch-update" ausführt, wird nichts mehr gefunden. Außerdem wird auch "flatpak update" gleich mit ausgeführt. Erspart ein wenig Zeit.

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    Lehre jemandem, wie man Angeln geht, anstatt ihm jeden

    Tag einen Fisch zu geben.

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  • Nun ich habe vor allem bei meinen Betreuten Usern, die von Windows kommen, die Erfahrung gemacht, dass man auch unter Linux sofort etwas ähnliches sucht wie den CCleaner. Jedoch und gerade mit extensiver Nutzung von BleachBit kam es in der Vergangenheit bei einigen meiner User zu nicht mehr funktionierenden Programmen und Datenverlust bis hin zu einem nicht mehr bootfähigen Linux, mit anschließender Neuinstallation.

    Ich habe z.T. Linux Mint Installationen auf meinen alten Kisten die seit Jahren einfach nur von einem Versionssprung zum nächsten upgegraded werden und außer den normalen Terminalbefehlen zur Bereinigung, bzw. der beim Upgrade selbst automatisch ausgeführten Löschung nicht mehr benötigter Pakete noch nie ein Cleaning Programm genutzt. Die Systemordner sind nach dem Upgrade und damit verbundenem etwas höheren Platzbedarf wirklich nur geringfügig größer geworden. Und ich arbeite hier wirklich auf Systemen am unteren Limit. Schneller oder langsamer wurde dadurch auch nichts.

    "Es gibt ein Prinzip, das als Schranke gegen jede Information dient, als Beweis gegen jedes Argument und das niemals fehlschlagen wird die Menschheit in immerwährender Unwissenheit zu halten, dieses Prinzip heißt: Verurteilung vor der Untersuchung." Carl Sagan

  • Nun ich habe vor allem bei meinen Betreuten Usern, die von Windows kommen, die Erfahrung gemacht, dass man auch unter Linux sofort etwas ähnliches sucht wie den CCleaner. Jedoch und gerade mit extensiver Nutzung von BleachBit kam es in der Vergangenheit bei einigen meiner User zu nicht mehr funktionierenden Programmen und Datenverlust bis hin zu einem nicht mehr bootfähigen Linux, mit anschließender Neuinstallation.

    Ich habe z.T. Linux Mint Installationen auf meinen alten Kisten die seit Jahren einfach nur von einem Versionssprung zum nächsten upgegraded werden und außer den normalen Terminalbefehlen zur Bereinigung, bzw. der beim Upgrade selbst automatisch ausgeführten Löschung nicht mehr benötigter Pakete noch nie ein Cleaning Programm genutzt. Die Systemordner sind nach dem Upgrade und damit verbundenem etwas höheren Platzbedarf wirklich nur geringfügig größer geworden. Und ich arbeite hier wirklich auf Systemen am unteren Limit. Schneller oder langsamer wurde dadurch auch nichts.

    Schlangenöl!

    #ichmussmalmächtigkacken

  • Post by moorhuhn2 (February 12, 2024 at 2:53 PM).

    This post was deleted by the author themselves (February 13, 2024 at 11:25 PM).
  • Dann hatte ich einen täglichen massiven Anstieg des Datenmülls bei Firefox, was ihn massiv langsamer werden ließ.

    Naja, aber dazu brauchst du doch keinen Cleaner. Ich surfe fast nur im "Inkognito" oder "Inprivate" Modus, d.h. nach dem Schließen des Fensters werden alle Cookies und Temporären Dateien gelöscht. Wichtiges bookmarke ich. Der Browser bleibt sauber und schlank.

    Ab und an ein kleiner Löschlauf des Verlaufs inkl. alles gespeicherten Daten hilft genauso. Da trägt aber das System nichts zu bei, da diese in /home und nicht in / gespeichert sind.

    Wäre so als würde ich mein Linux dafür verantwortlich machen, dass mein Thunderbird mit zig Postfächern und mehreren GB Mail-Volumen langsam wird - wenn auch nur beim Start.

    "Es gibt ein Prinzip, das als Schranke gegen jede Information dient, als Beweis gegen jedes Argument und das niemals fehlschlagen wird die Menschheit in immerwährender Unwissenheit zu halten, dieses Prinzip heißt: Verurteilung vor der Untersuchung." Carl Sagan

  • Post by moorhuhn2 (February 12, 2024 at 3:23 PM).

    This post was deleted by the author themselves (February 16, 2024 at 3:45 PM).
  • Da gehts um Sekunden sowohl beim Start als auch beim Surfen.

    Hm, ist wohl auch eine Frage der Hardware und der Netzverbindung.

    Also irgendwie kann ich es trotzdem nicht glauben, dass ein aktives Löschen des Browser-Verlaufs und damit aller auch Cookies, bzw. gespeicherter Dateien nicht auch alles entfernt. Außerdem gibt es bei manchen Browsern den Reset auf Installationszustand.

    Linux ist ja kein Windows, das selbst nach dem Löschen von TEMP-Dateien noch irgendwelche Installations-Brocken und Schattenkopien anlegt und diese bestehen bleiben.

    "Es gibt ein Prinzip, das als Schranke gegen jede Information dient, als Beweis gegen jedes Argument und das niemals fehlschlagen wird die Menschheit in immerwährender Unwissenheit zu halten, dieses Prinzip heißt: Verurteilung vor der Untersuchung." Carl Sagan

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